Um einen eigenen Garten zu pflegen und seine eigenen Pflanzen ziehen zu können, benötigt man natürlich auch entsprechende Samen. Schon jetzt im Frühjahr kann man sich einen kleinen Garten anlegen und sich bereits im Säen der Samen üben und zusehen, wie diese sprießen können.
Für ein solches Vorhaben benötigt man natürlich auch ein Samenpaket. Mit einem eigenen Garten spart man nicht nur im normalen Alltag sehr viel Geld, sondern auch in der Krise bekommt man viele Vorteile durch diese Art Selbstversorgung. Entscheidet man sich für ein Komplettpaket, dann hat man hier ein gut zusammengestelltes Paket, welches sich für die Aufzucht von Pflanzen im Garten und auch auf dem Balkon eignet. Gleich mehrere verschiedene Sorten an Gemüse sind in einem solches Paket enthalten. Dabei findet man hier natürlich ausgewählte und robuste Sorten, die vor allem Hobbygärtner auch viel Freude bereiten können. Diese Samen sind besonders für die Aufzucht geeignet und bringen dann auch dementsprechende Erträge ein. Gemüse in einem enorm hohen Wert kann mit wenigen Samen produziert werden.
Bei den Sorten sollte man darauf achten, dass man nicht nur verschiedene Gemüse hat, sondern auch dieses Gemüse innerhalb in mehrere Sorten gegliedert hat. So kommt mehr Abwechslung rein. Das geht am besten bei Tomatenpflanzen. Doch auch Kräuter sollte man nicht vergessen, denn diese lassen eine Speise wesentlich besser schmecken und sind auch sehr wertvoll für die Nahrung. Paprika, Bohnen, Kohl, Erbsen und Zwiebel, die Vielfalt ist hier sehr groß. Allerdings muss man sich auch über den Anbau vorher sehr gut informieren und kann teilweise auch aus diesem Pflanzen wieder Samen gewinnen.
Verschiedene Lebensmittel haben auch verschiedene Ansprüche in Sachen Lagerung. Nicht nur das Haltbarmachen spielt eine wichtige Rolle, sondern sie brauchen auch die ideale Umgebung, damit sie lange haltbar sind. Nicht alle Lebensmittel kann man dabei einfrieren.
Generell gibt es vier verschiedene Umgebungen, in denen man Lebensmittel lagern kann. Diese haben unterschiedliche Bedingungen an die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit, um hier besonders lange zu halten. Der Kühlschrank bietet zwischen 0 und 6 °C an. In der Gefriertruhe existieren ganze -18 °C, sodass man die Lebensmittel auch einfrieren kann. In einer Speisekammer herrschen normalerweise 15 bis 20 °C und es gibt auch eine Luftfeuchtigkeit von etwa 70 Prozent. Diese hängt jedoch auch immer von der Belüftung ab. Generell kann an auch sagen, dass die Speisekammer recht dunkel ist. In einem Keller herrschen zwischen 4 und 12 °C und 85 bis 90 % Luftfeuchtigkeit. Allerdings ist dieser Keller auch belüftbar und relativ dunkel. An diesen vier Orten lohnt es sich besonders, die unterschiedlichen Speisen aufzubewahren. Allerdings muss man auch hier abwägen, welche Speisen wo bevorratet werden.
Die meisten Lebensmittel sind entsprechend ausgewiesen. Steht zum Beispiel gekühlt lagern auf der Verpackung, dann gehört die Speise in den Kühlschrank. Lediglich kühl lagern sollte bis maximal 18 °C durchgeführt werden, doch die Speisen müssen nicht in den Kühlschrank. Bei Zimmertemperatur kann dies auch in die Speisekammer gestellt werden. Eine trockene Lagerung ist nur möglich, wenn der Ort eine maximale Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent nicht überschreitet. Außerdem sollen viele Waren lichtgeschützt gelagert werden, was sich an allen vier Plätzen sehr gut realisieren lässt.
Jeder braucht andere Nährstoffe und nimmt auch andere Nahrungsmittel zu sich. Damit man jedoch einen Überblick bekommt, sollte man auch mit den jeweiligen Nährstoffgehalten und Kalorien an den Lebensmitteln zurechtkommen. Am meisten beschäftigen sich Menschen beim Abnehmen mit diesen Dingen. Doch auch in der Krise kann es wichtig sein.
