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Selbstverteidigung im Notfall

Es gibt zwar einige Waffen mit denen man sich im Notfall verteidigen kann und auch sollte. Doch eine gewisse Grundlage im Bereich der Selbstverteidigung könnte ebenso schützen. Es gibt viele Kurse in denen man einige Handgriffe lernen kann.

Es ist kaum abzusehen, wie man sich in einer wirklichen Notsituation verhält. Entweder bekommt man weiße Knie und würde am liebsten weglaufen, oder man ist mutig genug und der Selbsterhaltungstrieb gewinnt und man verteidigt sich. Auch wenn diese Überlegungen sehr schwierig sein können, Selbstverteidigung ist wichtig. Im Krisenfall ist die Situation zwischen allen sehr angespannt und jeder ist sich selbst der nächste. Es kann passieren, dass der Nachbar oder auch andere Bewohner in der Stadt oder im Dorf aggressiv werden, wenn sich die Vorräte dem Ende neigen oder das Leben bedroht ist. Das sind natürliche Verhaltensmuster. Nicht immer kann man diplomatisch verhandeln.

Man muss sich wirklich bewusst sein, welche Fähigkeiten man im Ernstfall wirklich einsetzten kann. Für viele Menschen, vor allem auch Frauen, ist es ein Problem Waffen einzusetzen. Einen Menschen ernsthaft zu verletzten ist für viele undenkbar. Die Selbstverteidigung ist jedoch eine Maßnahme, bei der man gewisse Griffe lernen kann, zumindest den Gegner zu entwaffnen und ihn außer Gefecht zu setzen. Man muss ihn nicht immer ernsthaft verletzen. Man kann den Ernstfall auch zu Hause gerne üben, um zu sehen, wie man reagieren würde. In nur wenigen Wochen hat man die ersten Griffe gelernt und kann selbst gegen einen schwereren und größeren Gegner ankommen und bestimmte Angriffe abwehren. Doch auch die Sicherheit des Hauses und der Wohnung ist nicht zu unterschätzen.

Wie Verhalten, wenn Gefahr droht?

Es gibt in einem Krisenfall viele Gefahren. Das Essen wird knapp, der Wasserhaushalt neigt sich dem Ende zu und auch das Verkehrsnetz kann zusammenbrechen. In solchen Situationen passiert es schnell, dass die Menschen aggressiv werden und sich nur noch nach dem persönlichen Erhaltungstrieb richten. Gewalt und Aufstände ist dabei keine Seltenheit. Auch der Nachbar kann schnell vor der Tür stehen mit einer Waffe in der Hand, wenn er von Goldvorräten oder Lebensmitteln weiß. In solche Fällen kann man sich jedoch schützen.

Eine kleine effektive Waffe ist die Sportschleuder. Sie kann für den Angreifer sehr gefährlich sein und die Treffer hinterlassen meist unangenehme Schäden am Körper. Mit etwas Übung kann man sogar auf eine Entfernung von 10 Metern präzise und schmerzhaft treffen. Die Schleuder ist sehr klein und leicht zu transportieren. Die Kugeln können im Griff verwahrt werden und man hat seine Munition deshalb immer dabei.

Ein Messer ist auch eine recht bedrohliche Waffe und sollte deshalb immer dabei getragen werden. Man kann einem Menschen damit lebensbedrohende und schwer zu behandelnde Verletzungen zufügen. Vor allem hat das Messer eine abschreckende Wirkung beim Angreifer. Dennoch gehört ein professionelles Training mit dazu, sonst könnte man sich auch selber sehr leicht in einem Streit verletzen. Auch Wurfmesser setzen eine gute Kenntnis voraus. Wegen der Umdrehung muss man die Entfernung genau abschätzen können. Im Notfall kann das eine große Herausforderung sein. Bei Fehlwürfen stattet man seinen Angreifer sogar mit einer Waffe aus.

Am sinnvollsten erscheint bei solchen Angriffen allerdings Pfefferspray. Damit kann der Angreifen schnell und effektiv außer Gefecht gesetzt werden, ohne ihm dauerhaft Schaden zuzufügen.

Auch ein Selbstverteidigungskurs ist durchaus zu empfehlen. Die beste Möglichkeit ist und bleibt jedoch, sich friedlich zu einigen. Auch Nachbarn können sich verbünden und gegenseitig helfen.

Selbstverteidigung im Ernstfall

Auch an eine Selbstverteidigung ist zu achten. Menschen sind in einer Krisensituation dazu geneigt an ihr eigenes Überleben zu denken. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf mögliche Verluste. So kann es sein, dass plötzlich der bewaffnete Nachbar vor der Tür steht, weil er keinen Vorrat angelegt hat. Da hört die Freundschaft unter Nachbarn jedoch auf. Auch die Polizei rät sich in solche Situationen zu verteidigen, doch der Einsatz von schweren Waffen ist untersagt.

Ohne Waffenschein kann man sich ebenso wirkungsvolle Abwehrhilfsmittel in den Vorrat legen. Dabei ist zu beachten wo man solche Dinge platziert. Wenn die Krise kommt, braucht man einen bestimmten Ort, zu dem man fliehen kann. Möglichkeiten bieten der Keller, die Garage oder ein beliebiges Zimmer im Haus. Dort sollten auch die Verteidigungsmittel aufbewahrt werden, denn an einem anderen Platz nützen sie wenig. Ist man unsicher, wo das Versteck in der Krise sein soll, können auch mehrere Sicherheitspakete im Haus verteilt werden.

Der Inhalt solcher Pakete darf laut Polizei aus folgenden Dingen bestehen: Teleskop-Abwehrstöcke, Elektroschockgeräte, Pfeffersprays und einem guten Messer. Der Abwehrstock ist etwa 20 cm lang und für den Nahkampf gut geeignet. Auf Grund der Länge hat man meist einen größeren Vorteil. Der Elektroschocker wirkt sofort und kann gut in geschlossenen Räumen benutzt werden. Das Opfer bekommt mit einem Stromschlag und fällt zu Boden. Pfeffersprays sind leicht in der Anwendung und überzeugen mit einer hervorragenden Wirkung. Man sollte mehrere Dosen davon lagern. Am besten an den Stellen, wo das potentielle Opfer sie nicht sieht oder finden kann. Die Verstecke sollten jedoch allen Familienmitgliedern bekannt, da die Waffen jederzeit gebraucht werden können.

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