Aus seinem Alltag auszubrechen ist für viele nicht gerade einfach. Doch in der Vorbereitung auf die Krise muss man so manche Gewohnheiten einstellen und sich nicht nur geistig, sondern natürlich auch körperlich starkmachen. Ein solcher guter körperlicher Zustand bringt auch die gewisse erforderte Gesundheit mit sich.
Körperliche Schwäche oder auch eine Krankheit ist in der Krise natürlich nicht zu gebrauchen. Was man allerdings jetzt für seinen Körper tut, ist auch nicht vergebens, sollte die Krise noch etwas auf sich warten lassen. Sport und gesunde Ernährung sollten generell zu einem Leben dazugehören, um dieses natürlich zu stärken. Eine ungesunde Lebensweise sollte sich schnell abgewöhnt werden. Dazu gehören jedoch nicht nur Essgewohnheiten, sondern auch die Lustlosigkeit, sich zu betätigen. Im Bereich der Nahrung sollte man viel auf Fleisch, Süßigkeiten und Alkohol verzichten. Nicht zu schweigen von den Suchtmitteln, wie Zigaretten oder zum Beispiel Kaffee. Natürlich kann auch Sport zu einer Sucht werden, doch diese Sucht scheint dem Körper nicht zu sehr zu schaden. Täglich sollte eine Bewegung an der frischen Luft möglich sein. Dabei wird das Immunsystem gestärkt und man fühlt sich fitter.
Ebenso sich stärken kann man, indem man bei einem offenen Fenster schläft. So wird man nicht nur resistenter gegen die Kälte, sondern auch der Kreislauf wird besser angeregt. Außerdem gewöhnt man sich langsam an den Fall, sollte die Heizung einmal nicht funktionieren. Medikamente sollten nur in wirklich nötigen Fällen genutzt werden. Vieles ist mit Sport oder guter Ernährung zu klären, denn in der Krise sind Medikamente schnell Mangelware.
In der Krise herrscht Selbstversorgung. Jeder sollte in der Lage sein, sich für mehrere Wochen selbst versorgen zu können und demnach auch genügend Vorräte auf Lager haben. Doch wie viel sollte man wirklich bevorraten und wie funktioniert, die oft genannte Selbstversorgung wirklich effektiv.
Der Lebensmittelvorrat beinhaltet zunächst nicht nur Lebensmittel an sich, sondern natürlich auch das Trinkwasser. Viele sind noch sehr schlecht auf die wirklichen Krisenfälle vorbereitet und haben höchstens einen Vorrat von 14 Tagen im Haushalt. Das ist eindeutig zu wenig, denn man sollte sich auf mehrere Wochen einstellen oder auch mehrere Monate, sofern dies möglich ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass man einmal einen Vorrat anlegt und diesen dann in der Kammer lässt, denn die Lebensmittel verderben schnell. Vielmehr geht es darum, dass der Vorrat auch entsprechend aufgebraucht und nachgefüllt wird, sodass immer frische Lebensmittel vorhanden sind. Demnach muss auch eine ständige Überwachung über den Vorrat vorhanden sein. Hier ist es sehr wichtig, dass man eine Liste führt und genau weiß, was man gerade in der Vorratskammer auf Lager hat. Nur so kann dies auch nach und nach aufgebraucht und wieder neu hinterlegt werden. Ein abgelaufener Vorrat bringt in der Krise nichts. Außerdem sollte man auch in gewisser Weise auf die Selbstversorgung achten. Dabei ist es sehr wichtig, dass man auch sein Brot selbst backen kann oder einen kleinen Garten besitzt.
Wer dies schon jetzt beginnt, der hat seine Fähigkeiten nicht nur gut ausgeschöpft, sondern kann vor allem auch in der heutigen Zeit viel Geld sparen. Ebenso ist man gut auf die Krise vorbereitet, da man schon hier die Techniken oder das Mahlen des Getreides beispielsweise gut beherrscht.
