Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Tag: Lebensmittel

Unterschiedliche Lagerung von Nahrung

Verschiedene Lebensmittel haben auch verschiedene Ansprüche in Sachen Lagerung. Nicht nur das Haltbarmachen spielt eine wichtige Rolle, sondern sie brauchen auch die ideale Umgebung, damit sie lange haltbar sind. Nicht alle Lebensmittel kann man dabei einfrieren.
Generell gibt es vier verschiedene Umgebungen, in denen man Lebensmittel lagern kann. Diese haben unterschiedliche Bedingungen an die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit, um hier besonders lange zu halten. Der Kühlschrank bietet zwischen 0 und 6 °C an. In der Gefriertruhe existieren ganze -18 °C, sodass man die Lebensmittel auch einfrieren kann. In einer Speisekammer herrschen normalerweise 15 bis 20 °C und es gibt auch eine Luftfeuchtigkeit von etwa 70 Prozent. Diese hängt jedoch auch immer von der Belüftung ab. Generell kann an auch sagen, dass die Speisekammer recht dunkel ist. In einem Keller herrschen zwischen 4 und 12 °C und 85 bis 90 % Luftfeuchtigkeit. Allerdings ist dieser Keller auch belüftbar und relativ dunkel. An diesen vier Orten lohnt es sich besonders, die unterschiedlichen Speisen aufzubewahren. Allerdings muss man auch hier abwägen, welche Speisen wo bevorratet werden.
Die meisten Lebensmittel sind entsprechend ausgewiesen. Steht zum Beispiel gekühlt lagern auf der Verpackung, dann gehört die Speise in den Kühlschrank. Lediglich kühl lagern sollte bis maximal 18 °C durchgeführt werden, doch die Speisen müssen nicht in den Kühlschrank. Bei Zimmertemperatur kann dies auch in die Speisekammer gestellt werden. Eine trockene Lagerung ist nur möglich, wenn der Ort eine maximale Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent nicht überschreitet. Außerdem sollen viele Waren lichtgeschützt gelagert werden, was sich an allen vier Plätzen sehr gut realisieren lässt.

Bakterien vorzeitig an Lebensmitteln erkennen

Nicht alle Bakterien machen sich schon beim Befall der Lebensmittel bemerkbar. Oft nimmt man sie durch die verdorbenen Speisen zu sich, wo sie im Magen und Darm auch Schaden anrichten können. Eine Erkrankung ist jedoch in der Krise das Letzte, was man noch benötigt. Daher sollte man hier die Zeichen schon vorher deuten.
Einige Bakterien, wie zum Beispiel auch Clostridium botulinum, sind sehr gefährlich für den menschlichen Körper und sollten nicht den Lebensmittelvorrat befallen. Diese zeigen sich jedoch vorher. Wenn man weiß damit umzugehen und schon die kleinsten Anzeichen zu bemerken, dann ist man auch vor dieser Gefahr geschützt. Diese Art der Bakterien sondert ein spezielles Gift ab, welches auch als Botulinusgift bezeichnet wird. Dies ist das stärkste bekannte natürliche Gift und sollte in keinem Fall durch Lebensmittel aufgenommen werden. Besonders betroffen sein können zum Beispiel nicht genügend erhitze eingekochte Bohnen oder auch Konserven mit eiweißreichen Nahrungsmitteln. Ebenso ist auch ungenügend geräucherter Fisch oder auch Fleisch möglicherweise befallen. Vergiftungserscheinungen treten meist erst nach zehn bis zwölf Stunden auf und können Kopfschmerzen und Übelkeit sein. Dies folgt jedoch bis hin zu Lähmungserscheinungen. Sollte davon die Lunge betroffen sein, dann kann es zu einer Atemlähmung und so auch zum Tode führen.
Die Bakterien geben jedoch rechtzeitige Zeichen von sich. Schon ein übler Geruch oder eine Trübung der Flüssigkeit ist hier warnend. Einmachgläser könnten sich durch den Druck selbst öffnen und Konservendosen haben oft einen aufgeblähten Deckel oder Bombe. Öffnet man ein Glas und es zischt, dann muss man auch hier mit einem Bakterienbefall rechnen. Solche Speisen müssen sofort entfernt werden.

