Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: November 2013

Haben die 10 DM-Münzen noch einen realistischen Wert?

gängigen 10-Euro-Münzen und Sonderprägungen dürfen auch die 10-DM-Münzen nicht aus dem Auge verloren werden. Da die Deutsche Mark kein Zahlungsmittel mehr ist, stellt sich die Frage, ob die Münzen mehr als nur einen ideellen Wert aufweisen.

Trotz alter Währung sind die 10-DM Silbermünzen ein sehr begehrtes Zahlungs- und Tauschmittel in der Krise. Zum einen spielen die hohen Auflagen in diesen Zustand rein. Die Münzen der Deutschen Bundesbank wurden sehr weit verbreitet und sind deshalb weit bekannt. Außerdem ist der Silbergehalt dieser Münzen nicht zu unterschätzen. Die Prägungen der Jahre 1987 bis 1997 enthalten pro Münze 9,68 Gramm reines Silber. Bei den Prägungen der nachfolgenden Jahre bis 2001 sind sogar 14,33 Gramm Silber pro Münze enthalten. Damit bieten sie knapp eine halbe Unze Silber pro Stück und besitzen einen nicht zu unterschätzenden materiellen Wert.

Münzen dieser Art sind noch in größeren Mengen im Umlauf. Sind Sie selbst Besitzer einer solchen Münze, sollten Sie sich den Wert genauer vor Augen halten und den Nutzen erkennen. Ist sie aufgrund der verfallenen Währung nicht mehr als generelles Zahlungsmittel zugelassen, so stützen Sie sich problemlos auf den Silberwert. Durch den Anstieg des Edelmetalls hat sich der Wert mancher Münzen gar gesteigert und ist nicht mehr mit dem ehemaligen Kaufpreis zu vergleichen. Besonders begehrt sind die Ausgaben der letzten Jahre, da es sich hier um eine Legierung aus 925er Silber und Kupfer handelt. Die gesamten Auflagen sind jedoch nicht mehr im Umlauf. Die Bundesbank hat viele Rückläufer entgegengenommen und diese für neue Auflagen wieder eingeschmolzen.

Schädlingsbefall – so sichern Sie den Lebensmittelvorrat

Lebensmittelvorräte sollten auf die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen abgestimmt sein. Bei einem vierköpfigen Haushalt fällt der Vorrat um einiges größer aus. Die Lagerung von Nahrungsmitteln zieht unweigerlich Schädlinge an. Dabei spiel es kaum eine Rolle, wo genau die Speisen untergebracht sind. Mit diesen Tipps beugen Sie einem Schädlingsbefall angemessen vor:

1. Kaufen Sie nur unbeschädigte Lebensmittel ein und kontrollieren Sie vor dem Kauf die Verpackung. Schon kleinste Risse können Schädlinge anlocken und die Nahrungsmittel unbrauchbar machen.

2. Pflegen Sie Ihren Vorrat und halten Sie eine permanente Kontrolle. Dafür helfen Sauberkeit und Übersichtlichkeit im Vorratslager.

3. Mäuse oder Ratten fressen sich auch durch einfache Folien durch. Achten Sie deshalb auf dicht schließende Behälter aus starkem Kunststoff, Metall oder Glas.

4. Lagern Sie die Lebensmittel möglichst kühl und vor allem trocken. Dabei muss für eine gute Durchlüftung gesorgt werden. Andernfalls holen Sie sich keine Schädlinge ins Haus, sondern Pilze oder Bakterien.

5. Die Belüftung des Raumes darf Schädlingen jedoch nicht den Weg ebenen. Bringen Sie entsprechende Schutzmaßnahmen am Fenster an, wie beispielsweise Fliegengitter. Damit verhindern Sie das Eindringen von Schaben, Ameisen oder Fliegen.

6. Schaffen Sie alle Abfälle umgehend aus dem Haus, denn auch diese Reste locken Schädlinge an. Einmal im Haus eingenistet überfallen Sie oft auch den Lebensmittelvorrat.

Wichtig: Nehmen Sie niemals eine schädliche Bekämpfung der Schädlinge selbst vor. Wenden Sie sich hierbei an einen Fachmann. Die eingesetzte Chemie könnte auf die Lebensmittel übergehen oder beim Menschen selbst Krankheiten und Allergien auslösen.

Langzeitlebensmittel, die jeder bereits im Haus hat

Die meisten Langzeitlebensmittel gehören zu den Grundnahrungsmitteln in jedem Haushalt. Selbst ohne gezielte Krisenvorsorge oder angelegten Notvorrat besitzen viele Menschen derartig haltbare Nahrungsmittel in ihrem Haus. Mit dem Aufstocken dieses Vorrats und dem Zufügen noch weiterer wichtiger Grundlebensmittel ist der Notvorrat schnell angelegt.

