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Tag: nahrungsmittel

Tipps zum effektiven Zubereiten von Nahrungsmitteln

Lebensmittel werden nicht nur für einen besseren Geschmack gekocht oder gebraten. Vielmehr tötet man hierüber auch Bakterien und Parasiten ab. Mögliche Gifte werden weitgehend neutralisiert und die Nahrung wird leichter verdaulich. Wichtig in Krisenzeiten: Die Lebensmittel nie zu lange kochen. Beim Kochen werden wichtige Nahrungsbestandteile zerstört, die dem Körper nach der Aufnahme der Nahrung fehlen.

Beim Kochen auf offenem Feuer sind einige Regeln zu beachten, um die Energie der Flammen effizient auszunutzen. So sollte das Wasser schon mit den ersten Flammen des Feuers warm werden. Ist das Feuer heruntergebrannt, kann auch auf der Glut noch Nahrung zubereitet werden. Hier bietet sich beispielsweise ein Stück Alufolie an. Zudem sollte Feuer niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Die Lebensmittel können sehr schnell verbrennen und ungenießbar sein. Außerdem muss das Gefäß fest über dem Feuer stehen. Hier bietet sich auch ein Topf an, der durch ein Gestell über dem Feuer hängt. Für die schnelle Zubereitung von Fleisch sollte dieses in kleinere Würfel geschnitten werden. Beim Kochen allgemein verlieren die Lebensmittel Flüssigkeit. Ist diese nicht vollständig verkocht, lässt sie sich problemlos für schmackhafte Suppen oder andere Zubereitungen verwenden.

Fisch sollte immer frisch zubereitet werden, da er schnell verdirbt. Die schnellste Möglichkeit ist hier, den Fisch etwa 10 Minuten in heißem Wasser zu kochen. Gemüse darf nur solange gekocht werden, bis es letztlich zart ist. Ebenso kann es zum Fleisch hinzugegeben werden, kurz bevor es gar ist. Während man die meisten Pflanzenteile kocht, lassen sich Knollen und Wurzeln hervorragend rösten. Gleiches gilt für manche Früchte, wie beispielsweise Kastanien.

Täglicher Nahrungsbedarf

Jeder braucht andere Nährstoffe und nimmt auch andere Nahrungsmittel zu sich. Damit man jedoch einen Überblick bekommt, sollte man auch mit den jeweiligen Nährstoffgehalten und Kalorien an den Lebensmitteln zurechtkommen. Am meisten beschäftigen sich Menschen beim Abnehmen mit diesen Dingen. Doch auch in der Krise kann es wichtig sein.

Wenn man nicht weiß, wie viel man essen muss oder gar essen darf, dann fällt es sehr schwer, die jeweiligen Nahrungen zuzubereiten. Mit einer genauen Übersicht, wie viel Nährstoffe ein Mensch am Tag benötigt und dass man eine ausgewogene Ernährung bekommt, kann man auch seinen Vorrat besser einplanen und kalkulieren. Nicht alle Mitglieder in einer Familie haben auch den gleichen Tagesbedarf an Kalorien. Hierfür muss man sich jedoch erst einmal damit beschäftigen, was Kalorien überhaupt sind. Hierbei geht es um die Energiewerte der Nahrungsmittel, die überall einheitlich ist. Normalerweise findet man solche Angaben auch auf der Verpackung der Lebensmittel, man muss nur richtig damit umgehen können. Generell ist zu beachten, dass natürlich ein Jugendlicher oder ein schwer arbeitender Mensch einen höheren Bedarf daran hat, als ältere Menschen. Ein erwachsener Mann benötigt zum Beispiel 2400 Kilokalorien am Tag, währen eine Frau auch mit 1900 auskommt. Kinder benötigen oftmals nicht viel weniger oder sogar noch mehr. Im Alter nimmt dieser Wert dann wieder ab.

Wenn man die Lebensmittel richtig nach Mengen einlagern kann, dann ist auch eine Verteilung wesentlich besser. Jeder kann genau die Menge zu sich nehmen, die man auch wirklich benötigt. Ein übermäßiges Essen ist in der Krise nicht wirklich möglich. Doch zur jeweiligen Menge der Ernährung gehören auch immer eine Abwechslung und Vitamine, auf die man achten muss.

