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Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Tag: pfefferspray

Pfefferspray – griffbereit und effektiv

Pfefferspray gilt als effektives Abwehrmittel in Notsituationen und wird von der Polizei und von Sicherheitsexperten empfohlen. Nicht nur Frauen sollten mit Pfefferspray ausgestattet sein, wenn sie in der Abendzeit unterwegs sind. In Krisenzeiten nützt das Spray, um sich schnell aus einer Gefahrensituation zu befreien und seinen Gegner vorerst unschädlich zu machen.

Im Hinblick auf die eigene Sicherheit in Haus und Wohnung sollten mehrere Flaschen Pfefferspray verfügbar sein. Wichtig hierbei: Sie sind nicht an einer Stelle aufzubewahren, die ein Dieb oder ein Einbrecher gut findet. Beim Einsatz wird das Spray dem Angreifer direkt ins Gesicht gesprüht. Er kann danach bis zu 45 Minuten handlungsunfähig sein. Das aggressive Spray reizt die Nase und die Augen. Beim einatmet gelangt es in die Luftröhre und verursacht ein Anschwellen. Die Augen können zuschwellen und den Gegner sogar für ein paar Minuten blind machen. Auch Menschen mit einer besonders hohen Schmerzschwelle werden außer Gefecht gesetzt.

Pfefferspray kann einfach zu Hause aufbewahrt oder mitgenommen werden. Es ist sehr leicht zu transportieren und einfach zu bedienen. Die Bedienung spielt bei Stresssituationen eine wichtige Rolle. Ohne Übung und Ausbildung kann ein Angreifer nur schwer mit Gegenständen abgewehrt werden. Ein Druck auf das Spray genügt, und der Angreifer ist unschädlich gemacht. Dieser Knopfdruck bleibt einem auch bei schwierigen Situationen noch im Gedächtnis und man ist weiter handlungsfähig. Es gibt sogar extrakleine und handliche Dosen, die in jede Hosentasche oder Handtasche passen. Grundsätzlich darf das Pfefferspray in Deutschland nur zur Tierabwehr eingesetzt werden und unterliegt somit dem deutschen Waffengesetz.

Pfefferspray vs. CS-Gas – Personenschutz als Krisenvorsorge

Selbstverteidigung wird für den Personenschutz in Kursen und Schulungen angeboten. Spezielle Kurse für Frauen und Kindern ermöglichen auch ungeübten oder schwächeren Menschen, sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Neben körperlichen Übungen, die der Abwehr dienen, haben sich das Pfefferspray sowie das Tränengas als besonders effektiv erwiesen. Doch es gibt zwischen den beiden Verteidigungswaffen Unterschiede. Das Pfefferspray ist ein Reizstoff, der den Wirkstoff Oleoresin Capsicum enthält. Es findet Anwendung in der Distanz. Ein genaues Zielen auf den Gegner ist hier nötig, um einen Effekt zu erzielen. Den Reizstoff gibt es als Spray sowie als Gel der Schaum. Im Sprühverfahren ist es als Nebel oder Strahl erhältlich. Der Vorteil des Pfeffersprays besteht darin, dass nur wenige Menschen gegen den Wirkstoff immun sind. Bei CS-Gas, auch als Tränengas bekannt, ist die Immunität höher. Hier sind bis zu 20 Prozent vor dem Gas geschützt. Tränengas ist in seiner Wirkung dem Pfefferspray ähnlich. Es führt zu Verätzungen an den Schleimhäuten.

In den Schulungen lernen die Teilnehmer, wohin sie mit dem jeweiligen Spray zielen müssen, um den Gegner effektiv abzuwehren. Beide Mittel sind frei verkäuflich. Die Polizei nutzt in den meisten Fällen CS-Gas anstelle von Pfefferspray, weil es weniger stark ist. Zur persönlichen Krisenvorsorge sollte der Umgang mit beiden Wirkstoffen erprobt sein, da sonst die Gefahr der Eigenverletzung besteht. Ist das der Fall, hilft es, die betroffene Haut mit Pflanzenöl und anschließend mit hochprozentigen alkoholischen Flüssigkeiten abzuwaschen. Gelangt das Spray in die Augen, empfiehlt sich das Ausspülen mit kaltem Wasser. Treten starke Folgeerscheinungen auf, ist der Gang zum Arzt nötig.

Wie Verhalten, wenn Gefahr droht?

Es gibt in einem Krisenfall viele Gefahren. Das Essen wird knapp, der Wasserhaushalt neigt sich dem Ende zu und auch das Verkehrsnetz kann zusammenbrechen. In solchen Situationen passiert es schnell, dass die Menschen aggressiv werden und sich nur noch nach dem persönlichen Erhaltungstrieb richten. Gewalt und Aufstände ist dabei keine Seltenheit. Auch der Nachbar kann schnell vor der Tür stehen mit einer Waffe in der Hand, wenn er von Goldvorräten oder Lebensmitteln weiß. In solche Fällen kann man sich jedoch schützen.

Eine kleine effektive Waffe ist die Sportschleuder. Sie kann für den Angreifer sehr gefährlich sein und die Treffer hinterlassen meist unangenehme Schäden am Körper. Mit etwas Übung kann man sogar auf eine Entfernung von 10 Metern präzise und schmerzhaft treffen. Die Schleuder ist sehr klein und leicht zu transportieren. Die Kugeln können im Griff verwahrt werden und man hat seine Munition deshalb immer dabei.

Ein Messer ist auch eine recht bedrohliche Waffe und sollte deshalb immer dabei getragen werden. Man kann einem Menschen damit lebensbedrohende und schwer zu behandelnde Verletzungen zufügen. Vor allem hat das Messer eine abschreckende Wirkung beim Angreifer. Dennoch gehört ein professionelles Training mit dazu, sonst könnte man sich auch selber sehr leicht in einem Streit verletzen. Auch Wurfmesser setzen eine gute Kenntnis voraus. Wegen der Umdrehung muss man die Entfernung genau abschätzen können. Im Notfall kann das eine große Herausforderung sein. Bei Fehlwürfen stattet man seinen Angreifer sogar mit einer Waffe aus.

Am sinnvollsten erscheint bei solchen Angriffen allerdings Pfefferspray. Damit kann der Angreifen schnell und effektiv außer Gefecht gesetzt werden, ohne ihm dauerhaft Schaden zuzufügen.

Auch ein Selbstverteidigungskurs ist durchaus zu empfehlen. Die beste Möglichkeit ist und bleibt jedoch, sich friedlich zu einigen. Auch Nachbarn können sich verbünden und gegenseitig helfen.

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