 

Lange haltbar bei richtiger Lagerung

 

Der große Vorteil von Langzeitlebensmitteln ist natürlich die Haltbarkeit. Obwohl die meisten Produkte mit einem Haltbarkeitsdatum versehen sind, lassen sie sich auch noch Wochen bis Monate später verwenden. Manche Nahrungsmittel sind selbst noch Jahre nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch genießbar und nicht verfallen. Folgende Produkte sind leicht zu lagern und in fast allen Küchen oder Vorratsräumen vorhanden:

 

  • Nudeln: Da es sich hier um ein Hartweizenprodukt handelt, halten sich Nudeln besonders lange. Selbst nach dem Haltbarkeitsdatum verlieren sie nicht ihren Geschmack oder andere Eigenschaften.

 

  • Mehl: Das gemahlene Getreide ist Grundlage für viele köstliche Speisen und wichtige Lebensmittel, wie zum Beispiel Brot. In einem trockenen Raum lagert Mehl problemlos bis zu zwei Jahre und länger. Hier ist ein besonders großer Vorrat als Langzeitvorrat vorteilhaft.

 

  • Zucker: Jeder hat Zucker im Haushalt für unterschiedliche Zwecke. Der raffinierte Zucker muss vor Feuchtigkeit geschützt werden. Dann hält er mehrere Jahre problemlos im Notvorrat aus.

 

  • Produkte in Konservendosen: Ob Obst, Gemüse oder fertige Gerichte – alle Lebensmittel halten sich in Konservendosen deutlich länger, als es das Verfallsdatum vorsieht. Allerdings ist hier das Verfallsdatum bereits deutlich hoch angesetzt.

 

  • Zwieback und Knäckebrot: Auch diese Produkte gehören zu den Langzeitlebensmitteln und lassen sich trocken besonders lange lagern.

Aufbewahrung von Gold und Silber für den Krisenfall

Viele Leute, die aktiv Krisenprävention betreiben, haben einen Vorrat von Münzen aus Gold und Silber angelegt – aus praktischen Gründen hauptsächlich Silber, wie wir es hier schon mehrfach empfohlen haben. Doch wo bewahre ich diesen Schatz sicher auf?

Es gilt einen oder mehrere Plätze zu finden, die dauerhaft sicher sind, aber gleichzeitig ein einfaches und schnelles Herankommen ermöglichen.

Aus unserer Überzeugung, die von anderen geteilt und bestätigt wird, ist der beste Platz direkt im Haushalt. Jedenfalls, wenn es sich um Größenordnungen von bis zu 3 Monatsgehältern handelt.

Falls Sie jetzt Sorge vor Einbrechern haben, denn denken Sie nur mal an die anderen Werte, die Sie im Haus haben und auf die es Einbrecher vielleicht eher abgesehen haben. Denn, wenn man nicht gerade ausgeplaudert hat, dass man Edelmetalle im Haus aufbewahrt, wird wohl kaum ein Einbrecher genau danach suchen.

Bewahren Sie Ihre Notfall-Münzen nicht dort auf, wo man üblicherweise Schmuck oder Geld aufbewahrt. Somit scheiden Wohn- und Schlafzimmer bei den meisten Wohnungen aus. Auch Küchen werden von Einbrechern gerne durchsucht. Gibt es hier noch eine Haushaltskasse? Ein Arbeitszimmer ist ebenfalls nicht ideal.

Besser sind Orte, die seltener genutzt werden, an denen oftmals Gerümpel steht. Beispielsweise die Garage, der Hobbyraum, Dachboden oder Keller, die Speisekammer. Bei Kinder- und Gästezimmern muss man etwas vorsichtiger vor zufälliger Entdeckung sein.

Es geht deswegen auch darum, die Edelmetalle unscheinbar zu verpacken. Nutzen Sie dafür „Tarnverpackungen“ anderer nicht besonders lukrativ aussehender Gegenstände. Aber keine Keksdose! Diese wurde in früherer Zeit zu oft verwendet. Seien Sie kreativ!

Noch ein Wort zu Bankschließfächern: in normalen Zeiten eine gute und sichere Möglichkeit Wertgegenstände aufzubewahren, in der Krise ungeeignet. Entweder sie kommen nicht ran, weil gesperrt, oder Sie haben Probleme, Ihr Vermögen herauszutragen, weil der „Mob“ vor der Bank wartet.

Auch der Wert eines Schließfaches in der Schweiz – viel teurer als in Deutschland – kann sich in einer richtigen Krise als wertlos entpuppen. Quelle: deutscheskonto.org.

