Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Kategorie: Medizinische Versorgung

Medikamentenvorrat – was wird wirklich benötigt?

In Bezug auf die Krisenvorbereitung spielt die eigene Gesundheit eine wichtige Rolle. Sind Lebensmittel besorgt und Häuser abgesichert, muss die nächste Checkliste abgearbeitet werden. Eine einfache Hausapotheke mit den nötigsten Medikamenten reicht in Krisenzeiten nicht aus. Hier sollte ein umfangreicherer Vorrat angeschafft werden, um beispielsweise Mangelzustände ausgleichen zu können.

Im Notfall dauert die medizinische Versorgung möglicherweise länger. Rettungswagen können abgelegene Gebiete nicht mehr befahren oder es gibt ein Mangel an helfenden Ärzten. Für diesen Fall sollte man sich selbst zu helfen wissen und einen entsprechenden Vorrat anlegen. Auch die medizinische Versorgung durch Apotheken ist möglicherweise nicht mehr gewährleistet und manche Medikamente werden schnell ausverkauft sein. Hierbei stellt sich die Frage, welche Medikamente in Krisenzeiten wirklich sinnvoll sind und zwingend eingelagert werden müssen. Leichte Verletzungen und Beschwerden lassen sich zu Hause gut selbst versorgen. Für diesen Fall ist steriles Verbandsmaterial in jeder Hausapotheke zu finden. Dazu gehören ebenso Pflaster und Tupfer. Es sollten ausreichend Schmerztabletten und fiebersenkende Mittel im Haushalt zu finden sein, bestenfalls in unterschiedlichen Stärken. Jodtabletten helfen zur Desinfektion und können Mangelerscheinungen ausgleichen.

Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe dienen der eigenen Sicherheit. Kommt es zur Versorgung von verletzten Menschen, so sind immer Einweghandschuhe zu tragen. Außerdem müssen die Wunden entsprechend gereinigt werden. Bei stark übertragbaren Krankheiten, wie beispielsweise Brechdurchfall ist grundsätzlich die komplette Wohnung zu desinfizieren. Die Erreger werden schnell über Türklinken oder einem Händedruck weitergereicht. Ein Fieberthermometer gibt Aufschluss über die Körpertemperatur des Betroffenen. Nicht immer ist die erhöhte Temperatur Anzeichen für eine Grippe. So reagiert der Körper auch bei innerlichen Entzündungen mit Fieber.

Unternehmensvorsorge für medizinische Notfälle

Für Unternehmen ist es Pflicht, einen Erste-Hilfe-Schrank zu besitzen. Dieser enthält alle notwendigen Produkte, um im Notfall selbsttätig agieren zu können. Die Industrienorm DIN 13 169 gibt vor, welche Inhalte der Schrank aufweisen muss. Für die Feuerwehr oder Monteure gelten andere DIN-Normen für die Füllung des Schrankes. Die DIN 13169 besagt, dass folgende Inhalte im Medizinschrank vorhanden sein müssen:

Verbandtücher 60 x 80 Zentimeter
Verbandpäckchen klein
Verbandpäckchen mittel
Verbandpäckchen groß
WS-elastische Binden 4 Meter x 6 Zentimeter
WS-elastische Binden 4 Meter x 8 Zentimeter
WS-Fixierbinden 4 Meter x 6 Zentimeter
WS-Fixierbinden 4 Meter x 8 Zentimeter
Augenkompressen
Kompressen, einzeln, 10 x 10 Zentimeter
Dreiecktücher
Kälte-Sofortkompressen
Druckverschlussbeutel
Pflaster
Strips
Fingerkuppenverbände
PE-Druckverschlussbeutel 30 x 40 cm
Erste-Hilfe-Schere 19 cm DIN 58279-B190
Stück Vinylhandschuhe DIN EN 455
Anleitung zur Ersten Hilfe
Beatmungsgerät

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, bieten sich zudem Kenntnisse der Erste Hilfe an, die bei schweren Verletzungen greifen. Erste-Hilfe-Kurse helfen nicht nur in Krisenzeiten. Im Alltag sind sie für die Rettung von Dritten nötig. Beim Roten Kreuz finden Interessierte einen Ansprechpartner für das Training der Ersten Hilfe. Arbeitgeber sind verpflichtet, diese Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten. Daneben bedürfen Maßnahmen für die Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten einer Schulung. Im Notfall muss eine Verbindung zu außerbetrieblichen Stellen gegeben sind. Der Arbeitgeber benennt einen verantwortlichen Mitarbeiter, der alle diese Vorkehrungen im Blick behält. In § 10 des Arbeitsschutzgesetzes sind die Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz verankert.

