Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Tag: selbstverteidigung

Selbstverteidigung ohne Waffen – schmerzhafte Körperstellen

In drastischen Krisensituationen muss man ständig damit rechnen, sein Leben und auch sein Besitz zu verteidigen. Nicht immer hat man die Notfallausrüstung zur Hand oder kann auf Pfefferspray zurückgreifen. Eine reine Notwehr kann jedoch auch ohne derartige Hilfsmittel stattfinden.

In erster Linie ist zu beachten, dass das eigene Leben immer wichtiger ist, als der Besitz. Eine ausweglose Situation sollte lieber mit einer Flucht enden, als mit einem erbitterten Kampf um Lebensmittel oder Wertgegenstände. Dennoch kann man sich mit wenigen gelernten Handgriffen gegen einen Einbrecher oder Angreifer verteidigen. Hierfür muss man lediglich die schmerzhaften Punkte des menschlichen Körpers kennen und hoffen, dass sich der Gegner in die Knie zwingen lässt. Mit einem kräftigen vollen Schlag kann der Angreifer jedoch schnell kampfunfähig gemacht werden. Bei Männern bieten natürlich die Hoden und der Kehlkopf eine sichere Angriffstelle. Ebenso schmerzhaft ist der Fingerstich in die Augen oder der Fauststoß gegen die Nase. Hat man beide Hände frei, sollte ein gleichzeitiger Schlag mit den flachen Innenseiten der Hände auf die Ohren des Gegners ausgeübt werden.

Empfindlich sind natürlich auch die Halsschlagadern, die sich gut mit der Handkante treffen lassen. Das letzte Ziel könnte der Solarplexus sein, der sich zwei fingerbreit unter dem Brustbein befindet. Ein Schlag oder ein Stoß in diese Region macht den Gegner mit Sicherheit für einige Minuten kampfunfähig. Gleichzeitig sollte man sich vor Augen halten, dass ein solcher Nahkampf, vor allem für Ungeübte, sehr gefährlich sein kann. Was dem Gegner Schmerzen zufügt, fügt auch einem selbst Schmerzen zu. Aus diesem Grund sind genannte Körperstellen bei seinem eigenen Körper zu schützen, obwohl man beim Gegner genau darauf abzielen muss.

Selbstverteidigung – in welchem Maß notwendig?

Nicht nur in Krisenzeiten sollte man über ein gewisses Können in Bezug auf die Selbstverteidigung verfügen. Hier stellt sich jedoch die Frage, wie viel Selbstverteidigung ist im alltäglichen Leben und in Zeiten von Krisen notwendig und welche Ausrüstung benötigt man dazu?

Bereits wenige Tipps im Bereich Selbstverteidigung können eine große Wirkung erzielen. Im Idealfall sollte man ein starkes Selbstbewusstsein besitzen und sich den Einsatz von Pfefferspray oder anderen Hilfsmitteln zutrauen. Allerdings darf man sich auf die im Haus befindlichen Hilfsmittel nicht verlassen. Möglicherweise ist der Zugang zu den Verteidigungswerkzeugen versperrt und man ist auf sich allein gestellt. Die Stimme hingegen ist ein Hilfsmittel, das immer funktioniert. Laut schreien oder laute Geräusche machen kann einen Angreifer oder Einbrecher verschrecken. Schließlich will dieser keine Aufmerksamkeit erregen. In wahren Krisensituationen schrecken jedoch auch laute Geräusche nicht ab. Hier hilft nur eins: sich in jedem Fall körperlich zu wehren.

Die wesentlichen Hilfsmittel zur Abwehr sollten an mehreren Stellen im Haus verteilt werden. Hierzu gehören, Pfefferspray, Teleskopabwehrstöcke, Elektroschockgerät und ein Messer. Verfügt das Haus über mehrere Etagen, sollten auf jeder Etage die wichtigsten Hilfsmittel vorhanden sein. Selbst im Keller muss ein kleiner Vorrat an Pfefferspray aufbewahrt werden. Einbrüche geschehen häufig nachts im Schutz der Dunkelheit. Daher bietet sich die Lagerung der Ausrüstung im eigenen Schlafzimmer an. Zum Umfang für das komplette Haus sollten zwei bis drei Teleskopabwehstöcke und 5 bis 10 Pfeffersprays gehören. Die Verstecke müssen allen Familienmitgliedern bekannt sein und dürfen dem Einbrecher selbst nicht leicht in die Hände fallen.

