Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Tag: edelmetalle

Aufbewahrung von Gold und Silber für den Krisenfall

Viele Leute, die aktiv Krisenprävention betreiben, haben einen Vorrat von Münzen aus Gold und Silber angelegt – aus praktischen Gründen hauptsächlich Silber, wie wir es hier schon mehrfach empfohlen haben. Doch wo bewahre ich diesen Schatz sicher auf?

Es gilt einen oder mehrere Plätze zu finden, die dauerhaft sicher sind, aber gleichzeitig ein einfaches und schnelles Herankommen ermöglichen.

Aus unserer Überzeugung, die von anderen geteilt und bestätigt wird, ist der beste Platz direkt im Haushalt. Jedenfalls, wenn es sich um Größenordnungen von bis zu 3 Monatsgehältern handelt.

Falls Sie jetzt Sorge vor Einbrechern haben, denn denken Sie nur mal an die anderen Werte, die Sie im Haus haben und auf die es Einbrecher vielleicht eher abgesehen haben. Denn, wenn man nicht gerade ausgeplaudert hat, dass man Edelmetalle im Haus aufbewahrt, wird wohl kaum ein Einbrecher genau danach suchen.

Bewahren Sie Ihre Notfall-Münzen nicht dort auf, wo man üblicherweise Schmuck oder Geld aufbewahrt. Somit scheiden Wohn- und Schlafzimmer bei den meisten Wohnungen aus. Auch Küchen werden von Einbrechern gerne durchsucht. Gibt es hier noch eine Haushaltskasse? Ein Arbeitszimmer ist ebenfalls nicht ideal.

Besser sind Orte, die seltener genutzt werden, an denen oftmals Gerümpel steht. Beispielsweise die Garage, der Hobbyraum, Dachboden oder Keller, die Speisekammer. Bei Kinder- und Gästezimmern muss man etwas vorsichtiger vor zufälliger Entdeckung sein.

Es geht deswegen auch darum, die Edelmetalle unscheinbar zu verpacken. Nutzen Sie dafür „Tarnverpackungen“ anderer nicht besonders lukrativ aussehender Gegenstände. Aber keine Keksdose! Diese wurde in früherer Zeit zu oft verwendet. Seien Sie kreativ!

Noch ein Wort zu Bankschließfächern: in normalen Zeiten eine gute und sichere Möglichkeit Wertgegenstände aufzubewahren, in der Krise ungeeignet. Entweder sie kommen nicht ran, weil gesperrt, oder Sie haben Probleme, Ihr Vermögen herauszutragen, weil der „Mob“ vor der Bank wartet.

Auch der Wert eines Schließfaches in der Schweiz – viel teurer als in Deutschland – kann sich in einer richtigen Krise als wertlos entpuppen. Quelle: deutscheskonto.org.

Zusammenfassung: Notfallmünzen gehören in den Haushalt – unscheinbar verpackt an Orten, die wertlos aussehen und in der Regel wenig frequentiert werden.

Sachwerte statt Papieranlagen – welche Investitionen lohnen sich?

Papieranlagen lassen sich in Krisenzeiten nur sehr schwer einschätzen. Während manche Anlagen leicht steigen, fallen andere Werte ins Bodenlose. Experten empfehlen daher die Anlage in spezielle Sachwerte. Dabei stellt sich die Frage, welche Sachwerte die lukrativsten und sichersten sind?

Ohne Frage stehen die Edelmetalle ganz weit oben auf der Liste der Krisenvorsorge. Sie sind nicht nur eine sichere Anlage, sondern dienen gleichzeitig als Zahlungsmittel. Doch nicht alle Papieranlagen oder Ersparnisse sollten in die Edelmetalle investiert werden. Somit würden Sie alles auf eine Karte setzen und gegebenenfalls Verluste hinnehmen. Eine aktuelle Empfehlung besagt, etwa 30 bis 50 Prozent des Vermögens in Gold und Silber zu investieren. Für eine gute Verteilung konzentrieren Sie sich auf zwei Drittel Silber und ein Drittel Gold.

Diamanten, Schmuck oder Kunstgegenstände sind in der Krise nicht sicher genug. Derzeit scheinen die Anlagen noch einen guten Gegenwert zu bieten, in Krisenzeiten zählen sie zur Liebhaberei. Es gibt wichtigere Dinge, als Oldtimer oder Kunstgegenstände. Hinter Diamanten und Schmuck steckt noch ein materieller Wert. Mehr dürfen Sie in diesen Gegenständen nicht sehen.