Neuere Vorsorgeform für den Krankheitsfall: Die Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung ist eine Versicherungsform, die noch recht neu in Deutschland ist. Seit dem Ende der 1990er Jahre gibt es sie für jede Berufsgruppe. Idee ist die Absicherung des Menschen bei bestimmten Krankheiten, die zuvor genau festgelegt wurden. Krankheiten können sein: Krebs, Nierenleiden, Multiple Sklerose. Auch akute Schwererkrankungen sind durch die Versicherung abgedeckt, wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Einige der Versicherungsanbieter decken die Versicherung auch für die Angehörigen im Todesfalle des Versicherten ab.

Der Unterschied zwischen einer Dread-Disease- und Berufsunfähigkeitsversicherung liegt in der Auszahlungsmodalität der Versicherungssumme: Bei der Dread-Disease-Versicherung erhält der Versicherte die Summe mit einem Mal und nicht in monatlichen Rentenzahlungen. Auch ist es irrelevant, ob er arbeitsfähig ist oder nicht. Diese Versicherungsform soll Selbständigen und Freiberuflern einen größeren Handlungsspielraum ermöglichen. Die Merkmale der Tarife unterscheiden sich durch die Beträge, die der Versicherte monatlich zahlt. Abhängig von Faktoren wie Biologie und genetische Vergangenheit.

Die Dread-Disease-Versicherung geriet öfter in die Kritik, da ihr Nutzen als Alternative für die Berufsunfähigkeitsversicherung infrage gestellt wurde. Eine individuelle Betrachtung der, zum Beispiel Berufszweige, der Versicherten, kommt nicht infrage. Der Bund der Versicherten und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz raten von dieser Versicherungsform ab. Denn psychische Leiden und orthopädische Schäden werden nicht ausreichend in der Versicherungsvereinbarung erfasst. Als Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Dread-Disease-Versicherung eine Option. Die Prüfung des Leistungsfalls erfolgt hier schneller und einfacher.

Laseroperation statt Brille

Die Sehfähigkeit muss auch im Krisenfall sichergestellt sein. Brillen können jedoch schnell kaputt gehen oder auch verloren gehen. Manche Menschen steigen daher auf Kontaktlinsen um, wobei auch diese das Auge reizen können und sich in der Krise nicht sonderlich gut handhaben.

Für den Krisenfall muss mindestens eine Ersatzbrille aufbewahrt werden und es müssen genügend Kontaktlinsen auf Vorrat gekauft werden. Der Vorrat muss für sechs Monate oder sogar ein Jahr reichen. Eine Alternative zu Brille oder Kontaktlinsen wäre die Laseroperation. Manche Optiker oder Augenärzte sind sogar sehr überzeugt von dieser Operation, jedoch sollte man sich vorher genügend Gedanken darüber machen. In erster Linie muss man jetzt viel Geld für die OP ausgeben, was man auch anders investieren könnte. Das Problem an sich kann oft nicht zu 100 Prozent gelöst werden, sodass man oft immer noch einen kleinen Sehfehler hat. Möglicherweise kann man seine Sehkraft allein durch ein Augentraining verbessern.

Weiterhin sollte man vor der Krise beachten, unter welchem Sehfehler man leidet. Hierbei kann es zum Beispiel nur eine sehr geringe Kurzsichtigkeit sein. Viele Menschen tragen in ihrem Leben keine Brille, weil die Kurzsichtigkeit sich nicht eingestanden wird. Im Notfall kommt man daher auch ohne Brille aus. Bei einer Ersatzbrille sollte man auf eine robuste Fassung achten, die im Outdoor-Bereich lange hält. Am besten eignet es sich auch, gleich eine Sonnenbrille in der Stärke anfertigen zu lassen. Diese kann im Freien zu einer besseren Sicht verhelfen.