Wenn man nicht weiß, wie viel man essen muss oder gar essen darf, dann fällt es sehr schwer, die jeweiligen Nahrungen zuzubereiten. Mit einer genauen Übersicht, wie viel Nährstoffe ein Mensch am Tag benötigt und dass man eine ausgewogene Ernährung bekommt, kann man auch seinen Vorrat besser einplanen und kalkulieren. Nicht alle Mitglieder in einer Familie haben auch den gleichen Tagesbedarf an Kalorien. Hierfür muss man sich jedoch erst einmal damit beschäftigen, was Kalorien überhaupt sind. Hierbei geht es um die Energiewerte der Nahrungsmittel, die überall einheitlich ist. Normalerweise findet man solche Angaben auch auf der Verpackung der Lebensmittel, man muss nur richtig damit umgehen können. Generell ist zu beachten, dass natürlich ein Jugendlicher oder ein schwer arbeitender Mensch einen höheren Bedarf daran hat, als ältere Menschen. Ein erwachsener Mann benötigt zum Beispiel 2400 Kilokalorien am Tag, währen eine Frau auch mit 1900 auskommt. Kinder benötigen oftmals nicht viel weniger oder sogar noch mehr. Im Alter nimmt dieser Wert dann wieder ab.
Wenn man die Lebensmittel richtig nach Mengen einlagern kann, dann ist auch eine Verteilung wesentlich besser. Jeder kann genau die Menge zu sich nehmen, die man auch wirklich benötigt. Ein übermäßiges Essen ist in der Krise nicht wirklich möglich. Doch zur jeweiligen Menge der Ernährung gehören auch immer eine Abwechslung und Vitamine, auf die man achten muss.
Für unterschiedliche Anwendungen gibt es auch unterschiedliche Wasserfilter. Diese sind in Krisenzeiten sehr wichtig, denn Wasser kann schnell verschmutzen oder konterminiert sein. Der Wasservorrat an sich in Flüssen oder auch in Seen sollte jedoch immer ausreichen. Mit dem richtigen Filter kann man auch dieses Wasser trinken.
Dank der Armee wurden auch mobile Wasserfilter getestet und im Einsatz perfektioniert. Dabei kommt es hier nicht nur darauf an, dass das Wasser gut gefiltert ist, sondern dass der Filter auch entsprechend schnell bedient werden kann und dass man schnell sein sauberes Wasser bekommt. Ein mobiler Wasserfilter muss eine ergonomische Form haben und gut in der Hand tragbar sein. Außerdem sind selbst größere Mengen Wasser mit einem solchen Filter zu fördern, da teilweise auch eine ganze Familie von einem Filter leben muss. In der Regel sollte man binnen wenigen Minuten über zwei Liter frisches und vor allem auch sauberes Wasser filtern können, welches man zum Trinken und zum Kochen nutzen kann. Das besondere an solchen Filtern ist immer die einfache Handhabung. In der Regel haben diese Filter eine Pumpe angebracht. Die kann entweder an der Seite oder auch oberhalb des Filters sitzen. Die Modelle mit der Seitenpumpe sind jedoch wesentlich leichter zu bedienen.
Der Filter muss natürlich nicht nur von guter Qualität sein, sondern auch sehr robust. In der Regel sind diese handlichen varianten Keramik- oder Kunststofffilter. Diese Elemente sind sehr leicht zu reinigen, sodass man je nach Qualität auch immer über 2.000 Liter Wasser mit nur einem Filter bekommt. Besonders hilfreich kann es sein, wenn der Filter ein Wasserflaschenadapter besitzt. Damit kann direkt eine Flasche an den Schlauch angeschossen werden und das Wasser frisch gezapft und abgefüllt werden.
Nicht alle Bakterien machen sich schon beim Befall der Lebensmittel bemerkbar. Oft nimmt man sie durch die verdorbenen Speisen zu sich, wo sie im Magen und Darm auch Schaden anrichten können. Eine Erkrankung ist jedoch in der Krise das Letzte, was man noch benötigt. Daher sollte man hier die Zeichen schon vorher deuten.