Viele Menschen denken noch, dass man nur wenn man Fleisch isst, auch sehr leistungsfähig ist. Dies ist jedoch ein Irrglaube, denn ein Blick in die Geschichte verrät, dass die Kämpfer und Soldaten in den Kriegen vorrangig Weizen und andere Getreidesorten gegessen haben, um sich zu stärken.
Diese Regel kann man auch in der Krise beachten. Getreide gehört zu den Grundlebensmitteln dazu und sollte nicht vernachlässigt werden. In den meisten Sorten sind alle lebensnotwendigen Grundstoffe enthalten, wie Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine, Öle und Spurenelemente. Vor allem stimmt im Getreide auch das Mischungsverhältnis dieser Stoffe. Das Getreide ist auch die Urnahrung des Menschen und kann weit zurück verfolgt werden. Damals nahm der Mensch sie sogar im rohen Zustand zu sich. Zwar gibt es heute ein viel größeres Angebot an den verschiedensten Getreidesorten und Zubereitungen, doch die fertigen Lebensmittel haben oft an den wertvollen Nährstoffen verloren. Nudeln, Brötchen und selbst das Vollkornbrot vom Bäcker kann nicht annähernd so viel Nährstoffe bieten, wie das rohe Getreide. Selbst in anderen Vollkornprodukten ist kein frisches Vollkorn mehr enthalten.
Ernährt man sich falsch und bekommt man nicht die nötigen Nährstoffe, macht der Körper schnell schlapp und man wird kraftlos. Dies kann man in der Krise nur wenig gebrauchen. Man sollte sich deshalb mit frischen Getreidesorten auskennen und diese selbst verarbeiten. Eine Getreidemühle und ein Brotbackautomat helfen dabei. Es gibt auch Getreide für Salate und ähnliche Lebensmittel, die man so mehr aufwerten kann. Zudem spart unbehandeltes Getreide auch Geld und man ist viel unabhängiger und kreativer in der Kochweise. So ist die Krisenvorsorge leichtgemacht.
Die wichtigste Grundregel bei der Ernährung in Krisenzeiten ist, dass man seine Ernährung nicht umstellen darf. Bei dem Anlegen der Vorräte muss ein Versorgungszeitraum von mindestens drei bis sechs Monaten beachtet werden. Die eingelagerten Nahrungsmittel beziehen sich auf die gewöhnlichen Ernährungsweisen der Familie. In diesem Fall ist es unratsam, wenn nicht sogar gewagt, Nahrung einzulagern, die völlig neu für die beteiligten Personen ist.
Stellt man die Nahrung um, ist dies immer mit körperlichen Einschnitten und Unverträglichkeiten verbunden. Wenn man nach Jahren zu einer anderen Ernährungsweise übergeht, sollte man diese nur schrittweise durchführen. Im Ernstfall ist das jedoch nicht gegeben. Eine sofortige Umstellung kann für den Stoffwechsel zu gravierenden Verwirrungen führen. Hinzu kommt, dass in einer Krise oft psychische Belastungen vorherrschen. Dieses kann, neben der Nahrungsumstellung, dem Organismus ebenso zusetzen.
Beachtet werden muss auch, dass die medizinische Versorgung gestört sein wird. Demnach ist es schwierig sich auf Unverträglichkeiten einzustellen, oder diese zu behandeln. Krisennahrung ist oft speziell aufbereitet und dehydriert, damit sie sich länger hält. Sie weicht deshalb massiv von der normalen Kost ab. Schon im Vorfeld sollte man sich Proben bestellen und diese testen. So weiß man schon vorher, wie diese Lebensmittel zuzubereiten sind und ob man sie gut verträgt. Man kann im Vorfeld schauen, was alles zur Zubereitung nötig ist und die Geräte besorgen.
Eingelagert werden sollte frische Kost, die man gerne isst und ein großer Teil an Krisennahrung. Wenn man die Ernährung dennoch umstellen will, sollte man zeitig damit beginnen.