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Der Waffenschein

Viele Menschen möchten gerade aus Selbstschutz nicht auf bestimmte Waffen und Werkzeuge verzichten. Dabei unterliegen jedoch nicht alle Geräte dem öffentlichen Zugang. Für viele schwerere Waffen benötigt man einen geeigneten Waffenschein. Messer und andere Gegenstände dürfen jedoch zum Selbstschutz auch ohne Schein getragen werden.

In einer Krisensituation kommt es schnell zu Unruhen und zu Aufständen. Wenn man selber gut vorgesorgt hat, kann es passieren, dass Diebe oder selbst der Nachbar von den Vorräten weiß und versucht sie zu stehlen. Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass ein Waffenschein nicht zwingend notwendig ist, um sich selber zu schützen. Dennoch bietet er eine Möglichkeit das Umgehen mit größeren Waffen zu erlernen.

Bevor man einen Schein erhalten kann, muss man in einem Schießclub Mitglied werden. In der Regel kann man vorher schnell als Gast vorbeikommen und die Waffen unter Aufsicht testen. Die Mitarbeiter zeigen genau wie man eine Waffe zu halten hat und geben Acht, dass der Umgang gefahrlos bleibt. Wenn man danach regelmäßig zum Schießen und zum Üben kommt, so ist das die beste Voraussetzung den Waffenschein zu erhalten. Ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragungen und ein einwandfreies Verhalten auf dem Schießstand ist ebenso wichtig für den Waffenschein. Ohne genug Vertrauen des Vorsitzenden, wird man nicht für diesen Schein zugelassen.

Hat man einen Waffenschein erhalten, so kann man unter bestimmten Auflagen auch Gewehre und Pistolen zu hause aufbewahren. Dennoch muss man mit Kosten von 2.000 Euro rechnen, inklusive Aufnahmegebühr, Munition und Waffe. Der Umgang kann sehr gewöhnungsbedürftig sein und ist nicht für jeden geeignet. Dennoch ist es eine Möglichkeit den Selbstschutz ordentlich vorzubereiten.

Wie Verhalten, wenn Gefahr droht?

Es gibt in einem Krisenfall viele Gefahren. Das Essen wird knapp, der Wasserhaushalt neigt sich dem Ende zu und auch das Verkehrsnetz kann zusammenbrechen. In solchen Situationen passiert es schnell, dass die Menschen aggressiv werden und sich nur noch nach dem persönlichen Erhaltungstrieb richten. Gewalt und Aufstände ist dabei keine Seltenheit. Auch der Nachbar kann schnell vor der Tür stehen mit einer Waffe in der Hand, wenn er von Goldvorräten oder Lebensmitteln weiß. In solche Fällen kann man sich jedoch schützen.

Eine kleine effektive Waffe ist die Sportschleuder. Sie kann für den Angreifer sehr gefährlich sein und die Treffer hinterlassen meist unangenehme Schäden am Körper. Mit etwas Übung kann man sogar auf eine Entfernung von 10 Metern präzise und schmerzhaft treffen. Die Schleuder ist sehr klein und leicht zu transportieren. Die Kugeln können im Griff verwahrt werden und man hat seine Munition deshalb immer dabei.

Ein Messer ist auch eine recht bedrohliche Waffe und sollte deshalb immer dabei getragen werden. Man kann einem Menschen damit lebensbedrohende und schwer zu behandelnde Verletzungen zufügen. Vor allem hat das Messer eine abschreckende Wirkung beim Angreifer. Dennoch gehört ein professionelles Training mit dazu, sonst könnte man sich auch selber sehr leicht in einem Streit verletzen. Auch Wurfmesser setzen eine gute Kenntnis voraus. Wegen der Umdrehung muss man die Entfernung genau abschätzen können. Im Notfall kann das eine große Herausforderung sein. Bei Fehlwürfen stattet man seinen Angreifer sogar mit einer Waffe aus.

Am sinnvollsten erscheint bei solchen Angriffen allerdings Pfefferspray. Damit kann der Angreifen schnell und effektiv außer Gefecht gesetzt werden, ohne ihm dauerhaft Schaden zuzufügen.

Auch ein Selbstverteidigungskurs ist durchaus zu empfehlen. Die beste Möglichkeit ist und bleibt jedoch, sich friedlich zu einigen. Auch Nachbarn können sich verbünden und gegenseitig helfen.

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