Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Kategorie: Finanzielle Vorsorge

Bringt Grundbesitz in der Krise Nachteile mit sich?

Immobilien sind Vermögenswerte und können langfristig lohnenswert sein. Der große Nachteil: Die Immobilienpreise sind stark mit dem wirtschaftlichen Umfeld verbunden und zuletzt sogar dem Druck der Banken ausgesetzt. Fraglich also, ob Grundbesitz auch zukünftig noch als lukrativ eingeschätzt wird.

Als Immobilienbesitzer sind nicht nur Eigentümer von Einfamilienhäusern gemeint. Auch der Besitz von Mehrfamilienhäusern mit mehreren Wohnungen kann Nachteile mit sich bringen. Zum einen ist es denkbar, dass der Staat Miete und Mietzins deckeln könnte. Lassen sich die Raten von den Mietern nicht mehr abbuchen, so eröffnet sich ein großes Gefahrenfeld. Der Vorteil von einem Einfamilienhaus wiederum: Man braucht keine Miete bezahlen, muss sich jedoch selbst versorgen. Darüber hinaus tritt zu Krisenzeiten grundsätzlich ein starker Wertverfall in Bezug auf Immobilien ein. Müssen viele Objekte zwangsversteigert werden, so sinken die Preise in der Region und die Grundstücke sind deutlich weniger wert. Ist die Immobilie mit einem Kredit belastet, übersteigt dieser womöglich den eigentlichen Wert des Hauses. Die Bank ist dann in der Lage, noch weitere Sicherheiten für diesen Kredit zu fordern.

Experten raten: Vermietete Immobilien möglichst schnell abstoßen. Dies trifft vor allem zu, wenn die Gebäude mit einem Darlehen belastet sind. Ähnlicher Handlungsbedarf besteht bei Einfamilienhäusern. Auch hier sollte man sich noch vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch von der Immobilie trennen, wenn diese zu hoch belastet ist. Immobilien sind Vermögenswerte, über die man nicht frei verfügen kann. Außerdem könnte der Staat eine Zwangshypothek auf jedes Grundstück verhängen. Selbst schuldenfreie Immobilien sind dann wieder unnötig belastet.

Was Sie beim Kauf von Gold und Silber beachten sollten

Gold und Silber haben sich in den letzten Jahren als sehr wertbeständig bewiesen. Wer sein Vermögen vor einiger Zeit in die Edelmetalle umlagerte, lebt heute trotz jüngster Kursrückgänge mit einer enormen Wertsteigerung. Doch aufgrund der Preiskorrekturen bei Gold und Silber lohnt sich weiterhin eine Investition. Es handelt sich hier nicht um pure Spekulation, sondern um eine sichere Anlage des eigenen Vermögens.

Die Gefahr einer Inflation droht bei Edelmetallen im Vergleich zum Papiergeld nicht. Jede Währung lässt sich beliebig vermehren und verliert damit ihren Wert. Gold gilt weltweit als beliebte Vermögensanlage und wird in Krisenzeiten sogar als Zahlungsmittel anerkannt. Den Zentralbanken ist es sogar vorgeschrieben, Gold als Währungsreserve einzusetzen. Als privater Anleger können Sie das Gleiche tun. Dabei stellt sich die Frage, in wie viel Gold und Silber investiert werden sollte. Außerdem spielt der Blick in die Zukunft eine wichtige Rolle. Silber ist derzeit günstiger zu erwerben, als Gold. In naher Zukunft rechnen Experten jedoch mit einem enormen Wertanstieg. Für viele elektrische Geräte kommt Silber durch die extreme Leitfähigkeit zum Einsatz. Mit dem Wegwerfen der Geräte vernichtet der Mensch einen gewissen Anteil des Silbervorkommens. Nur ein kleiner Teil wird davon wiederverwertet. Wissenschaftler rechnen beim derzeitigen bekannten Silbervorkommen noch mit einer Kapazität für die nächsten 25 Jahre. Danach handelt es sich auch hier um ein sehr seltenes und teures Edelmetall.

Im Hinblick darauf verteilen Sie einen Teil Ihres Vermögens auf zwei Drittel Silber und ein Drittel Gold. Der Wert des Goldes ist deutlich höher und dementsprechend teurer. Auch jetzt verspricht Silber bereits eine hohe Wertsteigerung, da es in der Industrie als unverzichtbar gilt.

Auf jeden Fall sollte man sich vor dem Kauf über aktuelle Preise informieren und die Preise mehrerer Händler vergleichen. Am Besten kann man günstig Gold über einen Preisvergleich erwerben. So kann man beim Goldkauf immer ein paar Euros sparen.