Generator für kolloidales Silber

Ein Generator für kolloidales Silber kann bequem auf Reisen mitgenommen werden. Auch für den Outdoorbereich ist er geeignet, wenn man ihn an eine Stromversorgung anschließen kann. Selbst schon kleine Generatoren können sehr leistungsstark sein, weswegen man sich vor dem Kauf über die Leistung informieren sollte. Bei einer 50V Ausgangsspannung kann ideal destilliertes Wasser hergestellt werden.
Ein solcher Generator wird mit speziellen Silberstäben betrieben. Wenn der Generator sogenannte Krokoklemmen hat, können diese mit jeder Sträke an Silberstäben genutzt werden. Der Generator besteht in der Regel aus einem konfektionierten Netzteil mit Silberdrähten und Drahthalter. Mehr ist für eine Silberherstellung nicht nötig. Entscheidend ist nur die Minimalgröße der Kolloidpartikel. Somit kann die Qualität des kolloidalen Silbers gemessen werden. Die Elektronik spielt keine zu große Rolle, wobei viele Geräte angepriesen werden, dass sie mit der neusten Technik arbeiten. Von diesen Sätzen sollte man sich am besten nicht blenden lassen, sondern sich seine eigene Meinung über das Gerät bilden. Die Salzfreiheit des verwendeten Wassers spielt eine sehr große Rolle.
Kolloidales Silber kann über verschiedene Verfahren hergestellt werden, wobei ein solcher Generator gerade für unterwegs am besten passt. Je höher die Konzentration, desto mehr Erreger könnten abgetötet werden. In Krisenzeiten gilt das kolloidale Silber als Antiinfektivum und wird zur Bekämpfung von Krankheiten verwendet.

Desinfektionspaket als Krisenausstattung

Hygiene und Desinfektion sind im Krisenfall sehr wichtig. Daher gibt es verschiedene Pakete und Stoffe, mit denen man sich auf die richtige Desinfektion vorbereiten kann. Ein grundlegendes Paket zur Desinfektion gehört zu jeder Krisengrundausstattung.

Die Vorbeugung obliegt bei jedem selbst und jeder muss für sich selbst entscheiden können, in welchem Rahmen er die Vorsorge durchführt. Bei den meisten Paketen ist das universell einsetzbare MMS enthalten, was für viele Anwendungen wirkt und förmlich als Wundermittel eingesetzt werden kann. Hinter MMS versteckt sich Chlordioxid, welches Bakterien abtöten kann und somit gewisse Dinge desinfiziert. Kolloidales Silber in diesem Paket wirkt antibiotisch, entzündungshemmend und immunstärkend. In ein Paket zur Desinfektion gehört daher ein Generator für das kolloidale Silber und eine MMS Trinkwasserdesinfektion. Damit kann Wasser besonders lange gelagert werden und Wasser muss man in Kanistern lagern, wenn man keinen Zugang zu einer frischen Quelle hat. Wasser schmeckt jedoch schnell abgestanden und kann Bakterien ansetzen, wenn es nicht richtig rein ist. Diese vermehren sich und verderben das Wasser schnell. Mit MMS kann das Wasser haltbar gemacht werden für einen längeren Zeitraum, sodass alle Bakterien abgetötet werden.

Ein mobiler Osmosefilter kann zusätzlich in einem solchen Paket enthalten sein. Die Desinfektion bezieht sich jedoch nicht nur auf ein gesundes Wasser, sondern auch auf die Desinfektion von anderen Gegenständen oder Wunden, weswegen immer Jod und scharfes Desinfektionsmittel, wie Alkohol, im Haus gelagert werden sollte.

