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Tag: sicherheit

Sicherheit beim Umgang mit Waffen

Sportschleuder, Armbrust oder andere Waffen dienen der Selbstverteidigung und der Sicherung des eigenen Besitzes. Um sich selbst und andere vor der Gefahr der Waffen zu schützen, gibt es einige Sicherheitsregeln zu beachten. Experten empfehlen generell eine professionelle Unterweisung im Umgang mit den Waffen. Andernfalls kann es zu ernsthaften Verletzungen führen.

1. Niemals darf die Waffe auf eine andere Person gerichtet werden. Die Waffe könnte unerwartet auslösen.

2. Gehen Sie grundsätzlich von einer geladenen Waffe aus. Verlassen Sie sich also nie auf die fehlende Ladung oder die Sicherung an der Waffe. Es kann sich immer ein Schuss lösen, ob Pfeil oder Kugel.

3. Unberechtigte Personen dürfen nie in Berührung mit den Waffen kommen. Sie kennen sich nicht mit den Sicherheitsmechanismen aus und lösen die Waffe möglicherweise ausversehen aus.

4. Die Lagerung der Waffen erfolgt ohne Ladung, also ohne Pfeile oder Kugeln.

5. Bewahren Sie Munition und Waffen grundsätzlich getrennt auf. Andernfalls könnten Dritte oder Unberechtigte schnell Gebrauch von den Waffen machen.

6. Bei einer Armbrust ist der Bogen für die Lagerung zu entfernen. So kann diese auch nicht mit anderen Gegenständen zum Einsatz kommen.

7. Beim Schießen selbst darf kein anderer Mensch in die Schussbahn laufen. Versichern Sie sich also grundsätzlich, dass Sie an einem sicheren Ort schießen. Auch Querschläger dürfen keine anderen Menschen treffen. Ein Abstand von 100 Metern ist empfehlenswert.

8. Jede Waffe verfügt über einen Sicherheitsmechanismus. Bei einer Armbrust aktiviert sich dieser beim Spannen automatisch. Die Sicherung ist erst kurz vor dem Schuss zu lösen.

Optimale Absicherung der eigenen 4 Wände

Im Hinblick auf die Krisenvorsorge ist auch an die Sicherheit des eigenen Hauses zu denken. Es dient als Zufluchtsort und sicherer Hafen, wenn bestimmte Maßnahmen gegen Einbruch und Diebstahl schützen. Experten und Polizei raten schon vor dem Krisenbeginn, an einen Einbruchschutz zu denken und sich gegen fremde Übernahmen entsprechend zu wehren.

Der optimale Einbruchschutz wird nach mehreren Komponenten angelegt. Hier gibt es beispielsweise den mechanischen Schutz, der alle Eintrittmöglichkeiten zum Haus entsprechend absichert. Je schwieriger diese zu knacken sind, desto eher wird ein Einbruch von den Tätern wieder verworfen. Sie wollen schnell und unbemerkt in ein Haus einsteigen und die größtmögliche Beute erzielen. Schon wenige Minuten, die sie länger mit dem Öffnen einer Tür oder eines Fensters benötigen, drängt die Einbrecher zum Weiterziehen. Sie suchen sich dann einen neuen Ort für die Beute. In Kombination kann hier eine elektronische Sicherung geschaltet werden. Dabei gibt es Alarmanlagen, die durch optische oder akustische Signale auf einen solchen Einbruch aufmerksam macht. Natürlich wollen die Einbrecher jegliche Art von Aufmerksamkeit abwenden. In diesem Zusammenhang kann beispielsweise auch die Anwesenheit der Bewohner elektronisch vorgetäuscht werden. Kein Einbrecher will den Bewohnern des Hauses begegnen und wird seine Tat schnell wieder abbrechen.

Die einfachste Art der Abschreckung und Absicherung ist Licht. Ein Einbruch wird im Dunkeln vertuscht, sodass niemand die Täter sieht oder ihnen folgen kann. Dunkle und uneinsehbare Ecken sind daher mit einem Bewegungsmelder und einer hellen Lampe auszustatten. Wichtig hierbei ist jedoch, dass man sowohl Reichweite als auch Winkel des Bewegungsmelders prüft und entsprechend einstellt.

Auf Notfälle richtig einstellen

Die Krise an sich ist zwar schon eine Notfallsituation, doch man sollte sich auch richtig auf einen Notfall im Haus einstellen. Dazu gehören verletzte Personen, die man versorgen muss oder auch Einbrecher, gegen die man sich wehren muss.

Kommt zu einem Überfall oder zu einem Einbruch, sollte man sich immer vor Augen halten, dass es die Personen in der Krise nie auf das Leben der anderen abgesehen haben, sondern vielmehr auf materielle Dinge oder Lebensmittel. Menschen werden jedoch generell in solche einer Situation aggressiv, wenn sie mit dem eigenen Leben kämpfen müssen. Zu Bekämpfung solcher Einbrecher benötigt man Pfefferspray oder einen Elektroschocker. Diese Dinge sind auch hilfreich, wenn man auch die Straße gehen muss und es ist ein Notstand ausgebrochen. Wenn möglich sollte man nicht versuchen den Helden zu spielen, sondern lieber zu flüchten, sobald eine Situation zu angespannt wird.