Tipps zur Lebensmittellagerung

In der Krise ich nicht nur wichtig, dass viele Vorräte im Haus sind, auch die richtige Lagerung ist enorm wichtig. Denn was bringt ein großer Vorrat an Lebensmitteln, wenn sie falsch gelagert werden und schnell ungenießbar werden. Bei der Krisenvorsorge sollte darauf geachtet werden, dass man sich über verschiedenen Lagermöglichkeiten und die Haltbarkeit von verschiedenen Lebensmitteln informiert.
Um Lebensmittel optimal zu Hause lagern zu können, sollten im Optimalfall vier Lagermöglichkeiten vorhanden sein. Diese sind ein Kühlschrank, Gefriergeräte oder -truhen, eine Speisekammer und ein Keller. In diesen Lagerräumen können Lebensmitteln je nach ihrem Lagerbedürfnis aufbewahrt werden. Auf Verpackungen werden oft Hinweise angebracht, wie Speisen gelagert werden sollen. Dabei gibt es verschiedene Lagermöglichkeiten. Bei Tiefgefrierlagerung sollte die Lagertemperatur bei mindestens minus 18 Grad-Celsius liegen. Dies ist eine Möglichkeit, um Tiefkühlkost und Gefrierkost, wie Obst, Fleisch oder Brot zu lagern. Die Produkte können auf diese Weise bis zu einem Jahre haltbar gemacht werden. Bei der gekühlten und der kühlen Lagerung sind Temperaturen von null bis 18 Grad-Celsius vorgesehen, um Lebensmittel frisch zu halten. Diese Lagerungsmöglichkeiten eignen sich für Lebensmittel, die sich nur ein bis zwei Tage halten müssen, also für die Speisen, die gerade im Gebrauch sind.
Die Lagerung von Speisen bei Zimmertemperatur ist in Krisenzeiten unangebracht. Lebensmittel haben dann oft sehr schnell ihre Haltbarkeitsgrenze erreicht. Um Salze, Gewürze, Kartoffeln oder Getreide zu lagern, eignen sich dunkle, kühle oder trockene Räume. Durch diese Bedingungen wird vermieden, dass sich neue Keime oder Schimmel bilden und die Produkte unbrauchbar werden. In allen Fällen gilt, dass die Lagerungsmöglichkeiten der Krisensituation angepasst werden müssen, d.h., die Lagerstätten müssen groß genug sein, um so viele Lebensmittel aufnehmen zu können, dass die Krise unbeschadet überstanden werden kann.

Die richtige Menge bevorraten

Die Menge an Lebensmitteln für die Krise kann sehr schwer eingeschätzt werden. Man weiß nicht wie lange die Krise dauert und was zukünftig noch passieren wird. Dennoch muss man sich einen gewissen Vorrat schaffen und sollte einiges dabei bedenken.

Wenn man den täglichen Speiseplan genau beobachtet hat über einen längeren Zeitraum, dann wird man schnell feststellen welche Lebensmittel öfter gebraucht werden und welche nicht. Die Vorräte müssen diesem Speiseplan entsprechen. Wenn man Lebensmittel einlagert, dann sollte man vorher experimentieren, welche verschiedenen Gerichte gekocht werden können, denn Abwechslung ist in der Krise ebenso wichtig, wie im normalen Leben. Niemand möchte wochenlang die gleichen Gerichte auf dem Teller haben. Man sollte auch immer nach dem Geschmack gehen. Lebensmittel, die nur sehr selten verbraucht werden oder nur einer Person besonders gut schmecken müssen nicht in großen Mengen aufbewahrt werden.

Wenn man sich jetzt schon einen Vorrat anlegt, dann sollte man auch darauf achten die eingelagerten Lebensmittel nach und nach zu verbrauchen. Gerade Nudeln oder Dosenfleisch können ohne Probleme in den täglichen Bedarf mit einfließen, müssen allerdings wieder nachgekauft werden. Der Vorteil daran ist, dass die neuen Produkte eine längere Haltbarkeit haben. Kauft man hingegen Produkte, die man täglich nicht aufbrauchen kann, so können diese im Notfall schon das Verfallsdatum erreicht haben.

Um den Überblick behalten zu können sollte man sich einen Plan oder ein Buch anlegen, indem man alle Ausgänge, Eingänge und Haltbarkeiten vermerken kann. Manchmal ist es hilfreich die Lebensmittel in Kategorien zu unterteilen und entsprechen zu kennzeichnen. Man sollte jedoch immer einen Vorrat von mindestens sechs Monaten lagern können.

Die Hagebutte

Die Hagebutte ist kein sehr seltenes Gewächs, obwohl das viele denken. Sie wird auch als Heckenrose bezeichnet und findet sich in vielen Gärten wieder. Sie kann vor allem im Notfall nicht nur Nahrung sein, sondern auch bei schweren Erkrankungen wieder auf die Beine helfen.