Immobilien zählen auch zu den Sachwerten, die als Geldanlage nicht zu empfehlen sind. Der Staat könnte zur Refinanzierung Anspruch erheben und eine Zwangshypothek auferlegen. Derartige Szenarien sind bereits vom Ende der Zweiten Weltkriegs bekannt. Der Eigentümer selbst ist dann in der Pflicht, diese Hypothek an den Staat abzuzahlen. Außerdem sind Sie der zugehörigen Gemeinde ausgeliefert, was die Erhöhung der Grundsteuer oder andere gebühren betrifft. Deutlich wertvoller zeigen sich landwirtschaftliche Flächen, Wälder oder kleine Immobilien zum Selbstbezug.

Gold und Silber sicher verstecken

Zur finanziellen Absicherung und Vorsorge sollte ein gewisser Teil des Vermögens in Gold und Silber im Haushalt deponiert werden. Die wichtigste Regel bei diesem Vorgehen: Niemand darf wissen, dass sich Gold- und Silbermünzen oder Barren im Haushalt befinden und schon gar nicht wo. Selbst Mitglieder innerhalb der Familie können zu potenziellen Verrätern werden.

Wissen selbst die engsten Familienmitglieder von dem Vorrat und den Verstecken, sind sie erpressbar und ein leichtes Ziel für Außenstehende. Bestenfalls kann man eine Information in einem Tresor hinterlassen, wo das Gold und Silber sicher aufbewahrt wird. Das perfekte Versteck und die Geheimhaltung beginnen bereits beim Transport der Edelmetalle. Niemand sollte davon wissen oder es auch nur erahnen können. Experten raten, maximal einen Betrag von 30.000 Euro in Gold und Silber zu Hause aufzubewahren. Das restliche Vermögen an Edelmetallen sollte sicher verwahrt in Schließfächern der Banken liegen, vorzugsweise in der Schweiz oder in Liechtenstein. Man möge denken, das sicherste Versteck für Gold und Silber ist in einem Safe. Diebe jedoch kennen sich mit den verschlossenen Schränken sehr gut aus. Entweder entscheidet man sich für ein Modell von höchster Sicherheitsstufe oder man verwahrt die Münzen und Barren an einem unscheinbareren Ort auf.

Unauffällige Verstecke sind hier die besten Verstecke. Diebe haben nicht genügend Zeit, alles zu durchsuchen und selbst Alltagsgegenstände zu prüfen. Münzen sind klein und leicht und demnach überall zu verstecken. Wichtig hierbei ist, dass sie immer in Verbindung mit anderen Metallen, wie beispielsweise Rohren oder Stahlträgern versteckt werden. Beim Einsatz von Metalldetektoren ahnen die Diebe nichts. Es gibt verschiedene Geheimverstecke, beispielsweise in ausgehöhlten Konservendosen oder ähnlichen Vorrichtungen.

Erste Schritte der finanziellen Krisenvorsorge

In einer Krisensituation treffen häufig mehrere Faktoren aufeinander, die in kurzer Zeit den finanziellen Ruin bedeuten können. So wird beispielsweise die bestehende Währung durch die Inflation entwertet oder gewisse Lebensmittel oder andere Güter werden teurer. Für die finanzielle Vorsorge gibt es grundlegende Maßnahmen, die als erste Schritte gelten.

So ist beispielsweise Bargeld grundsätzlich iimer nur in gewissen Mengen vom Konto abzuheben. Die Geldautomaten der Banken und Institute führen keine großen Summen mehr und sind bei einem Ansturm von Menschen schnell leergeräumt. Noch vor dem Eintreten einer Krise empfiehlt es sich daher, immer etwas Bargeld zu Hause zu haben. Auf die geringen Zinsen kann in diesem Fall auch verzichtet werden. Zeigt sich die Situation ernster, empfehlen Experten das komplette Geld vom Konto abzuheben. Allerdings kann Bargeld schnell durch eine Inflation entwertet werden. Doch der Wertverlust bezieht sich nicht nur auf Bargeld oder auf das Guthaben des Kontos. Auch Versicherungswerte, Rentenansprüche und andere Anlagen sind in Ausnahmesituationen nutzlos. Zum Schutz sollte schon jetzt ein gewisser Teil des Geldes in inflationssichere Mittel umgetauscht werden. Edelmetalle werden als besonders wertstabil eingeschätzt und haben sich in den vergangenen Jahren als Geldanlage bewährt. Eine wirkliche Garantie gibt es jedoch nicht.