Zusammenfassung: Notfallmünzen gehören in den Haushalt – unscheinbar verpackt an Orten, die wertlos aussehen und in der Regel wenig frequentiert werden.

Wasser – das sollten Sie wissen

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und sichert in vielen Situationen das Überleben. Im Durchschnitt schafft es der menschliche Organismus, etwa 3-4 Tage ohne Wasser auszukommen. Die Folge sind Verdursten und eine völlige Austrocknung des Körpers. Die empfohlene Dosis für ein gesundes Überleben liegt bei täglich zwei Liter Wasser.

Ohne Nahrung kommt der Organismus deutlich länger aus. Ein Mensch kann etwa 30 bis 60 Tage bei völliger Gesundheit ohne feste Lebensmittel auskommen. Wasser ist demnach bedeutend wichtiger und sollte in allen Situationen bevorratet sein. Der körperliche Wasserverlust macht sich anfänglich mit einem Durstgefühl bemerkbar. Hierbei handelt es sich um einen Verlust von 2 bis 3 Prozent. Liegt der Wasserverlust über 10 Prozent, so leidet man unter einem schwankenden Gang und möglicherweise schon unter Sprachstörungen. Die angegebenen zwei Liter sollten als Minimum angesehen werden. Noch besser ist es, mehr Wasser täglich zu sich zu nehmen. Hier gelten auch Flüssigkeiten in Obst und Gemüse. Wichtig: Je heißer es draußen ist, desto mehr Flüssigkeit benötigt der menschliche Körper.

Derzeit kann man sich in Deutschland und den meistern anderen europäischen Ländern auf eine funktionierende Wasserversorgung und auf ein sauberes Netz verlassen. Bei zu langen Stromausfällen kann jedoch auch die Wasserversorgung betroffen sein. Eigene Vorräte sind daher nicht zu unterschätzen. Die Haltbarkeit von abgefülltem Wasser liegt bei wenigen Tagen. Schon nach kurzer Zeit bilden sich Keime und das Wasser kippt um. Verschiedene Entkeimungsmittel wirken diesem Prozess entgegen. Verunreinigtes Wasser aus der Leitung oder aus einem fremden Gewässer muss durch einen Filter laufen. Hier gibt es unterschiedliche Systeme, beispielsweise mit Keramik oder Aktivkohle.

Medikamentenvorrat – was wird wirklich benötigt?

In Bezug auf die Krisenvorbereitung spielt die eigene Gesundheit eine wichtige Rolle. Sind Lebensmittel besorgt und Häuser abgesichert, muss die nächste Checkliste abgearbeitet werden. Eine einfache Hausapotheke mit den nötigsten Medikamenten reicht in Krisenzeiten nicht aus. Hier sollte ein umfangreicherer Vorrat angeschafft werden, um beispielsweise Mangelzustände ausgleichen zu können.

Im Notfall dauert die medizinische Versorgung möglicherweise länger. Rettungswagen können abgelegene Gebiete nicht mehr befahren oder es gibt ein Mangel an helfenden Ärzten. Für diesen Fall sollte man sich selbst zu helfen wissen und einen entsprechenden Vorrat anlegen. Auch die medizinische Versorgung durch Apotheken ist möglicherweise nicht mehr gewährleistet und manche Medikamente werden schnell ausverkauft sein. Hierbei stellt sich die Frage, welche Medikamente in Krisenzeiten wirklich sinnvoll sind und zwingend eingelagert werden müssen. Leichte Verletzungen und Beschwerden lassen sich zu Hause gut selbst versorgen. Für diesen Fall ist steriles Verbandsmaterial in jeder Hausapotheke zu finden. Dazu gehören ebenso Pflaster und Tupfer. Es sollten ausreichend Schmerztabletten und fiebersenkende Mittel im Haushalt zu finden sein, bestenfalls in unterschiedlichen Stärken. Jodtabletten helfen zur Desinfektion und können Mangelerscheinungen ausgleichen.

Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe dienen der eigenen Sicherheit. Kommt es zur Versorgung von verletzten Menschen, so sind immer Einweghandschuhe zu tragen. Außerdem müssen die Wunden entsprechend gereinigt werden. Bei stark übertragbaren Krankheiten, wie beispielsweise Brechdurchfall ist grundsätzlich die komplette Wohnung zu desinfizieren. Die Erreger werden schnell über Türklinken oder einem Händedruck weitergereicht. Ein Fieberthermometer gibt Aufschluss über die Körpertemperatur des Betroffenen. Nicht immer ist die erhöhte Temperatur Anzeichen für eine Grippe. So reagiert der Körper auch bei innerlichen Entzündungen mit Fieber.

