Heilende Pflanzen

In einer Notlage kann nicht nur die Finanzwelt und das Verkehrssystem zusammenbrechen, sonder auch die medizinische Versorgung fällt schnell weg oder wird (bei Zusammenbruch des staatlichen Kassensystems) unleistbar. Dann kann man auf die Mittel aus der Natur zurückgreifen und offene Wunden oder Krankheiten mit Pflanzen auskurieren. Doch man sieht einer Pflanze nicht an, ob sie heilen kann oder nicht. Bis heute werden immer mehr Pflanzenheilmittel entdeckt und der Trend geht hin zur alternativen Medizin. Die Pflanzen mit der besten Heilkraft werden sogar speziell gezüchtet und in der Pharmaindustrie eingesetzt.
Rizinus hat eine abführende Wirkung und Ginko soll gegen Blasenbeschwerden helfen. Das liest man in vielen Apotheken Zeitschriften und es ist weit bekannt. Walnüsse sollen zum Beispiel den Kopfschmerz bekämpfen. Bestimmte Krankheiten wie Skorbut, Rachitis oder Beriberi treten in Folge von Vitaminmangel auf. Deswegen kann der Körper spezielle Obst und Gemüsesorten nicht verzichten. Viele Mineralstoffe und Spurenelemente bezieht der Mensch aus den Pflanzen. Deswegen sind frische Nahrungsmittel nicht wegzudenken.
Doch eine heilende Pflanze hat auch immer eine Schattenseite. Manche Pflanzen die in der Medizin angewendet werden haben auch eine schädliche Wirkung. Gerade Pflanzen, die zur Beruhigung genutzt werden sind in Rohform giftig, wie der Fingerhut. Opium ist das Mittel was man aus dem Schlafmohn herstellt. Er beruhigt Schmerzen und wird auch als Hustenlöser verwendet. Doch Opium kann auch ein gefährliches Rauschgift sein, wenn man es mit der Dosis überschätzt.

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