Pfefferspray vs. CS-Gas – Personenschutz als Krisenvorsorge

Selbstverteidigung wird für den Personenschutz in Kursen und Schulungen angeboten. Spezielle Kurse für Frauen und Kindern ermöglichen auch ungeübten oder schwächeren Menschen, sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Neben körperlichen Übungen, die der Abwehr dienen, haben sich das Pfefferspray sowie das Tränengas als besonders effektiv erwiesen. Doch es gibt zwischen den beiden Verteidigungswaffen Unterschiede. Das Pfefferspray ist ein Reizstoff, der den Wirkstoff Oleoresin Capsicum enthält. Es findet Anwendung in der Distanz. Ein genaues Zielen auf den Gegner ist hier nötig, um einen Effekt zu erzielen. Den Reizstoff gibt es als Spray sowie als Gel der Schaum. Im Sprühverfahren ist es als Nebel oder Strahl erhältlich. Der Vorteil des Pfeffersprays besteht darin, dass nur wenige Menschen gegen den Wirkstoff immun sind. Bei CS-Gas, auch als Tränengas bekannt, ist die Immunität höher. Hier sind bis zu 20 Prozent vor dem Gas geschützt. Tränengas ist in seiner Wirkung dem Pfefferspray ähnlich. Es führt zu Verätzungen an den Schleimhäuten.

In den Schulungen lernen die Teilnehmer, wohin sie mit dem jeweiligen Spray zielen müssen, um den Gegner effektiv abzuwehren. Beide Mittel sind frei verkäuflich. Die Polizei nutzt in den meisten Fällen CS-Gas anstelle von Pfefferspray, weil es weniger stark ist. Zur persönlichen Krisenvorsorge sollte der Umgang mit beiden Wirkstoffen erprobt sein, da sonst die Gefahr der Eigenverletzung besteht. Ist das der Fall, hilft es, die betroffene Haut mit Pflanzenöl und anschließend mit hochprozentigen alkoholischen Flüssigkeiten abzuwaschen. Gelangt das Spray in die Augen, empfiehlt sich das Ausspülen mit kaltem Wasser. Treten starke Folgeerscheinungen auf, ist der Gang zum Arzt nötig.

Selbstverteidigung im Notfall

Es gibt zwar einige Waffen mit denen man sich im Notfall verteidigen kann und auch sollte. Doch eine gewisse Grundlage im Bereich der Selbstverteidigung könnte ebenso schützen. Es gibt viele Kurse in denen man einige Handgriffe lernen kann.

Es ist kaum abzusehen, wie man sich in einer wirklichen Notsituation verhält. Entweder bekommt man weiße Knie und würde am liebsten weglaufen, oder man ist mutig genug und der Selbsterhaltungstrieb gewinnt und man verteidigt sich. Auch wenn diese Überlegungen sehr schwierig sein können, Selbstverteidigung ist wichtig. Im Krisenfall ist die Situation zwischen allen sehr angespannt und jeder ist sich selbst der nächste. Es kann passieren, dass der Nachbar oder auch andere Bewohner in der Stadt oder im Dorf aggressiv werden, wenn sich die Vorräte dem Ende neigen oder das Leben bedroht ist. Das sind natürliche Verhaltensmuster. Nicht immer kann man diplomatisch verhandeln.

Man muss sich wirklich bewusst sein, welche Fähigkeiten man im Ernstfall wirklich einsetzten kann. Für viele Menschen, vor allem auch Frauen, ist es ein Problem Waffen einzusetzen. Einen Menschen ernsthaft zu verletzten ist für viele undenkbar. Die Selbstverteidigung ist jedoch eine Maßnahme, bei der man gewisse Griffe lernen kann, zumindest den Gegner zu entwaffnen und ihn außer Gefecht zu setzen. Man muss ihn nicht immer ernsthaft verletzen. Man kann den Ernstfall auch zu Hause gerne üben, um zu sehen, wie man reagieren würde. In nur wenigen Wochen hat man die ersten Griffe gelernt und kann selbst gegen einen schwereren und größeren Gegner ankommen und bestimmte Angriffe abwehren. Doch auch die Sicherheit des Hauses und der Wohnung ist nicht zu unterschätzen.

Wie Verhalten, wenn Gefahr droht?