Einige Bakterien, wie zum Beispiel auch Clostridium botulinum, sind sehr gefährlich für den menschlichen Körper und sollten nicht den Lebensmittelvorrat befallen. Diese zeigen sich jedoch vorher. Wenn man weiß damit umzugehen und schon die kleinsten Anzeichen zu bemerken, dann ist man auch vor dieser Gefahr geschützt. Diese Art der Bakterien sondert ein spezielles Gift ab, welches auch als Botulinusgift bezeichnet wird. Dies ist das stärkste bekannte natürliche Gift und sollte in keinem Fall durch Lebensmittel aufgenommen werden. Besonders betroffen sein können zum Beispiel nicht genügend erhitze eingekochte Bohnen oder auch Konserven mit eiweißreichen Nahrungsmitteln. Ebenso ist auch ungenügend geräucherter Fisch oder auch Fleisch möglicherweise befallen. Vergiftungserscheinungen treten meist erst nach zehn bis zwölf Stunden auf und können Kopfschmerzen und Übelkeit sein. Dies folgt jedoch bis hin zu Lähmungserscheinungen. Sollte davon die Lunge betroffen sein, dann kann es zu einer Atemlähmung und so auch zum Tode führen.
Die Bakterien geben jedoch rechtzeitige Zeichen von sich. Schon ein übler Geruch oder eine Trübung der Flüssigkeit ist hier warnend. Einmachgläser könnten sich durch den Druck selbst öffnen und Konservendosen haben oft einen aufgeblähten Deckel oder Bombe. Öffnet man ein Glas und es zischt, dann muss man auch hier mit einem Bakterienbefall rechnen. Solche Speisen müssen sofort entfernt werden.
In der Krise herrscht Selbstversorgung. Jeder sollte in der Lage sein, sich für mehrere Wochen selbst versorgen zu können und demnach auch genügend Vorräte auf Lager haben. Doch wie viel sollte man wirklich bevorraten und wie funktioniert, die oft genannte Selbstversorgung wirklich effektiv.
Der Lebensmittelvorrat beinhaltet zunächst nicht nur Lebensmittel an sich, sondern natürlich auch das Trinkwasser. Viele sind noch sehr schlecht auf die wirklichen Krisenfälle vorbereitet und haben höchstens einen Vorrat von 14 Tagen im Haushalt. Das ist eindeutig zu wenig, denn man sollte sich auf mehrere Wochen einstellen oder auch mehrere Monate, sofern dies möglich ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass man einmal einen Vorrat anlegt und diesen dann in der Kammer lässt, denn die Lebensmittel verderben schnell. Vielmehr geht es darum, dass der Vorrat auch entsprechend aufgebraucht und nachgefüllt wird, sodass immer frische Lebensmittel vorhanden sind. Demnach muss auch eine ständige Überwachung über den Vorrat vorhanden sein. Hier ist es sehr wichtig, dass man eine Liste führt und genau weiß, was man gerade in der Vorratskammer auf Lager hat. Nur so kann dies auch nach und nach aufgebraucht und wieder neu hinterlegt werden. Ein abgelaufener Vorrat bringt in der Krise nichts. Außerdem sollte man auch in gewisser Weise auf die Selbstversorgung achten. Dabei ist es sehr wichtig, dass man auch sein Brot selbst backen kann oder einen kleinen Garten besitzt.
Wer dies schon jetzt beginnt, der hat seine Fähigkeiten nicht nur gut ausgeschöpft, sondern kann vor allem auch in der heutigen Zeit viel Geld sparen. Ebenso ist man gut auf die Krise vorbereitet, da man schon hier die Techniken oder das Mahlen des Getreides beispielsweise gut beherrscht.
Wenn Lebensmittel lange lagern dann erhöht sich auch die Gefahr auf verschiedene Erreger. Diese lösen Krankheiten aus und können nicht nur in der Krise sehr belastend sein. Doch gerade, wenn die medizinische Versorgung nicht durchgängig gegeben ist, sind diese Erregern sehr gefährlich.