 

Haben die 10 DM-Münzen noch einen realistischen Wert?

gängigen 10-Euro-Münzen und Sonderprägungen dürfen auch die 10-DM-Münzen nicht aus dem Auge verloren werden. Da die Deutsche Mark kein Zahlungsmittel mehr ist, stellt sich die Frage, ob die Münzen mehr als nur einen ideellen Wert aufweisen.

Trotz alter Währung sind die 10-DM Silbermünzen ein sehr begehrtes Zahlungs- und Tauschmittel in der Krise. Zum einen spielen die hohen Auflagen in diesen Zustand rein. Die Münzen der Deutschen Bundesbank wurden sehr weit verbreitet und sind deshalb weit bekannt. Außerdem ist der Silbergehalt dieser Münzen nicht zu unterschätzen. Die Prägungen der Jahre 1987 bis 1997 enthalten pro Münze 9,68 Gramm reines Silber. Bei den Prägungen der nachfolgenden Jahre bis 2001 sind sogar 14,33 Gramm Silber pro Münze enthalten. Damit bieten sie knapp eine halbe Unze Silber pro Stück und besitzen einen nicht zu unterschätzenden materiellen Wert.

Münzen dieser Art sind noch in größeren Mengen im Umlauf. Sind Sie selbst Besitzer einer solchen Münze, sollten Sie sich den Wert genauer vor Augen halten und den Nutzen erkennen. Ist sie aufgrund der verfallenen Währung nicht mehr als generelles Zahlungsmittel zugelassen, so stützen Sie sich problemlos auf den Silberwert. Durch den Anstieg des Edelmetalls hat sich der Wert mancher Münzen gar gesteigert und ist nicht mehr mit dem ehemaligen Kaufpreis zu vergleichen. Besonders begehrt sind die Ausgaben der letzten Jahre, da es sich hier um eine Legierung aus 925er Silber und Kupfer handelt. Die gesamten Auflagen sind jedoch nicht mehr im Umlauf. Die Bundesbank hat viele Rückläufer entgegengenommen und diese für neue Auflagen wieder eingeschmolzen.

Aufbewahrung von Gold und Silber für den Krisenfall

Viele Leute, die aktiv Krisenprävention betreiben, haben einen Vorrat von Münzen aus Gold und Silber angelegt – aus praktischen Gründen hauptsächlich Silber, wie wir es hier schon mehrfach empfohlen haben. Doch wo bewahre ich diesen Schatz sicher auf?

Es gilt einen oder mehrere Plätze zu finden, die dauerhaft sicher sind, aber gleichzeitig ein einfaches und schnelles Herankommen ermöglichen.

Aus unserer Überzeugung, die von anderen geteilt und bestätigt wird, ist der beste Platz direkt im Haushalt. Jedenfalls, wenn es sich um Größenordnungen von bis zu 3 Monatsgehältern handelt.

Falls Sie jetzt Sorge vor Einbrechern haben, denn denken Sie nur mal an die anderen Werte, die Sie im Haus haben und auf die es Einbrecher vielleicht eher abgesehen haben. Denn, wenn man nicht gerade ausgeplaudert hat, dass man Edelmetalle im Haus aufbewahrt, wird wohl kaum ein Einbrecher genau danach suchen.

Bewahren Sie Ihre Notfall-Münzen nicht dort auf, wo man üblicherweise Schmuck oder Geld aufbewahrt. Somit scheiden Wohn- und Schlafzimmer bei den meisten Wohnungen aus. Auch Küchen werden von Einbrechern gerne durchsucht. Gibt es hier noch eine Haushaltskasse? Ein Arbeitszimmer ist ebenfalls nicht ideal.

Besser sind Orte, die seltener genutzt werden, an denen oftmals Gerümpel steht. Beispielsweise die Garage, der Hobbyraum, Dachboden oder Keller, die Speisekammer. Bei Kinder- und Gästezimmern muss man etwas vorsichtiger vor zufälliger Entdeckung sein.

Es geht deswegen auch darum, die Edelmetalle unscheinbar zu verpacken. Nutzen Sie dafür „Tarnverpackungen“ anderer nicht besonders lukrativ aussehender Gegenstände. Aber keine Keksdose! Diese wurde in früherer Zeit zu oft verwendet. Seien Sie kreativ!

Noch ein Wort zu Bankschließfächern: in normalen Zeiten eine gute und sichere Möglichkeit Wertgegenstände aufzubewahren, in der Krise ungeeignet. Entweder sie kommen nicht ran, weil gesperrt, oder Sie haben Probleme, Ihr Vermögen herauszutragen, weil der „Mob“ vor der Bank wartet.