Es gibt in einem Krisenfall viele Gefahren. Das Essen wird knapp, der Wasserhaushalt neigt sich dem Ende zu und auch das Verkehrsnetz kann zusammenbrechen. In solchen Situationen passiert es schnell, dass die Menschen aggressiv werden und sich nur noch nach dem persönlichen Erhaltungstrieb richten. Gewalt und Aufstände ist dabei keine Seltenheit. Auch der Nachbar kann schnell vor der Tür stehen mit einer Waffe in der Hand, wenn er von Goldvorräten oder Lebensmitteln weiß. In solche Fällen kann man sich jedoch schützen.

Eine kleine effektive Waffe ist die Sportschleuder. Sie kann für den Angreifer sehr gefährlich sein und die Treffer hinterlassen meist unangenehme Schäden am Körper. Mit etwas Übung kann man sogar auf eine Entfernung von 10 Metern präzise und schmerzhaft treffen. Die Schleuder ist sehr klein und leicht zu transportieren. Die Kugeln können im Griff verwahrt werden und man hat seine Munition deshalb immer dabei.

Ein Messer ist auch eine recht bedrohliche Waffe und sollte deshalb immer dabei getragen werden. Man kann einem Menschen damit lebensbedrohende und schwer zu behandelnde Verletzungen zufügen. Vor allem hat das Messer eine abschreckende Wirkung beim Angreifer. Dennoch gehört ein professionelles Training mit dazu, sonst könnte man sich auch selber sehr leicht in einem Streit verletzen. Auch Wurfmesser setzen eine gute Kenntnis voraus. Wegen der Umdrehung muss man die Entfernung genau abschätzen können. Im Notfall kann das eine große Herausforderung sein. Bei Fehlwürfen stattet man seinen Angreifer sogar mit einer Waffe aus.

Am sinnvollsten erscheint bei solchen Angriffen allerdings Pfefferspray. Damit kann der Angreifen schnell und effektiv außer Gefecht gesetzt werden, ohne ihm dauerhaft Schaden zuzufügen.

Auch ein Selbstverteidigungskurs ist durchaus zu empfehlen. Die beste Möglichkeit ist und bleibt jedoch, sich friedlich zu einigen. Auch Nachbarn können sich verbünden und gegenseitig helfen.

Selbstverteidigung im Ernstfall

Auch an eine Selbstverteidigung ist zu achten. Menschen sind in einer Krisensituation dazu geneigt an ihr eigenes Überleben zu denken. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf mögliche Verluste. So kann es sein, dass plötzlich der bewaffnete Nachbar vor der Tür steht, weil er keinen Vorrat angelegt hat. Da hört die Freundschaft unter Nachbarn jedoch auf. Auch die Polizei rät sich in solche Situationen zu verteidigen, doch der Einsatz von schweren Waffen ist untersagt.

Ohne Waffenschein kann man sich ebenso wirkungsvolle Abwehrhilfsmittel in den Vorrat legen. Dabei ist zu beachten wo man solche Dinge platziert. Wenn die Krise kommt, braucht man einen bestimmten Ort, zu dem man fliehen kann. Möglichkeiten bieten der Keller, die Garage oder ein beliebiges Zimmer im Haus. Dort sollten auch die Verteidigungsmittel aufbewahrt werden, denn an einem anderen Platz nützen sie wenig. Ist man unsicher, wo das Versteck in der Krise sein soll, können auch mehrere Sicherheitspakete im Haus verteilt werden.

Der Inhalt solcher Pakete darf laut Polizei aus folgenden Dingen bestehen: Teleskop-Abwehrstöcke, Elektroschockgeräte, Pfeffersprays und einem guten Messer. Der Abwehrstock ist etwa 20 cm lang und für den Nahkampf gut geeignet. Auf Grund der Länge hat man meist einen größeren Vorteil. Der Elektroschocker wirkt sofort und kann gut in geschlossenen Räumen benutzt werden. Das Opfer bekommt mit einem Stromschlag und fällt zu Boden. Pfeffersprays sind leicht in der Anwendung und überzeugen mit einer hervorragenden Wirkung. Man sollte mehrere Dosen davon lagern. Am besten an den Stellen, wo das potentielle Opfer sie nicht sieht oder finden kann. Die Verstecke sollten jedoch allen Familienmitgliedern bekannt, da die Waffen jederzeit gebraucht werden können.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 4.0.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates