Pilze bieten eine umfangreiche Nahrungsquelle. Vor allem im Herbst gibt es bei den richtigen Umständen Massen an Pilzen. Doch nicht alle Pilze kann man essen. Viele sind giftig, andere muss man braten, damit man sie überhaupt verzehren kann. Deshalb sollte man sich vorher informieren und möglicherweise auch ein Pilzbuch immer mit parat haben.
Pilze gehören weder zu Pflanze noch zu Tier. Sie haben eine eigene Art Energie zu produzieren und auch eine andere Zellstruktur. Das Vorkommen beschränkt sich zum großen Teil auf Wald und Flur. Die Wurzeln, auch Myzel genannt, ist tief im Boden verankert. Bei Wärme und Feuchtigkeit treiben die Pilze nach oben. Sie haben einen hohen Eiweißgehalt und gelten als richtige Leckerbissen. Eine besondere Pilzart sind die Trüffel, die man sehr teuer bezahlen kann.
Ein Hauptunterscheidungsmahl ist der Schwamm oder die Lamellen. Viele essbare Pilze haben einen Schwamm unter ihrem Hut. Darunter zählen Steinpilz oder die Marone. Ungenießbar ist jedoch der Gallenröhling, auch Bitterpilz genannt, obwohl er einen Schwamm trägt. Eine folgenschwere Verwechslungsgefahr bietet auch der grüne Knollenblätterpilz. Er ist kaum von dem Champignon zu unterscheiden und kann tödlich sein.
Nach dem Sammeln müssen Pilze von Schnecken und Dreck gereinigt werden. Lange lagern kann man Sie jedoch nicht. Bereitet man sie erst nächsten Tag vor, so müssen die Pilze ungewaschen an einem trockenen Ort liegen. Schon zwei Tage nach dem Sammeln, kann man die Pilze nicht mehr verwerten. Pilze kann man entweder kochen, dünsten, braten, trocknen oder einfrieren.
Achtung ist geboten nach einer Atomkatastrophe. Viele Früchte der Natur sind dann verstrahlt und können nicht mehr verzehrt werden.
Zu der Vorbereitung einer Krise gehört das Einlagern von Lebensmitteln, Stromaggregate, ein gesunder Wasservorrat und kleine Dinge, die das Leben im Notfall erleichtern sollen. Vor allem der Lebensmittelvorrat nimmt viel Platz weg. Steht dann nur eine kleine Wohnung zur Verfügung, müssen die Räume richtig genutzt werden.
Dabei sollte man sich im Vorfeld die Wohnung genau anschauen und den Platz ausmessen, um genau planen zu können. Es spielt unter anderen auch die Beschaffenheit der Räume eine wichtige Rolle. Entdeckt man ungenutzte Ecken und Nischen, kann man überlegen, wie sie am besten zum Einsatz gebracht werden. Auch hohe Räume und Dachschrägen müssen beachtet werden, damit sie später ideal genutzt werden. Eine Überlegung ist es ebenso Wert die Möbel in der Wohnung umzustellen und den bisherigen Zweck der Räume noch einmal zu überdenken.
Es ist nicht immer Notwendig große Neuanschaffungen wie Regale und Einbauschränke zu erwerben. Der erste Schritt sollte das Optimieren der Wohnung sein, um auch kleinste Ecken ideal auszunutzen. Ebenso muss beachtet werden wie die Wohnung aufgeteilt ist. Ist es sinnvoll die Zimmeraufteilung so zu belassen. Möglicherweise ist es im Krisenfall besser, wenn das Schlafzimmer einen anderen Zweck hätte. Zum Beispiel, wenn es viele ungenutzte Ecken hat, die mit Lebensmitteln gefüllt werden könnten. So ist es sinnvoll Schlaf- und Wohnzimmer zusammenzulegen. Gerade ein großes Schlafzimmer kann mit einem Kleiderschrank und vielen Vorräten ausgestattet sein. Dabei ist aber auch zu beachten, wie man dann das Wohnzimmer gestaltet und in welcher familiären Situation man sich befindet. Um Privatsphäre zu wahren sollte man sich genau überlegen, ob man diesen Schritt geht. Gerade für Alleinstehende oder Kinderlose Paare ist dieser Vorschlag zu überdenken. Sinnvoll ist es jedoch auch, erst im Krisenfall die Wohnung in wenigen Handgriffen umzuräumen.
In der bevorstehenden Krise werden Geschäfte schließen und das Versorgungssystem kann gänzlich zusammenbrechen. Für einen solchen Fall ist das rechtzeitige Anlegen eines Vorrats dringend zu bedenken. Doch auch die Natur bietet eine Vielzahl an Lebensmitteln, die in der heutigen Gesellschaft noch niemand wagen würde zu essen. In einer Krisensituation können die Pflanzen und Pilze Leben retten. Vorsicht ist nur bei einer nuklearen und chemischen Katastrophe geboten, dann bricht auch diese Versorgungsquelle weg.
Gerade im Herbst bietet die Umwelt eine Vielzahl an Nüssen. Deshalb gehört ein Nussknacker zur guten Vorsorge mit dazu. Von September bis Oktober hat die Walnuss ihr Hauptvorkommen. Sie ist recht leicht zu knacken und sehr ergiebig. Die Bäume haben sehr weite Kronen und eine relativ runde Blattform. Die Früchte fallen in einer dicken grünen Schale auf die Erde, in der sich die Nuss verbirgt. Diese platzt ab September regelrecht auf, damit die Nüsse noch reifen können. Vor allem in Grünanlagen und am Ufer von Flüssen sind die etwa 20 Meter hohen Gewächse beheimatet.
Das Einsammeln ist sehr leicht, da die Nuss groß ist und zum Teil noch von der grünen Schale geschützt wird. Eine Verwechslung ist deshalb ausgeschlossen. Verschimmelte Früchte sofort aussortieren und wegwerfen. Nach dem vierwöchigen Trocknen kann man die Nuss genießen. Sie besitzt einen leicht bitteren Geschmack und ist sehr weich. Ebenso zeichnet sie der hohe Fettgehalt aus und spendet Energie, wenn die Vorräte knapp werden. Man kann die Früchte dazu nutzen ein Müsli frischer zu bekommen oder auch Walnusskuchen backen. Wichtig ist sie erst vor dem Verzehr zu knacken.