Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Tag: lebensmittelvorrat

Schädlingsbefall – so sichern Sie den Lebensmittelvorrat

Lebensmittelvorräte sollten auf die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen abgestimmt sein. Bei einem vierköpfigen Haushalt fällt der Vorrat um einiges größer aus. Die Lagerung von Nahrungsmitteln zieht unweigerlich Schädlinge an. Dabei spiel es kaum eine Rolle, wo genau die Speisen untergebracht sind. Mit diesen Tipps beugen Sie einem Schädlingsbefall angemessen vor:

1. Kaufen Sie nur unbeschädigte Lebensmittel ein und kontrollieren Sie vor dem Kauf die Verpackung. Schon kleinste Risse können Schädlinge anlocken und die Nahrungsmittel unbrauchbar machen.

2. Pflegen Sie Ihren Vorrat und halten Sie eine permanente Kontrolle. Dafür helfen Sauberkeit und Übersichtlichkeit im Vorratslager.

3. Mäuse oder Ratten fressen sich auch durch einfache Folien durch. Achten Sie deshalb auf dicht schließende Behälter aus starkem Kunststoff, Metall oder Glas.

4. Lagern Sie die Lebensmittel möglichst kühl und vor allem trocken. Dabei muss für eine gute Durchlüftung gesorgt werden. Andernfalls holen Sie sich keine Schädlinge ins Haus, sondern Pilze oder Bakterien.

5. Die Belüftung des Raumes darf Schädlingen jedoch nicht den Weg ebenen. Bringen Sie entsprechende Schutzmaßnahmen am Fenster an, wie beispielsweise Fliegengitter. Damit verhindern Sie das Eindringen von Schaben, Ameisen oder Fliegen.

6. Schaffen Sie alle Abfälle umgehend aus dem Haus, denn auch diese Reste locken Schädlinge an. Einmal im Haus eingenistet überfallen Sie oft auch den Lebensmittelvorrat.

Wichtig: Nehmen Sie niemals eine schädliche Bekämpfung der Schädlinge selbst vor. Wenden Sie sich hierbei an einen Fachmann. Die eingesetzte Chemie könnte auf die Lebensmittel übergehen oder beim Menschen selbst Krankheiten und Allergien auslösen.

Grundnahrungsmittelvorrat für 4 Personen – was muss bevorratet werden

Ein guter Lebensmittelvorrat besteht aus sechs verschiedenen Gruppen. Neben Getreideprodukten, Kartoffeln und Brot müssen auch Gemüse und Hackfrüchte bevorratet werden. Dazu kommen Obst, Getränke und Milchprodukte. Die letzten beiden Gruppen decken Fisch, Fleisch und Eier sowie Fette und Öle ab. Aus diesen Gruppen leitet sich der Vorrat an Grundnahrungsmitteln für einen Monat ab, wenn man von einer durchschnittlichen täglichen Energiezufuhr von 220 Kilokalorien ausgeht.

An Getreideprodukte benötigen Sie beispielsweise acht Kilogramm Vollkornbrot sowie acht Kilogramm Knäckebrot. Das Brot kann entweder frisch gebacken oder eingefroren werden. Bei der ersten Variante benötigt man alle Zutaten dafür und stetig die Möglichkeit des Backens. Eingefrorene Lebensmittel sind schnell aufgetaut und verfügbar, allerdings ist auch hier die Stromzufuhr nicht immer gesichert. Zum Lebensmittelvorrat gehören weiterhin vier Kilogramm Nudeln, zwei Kilogramm Reis und acht Kilogramm Kartoffeln.

Gemüse und Obst

Insgesamt 45 Kilogramm sollten an Gemüse oder Hackfrüchten vorhanden sein. Dazu gehören Mais, Erbsen, Bohnen, Pilze, Rote Bete. Die meisten Gemüsesorten lassen sich gut in Dosen oder Gläsern aufbewahren. Das einzige frische Produkt sind hier vier Kilogramm Zwiebeln. Für vier Personen reicht 30 Kilogramm Obst auf einen Monat gesehen. Lagern Sie nur wenig Obst im rohen Zustand, da es schnell verderben kann. Äpfel, Birnen und Orangen lassen sich gut im Dunklen aufbewahren. Alle anderen Früchte erhalten Sie in Dosen oder im Glas.

Getränke und Milch

In Sachen Getränke benötigt man 224 Liter Mineralwasser, etwa zwei Kilogramm Kaffee und ein Kilogramm Tee. Bei Milch und Milchprodukten genügen 24 Liter Milch und 5,6 Kilogramm Hartkäse. Etwa 18 Kilogramm Fleisch und Fisch genügen für einen Monat sowie 80 Eier. Abgerundet wird der Vorrat von zwei Kilogramm Butter oder Margarine und 2,4 Liter Öl.

