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Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

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Ernährungsvorsorge: Der nötige Vorrat

Es mag in der zivilisierten Welt von heute auf den ersten Blick ein wenig merkwürdig erscheinen, sich einen Vorrat an Lebensmitteln für den Krisenfall zuzulegen. Doch beim zweiten Blick ergibt diese Maßnahme durchaus einen Sinn. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit einer Versorgungskrise als gering eingeschätzt werden mag, so ist doch nicht völlig auszuschließen.

Wenn Schneemassen sich im Winter breitmachen, kann es zu katastrophalen Zuständen kommen. Gerade in ländlichen Gebieten kann es passieren, dass man tatsächlich von der Außenwelt abgeschnitten ist. Die Sommer mögen heißer werden, aber die Winter werden auch strenger. Schnee und Kälte können also wirklich zu Krisen führen. Das Gleiche gilt für Überflutungen oder Stürme. Die Schäden, die in jedem Jahr weltweit durch Unwetterkatastrophen ausgelöst werden, gehen nicht nur finanziell steil nach oben, sie sorgen immer wieder auch für Versorgungsengpässe.

Es ist in jedem Fall sinnvoll, immer einen Vorrat zuhause zu haben, der für mindestens 14 Tage ausreicht und sicherstellt, dass niemand Hunger haben muss. Um im Notfall also nicht mit leerem Magen dazustehen, muss eine gewisse Menge an Lebensmitteln im Haus sein. Dabei sollte auch auf die Essgewohnheiten in der Familie geachtet werden. Eine Person benötigt pro Tag in etwa 2.200 kcal. Damit ist in der Regel der Energiebedarf gedeckt. Wichtig bei der Zusammenstellung sind natürlich auch Allergien oder besondere Diät-Gerichte. Diese Faktoren müssen berücksichtigt werden bei der Zusammenstellung des Vorrats. Zudem sollte darauf verzichtet werden, auf zu viel Tiefkühlkost zurückzugreifen. Im Fall eines Stromausfalls können diese Lebensmittel schnell verderben und helfen in keiner Krise weiter.

Der Staat rät zur Vorsorge

Auch der Staat ist sich aufgrund der langjährigen Geschichte bewusst, dass die Menschen eine Krisenvorsorge unternehmen sollen und das diese wichtig für das Überleben ist. Der Staat ist sich selbst bewusst, dass er nicht lange die bundesweite Versorgung aufrecht erhalten könnte.

Deshalb muss man zwingend auch an eine persönliche Vorsorge denken. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz informiert schon lange darüber, wie man die richtige Vorsorge trifft. Dabei wird das Hauptaugenmerk vor allem auf Ernährung, Verteidigung und Wasser gelegt. Dies sind die wichtigsten Dinge, um das Überleben zu sichern. Die Ernährungsvorsorge ist sogar teilweise die Aufgabe des Staates. Die Sicherstellung der Ernährung in Not- und Krisenzeiten gilt in Deutschland sogar als hoheitliche Aufgabe und ist durch entsprechende Gesetze geregelt ist. Dafür gibt es das Ernährungssicherstellungsgesetz (ESG), das vor allem bei politischen und militärischen Krisen greifen soll, vor allem im Spannungs- und Verteidigungsfall. Die Versorgung der zivilen Bevölkerung muss gesichert sein.

Nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl hat man auch das Ernährungsvorsorgegesetz (EVG) verabschiedet. Hier geht es vor allem darum, die Lebensmittel vor Umwelt- und Naturkatastrophen zu sichern. Selbst terroristische Anschläge oder auch ein Atomkrieg können alle Lebensmittel auf den Feldern vernichten. Der Staat muss deshalb die ausreichende Vorsorge mit Erzeugnissen der Land- und Ernährungswirtschaft gewährleisten. In den Gesetzen sind viele Verordnungen erlassen, die auch zeigen, wie man sich in einem solchen Fall zu verhalten hat und welche Schritte der Staat als nächstes gehen muss. Dennoch darf man die persönliche Vorsorge nicht unterschätzen. Im Notfall ist man immer erst einmal auf sich selber gestellt.

Die richtige Vorsorge beginnen

Im Grunde gibt es keine perfekte Vorsorge. Welche Schritte man zuerst geht und in welchem Ausmaß man die Vorsorge zur Krise betreibt, liegt immer im eigenen Ermessen. Wichtig ist jedoch, dass man sich über die Situation klar wird und aktiv die ersten Schritte einleitet. Eine Vorsorge kann nie zu zeitig beginne, jedoch gibt es einen Zeitpunkt, an dem es zu spät ist, vorzusorgen.

Man sollte sich vorher über konkrete Vorgehensweisen überlegen und verschiedene finanzielle Verhältnisse in Betracht ziehen. Selbst wenn eine Vorsorge sehr schwer erscheint und die Mittel in der Finanzkrise knapp sind, in einer großen Krise ist die Vorsorge dringend nötigt. Man wird jeden Fehler und jede Unterlassung bitter bereuen, wenn nicht vorher schon Schritte eingeleitet wurden. Die geeigneten Maßnahmen sollte man individuell entscheiden. Es gibt verschiedene Ratschläge, die man zuerst befolgen müsse. Dabei beginnt die Vorsorge immer mit einem Plan. Man sollte sich über die aktuelle Situation im Klaren sein und muss die nächsten Schritte strickt mit seinem momentanen Finanzplan abstimmen.

Eine Krise kommt immer plötzlich und ohne Vorankündigung. Deshalb ist es wichtig rechtzeitig mit der Vorsorge zu beginnen. Früher oder später sind sich die Experten jedoch einig, dass eine Krise kommen wird. Viele Dinge der Vorsorge kann man sofort und ohne finanzielle Mittel erledigen, wie das Anlegen von Checklisten und das umgestalten der Räume und der Wohnung. Man sollte auch immer in allen Bereichen der Finanzen, Vorräte und der Sicherheit parallel arbeiten. Alle Geldanlagen müssen geprüft werden und die folgenden Entscheidungen müssen konsequent durchgezogen werden. Es kann viel helfen, wenn man einen Partner hat, der bei der Vorsorge hilft.

Die Krise kommt – Warum?

Dass der Menschheit eine große Krise bevorstehen wird, ist kein Geheimnis mehr. Überall in den Nachrichten hört man von einer Finanzschwierigkeit und Firmenkatastrophen. Doch nicht nur die menschlichen Krisen sind bedrohlich, es nehmen auch immer mehr Unwetter und natürliche Schäden Einfluss auf das Leben.

Wenn man momentan die Nachrichten sieht und von finanziellen Schwierigkeiten hört, denkt man sich, dass es schon vorbei gehen wird und einen selber nicht betrifft. Es kämpfen mittlerweile jedoch schon die Banken um ihr überleben, da ist der Kleinbürger nicht weit. Es steht nicht mehr zur Frage ob eine Krise bevorsteht, sondern wann. 1929 wurde zwar schon einmal ein Finanzcrash überwunden, doch es dauerte einige Jahre und der nächste wird wesentlich schlimmer meinen die Experten. Denn die weltweite Verschuldung ist um ein vielfaches Höher, der Fall wird daher umso tiefer ausfallen. Die beschlossenen Maßnahmen und das Rettungspaket vom 3. Oktober, werden außer noch mehr Schulden nicht viel bringen. Das gesamte System auf der Welt hat Schäden genommen.

Mehr als die Hälfte aller Mitbürger ignorieren diese Gefahr voll und ganz, obwohl schon jetzt einige um das finanziellen Überleben kämpfen. Dennoch werden keine Vorbereitungen getroffen und man lebt so weiter wie bisher. Wenn der Ernstfall kommt und das Versorgungsnetz zusammenbricht werden die Vorräte knapp. Geschäfte werden schließen und das Verkehrssystem kollabiert. Menschen, die von staatlichen Mitteln finanziert werden, wie Rentner, Sozialhilfeempfänger oder Arbeitslose, werden kaum noch Geld zum leben haben. Die wirtschaftliche Lage wird sich drastisch verschlechtern und Deutschland steht dann kurz vor der Insolvenz. Die Ausmaße der Krise kann man nur erahnen, doch sie werden schlimmer denn je.

Deshalb hilft eine gute Vorsorge. Bedacht werden müssen dabei Lebensmittel, die finanzielle Sicherheit, eine gute Ausrüstung an Gerätschaften und Sachen zur persönlichen Sicherheit. Dann kann die Krise kommen, denn das wird sie.

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