Alternative Notfallapotheken

Bei einer alternativen Notfallapotheke handelt es sich nicht nur um einen Verbandskasten und die alltäglichen Schmerzmittel, beispielsweise gegen Kopfschmerzen. In der Krise muss man fit sein und sollte sich deshalb auch im medizinischen Sinne weiterbilden. Dies muss nicht immer nur die Schulmedizin bedeuten.

Pflaster, Kompressen und Mullbinden gehören in jeden Verbandskasten und natürlich auch in eine Notfallapotheke. Wichtig sind gleichzeitig ein mildes Desinfektionsmittel und Gelpads, um etwas kühlen oder wärmen zu können. Auf medizinische Kohle sollte eben sowenig verzichtet werden. Dies ist ein optimales Mittel bei Vergiftungen und bindet Giftstoffe in einer sehr kurzen Zeit. Gerade bei Kinder treten durch Medikamente oder falsche Ernährung Vergiftungserscheinungen auf, die hiermit gelöst werden können. Ebenso gehört ein Entschäumungsmittel mit in die Hausapotheke. Bei manchen Krankheiten sollte Erbrechen vermieden werden und man nimmt das Mittel zu sich. Bei einem Aufenthalt im Freien darf die Zeckenkarte nicht vergessen werden. Sobald eine Zecke gesichtet ist, muss diese entfernt werden und der zurückgebliebene Fleck gehört der Beobachtung.
Wer Tiere im Haus hat, der sollte sich eine Notfallapotheke für die Haustiere anlegen. Für Hunde und Katzen gibt es spezielle Mittel, auf die man nicht verzichten sollte. Ist der Tierarzt nicht in der Nähe, kann man sich mit einem Buch und den nötigen Medikamenten weiterhelfen. Im Bereich der alternativen Medizin gibt es eine Notfallapotheke mit homöopathischen Mitteln. Diese sollten nicht nur allein angewandt werden, sondern in Verbindung mit einer schulmedizinischen Behandlung. Bis zum Eintreffen des Arztes oder zum Erreichen des Krankenhauses sollte man sich auf diese Mittel verlassen können. Eine umgehende Beratung bekommt man bei einem fachkundigen Heilpraktiker.

Körper vor Krankheiten schützen

Ein kranker und angeschlagener Körper kann in der Krise noch mehr belasten. Daher sollte man hier natürlich genügend Medikamente und Vorsorgen treffen, dass der Organismus gesund bleibt. Ein wichtiger Punkt für einen gesunden Organismus ist jedoch auch die Hygiene, die in der Krise selbst unter schwierigen Bedingungen nicht vernachlässigt werden sollte.

An die tägliche Hygiene gewöhnt man sich sehr schnell unter den momentanen Bedingungen. In einer Krisensituation kann sich jedoch auch die tägliche Hygiene etwas verändern. Dies liegt beispielsweise an fehlendem Wasser auch zu geringen Vorräten. Duschen, Zähneputzen und Händewaschen können in der Krise nicht als alltäglich hingenommen werden. Fließendes kaltes und warmes Wasser könnte schnell ausfallen und stundenweise nicht zur Verfügung stehen. Nicht nur, dass man sich im Körper unwohl fühlt, sondern die fehlende Hygiene ist fördernd für verschiedene Krankheiten. Mit der Hygiene hält man ihn widerstandsfähig und kann sich vor Krankheiten schützen. In jedem Haushalt muss man daher auch Seife, Waschmittel und Zahnpasta bevorraten und nicht nur an die Lebensmittel denken. Außerdem benötigt man Wasser nicht nur zum Kochen oder für die Ernährung, sondern auch für die anstehende Hygiene.

Bei absehbarem Ausfall des Wassers sollten alle größeren Gefäße, wie auch die Badewanne oder das Waschbecken, mit dem Wasser gefüllt werden. Mit diesem Wasser muss man dann sparsamer umgehen. Das Geschirrspülen kann wegfallen, wenn man genügend Einweggeschirr bevorratet hat. Muss das Wasser länger auf Vorrat gelegt werden, dann bietet sich Entkeimungsmittel an, um dieses trinkbar zu machen und den Geschmack zu verbessern. Kann man sich nicht häufig die Hände waschen, dann können Haushaltshandschuhe vor Krankheiten schützen.