Auch der Wert eines Schließfaches in der Schweiz – viel teurer als in Deutschland – kann sich in einer richtigen Krise als wertlos entpuppen. Quelle: deutscheskonto.org.

Zusammenfassung: Notfallmünzen gehören in den Haushalt – unscheinbar verpackt an Orten, die wertlos aussehen und in der Regel wenig frequentiert werden.

Silbermünzen – welche sind die richtigen?

Experten halten viele Situationen in den kommenden Jahren für denkbar. Neben einer Inflation und dem kompletten Wertverfall des Geldes könnte es auch eine neue Währungsreform geben. Das bedeutet, es wird eine komplette neue Währung geben und manche Menschen besonders hart reffen. Während Schulden übernommen werden können, ist das Guthaben meist nur noch die Hälfte Wert. Als gute Investition gelten Silbermünzen. Doch auf welche Silbermünzen kommt es genau an?

Das beste Verhältnis zwischen Preis und Leistung bieten die klassischen Silber-Anlagemünzen wie etwa der Silber Maple Leaf, der Silber Philharmoniker oder der Silver Eagle. Sie besitzen die Größer einer Unze und können in ihrem Materialwert noch deutlich ansteigen. Im Gegensatz zu Papiergeld stehen bei Gold- und Silbermünzen tatsächliche Werte des Edelmetalls dahinter. Diese eignen sich zum Tausch oder sind generell anerkannte Währung in Krisenzeiten. Für eine Silbermünze einer Unze könnte man folgende Lebensmittel verlangen:

  • 2-4 kg Brot
  • Ein ganzer Sack Kartoffeln
  • Etwas Fleisch zusätzlich

Eine andere Option sind die in Deutschland herausgegebenen 10-Euro-Silbermünzen. Legen Sie dabei besonders viel Wert auf die Silbermünzen, die bis 2010 hergestellt wurden. Sie weisen einen deutlich höheren Silbergehalt auf und sind heute deutlich mehr Wert als 10 Euro wert. Die neuen Silbermünzen aus 2011 und 2012 haben einen etwas geringeren Silberanteil. Damit soll der Wert der 10 Euro erhalten bleiben. Entscheiden Sie sich also für neue Silbermünzen, dann sollten es die älteren Modelle sein. Auch die 10-Euro-Münzen haben ihren Wert verloren und werden nicht mehr mit Silberanteil geprägt. Beim Kauf gilt es hier ebenso, auf die älteren Modelle zu achten.

Sachwerte statt Papieranlagen – welche Investitionen lohnen sich?

Papieranlagen lassen sich in Krisenzeiten nur sehr schwer einschätzen. Während manche Anlagen leicht steigen, fallen andere Werte ins Bodenlose. Experten empfehlen daher die Anlage in spezielle Sachwerte. Dabei stellt sich die Frage, welche Sachwerte die lukrativsten und sichersten sind?

Ohne Frage stehen die Edelmetalle ganz weit oben auf der Liste der Krisenvorsorge. Sie sind nicht nur eine sichere Anlage, sondern dienen gleichzeitig als Zahlungsmittel. Doch nicht alle Papieranlagen oder Ersparnisse sollten in die Edelmetalle investiert werden. Somit würden Sie alles auf eine Karte setzen und gegebenenfalls Verluste hinnehmen. Eine aktuelle Empfehlung besagt, etwa 30 bis 50 Prozent des Vermögens in Gold und Silber zu investieren. Für eine gute Verteilung konzentrieren Sie sich auf zwei Drittel Silber und ein Drittel Gold.

Diamanten, Schmuck oder Kunstgegenstände sind in der Krise nicht sicher genug. Derzeit scheinen die Anlagen noch einen guten Gegenwert zu bieten, in Krisenzeiten zählen sie zur Liebhaberei. Es gibt wichtigere Dinge, als Oldtimer oder Kunstgegenstände. Hinter Diamanten und Schmuck steckt noch ein materieller Wert. Mehr dürfen Sie in diesen Gegenständen nicht sehen.

Immobilien zählen auch zu den Sachwerten, die als Geldanlage nicht zu empfehlen sind. Der Staat könnte zur Refinanzierung Anspruch erheben und eine Zwangshypothek auferlegen. Derartige Szenarien sind bereits vom Ende der Zweiten Weltkriegs bekannt. Der Eigentümer selbst ist dann in der Pflicht, diese Hypothek an den Staat abzuzahlen. Außerdem sind Sie der zugehörigen Gemeinde ausgeliefert, was die Erhöhung der Grundsteuer oder andere gebühren betrifft. Deutlich wertvoller zeigen sich landwirtschaftliche Flächen, Wälder oder kleine Immobilien zum Selbstbezug.