Kommt es zu einem Notfall und man muss die Polizei oder einen Krankenwagen rufen, sollte man sich die Vorgehensweise genau einprägen. Die erste Regel für einen solchen Fall ist immer Ruhe bewahren. Dann kann man über alles nachdenken und auch die Helfer schnell informieren. Die 110 ist die bekannte Nummer in Deutschland für die Polizei. Mit der 112 erreicht man die Feuerwehr oder den Rettungsdienst. Die 112 ist auch in fast allen anderen Eu-Staaten die Nummer für Notfälle, die man sich einprägen sollte. Danach ist es wichtig, nach den fünf W’s zu handeln. Wo ist etwas passiert, was ist passiert, wie viele sind verletzt und welche Verletzungen haben sie. Danach sollte man auf Rückfragen warten. So sollte das System auch in der Krise funktionieren, denn wenn die Verbindung abbricht, weiß der Rettungsdienst genau, was zu tun ist. Am besten spielt man die Notfallsituationen immer wieder mit allen Familienmitgliedern durch, sodass alle Beteiligten Bescheid wissen.

Eigentum absichern

In der Krise ist es erforderlich, dass man nicht nur sich selbst, sondern auch sein Hab und Gut absichert. Gerade in ländlichen Gegenden musste man sich bisher keine Gedanken machen, was mit dem Grundstück passiert. Doch Dinge, die frei herumstehen sind potentielles Gut für Diebe. Fahrzeuge und andere Gegenstände sollte in geschlossenen Räumen untergebracht werden.

Dazu benötigt man vor allem viel Lagerraum. Man kann nicht alles in Sicherheit bringen: Deshalb muss man sortieren, welche Gegenstände wichtig sind und auf welche man im Notfall verzichten kann. Danach sollte man schauen, wie viel Platz man gerade zur Verfügung hat und wie viel Platz man weiterhin noch benötigt. In vielen kleinen Ecken und bisher ungenutzten Stellen kann man Lagerstätten bauen.

Gerade für den Lebensmittelvorrat benötigt man viel Platz und Sicherheit vor Dieben. Wenn man auf engstem Raum lebt, so sollte man sich genau überlegen, wie viel Platz man für Vorräte opfern kann. Mit Regalen oder individuellen Bauten kann man Abhilfe schaffen und sich seinen Wohnraum genau einteilen. Für den Schutz von solchen Räumen kann man aus Draht und Nägeln Stolperfallen bauen. Diese können jedoch in der Hektik selbst leicht übersehen werden. Zur weiteren Alarmierung kann eine Kontaktalarmanlage oder ein Infrarotwarner helfen. So bemerkt man sofort, wenn sich ungebetene Gäste nähern.

Hat man an seiner Wohnung oder seinem Haus einen Balkon oder eine Terrasse, kann man diese am besten mit Stacheldraht absichern. Ungebetenen Gästen wird somit direkt von außen der Weg ins Haus versperrt. Im Krisenfall könnte jeder ein potentieller Dieb werden.

Selbstverteidigung im Ernstfall

Auch an eine Selbstverteidigung ist zu achten. Menschen sind in einer Krisensituation dazu geneigt an ihr eigenes Überleben zu denken. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf mögliche Verluste. So kann es sein, dass plötzlich der bewaffnete Nachbar vor der Tür steht, weil er keinen Vorrat angelegt hat. Da hört die Freundschaft unter Nachbarn jedoch auf. Auch die Polizei rät sich in solche Situationen zu verteidigen, doch der Einsatz von schweren Waffen ist untersagt.

Ohne Waffenschein kann man sich ebenso wirkungsvolle Abwehrhilfsmittel in den Vorrat legen. Dabei ist zu beachten wo man solche Dinge platziert. Wenn die Krise kommt, braucht man einen bestimmten Ort, zu dem man fliehen kann. Möglichkeiten bieten der Keller, die Garage oder ein beliebiges Zimmer im Haus. Dort sollten auch die Verteidigungsmittel aufbewahrt werden, denn an einem anderen Platz nützen sie wenig. Ist man unsicher, wo das Versteck in der Krise sein soll, können auch mehrere Sicherheitspakete im Haus verteilt werden.

Der Inhalt solcher Pakete darf laut Polizei aus folgenden Dingen bestehen: Teleskop-Abwehrstöcke, Elektroschockgeräte, Pfeffersprays und einem guten Messer. Der Abwehrstock ist etwa 20 cm lang und für den Nahkampf gut geeignet. Auf Grund der Länge hat man meist einen größeren Vorteil. Der Elektroschocker wirkt sofort und kann gut in geschlossenen Räumen benutzt werden. Das Opfer bekommt mit einem Stromschlag und fällt zu Boden. Pfeffersprays sind leicht in der Anwendung und überzeugen mit einer hervorragenden Wirkung. Man sollte mehrere Dosen davon lagern. Am besten an den Stellen, wo das potentielle Opfer sie nicht sieht oder finden kann. Die Verstecke sollten jedoch allen Familienmitgliedern bekannt, da die Waffen jederzeit gebraucht werden können.

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