Allgemeine Empfehlungen zum Lebensmittelvorrat

Um einen Lebensmittelvorrat anlegen zu können, sollte man sich generell erst einmal mit dem Thema befassen und die allgemeinen Empfehlungen zu einem Vorrat lesen. Berücksichtigt man dies, sollte es einfach sein, einen guten und vor allem sortierten Vorrat für mehrere tagen anlegen zu können.
Man geht davon aus, dass die Nahrungsmittel 14 Tage für einen Haushalt reichen sollten. Dabei hängt es natürlich davon ab, wie viele Personen in dem Haushalt zu ernähren sind. Man sollte das Alter und die Tätigkeit beachten. Außerdem muss man auf die Bedürfnisse der einzelnen Haushaltsmitglieder eingehen können und mögliche Krankheiten berücksichtigen. Danach muss sich auch der Lebensmittelvorrat richten. Nicht nur in Notfällen kann man auf einen solchen Vorrat zurückgreifen, sondern auch im täglichen Leben bekommt man einen besseren Überblick über seine Essgewohnheiten und kann sich die Lebensmittel besser einteilen. Die Vorratshaltung spart zudem Geld und Zeit, da man hier auf Sonderangebote achten kann und diese gleich lagern kann. Ebenso muss man nicht so viel Zeit mit dem Einkauf verbringen und man ist unabhängiger von Ladenöffnungszeiten, wenn man seinen Vorrat antasten kann. Für den Vorrat sind allerdings auch genügend Lagermöglichkeiten benötigt. Je nach Temperatur und nach Luftfeuchte sollte man den jeweiligen Lebensmitteln den besten Platz zur Lagerung anbieten können. Außerdem können Alternativen für Gefrier- und Kühlgeräte gesucht werden, falls der Strom ausfällt.
Der persönliche Geschmack sollte beim Vorrat immer berücksichtigt werden, da man hier seine Essgewohnheiten im Notfall nur schwer ändern kann. Ebenso sollten die Vorräte besonders abwechslungsreich sein. Zum Lebensmittel gehört ebenso das Wasser, welches bei einem Energieausfall schnell kostbar werden kann.

Grundnahrungsmittel für den Vorrat

Einen Lebensmittelvorrat anlegen ist nicht einfach und man sollte sich vorher nicht nur überlegen, wie viel man bevorratet, sondern vor allem auch was. Nicht jeder stimmt seine Ernährung optimal auf die Lebensumstände ab und weiß, was in der Krise der Körper am ehesten benötigt.

Bei Getreideprodukten zum Beispiel und anderen Grundnahrungsmitteln benötigt man nicht nur Vollkornbrot, sondern auch Knäckebrot, Nudeln, Reis, Haferflocken und Kartoffeln müssen bevorratet werden. Am besten legt man sich dabei eine Menge von insgesamt 4,6 Kilogramm an. Gemüse und Hülsenfrüchte sollten nicht nur frisch im Vorrat vorhanden sein, sondern natürlich auch in Dosen. Hier kommt es natürlich immer darauf an, was man am liebsten isst, denn Bohnen, Erbsen, Kohl oder Spargel kann in hohen Mengen im Vorrat vorhanden sein. Zwiebeln sind immer frisch aufzubewahren und können jedoch auch leicht selbst angebaut werden. Neben dem Gemüse zählt das Obst zu einer guten Vorsorge. Dieses muss auch in Dosen oder Gläsern bevorratet werden, da diese sich sehr lange halten. Neben dem frischen Obst gehört das Trockenobst mit dazu. Dieses besitzt wichtige Nährstoffe und hält sich wesentlich länger. Außerdem kann es gut selbst hergestellt werden.

An Getränken ist nicht nur Wasser zu bevorraten. Neben Mineralwasser und stillem Wasser gehört Zitronensaft, Kaffee oder Tee mit auf den Getränkeplan. Im Notfall kann ein Glas Sirup das Wasser aufwerten und mit einem Geschmack versehen. Ein Streichfett sollte immer vorhanden sein und als Öl kann man sich auf Maiskeimöl oder Sonnenblumenöl verlassen. Eier müssen beispielsweise nicht immer frisch bevorratet werden, sondern es gibt auch Vollei, welches in größeren Mengen in einem Tetrapack zum Vorrat gelegt werden kann.

Staatliche Ernährung im Notfall

Natürlich gibt es für den extremen Krisenfall im Bereich der Lebensmittel auch eine staatliche Vorsorge. Viele Menschen wissen jedoch nicht, wie solch eine Vorsorge funktionieren soll oder geschweige denn, dass es überhaupt eine gibt. Die Vorbereitungen sind jedoch heute schon getroffen.
In der Bundesrepublik Deutschland leben etwa 82 Millionen Menschen. Diese müssen natürlich versorgt werden, wenn sie es selbst nicht können. Die Notreserve des Staates muss daher auch für einen längeren Zeitraum zur Verfügung gestellt werden können. Damit könnten auch nur kurzfristige Engpässe in der Versorgung bekämpft werden und die Bevölkerung kann überleben. Die Vorräte pro Person können dann je nach Umständen von wenigen Tagen bis auch zu mehreren Wochen und Monaten reichen. Die komplette Lagerhaltung und die Aufbewahrung der Vorräte kontrolliert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Ihr liegen auch bestimmte Gesetze zugrunde, wie sie alle kontrollieren und koordinieren muss. Eine Einlagerung und die Lagerkosten haben sich im letzten Jahr auf etwa 15,45 Millionen Euro belaufen. Die Lagerstätten sind geheim und es handelt sich hier um privatwirtschaftliche Unternehmen. Durch öffentliche Ausschreibungen können diese ermittelt werden, wenn sie allen Vorgaben auch entsprechen.
Tritt die Krise ein, dann sich erst die Bundesländer selbst für die Versorgung der Menschen zuständig. Erst wenn diese Versorgung nicht mehr funktionieren sollte und die Kapazitäten nicht mehr ausreichen, dann tritt die staatliche Ernährung in Kraft. Der Bund muss dann allen Bedürftigen diese Vorräte zur Verfügung stellen. Erst dann werden die Lagerstätten bekanntgegeben und die Vorräte können abgeholt werden. Auch eine Sammelverteilung von Brot und Lebensmitteln ist hier denkbar.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 4.0.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates