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Tag: selbstversorgung

Unabhängige Ernährung – So funktioniert der Vorrat

In der Krise herrscht Selbstversorgung. Jeder sollte in der Lage sein, sich für mehrere Wochen selbst versorgen zu können und demnach auch genügend Vorräte auf Lager haben. Doch wie viel sollte man wirklich bevorraten und wie funktioniert, die oft genannte Selbstversorgung wirklich effektiv.
Der Lebensmittelvorrat beinhaltet zunächst nicht nur Lebensmittel an sich, sondern natürlich auch das Trinkwasser. Viele sind noch sehr schlecht auf die wirklichen Krisenfälle vorbereitet und haben höchstens einen Vorrat von 14 Tagen im Haushalt. Das ist eindeutig zu wenig, denn man sollte sich auf mehrere Wochen einstellen oder auch mehrere Monate, sofern dies möglich ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass man einmal einen Vorrat anlegt und diesen dann in der Kammer lässt, denn die Lebensmittel verderben schnell. Vielmehr geht es darum, dass der Vorrat auch entsprechend aufgebraucht und nachgefüllt wird, sodass immer frische Lebensmittel vorhanden sind. Demnach muss auch eine ständige Überwachung über den Vorrat vorhanden sein. Hier ist es sehr wichtig, dass man eine Liste führt und genau weiß, was man gerade in der Vorratskammer auf Lager hat. Nur so kann dies auch nach und nach aufgebraucht und wieder neu hinterlegt werden. Ein abgelaufener Vorrat bringt in der Krise nichts. Außerdem sollte man auch in gewisser Weise auf die Selbstversorgung achten. Dabei ist es sehr wichtig, dass man auch sein Brot selbst backen kann oder einen kleinen Garten besitzt.
Wer dies schon jetzt beginnt, der hat seine Fähigkeiten nicht nur gut ausgeschöpft, sondern kann vor allem auch in der heutigen Zeit viel Geld sparen. Ebenso ist man gut auf die Krise vorbereitet, da man schon hier die Techniken oder das Mahlen des Getreides beispielsweise gut beherrscht.

Selbstversorgung hat ihre Grenzen

Die Selbstversorgung spielt in der Krise eine wichtige Rolle. Wenn Verkehrswege und die Wirtschaft zusammenbrechen ist es schwierig an Lebensmittel oder andere Dinge zu kommen. Baut man selber Gemüse im Garten an oder kann mit anderen Stoffen handeln, so ist man weitestgehend Autark und kann selbst einem Produktionsausfall oder Lieferschwächen überbrücken.

Selbstversorgung hat jedoch auch ihre Grenzen. Nicht immer ist es sinnvoll bestimmte Produkte selber herzustellen, nur um unabhängig zu sein. Eine landwirtschaftliche Selbstversorgung ist selbst in einem kleinen Garten sinnvoll. Doch industrielle Selbstversorgung ist sehr schwierig und nicht unbedingt ratsam. Bei Drähten, Eisenwaren oder ähnlichen Dingen wäre eine Selbstherstellung sinnlos. Der Aufwand würde hier über dem nutzen stehen und es ist anzunehmen, dass solche Massenprodukte einen Ausfall in der Produktion besser verkraften können.

Gebrauchsmaterialien, die lagerfähig sind und in eigener Herstellung teurer wären, sollte man unbedingt auf Vorrat kaufen, der über mehrere Wochen ausreicht. Wichtig ist hier der Umgang mit den Materialien. Wenn man sich vorsieht kann eine Beschädigung der Materialien verhindert werden und sollte etwas kaputt sein, so kann man es in den meisten Fällen reparieren und sollte es nicht in den Müll werfen.

Selbst die Herstellung von Kleidung ist in der Krisenzeit nicht sinnvoll. Selber gestrickte Schals oder Pullover könnte man im schlimmsten Fall gegen andere Dinge eintauschen. Die heutige Verfügbarkeit von Kleidung ist jedoch ausreichend. Für die Krise sollte man jede Jahreszeit mit einplanen und neben Regenmänteln auch dicke Winterjacken einlagern, falls die Heizung ausfällt.

Der komplette Wegfall aller industriellen Strukturen wird so schnell nicht eintreten. Selbst im schlimmsten Notfall wird es eine Versorgung mit dem nötigsten geben. Ein gewisser Vorrat ist dennoch nicht zu unterschätzen.

Selbstversorgung in Bereich der Ernährung

Neben einem gesunden Vorrat an Lebensmitteln, sollte man im Notfall generell eigenständig und unabhängig sein. Trinkwasser und Hygieneartikel oder Putzmittel gehören zu dem Vorrat dazu. Auch gängige Ersatzteile und Verschleißteile sollte man vorrätig haben, damit man nicht die Geschäfte betreten muss. Über mehrere Wochen muss der Bedarf an allen Dingen notiert werden und in einer Checkliste aufgeführt sein.

Von Vorteil bei der Selbstversorgung ist, wenn man auf dem Land lebt oder gar einen Bauernhof besitzt. So kann man seine Lebensmittel selber erzeugen. Diese Situation trifft jedoch nicht auf jeden zu. Sind Bauern in der nähe, dann sollte man mit diesen stabile Kontakte herstellen. Die Beziehung muss auch in der Krise bestehen können, denn der Bauer kann den Bedarf an Lebensmitteln gut decken.

Wenn man die Möglichkeit hat, kann man auch einen kleinen Garten pachten. Dort lässt sich leicht Gemüse und Obst anbauen. Es können verschiedene Bette für Kartoffeln, Möhren oder andere Sorten angelegt werden. Bevor man sich solch einen Garten aufbaut, sollte man auch im Anbau von Lebensmitteln Bescheid wissen. Hat man keinerlei dieser Optionen, so sollte man die eigenen Fähigkeiten schulen und bewerten können, denn auch diese kann man später gegen Lebensmittel eintauschen.

Im Auge behalten sollte man immer: alles was man selber erzeugen kann, muss nicht gekauft werden. Aus vielen Rohprodukten lassen sich einfach weitere Produkte herstellen, wie zum Beispiel Brot, Nudeln, Joghurt, Kuchen und vieles mehr. Wichtig ist daher einen guten Vorrat an Grundnahrungsmitteln, wie Getreide und Milch, zu lagern. Man muss nicht erst bis zur Krise warten, um sich selber zu versorgen. Die Schritte kann man schon heute lernen, damit sie bis zu Krise verinnerlicht werden und im Notfall angewandt werden können. Im heutigen Leben spart solch eine Selbstversorgung viel Geld.

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