Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Ist die staatliche Krisenvorsorge rechtlich gesichert?

Die Bundesrepublik Deutschland sieht sich in der Verpflichtung der Nahrungsmittelvorsorge in Krisensituationen. Sämtliche getroffene Regelungen zu diesem Thema sind in insgesamt drei Gesetzen erläutert:

ESG – Ernährungssicherstellungsgesetz

Das ESG ist hauptsächlich für politisch-militärische Krisen niedergeschrieben. Es greift beispielsweise im Verteidigungsfall, wenn das NATO-Bündis aufgelöst wurde. Die Zivilbevölkerung soll anhand des Gesetzes und mithilfe der Streitkräfte im Landesinneren weiter versorgt werden. Dazu gehört die Sicherstellung der land- und ernährungswirtschaftlichen Erzeugnisse.

EVG – Ernährungsvorsorgegesetz

Das EVG wurde direkt nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl 1986 deklariert. Kernelement ist die Versorgung in Friedenszeiten, wenn Natur- oder Umweltkatastrophen die Zivilbevölkerung bedrohen. Ebenso sind flächendeckende Streiks, starke Störungen im weltlichen Handel oder terroristische und kriminelle Akte von diesem Gesetz mit betroffen. Der Staat kann in einem solchen Fall Maßnahmen erlassen, um die stetige und ausreichende Versorgung mit Produkten aus der Ernährungs- und Landwirtschaft zu gewährleisten.

Einzige Bedingung dieser beiden Gesetze: Sie sind nur anwendbar, wenn die in den Gesetzen genannten Krisen nachgewiesen werden können. Beim ESG muss die Krise durch den Bundestag in Zustimmung mit dem Bundesrat festgestellt werden. Beim EVG ist die Bundesregierung gefragt. Allerdings gibt es noch ein drittes Gesetz.

EWMV – Ernährungswirtschaftsmeldeverordnung

Staatliche Stellen haben dank dieser Verordnung stets einen Überblick über die ernährungswirtschaftliche Lage im Land. Jedes Vierteljahr sind bedeutsame Betriebe zur Meldepflicht herangezogen und müssen alle wichtigen Daten bekannt geben. Zu diesen Unternehmen gehören beispielsweise Molkereien, Bäckereien, Mühlen, Schalthöfe und Lagerbetriebe. Die meldepflichtigen Daten sind zum Beispiel die Lagerkapazitäten, die Anzahl der Arbeitskräfte und die Angabe der Produktionskapazitäten.

Spalierobst sichert eine autarke Obstversorgung

Obst sichert zu einem gewissen Teil die Grundversorgung an Lebensmitteln und ist reich an Vitaminen und Nährstoffen. Während ländliche Gegenden weniger Probleme mit dem Obstanbau haben, gibt es in der Stadt starke Einschränkungen. Eine Möglichkeit für frisches Obst und Gemüse ist ein Spalier.

So funktioniert ein Spalier

Die Konstruktion ähnelt einem Gitter und dient als Rankhilfe für viele Pflanzen. Triebe eines Baumes oder einer Rebe werden an dem Gitter befestigt und erhalten ihre Wuchsform vorgegeben. Spaliere gibt es zu Befestigung an der Hauswand oder als allein stehende Hilfe für die Pflanze. In der Stadt bekommen Sie somit die Möglichkeit, Obst und Gemüse einfach auf dem Balkon anzubauen. Etwas geschützt und bei guter Sonneneinstrahlung haben die Pflanzen auf dem Balkon gute Voraussetzungen. Auf der Südseite gedeihen Pfirsiche, Aprikosen oder sogar Kiwis an der eigenen Hauswand. Die Wand speichert die Wärme und das Obst und Gemüse steht deutlich geschützter, als in einem freien Garten.

Vorteile beim Anbau in der Stadt

Städte bieten generell gute Vorteile zum Anbau von Spalierobst oder verschiedenen Gemüsesorten. Die Durchschnittstemperaturen liegen hier immer etwas höher und die Stadt kühlt am Abend oder in der Nacht nicht so schnell aus. Die gespeicherte Wärme und die Sonneneinstrahlung auf einem höher gelegenen Balkon oder einer Dachterrasse zeigen sich positiv in Bezug auf die gewünschte Ernte. Achten Sie beim Anbau auf genügend Platz für die Pflanze. Festgebundene Äste oder Triebe dürfen nicht zu stark eingeengt werden, sie nehmen stetig an Dicke zu. Für verschiedene Obstsorten eigenen sich einjährige Bäumchen, da diese einen kurzen Stamm besitzen und besonders viele Zweige für Früchte aufweisen.

Stevia – endlich erlaubt als Zuckerersatz

Stevia ist auch als Honigkraut bekannt und enthält stark süßende Stoffe in den Blättern. Die südamerikanische Pflanze war bisher nicht offiziell in der EU als Lebensmittel zugelassen. Jetzt dient sie als Zuckerersatz, süßt deutlich stärker und hat dabei keine Kalorien.

Zu kaufen gibt es Stevia als weißes Pulver, das aus den getrockneten Blättern der Pflanze besteht. Einst als Kosmetika oder Badezusatz verkauft, ist es nun offiziell ein Lebensmittel. Die Qualität des Pulvers wird durch die EU-Kommission überwacht. Sie setzt gleichwohl die Höchstgrenze im Verzehr: Erlaubt sind nur 4 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Einziger Nachteil ist ein leicht bitterer Nachgeschmack, den man beim Süßen von Tee, Kaffee oder anderen Lebensmitteln erhält. Die Höchstmengen-Vorschrift dient nach neuen Erkenntnissen weniger dem eigenen Gesundheitszustand, sondern vielmehr der Zucker- und Süßstoffindustrie. Hält man sich an diese Vorschrift in den Lebensmitteln, kommt es zu einer Kombination aus Zucker und Stevia. Für das Süßen von einem Liter Limonade müsste man die dreifache Dosis der erlaubten Menge Stevia verwenden. So sind die restlichen zwei Drittel mit Zucker aufzufüllen.

Stevia als Notvorrat

Stevia lässt sich unkompliziert auch in größeren Mengen lagern. Es ist unschädlich für die Zähne und sogar für Diabetiker geeignet. Stevia beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht und kommt sogar als mittel gegen Magenschmerzen zum Einsatz. Einziger Nachteil: Für das korrekte Süßen genügt eine geringe Menge des Pulvers. Zum Backen von Kuchen und Plätzchen würde der Zuckeranteil als Menge im Teig fehlen. Mit speziellen Kochbüchern für Stevia und einer Mischung mit Xylit oder Zucker kann ein guter Ausgleich geschaffen werden.

Sichere Verstecke für Edelmetalle

Edelmetalle sind ein Teil der finanziellen Krisenvorsorge. Allerdings gibt es einige Regeln beim Umgang mit Edelmetallen zu beachten und wichtige Tipps zur Lagerung. Oberste Regel: Niemand sollte wissen, dass Gold oder Silber im Haushalt lagert. Selbst gegenüber den eigenen Familienmitgliedern sollte man Vorsicht walten lassen.

Kennen Freunde oder Familienmitglieder den Notvorrat an Edelmetallen, so sind sie im Ernstfall erpressbar. Doch im Falle des eigenen Ablebens sollte man die Hinterbliebenen von dem Vorrat in Kenntnis setzen. Suchen Sie sich die besten Verstecke im Haushalt und notieren Sie sich die Orte. Legen Sie diese Informationen in einen verschlossenen Briefumschlag und deponieren Sie diesen in einem Schließfach. Sorgen Sie in diesem Sinne auch dafür, dass den Kauf der Edelmetalle niemand bemerkt.

Das sind die sichersten Verstecke

Im eigenen Haushalt sollten nur Edelmetalle mit einem Maximalwert von 30.000 Euro aufbewahrt werden. Alles darüber sollte auch an anderen Orten verteilt werden. Auch hier bieten sich Schließfächer von Banken an. Im Haushalt ist ein Safe oder Tresor nicht immer sinnvoll, nur wenn dieser die höchste Sicherheitsklasse besitzt. Beim Verstecken hilft die Kombination mit Metallen, damit der Einsatz von Metalldetektoren sinnlos erscheint. Münzen sind klein und lassen sich fast überall verstecken. In Rohren, Metallverkleidungen oder bei Sanitäranlagen. Silbermünzen und -barren sind generell etwas größer und benötigen oft Attrappen als Verstecke. Hier gibt es Lebensmitteldosen oder Steckdosenleisten, die täuschend echt aussehen. Nur Sie selbst sollten wissen, dass es sich hier wirklich um eine Attrappe handelt. Jedes Haus hat unscheinbare Plätze, sie müssen nur mit offenen Augen entdeckt werden.