Der Strauch ist bis zu drei Metern hoch und die Äste hängen meist seit weit über den Stamm drüber. Die Blätter sind gefiedert und die Äste sind mit Stacheln besetzt. Die Blüten sind Rose und ähnlich, wie man sie von einer Rose kennt. Sie strömen jedoch keinen Duft aus und blühen vor allem im Juli. Nachdem die Pflanze verblüht ist, entwickelt sich langsam die Frucht, die man später als Hagebutte bezeichnet.

Erst im Herbst kann man die Früchte der Heckenrose abnehmen und nutzen. Bis dahin müssen sie eine sehr rote Farbe annehmen und reifen. Die Hagebutte enthält viel Vitamin C, A, B1 und B2, sowie Fruchtsäuren, Mineralstoffe, Gerbstoffe und Zucker. In den Kernen ist sogar Vanillin enthalten. Gerade bei Erkältungen kann der Hagebuttentee helfen die Immunkräfte zu stärken und er regt die Produktion wichtiger Hormone in der Nebenniere an. Diese Hormone unterstützen vor allem die Heilung von offenen Wunden.

Vor der Zubereitung muss die Frucht jedoch getrocknet werden. Dazu schneidet man die Hagebutte auf und entfernt die Kerne. Wenn das Trockenen rasch gehen soll, so kann man sie in den Backofen bei maximal 40 Grad stellen. Mit der getrockneten Früchten kann man jedoch nicht nur Tee herstellen, sondern auch Marmelade. Das Pulver der Hagebutte lindert Appetitlosigkeit und frische Früchte geben auch einen wohlschmeckenden Fruchtwein her. Besondere Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Selbstversorgung in Bereich der Ernährung

Neben einem gesunden Vorrat an Lebensmitteln, sollte man im Notfall generell eigenständig und unabhängig sein. Trinkwasser und Hygieneartikel oder Putzmittel gehören zu dem Vorrat dazu. Auch gängige Ersatzteile und Verschleißteile sollte man vorrätig haben, damit man nicht die Geschäfte betreten muss. Über mehrere Wochen muss der Bedarf an allen Dingen notiert werden und in einer Checkliste aufgeführt sein.

Von Vorteil bei der Selbstversorgung ist, wenn man auf dem Land lebt oder gar einen Bauernhof besitzt. So kann man seine Lebensmittel selber erzeugen. Diese Situation trifft jedoch nicht auf jeden zu. Sind Bauern in der nähe, dann sollte man mit diesen stabile Kontakte herstellen. Die Beziehung muss auch in der Krise bestehen können, denn der Bauer kann den Bedarf an Lebensmitteln gut decken.

Wenn man die Möglichkeit hat, kann man auch einen kleinen Garten pachten. Dort lässt sich leicht Gemüse und Obst anbauen. Es können verschiedene Bette für Kartoffeln, Möhren oder andere Sorten angelegt werden. Bevor man sich solch einen Garten aufbaut, sollte man auch im Anbau von Lebensmitteln Bescheid wissen. Hat man keinerlei dieser Optionen, so sollte man die eigenen Fähigkeiten schulen und bewerten können, denn auch diese kann man später gegen Lebensmittel eintauschen.

Im Auge behalten sollte man immer: alles was man selber erzeugen kann, muss nicht gekauft werden. Aus vielen Rohprodukten lassen sich einfach weitere Produkte herstellen, wie zum Beispiel Brot, Nudeln, Joghurt, Kuchen und vieles mehr. Wichtig ist daher einen guten Vorrat an Grundnahrungsmitteln, wie Getreide und Milch, zu lagern. Man muss nicht erst bis zur Krise warten, um sich selber zu versorgen. Die Schritte kann man schon heute lernen, damit sie bis zu Krise verinnerlicht werden und im Notfall angewandt werden können. Im heutigen Leben spart solch eine Selbstversorgung viel Geld.

Was gehört zu einem idealen Vorrat

Lebensmittel sind in einer Krise besonders wichtig. Es kann schnell passieren, dass die Versorgung zusammenbricht und ein einziges Chaos auf den Straßen herrscht. Außerdem ist es durch eine Inflation möglich, dass das Papiergeld welches man besitzt nicht mal mehr für ein Brot reicht. Auch wenn das nicht von heute auf morgen passiert: sobald die Preise täglich oder fast täglich steigen, werden die Supermärkte leergeräumt. Denn wenn am nächsten Tag alles teuerer ist, kauft man lieber gleich heute. Solch ein Zustand gab es in Deutschland schon einmal. Wichtig ist sich den idealen Vorrat anzulegen, um alle benötigten Produkte im Haus zu haben.