Was gehört alles zur Krisenvorsorge?

Die Krise wird von unterschiedlichen Faktoren bestimmt. Den schlimmsten Szenarien geht dabei eine Finanzkrise, die damit verbundene Inflation oder sogar eine Währungsreform voraus. Es entstehen Unruhen, Knappheit an Lebensmitteln bis hin zur Einstellung der Grundversorgung. Die Krisenvorsorge teil sich deshalb auf insgesamt vier Gebiete auf:

  • Finanzielle Vorsorge
  • Trinkwasservorsorge
  • Lebensmittelvorsorge
  • Energievorsorge
  • Sicherheitsvorkehrungen

Die finanzielle Vorsorge stützt sich auf die Entwertung des Geldes und sämtlicher Anlagen. Die aktuelle Währung ist nur noch einen Bruchteil dessen Wert und viele Güter scheinen immer teurer zu werden. Ein Grundstein der finanziellen Vorsorge ist deshalb der Umtausch in Münzen und Edelmetalle. Gold und Silber verlieren nie ihren materiellen Wert und sind in der Krise gern gesehene Zahlungsmittel.

Verlassen Sie sich in Krisenzeiten nie auf die staatlichen Versorgungswege. Unter vielen Umständen könnte die Versorgung mit frischem Trinkwasser unterbrochen sein. Dazu gehört auch die Stromversorgung. Schaffen Sie sich Wasservorräte und planen Sie, den Haushalt auch ohne Strom betreiben zu können. Viele denken dabei nicht an Heizmethoden, Kühlgelegenheiten oder gar das Kochen. Informieren Sie sich über praktische Hilfsmittel, die sich mit Gas oder gar per Kurbel betreiben lassen. Auch ein Generator hilft, um sich den eigenen Strom zu erzeugen.

Bei der Lebensmittelvorsorge verläuft es ähnlich. Zwar gibt es hier staatliche Reserven, doch die eigene Vorsorge muss jeder selbst treffen. Legen Sie sich einen Vorrat für mindestens 4 Wochen an und lagern Sie Langzeitlebensmittel ein.

Die Sicherheitsvorkehrungen betreffen das eigene Haus oder die Wohnung. Einbrüche sind bei Unruhen nicht weit. Beugen Sie diesen Umständen direkt vor.

  • Lebensmittelvorsorge

Langzeitlagerung – was ist die beste Verpackung?

Langzeitlebensmittel bleiben nicht nur durch den Prozess selbst lange haltbar. Die Verpackung trägt ein großes Stück zu dieser Haltbarkeit bei. Sind die Produkte schlecht oder falsch gelagert, verlieren sie an Geschmack oder setzen im schlimmsten Fall Schimmel an. Sie sind dann ungenießbar und dürfen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr verwendet werden.

Selbst getrocknete oder gefriertrocknete Lebensmittel dürfen weder Feuchtigkeit noch Sauerstoff ausgesetzt sein. Das Fehlen dieser beiden Faktoren ist Grundvoraussetzung bei der Verpackung und Lagerung. Andernfalls kommt es zur Oxydation und die Produkte verändern sich in Bezug auf ihren Geruch und den Geschmack. Achten Sie deshalb darauf, Lebensmittel bei der Lagerung einem nur geringen Feuchtigkeits- und Sauerstoffanteil auszusetzen. Die Verpackung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Feste und abgedichtete Behälter eignen sich dafür ideal. Die erste Wahl vieler Hersteller für Langzeitlebensmittel ist deshalb die Dose. Beim Abfüllen entziehen die Maschinen der Dose den Sauerstoff und ersetzen diesen gegen Stickstoff. Mit dieser geschaffenen Atmosphäre aus Stickstoff lässt sich die Oxydation zum größten Teil verhindern und die Nahrungsmittel behalten ihren Geschmack und vergammeln nicht.

Beutel und Flaschen halten nicht

Entzieht man einfachen Gefrierbeuteln oder Flaschen den Sauerstoff und ersetzt ihn gegen Stickstoff, hält dieser Zustand nicht sehr lange. Innerhalb weniger Tage dringen wieder Sauerstoff und Feuchtigkeit zu den Lebensmitteln vor. Nur Dosen halten den geringen Restwert an Sauerstoff über mehrere Jahre hinweg und sind deshalb die beste Verpackung für Langzeitlebensmittel. Achten Sie deshalb beim Kauf solcher Lebensmittel auf eine gut verschlossene Dose. Somit hält sich der Inhalt meist sogar länger als das aufgedruckte Datum angibt.

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