Finanzielle Vorsorge – was sind Fluchtwährungen?

Aus finanzieller Sicht gibt es mehrere Krisenfaktoren. So wird das angesparte Geld durch die Inflation entwertet und alle Vorräte auf dem Konto und Sparkonto sind nicht mehr nützlich. Angesichts massiver Staatsschulden in Europa kann man sich nie sicher sein, wie lange der Euro als stabile Währung noch durchhält. Abhilfe schaffen sogenannte Fluchtwährungen.

Noch vor einigen Jahren zählte der Dollar zu einer sehr stabilen Währung. Momentan stehen die Vereinigten Staaten stark unter Druck und die Währung gilt nicht mehr als sicher genug. Bei der Suche nach einer passenden Fluchtwährung sollte auf eine stabile Wirtschaft und eine stabile Währung geachtet werden. Die erste Wahl für viele Anleger sind die Schweizer Franken. Sie gilt als beste Fluchtwährung und viele Deutsche besitzen bereits ein Girokonto in der Schweiz. Allerdings zeigte die Schweiz in den letzten Jahren deutliche Schwäche. So hat das Land ein Stück weit seiner Neutralität verloren und das Bankgeheimnis gelockert. Gerade gegenüber der USA gilt die Schweiz längst nicht mehr als stabil genug. Folgende Alternativen können als Fremdwährung herhalten:

Norwegische Kronen: Das Land besitzt gute Erdölvorräte und weist eine stabile Wirtschaft auf. Vom Staatsbankrott ist Norwegen noch weit entfernen. Allerdings ist die Kontoeröffnung hier nicht so einfach.

Australischer oder Kanadischer Dollar: Beide Länder werden sehr hoch bewertet. Gegenüber dem Amerikanischen Dollar handelt es sich hier um eine sinnvolle Alternative. Bodenschätze und keine Überschuldungsprobleme sprechen für diese Fluchtwährungen.

Singapur Dollar: Singapur wird im Volksmund auch als die Schweiz Asiens bezeichnet und das nicht ohne Grund. Das Bankgeheimnis ist vollkommen intakt und der Staat besitzt eine grundsolide Wirtschaft.

In letzter Konsequenz ist jedoch keine der Währungen ein absoluter Schutz gegen Abwertung. Als ultimative Fluchtwährung gelten daher zweifeolsohne Edelmetalle. Auch wenn die Preise von Gold und Silber zuletzt stark gefallen sind, bieten Sie über längeren Zeitraum betrachtet ungleich mehr Sicherheit als jede Papiergeld-Währung. Und die derzeit tiefen Kurse sind ohne Frage eine gute Gelegenheit um sich ein paar Goldmünzen auf die Seite zu legen.

Gold und Silber sicher verstecken

Zur finanziellen Absicherung und Vorsorge sollte ein gewisser Teil des Vermögens in Gold und Silber im Haushalt deponiert werden. Die wichtigste Regel bei diesem Vorgehen: Niemand darf wissen, dass sich Gold- und Silbermünzen oder Barren im Haushalt befinden und schon gar nicht wo. Selbst Mitglieder innerhalb der Familie können zu potenziellen Verrätern werden.

Wissen selbst die engsten Familienmitglieder von dem Vorrat und den Verstecken, sind sie erpressbar und ein leichtes Ziel für Außenstehende. Bestenfalls kann man eine Information in einem Tresor hinterlassen, wo das Gold und Silber sicher aufbewahrt wird. Das perfekte Versteck und die Geheimhaltung beginnen bereits beim Transport der Edelmetalle. Niemand sollte davon wissen oder es auch nur erahnen können. Experten raten, maximal einen Betrag von 30.000 Euro in Gold und Silber zu Hause aufzubewahren. Das restliche Vermögen an Edelmetallen sollte sicher verwahrt in Schließfächern der Banken liegen, vorzugsweise in der Schweiz oder in Liechtenstein. Man möge denken, das sicherste Versteck für Gold und Silber ist in einem Safe. Diebe jedoch kennen sich mit den verschlossenen Schränken sehr gut aus. Entweder entscheidet man sich für ein Modell von höchster Sicherheitsstufe oder man verwahrt die Münzen und Barren an einem unscheinbareren Ort auf.