Bei den Staphylokokken handelt es sich zum Beispiel um Eitererreger. Diese gelangen durch eine unsaubere Verarbeitung in die Lebensmittel. Am meisten befallen davon sind zum Beispiel Kartoffelsalat, Fleisch- und Geflügelsalat oder bei gekochtem Schinken. Doch auch Cremes und Tortenfüllungen können damit belastet sein. Die Eitererreger befinden sich auch im Körper in verschiedenen Wunden und in den Schleimhäuten. Dabei können sie auch mit dem Speichel übertragen werden. Bei der Verarbeitung solcher Speisen sollte man sehr vorsichtig sein. Wenn hier Temperaturen zwischen 20 und 45 Grad Celsius herrschen, können sich die Keime besonders schnell vermehren. Bei einer solchen Vergiftung treten die Symptome bereits zwei bis sechs Stunden im Kreislauf auf. Hier sind erbrechen, Leibschmerzen und Durchfall die ersten Anzeichen dafür. Nur mit einer entsprechenden Hygiene, die auch in der Krise vorherrschend sein sollte, kann man diese Erreger entsprechend verhindern.
Wenn man Nahrungsmittel zubereitet, dann darf man weder auf die Speisen husten noch niesen. Wunden müssen immer sauber abgedeckt werden und dürfen bei der Zubereitung nicht offen sein. Auch Personen mit einem Hautausschlag oder mit Entzündungen auf der Haut sollten nicht in der Küche mitarbeiten. Weiterhin müssen die Lebensmittel kühl gelagert werden und sollten auch nur mit einem sauberen Löffel probiert werden, damit keine Keime hineingelangen.
Vor allem frische Lebensmittel ohne Konservierungsstoffe halten nicht besonders lange. Es gibt jedoch verschiedene Methoden, wie man diese Lagerdauer noch verlängern kann. Das Kühlen und Gefrieren oder auch das Einkochen kennt jeder. Es gibt jedoch auch noch ungewöhnlicherer Methoden, um die Haltbarkeit der Lebensmittel zu steigern.
Zum Beispiel wird das zuckern von Lebensmitteln nicht nur zur Süßung verwendet, sondern auch, um diese haltbarer zu machen. Dabei wirkt der Zuckerzusatz unter Hitzeentwicklung wie ein Wasserentzug und hemmt das Wachstum der Mikroorganismen. Diese Methode ist vor allem bei Marmelade oder Fruchtsirup zu erkennen. Doch auch kandierte Früchte werden gezuckert, um länger zu halten. Die Lagerdauer entspricht hier einigen Monaten bis hin zu einem Jahr. Der Gegensatz dazu ist das Säuern von Lebensmitteln. Dabei gibt’s man Essig oder Essigsäure hinzu und kann den pH-Wert der Lebensmittel absenken. Auch dadurch wird das Wachstum der Organismen gestört und man tötet diese bei einer sehr hohen Konzentration sogar ab. Gurken oder Fisch legt man gern auf diese Art und Weise und auch Bohnen oder andere Gemüse kennt man in dieser Konservierung. Somit sind sie einige Monate haltbar.
Beim Einlegen in Alkohol wird ebenso das Wachstum verhindert oder die Mikroorganismen werden abgetötet. Bei einem Rumtopf oder auch bei Früchten in Alkohol kennt man diese Methode, wodurch die Lebensmitteln einige Monate länger haltbar sind. Bei dem Einlegen in konservierenden Lösungen verhindert man den Luftzutritt. Dabei könnte man Kalk, Wasser oder auch Öl verwenden. Diese Methode kennt man von Eiern, Kräutern oder Schafkäse, wobei diese Lebensmittel dann Wochen bis Monate haltbar sind.