Lebensmittelgefahr bei Staphylokokken

Wenn Lebensmittel lange lagern dann erhöht sich auch die Gefahr auf verschiedene Erreger. Diese lösen Krankheiten aus und können nicht nur in der Krise sehr belastend sein. Doch gerade, wenn die medizinische Versorgung nicht durchgängig gegeben ist, sind diese Erregern sehr gefährlich.
Bei den Staphylokokken handelt es sich zum Beispiel um Eitererreger. Diese gelangen durch eine unsaubere Verarbeitung in die Lebensmittel. Am meisten befallen davon sind zum Beispiel Kartoffelsalat, Fleisch- und Geflügelsalat oder bei gekochtem Schinken. Doch auch Cremes und Tortenfüllungen können damit belastet sein. Die Eitererreger befinden sich auch im Körper in verschiedenen Wunden und in den Schleimhäuten. Dabei können sie auch mit dem Speichel übertragen werden. Bei der Verarbeitung solcher Speisen sollte man sehr vorsichtig sein. Wenn hier Temperaturen zwischen 20 und 45 Grad Celsius herrschen, können sich die Keime besonders schnell vermehren. Bei einer solchen Vergiftung treten die Symptome bereits zwei bis sechs Stunden im Kreislauf auf. Hier sind erbrechen, Leibschmerzen und Durchfall die ersten Anzeichen dafür. Nur mit einer entsprechenden Hygiene, die auch in der Krise vorherrschend sein sollte, kann man diese Erreger entsprechend verhindern.
Wenn man Nahrungsmittel zubereitet, dann darf man weder auf die Speisen husten noch niesen. Wunden müssen immer sauber abgedeckt werden und dürfen bei der Zubereitung nicht offen sein. Auch Personen mit einem Hautausschlag oder mit Entzündungen auf der Haut sollten nicht in der Küche mitarbeiten. Weiterhin müssen die Lebensmittel kühl gelagert werden und sollten auch nur mit einem sauberen Löffel probiert werden, damit keine Keime hineingelangen.

Blutungen stoppen

Auch in der Krise kann es zu Notfallsituationen kommen, bei denen man die lebensrettenden Maßnahmen einleiten muss. In der Familie ist man meist der Ersthelfer und sollte daher auch über grundlegende Maßnahmen informiert sein. Das Absetzen eines Notrufs kann manchmal nicht besonders viel bringen, vor allem wenn kein Notarzt zum Unfallort durchdringen kann.
Neben der stabilen Seitenlage und der Herzdruckmassage sollte man jedoch auch wissen, wie das Blut eines Menschen zu stillen ist. Dabei sind alle Maßnahmen darunter zu sehen, die eine Blutung stoppen können. Gerade wenn wichtige Blutgefäße verletzte sind, sollte man die Blutung so schnell wie möglich anhalten, damit hier keine Verblutung eintreten kann. Es gibt verschiedene medizinische Praktiken, die auszuführen sind. So versiegelt man die Blutgefäße wieder oder klemmt sie entsprechend ab. Die erste Handlung im Notfall ist dabei immer, dass der betroffene Körperteil hochgelegt wird. So fließt das Blut in den Körper zurück und der Blutdruck wird an der blutenden Stelle eher verringert. Danach sollte man einen Druckverband mit Kompressen anlesen. Dieser verschließt die Wunde und drückt die Adern ein Stück zusammen. Auch damit ist die Blutung verringert. Bei sehr starken Blutungen können verschiedene Polster verwendet werden, die nochmals auf die Wunde drücken und noch besser verschließen können.
Möglich ist auch das Zudrücken der Arterie, wenn diese verletzt sein sollte. Die ist sehr körpernah durchzuführen. Doch auch dies ist keine endgültige Lösung, sondern ein Notarzt muss verständigt werden. Das Abbinden ist das Mittel der letzten Wahl, doch auch dieses muss vorgenommen werden, bis der Notarzt eintrifft und den Patienten weiterhin versorgen kann.

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