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Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Tag: erste hilfe

Blutungen stoppen

Auch in der Krise kann es zu Notfallsituationen kommen, bei denen man die lebensrettenden Maßnahmen einleiten muss. In der Familie ist man meist der Ersthelfer und sollte daher auch über grundlegende Maßnahmen informiert sein. Das Absetzen eines Notrufs kann manchmal nicht besonders viel bringen, vor allem wenn kein Notarzt zum Unfallort durchdringen kann.
Neben der stabilen Seitenlage und der Herzdruckmassage sollte man jedoch auch wissen, wie das Blut eines Menschen zu stillen ist. Dabei sind alle Maßnahmen darunter zu sehen, die eine Blutung stoppen können. Gerade wenn wichtige Blutgefäße verletzte sind, sollte man die Blutung so schnell wie möglich anhalten, damit hier keine Verblutung eintreten kann. Es gibt verschiedene medizinische Praktiken, die auszuführen sind. So versiegelt man die Blutgefäße wieder oder klemmt sie entsprechend ab. Die erste Handlung im Notfall ist dabei immer, dass der betroffene Körperteil hochgelegt wird. So fließt das Blut in den Körper zurück und der Blutdruck wird an der blutenden Stelle eher verringert. Danach sollte man einen Druckverband mit Kompressen anlesen. Dieser verschließt die Wunde und drückt die Adern ein Stück zusammen. Auch damit ist die Blutung verringert. Bei sehr starken Blutungen können verschiedene Polster verwendet werden, die nochmals auf die Wunde drücken und noch besser verschließen können.
Möglich ist auch das Zudrücken der Arterie, wenn diese verletzt sein sollte. Die ist sehr körpernah durchzuführen. Doch auch dies ist keine endgültige Lösung, sondern ein Notarzt muss verständigt werden. Das Abbinden ist das Mittel der letzten Wahl, doch auch dieses muss vorgenommen werden, bis der Notarzt eintrifft und den Patienten weiterhin versorgen kann.

Erste Hilfe bei Schädelbrüchen

Schädelbrüche sind sehr schmerzhafte und schlimme Verletzungen. Diese können vor allem durch einen Sturz oder einen Schlag mit einem Gegenstand verursacht werden. Normalerweise sollte der Verletzte sofort in ein Krankenhaus gebracht werden. Doch wenn das Gesundheitssystem zusammenbricht, kann man auch selber etwas dagegen tun.

Man erkennt einen solchen Schädeldachbruch an sichtbaren Knochensplitter, am Austreten von Gehirnsubstanz und ein Zeichen ist auch die Bewusstlosigkeit. Zunächst sollte man ein keimfreies Material auf die Wunde legen, aber keinen festen Verband machen. Die bewusstlose Person versetzt man anschließend in Seitenlage, wobei der Kopf nicht tief gelagert werden darf. Außerdem gehört die ständige Kontrolle der Atmung und des Kreislaufs dazu, um zu beobachten, ob die Person stabil bleibt.

Schädelbasisbrüche treten häufiger als Schädeldachbrüche auf. Das erste Kennzeichen ist immer, dass Blut aus dem Ohr Austritt, selbst wenn es nur wenige Tropfen sind. Es tritt dabei auch Blut aus Mund und Nase, oder in den Augenhöhlen aus. Die Person sollte bei Bewusstlosigkeit sofort in die Seitenlage gebracht werden. Der Kopf darf auch hier in keinem Fall tief lagern.

Bei Brüchen im Gesicht, wie zum Beispiel Nasenbein, Oberkiefer oder Unterkiefer muss man anders vorgehen. Zuerst räumt man die Atemwege des Verletzten frei. Danach gehört er in eine sitzende Stellung. Nur bei Bewusstlosigkeit muss er in Seitenlage gebracht werden. Die Blutungen sind mit einem keimfreien Material zu stillen. Mann kann der Person auch eine Kinnschleuder zur Fixierung anlegen, aber nie als ruhigstellenden Verband benutzen.

Knochenbrüche können sehr vielseitig sein. Wenn man die Möglichkeit hat gehört der Verletzte immer in ein Krankenhaus. Nur dort hat man die medizinischen Möglichkeiten, dass keine bleibenden Schäden hinterlassen werden.

Vorsorge bei Atemnot

In vielen Fällen kann die erste Hilfe Leben retten. Doch in den meisten Situationen weiß man nicht wie man sich am besten Verhalten soll. Die Angst eine verletzte Person zu schaden ist groß. Dieser Angst muss man sich jedoch stellen und im Ernstfall richtig reagieren. Oftmals hilft es eine kleine Übersicht zu gestalten, wie man sich bei welchen Krankheiten verhalten muss und was zu beachten ist.

Krampfzustände oder Muskelschwäche kann akute Atemnot hervorrufen. Meist sind auch noch andere Erkrankungen von dieser begleitet. Tritt solch ein Fall ein, hat die Person ein absolutes Bewegungsverbot. Der Körper muss erhöht gelagert werden und eine beruhigende Stimme verhindert einen Panikanfall. Wenn kleine Teile in der Luftröhre stecken, kann der Verletzte ersticken. Sind die Anzeichen dafür da, sollte man der Person kurze Schläge zwischen die Schulterblätter zufügen. Ein Kind hingegen, das sich verschluckt hat, legt man über das Knie und schlägt mehrfach zwischen die Schulterblätter.