Unauffällige Verstecke sind hier die besten Verstecke. Diebe haben nicht genügend Zeit, alles zu durchsuchen und selbst Alltagsgegenstände zu prüfen. Münzen sind klein und leicht und demnach überall zu verstecken. Wichtig hierbei ist, dass sie immer in Verbindung mit anderen Metallen, wie beispielsweise Rohren oder Stahlträgern versteckt werden. Beim Einsatz von Metalldetektoren ahnen die Diebe nichts. Es gibt verschiedene Geheimverstecke, beispielsweise in ausgehöhlten Konservendosen oder ähnlichen Vorrichtungen.

Kündigung der Lebensversicherung – sinnvoll?

Die Kapitallebensversicherung häuft über die Jahre gewisse Geldsummen an und kann im Rentenalter mit einer monatlichen Zahlung aufgelöst werden. Doch sind diese Lebensversicherungen wirklich sinnvoll im Hinblick auf Wirtschaftskrisen und Staatspleiten?

Bei einer Kapitallebensversicherung handelt es sich zunächst um die reinen Papierwerte. Zudem stützen sich viele Gesellschaften auf Staatsanleihen. Zahlen die bis dahin überschuldeten Staaten die Anleihen nicht mehr korrekt zurück, riskieren nicht nur die Gesellschaften, sondern auch die Versicherungsnehmer enorme Verluste. Zugleich bieten die Lebensversicherungen derzeit nur ein geringes Zinsniveau und bedeuten für die Anleger keine große Rendite mehr. Diese Art Versicherung ist für Sparer ungeeignet, da viele Gelder der Anleger in Banken investiert sind. Kommt ein Bankrott der Banken und der Wirtschaft, ist der größte Teil der Einlagen vermutlich verloren. Eine voreilige und unsachgemäße Kündigung kann jedoch ebenso Verluste bringen. In diesem Fall hilft es, die Vertragsklauseln von einem Experten prüfen zu lassen.

Nicht alle Abzüge sind bei einer vorzeitigen Kündigung der Lebensversicherung berechtigt. Die aktuelle Marktlage bestätigt, dass mindestens die Hälfte des eingezahlten Geldes ausgezahlt werden müsse. Dieser Meinung ist auch die Verbraucherzentrale. Kündigungsstrafen in der Art hoher Zahlungen sind nicht mehr erlaubt und müssen nicht beglichen werden. Eine Kündigung mit professioneller Hilfe bringt deutlich mehr Geld aus der Versicherung heraus.

Tipps zum Erhalt des Vermögens

Für Anleger und Investoren gibt es in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten nur ein Ziel: das Vermögen umfassend zu erhalten und kein Risiko einzugehen. Erträge aus Kapitalanlagen werden stark zurückgehen, wobei es hierbei neben Aktiendividenden und Zinsen auch die Miete und Pacht betreffen kann.

Wer aus derartigen Anlagen und Investitionen sein einziges Vermögen und Einkommen bezieht, sollte hier starke Sicherungsmaßnahmen treffen und sich möglicherweise auch ein zweites Standbein aufbauen. Der Erhalt des Vermögens steht angesichts einer wirtschaftlichen Krise und Währungsreform im Vordergrund. Rendite wird zweitrangig, wenn damit ein hohes Risiko für das Anlagevermögen besteht. Zunächst müssen alle finanziellen Anlagen betrachtet und überblickt werden. Erst dann folgen Plänen zur Umschichtung. Wichtig hierbei ist, dass auch beim Umschichten ein Verlust in Kauf genommen werden muss. Wenn ein kleiner Verlust einem kompletten Totalausfall gegenübersteht, dann sollte lieber der geringere Betrag verkraftet werden. Teilweise kann das Umschichten oder die Sicherung des Vermögens große Verluste bedeuten. Hier gilt: Nicht zurückschrecken und das sichern, was noch zu sichern ist.

Wer allein von der Miete oder der Pacht gewisser Menschen lebt, sollte vorerst auf Sanierungsmaßnahmen verzichten. Um Mietausfälle großräumig zu umgehen, folgt ein genauer Blick auf die Mieter. Schlechte Mietparteien, die keine gute Zahlungsmoral besitzen, könnten möglicherweise zum Auszug bewegt werden. Danach startet die Suche nach neuen und vor allem zuverlässigen Mietern. Leer stehende Flächen und Wohnungen können entweder komplett verkauft oder auch zu einem günstigeren Preis angeboten werden. Lieber bleiben die Einnahmen gering, als dass sie komplett wegbrechen.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 4.0.1
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