Wurden ausreichend Lebensmittelvorräte für die Krise angelegt, ist es auch wichtig, diese vor ungebetenen Mitessern zu schützen. Werden die Lebensmittel von Vorratsschädlingen befallen, werden sie schnell ungenießbar. Die Gefahr besteht darin, dass Befall gar nicht wahrgenommen wird, bzw. der gesamte Vorrat betroffen sein kann. Deshalb sollten die Lebensmittel richtig gelagert und regelmäßig kontrolliert werden. Um auf den Befall von Schädlingen reagieren zu können, ist es wichtig zu wissen, welche Formen von Schädlingen es überhaupt gibt. Die bekanntesten und verbreitetesten Schädlinge sind die Fliegen. Sie befallen besonders Fleischwaren, Käse oder Fisch und sorgen für Fressschäden. Durch die wechselnden Aufenthalte an ihren Fressstellen ist eine Keimübertragung leicht möglich. Weiterhin vermehren sich Fliegen in geeigneten Temperaturen sehr schnell und können zur Belastung werden. Um Fliegenbefall zu bekämpfen, gibt es technische Möglichkeiten, wie das Aufstellen von UV-Lampen oder das Aufhängen von Klebestreifen. Um einen Befall zu vermeiden, ist es ratsam Lebensmittelreste immer wegzuräumen und Räume zu lüften und Durchzug herzustellen, damit die Vermehrungsbedingungen eingeschränkt werden. Ein anderer Schädling, der weniger bekannt ist, ist der Reismehlkäfer. Das ist ein schmaler, brauner Käfer, der drei bis vier Millimeter lang ist. Dieses Ungeziefer kommt häufig in pflanzlichen Produkten, wie Getreideprodukten, Mehl, Reis, Nüssen, Trockenobst oder Tierfutter vor. Einen Befall erkennt man am muffigen Geruch wie auch an Fressschäden. Da der Käfer seine Larven auch in den Lebensmitteln absetzt, entstehen beim Schlüpfen Verunreinigungen der Lebensmittel. Um befallene Lebensmittel von dem Ungeziefer zu säubern, sollte das befallende Produkt zehn Tage eingefroren werden. Vor einem Befall kann man die Lebensmittel schützen, indem sie in fest verschließbaren Gefäßen gelagert werden.
In der Krise ich nicht nur wichtig, dass viele Vorräte im Haus sind, auch die richtige Lagerung ist enorm wichtig. Denn was bringt ein großer Vorrat an Lebensmitteln, wenn sie falsch gelagert werden und schnell ungenießbar werden. Bei der Krisenvorsorge sollte darauf geachtet werden, dass man sich über verschiedenen Lagermöglichkeiten und die Haltbarkeit von verschiedenen Lebensmitteln informiert.
Um Lebensmittel optimal zu Hause lagern zu können, sollten im Optimalfall vier Lagermöglichkeiten vorhanden sein. Diese sind ein Kühlschrank, Gefriergeräte oder -truhen, eine Speisekammer und ein Keller. In diesen Lagerräumen können Lebensmitteln je nach ihrem Lagerbedürfnis aufbewahrt werden. Auf Verpackungen werden oft Hinweise angebracht, wie Speisen gelagert werden sollen. Dabei gibt es verschiedene Lagermöglichkeiten. Bei Tiefgefrierlagerung sollte die Lagertemperatur bei mindestens minus 18 Grad-Celsius liegen. Dies ist eine Möglichkeit, um Tiefkühlkost und Gefrierkost, wie Obst, Fleisch oder Brot zu lagern. Die Produkte können auf diese Weise bis zu einem Jahre haltbar gemacht werden. Bei der gekühlten und der kühlen Lagerung sind Temperaturen von null bis 18 Grad-Celsius vorgesehen, um Lebensmittel frisch zu halten. Diese Lagerungsmöglichkeiten eignen sich für Lebensmittel, die sich nur ein bis zwei Tage halten müssen, also für die Speisen, die gerade im Gebrauch sind.
Die Lagerung von Speisen bei Zimmertemperatur ist in Krisenzeiten unangebracht. Lebensmittel haben dann oft sehr schnell ihre Haltbarkeitsgrenze erreicht. Um Salze, Gewürze, Kartoffeln oder Getreide zu lagern, eignen sich dunkle, kühle oder trockene Räume. Durch diese Bedingungen wird vermieden, dass sich neue Keime oder Schimmel bilden und die Produkte unbrauchbar werden. In allen Fällen gilt, dass die Lagerungsmöglichkeiten der Krisensituation angepasst werden müssen, d.h., die Lagerstätten müssen groß genug sein, um so viele Lebensmittel aufnehmen zu können, dass die Krise unbeschadet überstanden werden kann.