Falls die Maßnahmen nichts helfen, wendet man den Heimlich-Handgriff an. Dadurch wird eine Druckwelle erzeugt und der verschluckte Gegenstand kommt zum Vorschein. Dabei muss die Person die Arme in die Höhe strecken oder sich auf den Kopf legen. Man geht zur Rückseite des Verletzten und legt die Arme um ihn, so dass die Hände übereinander auf den Bauchnabel kommen. Mit der einen Hand umfasst man das Handgelenk der anderen. Mit einem Ruck zieht man die Person an sich heran, wobei ein Druckstoß auf den Bauch entsteht. Ist der Griff erfolgreich gewesen löst sich das Teil in der Luftröhre und kommt zum Vorschein. Hat die Person weiterhin Atemnot, kann man den Vorgang mehrfach wiederholen.

Behandlung von akuten Erkrankungen

Es gibt viele Kurse, in denen man seine Erste Hilfe Kenntnisse auffrischen lassen kann. Dabei wird die Versorgung von Verletzten Personen besprochen und man kann in den ersten Momenten Leben retten. Doch plötzlich auftretende Krankheiten, wie Nasenbluten oder innere Schmerzen werden dabei nicht besprochen. Doch auch hier kann man gekonnt Vorsorgen.
Nasenbluten kann durch äußere Gewalteinwirkung, oder auch ohne erkennbaren Grund auftreten. Es gibt viele Theorien und Verhaltensvorschläge, wie man Hilfe leisten kann, doch nicht alle sind sonderlich wirksam. Nasenbluten muss auch nicht immer harmlos verlaufen, wie bei den meisten. Tritt so ein Fall ein, dann sollte sich die Person hinsetzten und den Kopf nach vorne beugen. Das blutende Nasenloch muss oben an der Nasenwurzel zugedrückt werden und die Atmung muss durch den Mund erfolgen. Kalte Umschläge auf der Nase verringern die Blutung und am besten spricht man der Person beruhigend zu. Alternativ kann sich der Verletzte auch auf den Rücken legen. Kommt die Blutung nicht zum Stillstand, so hilft ein Stück Watte, dass man vorher in Wasserstoff-Superoxid tränkt und dann fest in die Nase steckt. Nach mehreren Stunden kann man ihn vorsichtig wieder herausziehen. Kann man die Blutung nicht stillen, muss man dringend ins Krankenhaus.
Akute Herzschmerzen oder auch ein Herzinfarkt kann einem Menschen das Leben kosten. Der Herzmuskel wird nicht mehr richtig durchblutet und die Person erleidet heftige Schmerzen in der Brustgegend. Oftmals führen Todesangst und Atemnot zum Ausbrechen einer Panik. Der Schmerz kann in den linken Arm ausstrahlen. Tritt der Fall ein, darf sich der Betroffene nicht mehr bewegen. Eine Beruhigung sinkt den Sauerstoff-Verbrauch und somit das Risiko zu Hyperventilieren. Der Oberkörper sollte etwas höher gelegt werden. Bleibt der Kreislauf trotzdem stehen, folgen die Maßnahmen zur Wiederbelebung.

Erste Hilfe im Ernstfall

Die Erste Hilfe ist wichtig zur Vermeidung weiterer Schäden und kann im Ernstfall Leben retten. Doch es gibt einiges zu beachten, denn wer falsch Hilfe leistet, kann den Verletzten schlimmer schädigen und das kann ihm am Ende das Leben kosten. Als erstes ist es wichtig Ruhe zu bewahren und die verletzte Person zu beruhigen. Man sollte Zuversicht ausstrahlen, damit sich niemand weiter aufgeregt wird und Panik verbreitet. Danach muss die Lage erkundet werden, um die Prioritäten als nächstes setzen zu können. Niemals darf die geschädigte Person alleine gelassen werden und man selbst sollte schnell und rasch handeln, sowie gesunde Personen im näheren Umkreis mit einbeziehen und Aufgaben vergeben. Ganz wichtig ist, dass man sich selber nicht überschätzt und nur das tut, was notwendig ist.

Nachdem die Situation überblickt ist und die Anzahl der verletzten Personen feststeht folgt die Entscheidung den Notarzt zu rufen oder nicht. Im schlimmsten Falle dauert es zu lange bis die Rettung kommt, oder es besteht gar keine Möglichkeit Hilfe zu erhalten. Dann heißt es selber die Notmaßnahmen zu ergreifen. Zuerst sichert man die Gefahrenzone oder Unfallstelle ab, damit keine weiteren Menschen zu Schaden kommen. Danach folgt die Überprüfung des Bewusstseins, der Atmung und des Kreislaufs. Ist der Verletzte bewusstlos, kann das einen Verschluss der Atemwege bedeuten und er könnte ersticken. Dort hilft die stabile Seitenlage und das Freihalten der Atemorgane. Ist der Atemstillstand eingetreten so muss eine Beatmung schnellstmöglich folgen. Sind auch keine anderen Lebensfunktionen zu erkennen muss zur Beatmung auch eine Herzmassage gemacht werden. Danach kann man sämtliche Blutungen stillen und weniger verletzte Personen versorgen.

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