Bevor man sich jedoch solch einen Vorrat anschafft, muss die Ernährung des Haushaltes analysiert werden. Was ist man am liebsten und vor allem wie viel ist für eine Mahlzeit ausreichend. Normalerweise kocht man immer mehr als nötig. Wenn die Vorräte jedoch knapp werden muss man sich auch mit dem geringsten zufrieden geben. Man sollte sich deshalb vorher eine Liste an Gerichten aufschreiben, die man immer wieder isst. Nichts ist schlimmer, als jeden Tag das gleiche zu essen.

Mindestens vier verschiedene Gerichte sollte man auswählen, die vor allem aus haltbaren Lebensmitteln hergestellt werden können. Die Lagerung bis zu drei Jahren kann somit ermöglicht werden. Es lassen sich auch aus den gleichen Grundstoffen verschiedene Gerichte zubereiten. Variationen müssen auch im Krisenfall möglich sein. Dabei sollten es vor allem Speisen und Zutaten sein, die man verträgt und die man gerne isst. Die Sachen, die das alltägliche Leben und das Essverhalten bestimmen, müssen auch in der Krise das Essverhalten garantieren können.

Nudeln sind zum Beispiel leicht aufzubewahren und sie gehören in fast jedem Haushalt zum Grundnahrungsmittel mit dazu. Sie sind günstig und vielseitig zuzubereiten. Fleisch dagegen sollte man nur bedingt lagern. Milch, Obst und frische Waren sind nicht nur schnell verderblich, sondern auch aufwendig in der Kühlung. Es ist fraglich, ob überhaupt das Kühlen in der Krise möglich ist. Hauptaugenmerk verdienen deshalb Nahrungsmittel, die in einem haltbaren Zustand erworben werden können und wenig zusätzlichen Aufwand erfordern, jedoch allen Ansprüchen an Geschmack gerecht werden.

Ungeziefer können Lebensmittel verderben

Zur Krisenvorsorge gehört nicht nur das Anlegen von Lebensmittelvorräten. Haltbare Lebensmittel können sehr schnell ihre Haltbarkeit verlieren, auch wenn sie auf den ersten Blick richtig gelagert sind. Die Ursache für den Haltbarkeitsverlust ist der Befall von Schädlingen oder Mikroorganismen, wie Bakterien oder Schimmelpilzen. Wichtig ist bei der Krisenvorsorge also auch, die angelegten Vorräte regelmäßig zu überprüfen. Im Folgenden werden Ungezieferarten beschrieben, die die Lebensmittel befallen könnten.
Milben gehören zu der Gruppe der Spinnentiere und kommen in ziemlich allen Lebensräumen vor. Trockene, pflanzliche Lebensmittel wie Mehl oder Müsli werden häufig von Mehlmilben befallen. Backobstmilben befallen dagegen häufig zuckerhaltige Produkte wie Marmelade oder Trockenobst. Milben vermehren sich besonders gut bei Wärme oder in feuchtgewordenen Lebensmitteln. Der Schaden, den sie hervorrufen, ist ernorm. Lebensmittel bekommen einen bitteren Geschmack und können nicht mehr verwendet werden. Auch gesundheitliche Schäden, wie Jucken, Ausschläge oder Darmerkrankungen können durch Milben hervorgerufen werden. Um diesen Schäden vorzubeugen, sollten Lebensmittelvorräte in verschließbaren Gefäßen aufbewahrt werden, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Sollte es zu einem Befall der Lebensmittel kommen, sind die Speisen sofort zu entsorgen. Auch Haustiere sollten befallene Lebensmittel nicht mehr zu fressen bekommen, da diese auch gesundheitliche Schäden davon tragen können. Eine andere Insektenart, die es auf Lebensmittel abgesehen haben, sind Essig- und Taufliegen. Sie sind besonders lästig, da sie sich sehr schnell vermehren. Sie befallen Obst, Gemüse oder bereits gärende Produkte und verunreinigen diese. Dadurch können Mikroorganismen auf das menschliche System übertragen werden. Um diesen Schädlingen vorzubeugen, ist es besonders wichtig, faulige oder gärende Lebensmittel sofort nach draußen zu entsorgen. Um Essig- und Taufliegen keine Nahrungsgrundlage zu geben, gehört es zur Krisenvorsorge, dass Obst und Gemüse rechtzeitig aufgebraucht oder in geschlossenen Gefäßen gelagert werden.