Holunderbeeren

Wenn man sich von den Früchten der Natur ernähren möchte, dann sich die Holunderbeeren gut dafür geeignet. Sie können von August bis Oktober geerntet werden und bieten eine gute Nahrungsmöglichkeit, wenn der Ernstfall naht.

Der Holunder ist ein Strauch mit mehreren Ästen. Als kleiner Baum kann er sogar eine Höhe von drei bis sieben Metern erreichen. Die Rinde ist warzig und riecht leicht unangenehm. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und gegenständig angeordnet. Äste und Zweige enthalten beide viel Mark. Die Blüten sind sehr groß und eher flach gehalten. Sie haben eine gelblich bis weiße Farbe und im Herbst entwickeln sich daran glänzend schwarze bis violette Beeren.

Diese Pflanze wächst in Hecken, Gärten und an Bachufern. Wenn die Beeren reif sind, fallen sie nach und nach zu Boden. Geerntet werden die Beeren, indem man die ganze Fruchtstaude abbricht und später die Früchte abstreift. Unreife Beeren und Stängelreste müssen aussortiert werden.

Die reifen Beeren sind reich an Vitamin C und Mineralien. Dazu gehören die Vitamine A, B1, B2, B3, B6 und C sowie Phosphor, Calcium, Kalium und Eisen. Das Holundermus galt als wirksame Medizin gegen Erkältungen und Husten. Als Saft kann man die Pflanze auch verarbeiten, wobei sie eine abführende Wirkung hat.

Die Beeren enthalten auch einen toxischen Stoff, der in Blausäure zerfallen kann. Deshalb dürfen die kostbaren Beeren nur nach dem Kochen und der Aufbereitung verspeist werden. Holunder kann man auch zu einer wohlschmeckenden Suppe verarbeiten. Die Pflanze ist also Nahrungsmittel und Medizin zugleich. Fertiger Holundersaft, kann man für andere Rezepte weiter verarbeiten oder in sterilisierten Gefäßen aufbewahren.

Nicht alle Pilze kann man essen

Pilze bieten eine umfangreiche Nahrungsquelle. Vor allem im Herbst gibt es bei den richtigen Umständen Massen an Pilzen. Doch nicht alle Pilze kann man essen. Viele sind giftig, andere muss man braten, damit man sie überhaupt verzehren kann. Deshalb sollte man sich vorher informieren und möglicherweise auch ein Pilzbuch immer mit parat haben.

Pilze gehören weder zu Pflanze noch zu Tier. Sie haben eine eigene Art Energie zu produzieren und auch eine andere Zellstruktur. Das Vorkommen beschränkt sich zum großen Teil auf Wald und Flur. Die Wurzeln, auch Myzel genannt, ist tief im Boden verankert. Bei Wärme und Feuchtigkeit treiben die Pilze nach oben. Sie haben einen hohen Eiweißgehalt und gelten als richtige Leckerbissen. Eine besondere Pilzart sind die Trüffel, die man sehr teuer bezahlen kann.

Ein Hauptunterscheidungsmahl ist der Schwamm oder die Lamellen. Viele essbare Pilze haben einen Schwamm unter ihrem Hut. Darunter zählen Steinpilz oder die Marone. Ungenießbar ist jedoch der Gallenröhling, auch Bitterpilz genannt, obwohl er einen Schwamm trägt. Eine folgenschwere Verwechslungsgefahr bietet auch der grüne Knollenblätterpilz. Er ist kaum von dem Champignon zu unterscheiden und kann tödlich sein.

Nach dem Sammeln müssen Pilze von Schnecken und Dreck gereinigt werden. Lange lagern kann man Sie jedoch nicht. Bereitet man sie erst nächsten Tag vor, so müssen die Pilze ungewaschen an einem trockenen Ort liegen. Schon zwei Tage nach dem Sammeln, kann man die Pilze nicht mehr verwerten. Pilze kann man entweder kochen, dünsten, braten, trocknen oder einfrieren.
Achtung ist geboten nach einer Atomkatastrophe. Viele Früchte der Natur sind dann verstrahlt und können nicht mehr verzehrt werden.

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