Was passiert mit Ersparnissen auf dem Tagesgeldkonto?

Tagesgeldkonten erscheinen deutlich lohnender als andere Anlageformen. Sie sind täglich verfügbar und bieten akzeptable Zinsen je nach aktueller Marktlage. Einziger Nachteil: Man erhält keinen direkten Zugriff auf das Tagesgeldkonto.

Wer sich für ein solches Konto entscheidet, muss ein Referenzkonto angeben. Dieses Konto kann bei der eigenen Hausbank liegen und das normale Girokonto sein. Soll eine Auszahlung vom Tagesgeldkonto stattfinden, muss es eine Überweisung auf das Referenzkonto geben. Im Normalfall ist ein solcher Transfer innerhalb von wenigen Tagen. In der Krise kann genau dieser Transfer zum Problem werden. Funktioniert das Bankenwesen nicht mehr korrekt und sind Geldautomaten leergeräumt, dauert ein Transfer möglicherweise zu lange. Stellen Sie sich selbst die Frage, ob Sie dieses Risiko eingehen wollen.

Zuverlässige Garantien gibt es nicht

Spareinlagen sind vom Bund zwar geschützt, jedoch nicht mehr garantiert. Wer eine größere Summe an finanziellen Mitteln auf einem Konto liegen hat, muss mit einem gewissen Verlust rechnen. Außerdem betrifft dies nur Spareinlagen bis zu 100.000 Euro. Geht die Summe darüber, ist man vor einem Verlust ohnehin nicht bewahrt. Tagesgeldkonten mögen auf den ersten Blick gute Zinsversprechen machen. Zu überlegen ist allerdings, wie viel Geld tatsächlich auf dem Tagesgeldkonto liegen soll. Die Devise für Krisensituationen heißt: Weniger ist mehr. Investieren Sie das Geld in anderen Anlagen und spalten das vermögen möglichst breit auf. Eine gute Kombination gibt es beispielsweise mit Edelmetallen oder mit Fremdwährungen. Eine komplette Garantie für das eigene Vermögen gibt es in keinem Bereich.

Werkzeug als Krisengrundausstattung?

Beim Thema Krisenvorsorge geht es nicht nur um Lebensmittel oder Energiequellen. Kleine banale Dinge könnten in schwierigen Zeiten fehlen, die man vorher für selbstverständlich erachtet hat. Dazu gehören Verbrauchgegenstände, wie Batterien, Schrauben oder Nägel. Auch ein gut sortierter Werkzeugkasten sollte in jedem Haushalt vorhanden sein und dient nicht nur der Krisenvorsorge.

Im Haushalt gehen Dinge kaputt und ein Handwerker müsste gerufen werden. Doch was ist, wenn kein Handwerker verfügbar ist und keine neuen Dinge gekauft werden können? In der Krise dreht es sich oft darum, Dinge zu erhalten und funktionstüchtig zu lassen. Das eigene Werkzeug spielt hier eine wichtige Rolle. Halten Sie einen gut sortierten Werkzeugkoffer bereit mit den wichtigsten Werkzeugen. Zahnen, Schraubenschlüssel oder ein Hammer: Alles kann im Notfall wichtig sein und bringt kleinere Reparaturen im Haushalt voran. Praktischen zusammengepackt in einen Koffer ist das Werkzeug immer Einsatz bereit und kann sogar einfach transportiert werden. Achten Sie jedoch darauf, das entnommene Werkzeug sofort in den Koffer zurückzulegen. Das erspart Ihnen Zeit und Mühe, die fehlenden Werkzeuge im Notfall zu suchen.

Neben einem allgemeinen Werkzeugkasten sollten Sie die Werkzeuge speziell auf Ihre Fähigkeiten abstimmen. Können Sie mit Holz gut umgehen oder befindet sich ein Holzhandwerker im Haushalt? Dann dürfen Hobel und Säge nicht fehlen. Metallhandwerker benötigen wiederum andere Werkzeuge. Abgestimmt auf das eigene Hobby oder die Fähigkeiten verdienen Sie mit dem angeschafften Werkzeug möglicherweise Geld. Sichern Sie sich einen kleinen Nebenverdienst, wenn andere Menschen in ihrem Umfeld auf Sie als Handwerker zurückgreifen wollen. Verdienen Sie sich Geld oder nutzen Sie das handwerkliche Geschick im Austausch gegen Güter oder Dienste.

Sachwerte – überstehen sie die Krise?

Im Vergleich zu den Papieranlagen wird den Sachwerten mehr Bedeutung oder Stabilität zugesprochen. Dazu gehören beispielsweise Edelmetalle, Immobilien, Schmuck oder Kunst. Doch welche Sachwerte sind wirklich lohnenswert in der Krise?

Sicher stehen Edelmetalle weit oben auf der Liste der krisenrobusten Anlagen. Allerdings ist es nicht vorteilhaft, alle Ersparnisse in Edelmetalle zu investieren. Zudem ist die Verteilung auf die verschiedenen Edelmetalle wichtig. Gold und Silber sind die relevantesten Anlagen. Verteilen Sie das Ersparte beispielsweise zu einem Drittel auf Gold und zwei Drittel auf Silber. Aufgeteilt werden kann dann nach Münzen, Barren oder anderen Anlagemöglichkeiten. Der Vorteil an Münzen: Sie können als Zahlungsmittel fungieren. Außerdem erhalten besondere Prägungen einen Wert über den eigenetlichen Sachwert hinaus. Fraglich nur, ob dieser höhere Wert in der Krise noch Bestand hat.

Immobilien sind besondere Sachwerte, die beispielsweise ein Kopf über dem Dach sichern. Sie müssen keine Miete zahlen, sich jedoch um die Instandhaltung selbst kümmern. Im Falle einer staatlichen Krise droht jedoch die Zwangshypothek. Gleichzeitig können Gebühren für Grundsteuer und andere Abgaben steigen. Immobilien stellen also keine gute Möglichkeit, um Vermögenswerte zu sichern. Sie dienen hauptsächlich dem Selbstbezug, um Kosten zu sparen, landwirtschaftliche Flächen nutzen zu können und große Lagermöglichkeiten zu haben.

Kunst, Schmuck oder Diamanten wird nicht viel Bedeutung zugesprochen. Diese Anlagemöglichkeiten sind keinesfalls als Wertspeicher für die Krise zu sehen. Vielmehr steckt Liebhaberei hinter diesen Dingen. Die Werte sind ideell angelegt und nicht materiell. Ein materieller Wert bleibt auch in der Krise erhalten. Ideelle Werte entstehen beispielsweise bei Sammlerstücken oder besonderen Anfertigungen und verfallen schnell.

Gewinner oder Verlierer in der Krise?

Ob Gewinner oder Verlierer in der Krise – man bestimmt es selbst. Was zählt, sind die eigenen Fähigkeiten und das Erkennen der schwierigen Situation. Beim Thema Krisenvorsorge wird dieser Bereich oft vernachlässigt. Doch die beste Prävention hilft nichts, wenn man sich dem Problem und vor allem der Lösung nicht bewusst ist.

Krise bedeutet Herausforderung und eine ungewohnte Situation. Menschen kommen an ihre Grenzen und erkennen sich und andere selbst nicht wieder. Mit dieser Herausforderung gilt es, zurechtzukommen. In jeglicher Krisensituation ist es deshalb wichtig, einen klaren Kopf zu behalten. Stellen Sie sich den Problemen gegenüber und malen Sie sich die Szenarien aus, die noch kommen könnten. Jetzt muss eine Lösung angestrebt werden. Eine derartige Einstellung kommt nicht von selbst und ist hart zu erarbeiten. Denn eine Lösung findet man nur, wenn man bereits dafür ist und sich auf die Problemsituation einlassen kann.

Erkennen Sie Ihr eigenes Potenzial und lernen Sie, sich als Menschen selbst zu schätzen. Eine Ausbildung oder Weiterbildung bringt im Leben nicht so viel, wie der eigene Verstand und Selbstbewusstsein. Herausforderungen erklimmen und immer eine Lösung parat zu haben – das ist die beste Weiterbildung im Leben. Zudem hat jeder Mensch Schwachstellen. Lernen Sie Ihre eigenen Schwachstellen kennen. Nur so können Sie in der Krise nicht von diesen Schwächen überrascht werden, sondern haben bereits präventive Maßnahmen getroffen. Steigern Sie ihr Selbstbewusstsein, denn nur so behalten Sie in schwierigen Situationen einen klaren Kopf. Fähigkeiten sind wichtig. Und es ist noch wichtiger, sich diesen Fähigkeiten bewusst zu werden.

Vorrat an Hygieneartikeln – was wird benötigt?