Holunderbeeren

Wenn man sich von den Früchten der Natur ernähren möchte, dann sich die Holunderbeeren gut dafür geeignet. Sie können von August bis Oktober geerntet werden und bieten eine gute Nahrungsmöglichkeit, wenn der Ernstfall naht.

Der Holunder ist ein Strauch mit mehreren Ästen. Als kleiner Baum kann er sogar eine Höhe von drei bis sieben Metern erreichen. Die Rinde ist warzig und riecht leicht unangenehm. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und gegenständig angeordnet. Äste und Zweige enthalten beide viel Mark. Die Blüten sind sehr groß und eher flach gehalten. Sie haben eine gelblich bis weiße Farbe und im Herbst entwickeln sich daran glänzend schwarze bis violette Beeren.

Diese Pflanze wächst in Hecken, Gärten und an Bachufern. Wenn die Beeren reif sind, fallen sie nach und nach zu Boden. Geerntet werden die Beeren, indem man die ganze Fruchtstaude abbricht und später die Früchte abstreift. Unreife Beeren und Stängelreste müssen aussortiert werden.

Die reifen Beeren sind reich an Vitamin C und Mineralien. Dazu gehören die Vitamine A, B1, B2, B3, B6 und C sowie Phosphor, Calcium, Kalium und Eisen. Das Holundermus galt als wirksame Medizin gegen Erkältungen und Husten. Als Saft kann man die Pflanze auch verarbeiten, wobei sie eine abführende Wirkung hat.

Die Beeren enthalten auch einen toxischen Stoff, der in Blausäure zerfallen kann. Deshalb dürfen die kostbaren Beeren nur nach dem Kochen und der Aufbereitung verspeist werden. Holunder kann man auch zu einer wohlschmeckenden Suppe verarbeiten. Die Pflanze ist also Nahrungsmittel und Medizin zugleich. Fertiger Holundersaft, kann man für andere Rezepte weiter verarbeiten oder in sterilisierten Gefäßen aufbewahren.

Dehydrierte Nahrungsmittel

Um Nahrungsmittel haltbar zu machen, muss man sie konservieren. Dabei gibt es viele verschiedene Arten, wie zum Beispiel das Gefriertrocknen oder auch die Vakuumverdampfung. Frische und fertig gekochte Gerichte können schockgefroren werden, um den Geschmack, die Farbe, die Struktur und die Frische zu erhalten. Wichtig bei dieser Konservierung ist auch, dass der Nährwert des Essens erhalten bleibt und man sich mit einer Mahlzeit ausgewogen ernährt.

Die Vakuumverdampfung erfolgt mit der schon gefrorenen Nahrung. In einer speziellen Vakuumkammer wird den Lebensmitteln das gefrorene Wasser entzogen und sofort in Gas umgewandelt. Danach verliert die Nahrung 90 Prozent des eigentlichen Gewichtes und zwischen 30 und 90 Prozent des Volumens. Danach wird sie in wasserdichten Spezialdosen verpackt. Der Sauerstoff in der Dose wird durch Stickstoff ersetzt und dicht versiegelt. Qualität und Frischen bleiben dabei ständig erhalten. Will man die haltbare Nahrung verzehren, muss man entweder heißes oder kaltes Wasser, in einem bestimmten Maße, dazugeben. Optimal lagert man die konservierten Lebensmittel an einem kühlen und trockenen Ort, um die Struktur und Qualität nicht zu verändern. Abzuraten ist von einer Lagerung über 30 °C, da sich nicht nur der Nährwert, sondern auch der Geschmack verändern kann. Auch schwankende Temperaturen müssen vermieden werden. Wobei die Lebensmittel in einem kurzen Zeitraum von etwa 2 bis 4 Jahren dennoch keinen Schaden nehmen.

Alle konservierten Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Oftmals können auch die Rohstoffe und Zutaten mit einem frischen Produkt mithalten. Zu kaufen gibt es sogar komplette Nahrungspakete für den Ernstfall. Dabei wird vor allem auf Nährwerte und ausgewogenes Essen geachtet, das heißt notwendige Vitamine, Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette und Ballaststoffe sind enthalten. Auch für Kleinkinder oder ältere Personen sind die Lebensmittel gedacht und dementsprechend gewürzt. Im Rahmen der Broteinheiten, können dehydrierte Nahrungsmittel auch für Diabetiker aufbereitet werden.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 2.6.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates