Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: Juli 2013

Finanzielle Vorsorge – was sind Fluchtwährungen?

Aus finanzieller Sicht gibt es mehrere Krisenfaktoren. So wird das angesparte Geld durch die Inflation entwertet und alle Vorräte auf dem Konto und Sparkonto sind nicht mehr nützlich. Angesichts massiver Staatsschulden in Europa kann man sich nie sicher sein, wie lange der Euro als stabile Währung noch durchhält. Abhilfe schaffen sogenannte Fluchtwährungen.

Noch vor einigen Jahren zählte der Dollar zu einer sehr stabilen Währung. Momentan stehen die Vereinigten Staaten stark unter Druck und die Währung gilt nicht mehr als sicher genug. Bei der Suche nach einer passenden Fluchtwährung sollte auf eine stabile Wirtschaft und eine stabile Währung geachtet werden. Die erste Wahl für viele Anleger sind die Schweizer Franken. Sie gilt als beste Fluchtwährung und viele Deutsche besitzen bereits ein Girokonto in der Schweiz. Allerdings zeigte die Schweiz in den letzten Jahren deutliche Schwäche. So hat das Land ein Stück weit seiner Neutralität verloren und das Bankgeheimnis gelockert. Gerade gegenüber der USA gilt die Schweiz längst nicht mehr als stabil genug. Folgende Alternativen können als Fremdwährung herhalten:

Norwegische Kronen: Das Land besitzt gute Erdölvorräte und weist eine stabile Wirtschaft auf. Vom Staatsbankrott ist Norwegen noch weit entfernen. Allerdings ist die Kontoeröffnung hier nicht so einfach.

Australischer oder Kanadischer Dollar: Beide Länder werden sehr hoch bewertet. Gegenüber dem Amerikanischen Dollar handelt es sich hier um eine sinnvolle Alternative. Bodenschätze und keine Überschuldungsprobleme sprechen für diese Fluchtwährungen.

Singapur Dollar: Singapur wird im Volksmund auch als die Schweiz Asiens bezeichnet und das nicht ohne Grund. Das Bankgeheimnis ist vollkommen intakt und der Staat besitzt eine grundsolide Wirtschaft.

In letzter Konsequenz ist jedoch keine der Währungen ein absoluter Schutz gegen Abwertung. Als ultimative Fluchtwährung gelten daher zweifeolsohne Edelmetalle. Auch wenn die Preise von Gold und Silber zuletzt stark gefallen sind, bieten Sie über längeren Zeitraum betrachtet ungleich mehr Sicherheit als jede Papiergeld-Währung. Und die derzeit tiefen Kurse sind ohne Frage eine gute Gelegenheit um sich ein paar Goldmünzen auf die Seite zu legen.

Lebensmittel-Lagerung bei hohen Temperaturen

Die Höhe der Temperatur und die Veränderung von Lebensmitteln stehen in einem engen Zusammenhang. Gelagerte Nahrungsmittel altern und verderben bei hohen Temperaturen deutlich schneller. Grund dafür sind chemische Prozesse, die durch die Höhe der Temperaturen angekurbelt werden. Bei einem kalten Umfeld laufen diese Prozesse deutlich langsamer ab und die Lebensmittel sind länger haltbar. Grundregel für den Sommer: Immer auf eine kühle Lagerung achten.

Dies gilt auch für gefriergetrocknete Langzeitlebensmittel. Optimal sind Temperaturen gegen 16 Grad und weniger. Außerdem muss der Ort trocken sein, sodass die Lebensmittel keine Feuchtigkeit ziehen können. Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius, wie beispielsweise auf dem Dachboden, verändern sich Haltbarkeit und Geschmack der Nahrungsmittel. Viele enthaltene Nährwerte sind hitzeempfindlich und werden durch den Einfluss dieser Temperaturen stark verändert oder gar zerstört. Gleichzeitig sind große Temperaturschwankungen bei Lebensmitteln zu vermeiden. Hier können sich Konsistenz und Form der Nahrung stark verändern. Konstante Lagerungstemperaturen bestehen beispielsweise im Keller oder an einem dunklen Ort in der Wohnung. Dabei zu bedenken: Kellerräume können im Winter sehr kalt werden und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt besitzen.

Im Sommer ist der Keller kalt genug für eine optimale Lagerung. Frische Lebensmittel sollten zwingen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Andernfalls bieten nasse Tücher einen ähnlichen Effekt. Durch die stetige Verdunstung des Wassers entziehen die Tücher der Umgebung Wärme. Damit bleiben die darin eingewickelten Lebensmittel deutlich kühler. Den besten Effekt bringt zusätzlicher Wind. Er sorgt für das noch schnellere Trocknen der Tücher und lässt die Lebensmittel kühl.

Sicherheit beim Umgang mit Waffen

Sportschleuder, Armbrust oder andere Waffen dienen der Selbstverteidigung und der Sicherung des eigenen Besitzes. Um sich selbst und andere vor der Gefahr der Waffen zu schützen, gibt es einige Sicherheitsregeln zu beachten. Experten empfehlen generell eine professionelle Unterweisung im Umgang mit den Waffen. Andernfalls kann es zu ernsthaften Verletzungen führen.

1. Niemals darf die Waffe auf eine andere Person gerichtet werden. Die Waffe könnte unerwartet auslösen.

2. Gehen Sie grundsätzlich von einer geladenen Waffe aus. Verlassen Sie sich also nie auf die fehlende Ladung oder die Sicherung an der Waffe. Es kann sich immer ein Schuss lösen, ob Pfeil oder Kugel.

3. Unberechtigte Personen dürfen nie in Berührung mit den Waffen kommen. Sie kennen sich nicht mit den Sicherheitsmechanismen aus und lösen die Waffe möglicherweise ausversehen aus.

4. Die Lagerung der Waffen erfolgt ohne Ladung, also ohne Pfeile oder Kugeln.

5. Bewahren Sie Munition und Waffen grundsätzlich getrennt auf. Andernfalls könnten Dritte oder Unberechtigte schnell Gebrauch von den Waffen machen.

6. Bei einer Armbrust ist der Bogen für die Lagerung zu entfernen. So kann diese auch nicht mit anderen Gegenständen zum Einsatz kommen.

7. Beim Schießen selbst darf kein anderer Mensch in die Schussbahn laufen. Versichern Sie sich also grundsätzlich, dass Sie an einem sicheren Ort schießen. Auch Querschläger dürfen keine anderen Menschen treffen. Ein Abstand von 100 Metern ist empfehlenswert.

8. Jede Waffe verfügt über einen Sicherheitsmechanismus. Bei einer Armbrust aktiviert sich dieser beim Spannen automatisch. Die Sicherung ist erst kurz vor dem Schuss zu lösen.

Wasserreinigung ohne professionellen Filter – geht das?

Wasserfilter sind für eine schonende Reinigung konzipiert. Dabei behält das Wasser seine Nährstoffe und Mineralien, trotz guter Reinigungsleistung. Es bietet sich an, einen mobilen Wasserfilter immer parat zu haben. Andernfalls lässt sich das Wasser noch mit härteren Chemikalien reinigen. Es gibt verschiedene Chemikalien, die zur Wasserreinigung dienen. Nicht alle davon sind harmlos zu verwenden.

Certisil dient beispielsweise dem Entkeimen von Trinkwasser. Es handelt sich um eine Chemikalie in flüssiger Form und besitzt einen gewissen Chlorgehalt. Aus diesem Grund bleibt der Chlorgeschmack im Wasser für etwa zwei Stunden enthalten. Alle Keime und Amöben werden bei diesem Vorgang abgetötet. Micropur entfaltet seine Wirkung innerhalb von zwei Stunden. Dabei tötet es keine Amöben ab. Es kann Meerwasser ind normales Trinkwasser wandeln und filtert andere chemische Verunreinigungen heraus. Wichtig: Micropur darf nur mit einer leichten Konzentration Anwendung finden. In hohen Dosen handelt es sich um ein gefährliches Gift. Das behandelte Wasser ist etwa ein halbes Jahr lang trinkbar.

Die chemische Reinigung mit Chlor ist ungefährlich. Alle Dosierungen aus dem normalen Handel sind nicht giftig. Nach der Zugabe von Chlor im Wasser dauert es etwa eine halbe Stunde, bis die Reinigungsleistung abgeschlossen ist. Nachteilig ist der starke Geschmack des Wassers. Zudem besitzt es eine kurze Wirkdauer, sodass schnell wieder Verunreinigungen entstehen. Ein ähnliches Mittel ist Jod. Hier benötigt man etwa drei Tropfen auf einem Liter Wasser. Schon nach 30 Minuten ist die Reinigung des Wassers abgeschlossen. Allerdings gilt Jod als gesundheitsschädlich. Im Notfall ist mit Jod versetztes Wasser einer zu starken Verunreinigung vorzuziehen.

Staatliche Reserven – was genau wird gelagert?

Im Krisenfall greift die Bundesrepublik Deutschland auf die staatlichen Nahrungsreserven zurück. Wichtig bei diesen Reserven ist, es gibt keine Schwankungen und es ist immer eine genaue Menge im Jahresverlauf eingeplant. So stehen Getreide und andere Grundnahrungsmittel selbst über den Winter zur Verfügung. Grundsätzlich lässt sich die Reserve in zwei Bereiche unterteilen: die zivile Notfallreserve und die Bundesreserve Getreide.

Bund und Länder müssen schnell auf Notfallsituationen und auf Mängel reagieren. Nur die wenigen Betriebe besitzen umfangreiche Vorräte und viele Lebensmittel oder landwirtschaftliche Erzeugnisse lassen sich nicht schnell nachproduzieren. Die Betriebe sind an die natürlichen Wachstumszyklen gebunden. Die nationalen Krisenvorräte werden von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung kontrolliert. Sie sorgt für den Einkauf und den Verkauf der Reserven und sichert damit die Unterhaltung der Bundesrepublik. Die Bundesreserve Getreide deckt sämtliche Getreidearten ab, die für die Herstellung von Brot verwendet wird. Dazu gehört neben dem Weizen auch der Roggen. Ebenfalls ist Hafer eingelagert für verschiedene Zubereitungen. Kommt es zum Ernstfall, lässt sich über diese Reserve die Versorgung mit Mehl und Brot über eine gewisse Zeit aufrechterhalten. Die Körner befinden sich grundsätzlich in der Nähe von Mühlen, um sie hier direkt weiterverarbeiten zu können.

Neben der Getreidelagerung gibt es eine zivile Notfallreserve. Sie besteht aus Lang- und Rundkornreis. Ebenso vorrätig sind verschiedene Hülsenfrüchte, wie Erben und Linsen. Des weiteren gehört Kondensmilch zur Grundversorgung. Diese Sicherheitsreserven decken die Grundbedürfnisse in Krisensituationen ab und versorgen hauptsächlich die Menschen in den Ballungsräumen. Sie sollen täglich eine Mahlzeit davon erhalten.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 4.0.1
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