Der Krisenfall verlangt der menschlichen Hygiene einiges ab. Man muss sich auf Notstände einstellen und enorm auf seine eigene Sauberkeit achten. Wird die Hygiene an diesem Punkt vernachlässigt, breiten sich Krankheiten und Seuchen deutlich schneller aus. Mit wenigen Artikeln kann bereits ein guter Hygienevorrat angelegt werden. Dazu gehören:

  • Toilettenpapier
  • Reinigungstücher
  • Desinfektionsmittel
  • Seifen
  • Reinigungsmittel
  • Damenbinden
  • Windeln (falls benötigt)

Eine Bevorratung ist grundsätzlich dann wichtig, wenn man die benötigten Artikel oder Reinigungsmittel nicht mehr käuflich erwerben kann. Während sich Seifen unter größter Sorgfalt auch selbst herstellen lassen, gibt es für Desinfektionsmittel oder Damenhygieneartikel kaum eine Alternative. Wichtig bei der Bevorratung: Reinigungsmittel nehmen sehr viel Platz ein. Mehrere Packungen Waschmittel, Toilettenpapier oder Küchenrolle sollten gut geplant im Haushalt verstaut werden. Der Vorteil ist allerdings: Es muss nicht permanent auf das Verfallsdatum geachtet werden. Reinigungsmittel sind besonders lange haltbar und auch nach einigen Jahren noch effektiv. Allerdings kommt es auf die Art der Lagerung an. Gibt es nur den Keller als Möglichkeit, dann sollte dieser möglichst trocken sein. Gerade Pulverwaschmittel oder ähnliche Produkte werden feucht und klumpen. Sie sind dann nicht mehr zu gebrauchen. Auch feuchte Windeln oder Toilettenpapier sind unangenehm in der Anwendung und dienen nicht mehr dem Zweck.

Desinfektionsmittel besitzen ein Haltbarkeitsdatum, das unbedingt eingehalten werden sollte. Andernfalls verlieren diese Mittel ihre Wirkung. Handdesinfektion ist besonders wirkungsvoll, wenn nicht ausreichend Wasser vorhanden ist. Statt die Hände zu waschen, können diese mit dem Desinfektionsmittel behandelt werden. Die Flüssigkeit tötet Keime und Bakterien zuverlässig ab und ist nicht nur für die Hände gedacht.

Urgetreide: Nahrungsumstellung schon vor der Krise

Frisches Getreide ist Nahrungsgrundlage und liefert wichtige Nährstoffe. Nicht nur während der Krise ist eine Ernährung auf dieser Basis essenziell. Schon vor dem eigentlichen Notstand lohnt sich eine Umstellung. Viele Gerichte lassen sich aus frischem Getreide herstellen und das einfacher, als man denkt.

Frisches Getreide bietet eine Reihe an Vorteilen. Zum Beispiel sind alle wichtigen und lebensnotwendigen Vitamine und Nähstoffe enthalten. Das natürliche Getreide war viele Jahrhunderte fester Bestandteil der menschlichen Nahrung. Erst im Laufe der Industrialisierung kam das weiße und ungesunde Industriemehl auf den Markt, das sich bis heute gehalten hat. Die Selbstversorgung mit Getreide ist nicht schwer und bringt viele positive Aspekte mit sich. So ist unbearbeitetes Getreide deutlich billiger und schafft eine Kosteneffizienz im Haushalt. Man kann sich seine eigene Kreation schaffen und erhält dabei einen Genuss nach dem persönlichen Geschmack. Im Getreide sind noch pure Nährstoffe enthalten, die positiv auf die Gesundheit einwirken. Außerdem ist man unabhängig, wenn man seine eigenen Nahrungsmittel selbst herstellen kann. Für diesen Fall braucht man nur das Getreide zu beschaffen und korrekt zu lagern. Gemeint ist dabei Getreide aller Art, um für ausreichend Abwechslung zu sorgen.

Für diese Nahrungsumstellung genügt nicht nur das Getreide. Als wichtigstes Werkzeug muss eine Getreidemühle für den Haushalt angeschafft werden. Außerdem bietet sich ein Brotbackautomat an. Einige Rezepte für den Anfang sollten einfach und leicht abwandelbar sein. Das benötige Getreide bekommt man nicht nur im Fachhandel. Auch in Discounter gibt es Getreide günstig in einer angemessenen Qualität. Der Zeitaufwand für Verarbeitung und Backen ist sehr gering.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 4.0.1
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