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Tag: selbstschutz

Vor Einbruch schützen

Sein Haus und seine Wohnung sollte man nicht nur Krisenfall absichern und vor Einbruch schützen. Bestimmte Maßnahmen und Vorgänge können schon jetzt durchgeführt werden, um mehr Sicherheit zu bekommen und teilweise auch ruhiger schlafen zu können.
Zunächst spielt natürlich der Eindruck des Hauses eine große Rolle, den es auf die Einbrecher macht. Diese können schon durch einen solchen Eindruck abgeschreckt werden. Das Grundstück sollte gut von der Straße aus einsehbar sein und man sollte genügend Beleuchtung installieren. Dies funktioniert beispielsweise über einen Bewegungsmelder. Dieser lässt sich einfach installieren und die Lampe geht nur an, wenn man sich auf dem Grundstück bewegt. Allerdings ist es sinnvoll, kleinere Lampen anzubringen, die das Grundstück generell beleuchten. Kommt ein Wagen oder eine Person auf das Grundstück, so kann man eine sehr helle Lampe über den Bewegungsmelder zuschalten lassen. In besonders düsteren Ecken und auf Zugangswegen sollten immer Lampen installiert sein. Selbst Alarmanlagen müssen nicht unsichtbar installiert sein. Man beugt einem Einbruch deutlich vor, wenn man diese sichtbar für den Dieb oder den Einbrecher montiert, sodass dieser schon beim Anblick entsprechend abgeschreckt werden kann.
Natürlich spielt auch das eigene Verhalten eine große Rolle. So sollte man zum Beispiel die Haustür immer abschließen, wenn man das Haus verlässt. Ein Schlüssel ist nicht in der Nähe des Hauses zu platzieren, denn dies wissen die Diebe und kennen viele der geheimen Verstecke. Alle Fenster müssen geschlossen sein, denn eine mechanische Abgrenzung des Gebäudes spielt ebenso bei der Versicherung eine große Rolle. Offensichtlich installiere Überwachungskameras schützen ebenso vor Einbrüchen.

Der Waffenschein

Viele Menschen möchten gerade aus Selbstschutz nicht auf bestimmte Waffen und Werkzeuge verzichten. Dabei unterliegen jedoch nicht alle Geräte dem öffentlichen Zugang. Für viele schwerere Waffen benötigt man einen geeigneten Waffenschein. Messer und andere Gegenstände dürfen jedoch zum Selbstschutz auch ohne Schein getragen werden.

In einer Krisensituation kommt es schnell zu Unruhen und zu Aufständen. Wenn man selber gut vorgesorgt hat, kann es passieren, dass Diebe oder selbst der Nachbar von den Vorräten weiß und versucht sie zu stehlen. Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass ein Waffenschein nicht zwingend notwendig ist, um sich selber zu schützen. Dennoch bietet er eine Möglichkeit das Umgehen mit größeren Waffen zu erlernen.

Bevor man einen Schein erhalten kann, muss man in einem Schießclub Mitglied werden. In der Regel kann man vorher schnell als Gast vorbeikommen und die Waffen unter Aufsicht testen. Die Mitarbeiter zeigen genau wie man eine Waffe zu halten hat und geben Acht, dass der Umgang gefahrlos bleibt. Wenn man danach regelmäßig zum Schießen und zum Üben kommt, so ist das die beste Voraussetzung den Waffenschein zu erhalten. Ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragungen und ein einwandfreies Verhalten auf dem Schießstand ist ebenso wichtig für den Waffenschein. Ohne genug Vertrauen des Vorsitzenden, wird man nicht für diesen Schein zugelassen.

Hat man einen Waffenschein erhalten, so kann man unter bestimmten Auflagen auch Gewehre und Pistolen zu hause aufbewahren. Dennoch muss man mit Kosten von 2.000 Euro rechnen, inklusive Aufnahmegebühr, Munition und Waffe. Der Umgang kann sehr gewöhnungsbedürftig sein und ist nicht für jeden geeignet. Dennoch ist es eine Möglichkeit den Selbstschutz ordentlich vorzubereiten.

Selbstverteidigung im Ernstfall

Auch an eine Selbstverteidigung ist zu achten. Menschen sind in einer Krisensituation dazu geneigt an ihr eigenes Überleben zu denken. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf mögliche Verluste. So kann es sein, dass plötzlich der bewaffnete Nachbar vor der Tür steht, weil er keinen Vorrat angelegt hat. Da hört die Freundschaft unter Nachbarn jedoch auf. Auch die Polizei rät sich in solche Situationen zu verteidigen, doch der Einsatz von schweren Waffen ist untersagt.

Ohne Waffenschein kann man sich ebenso wirkungsvolle Abwehrhilfsmittel in den Vorrat legen. Dabei ist zu beachten wo man solche Dinge platziert. Wenn die Krise kommt, braucht man einen bestimmten Ort, zu dem man fliehen kann. Möglichkeiten bieten der Keller, die Garage oder ein beliebiges Zimmer im Haus. Dort sollten auch die Verteidigungsmittel aufbewahrt werden, denn an einem anderen Platz nützen sie wenig. Ist man unsicher, wo das Versteck in der Krise sein soll, können auch mehrere Sicherheitspakete im Haus verteilt werden.

Der Inhalt solcher Pakete darf laut Polizei aus folgenden Dingen bestehen: Teleskop-Abwehrstöcke, Elektroschockgeräte, Pfeffersprays und einem guten Messer. Der Abwehrstock ist etwa 20 cm lang und für den Nahkampf gut geeignet. Auf Grund der Länge hat man meist einen größeren Vorteil. Der Elektroschocker wirkt sofort und kann gut in geschlossenen Räumen benutzt werden. Das Opfer bekommt mit einem Stromschlag und fällt zu Boden. Pfeffersprays sind leicht in der Anwendung und überzeugen mit einer hervorragenden Wirkung. Man sollte mehrere Dosen davon lagern. Am besten an den Stellen, wo das potentielle Opfer sie nicht sieht oder finden kann. Die Verstecke sollten jedoch allen Familienmitgliedern bekannt, da die Waffen jederzeit gebraucht werden können.

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