Anstelle nur in Edelmetalle zu investieren, sollten Münzen als Materialwerte vorhanden sein. Papiergeld und die Münzen der jeweiligen Währung besitzen nur einen geringen Materialwert. Echte Gold- und Silbermünzen haben den Wert durch ihre Prägung und den Wert des eigentlichen Materials. Etwa ein Drittel des Geldvorrates im Haushalt sollte aus Gold- und Silbermünzen bestehen. Sie sind nicht nur jetzt schon eine sichere Geldanlage, sondern dienen auch im Ernstfall als sofortiges Zahlungsmittel.

Bargeld und Edelmetalle ins Ausland schaffen

Wer Geld, Gold und Silber bei der Einreise nach Deutschland oder in ein Nicht-EU-Land verschweigt, macht sich strafbar. Ab 10.000 Euro müssen Geldwerte angegeben werden. Auch wenn keine Aufforderung durch den Zoll erfolgt, müssen die Wertsachen ausgewiesen sein. Das dafür nötige Formular, das im Vorfeld ausgefüllt wird, muss zum Vorzeigen jederzeit bereit sein. Das Geld ins Ausland zu deponieren ist eine geeignete Methode, um das persönliche Vermögen zu sichern. Allerdings warten hohe Geldbußen auf alle, die keine Bescheinigung mit sich führen. Zwar handelt es sich nur um eine Ordnungswidrigkeit, doch kann die Strafe bis zu eine Millionen Euro betragen. Daneben behält der Zoll das „geschmuggelte“ Geld ein. Das Formular „Anmeldung von Barmitteln“ ist beim Zollamt erhältlich. Über dessen Webseite gibt es das Formular auch als Download.

Als Bargeld auszuweisen sind sowohl alte als auch neue Währungen. Gleiches gilt für ausländisches Geld. Die Umrechnung erfolgt hierbei nach dem Tageswechselkurs. Für Wertpapiere und Wechsel gilt das Gleiche. Sparbriefe und Schecks sowie Aktien gelten als Barwert und werden vom Zoll zum aktuellen Wert umgerechnet. Edelmetalle gelten nicht als Barmittel. Sie gehören den anmeldepflichtigen Waren an. Bei Übertritten innerhalb der EU liegt die Grenze der Barmittel ohne Anmeldung bei 10.000 Euro. Besitzt man mehr, erfolgt die Anmeldung mündlich nur nach Aufforderung an der Grenze. Ein Formular ist dabei nicht nötig. Eine wahrheitsgemäße Aussage ist in jedem Fall ratsam, denn bei Kontrollen und offensichtlicher Falschaussage erwarten Reisende hohe Bußgelder. Neben Bargeld gibt es in diesem Fall auch die gleichgestellten Zahlungsmittel wie Schecks und Wechsel.

Wichtige Dokumente sicher geschützt

Der eine oder andere hat vielleicht schon einen Safe im Haus und lagert wertvolle Papiere oder gar Ersparnisse darin. Für den wirklichen Notfall wird allerdings ein Safe benötigt, der nicht nur sicher, sondern gleichzeitig auch robust ist. Eine ideale Dokumentenkassette oder ein Safe für den Notfall ist im Inneren vor Feuer und Löschwasser geschützt.

Jeder sollte einen kleinen Bargeldvorrat im Haus haben und sich eine Grundausstattung an Edelmetallen zulegen. Diese bewahrt man natürlich an einem sicheren Ort auf. Doch es gibt genügend Dokumente oder wichtige Unterlagen, die im Falle eines Brandes geschützt werden müssen. Ein solcher feuerfester Safe hält Temperaturen bis zu 800 Grad Celsius aus und kann eine Stunde lang in Flammen stehen. Natürlich wird der Inhalt ebenso vor Löschwasser geschützt. Dafür besitzt der Safe spezielle Dichtungen, die auch kein anderes Wasser ins Innere vordringen lassen. Eine dichte Isolationsschicht sorgt dafür, dass der Innenraum vor den Flammen geschützt ist. Am besten entscheidet man sich für ein etwas größeres Modell, bei dem Dokumente in A4 nicht geknickt werden müssen.

Der Verschluss muss diebstahlsicher sein. Dafür besitzen die meisten Dokumentenkassetten eine besondere Schließtechnik. Am besten wird der Safe in der Nähe des Notfallrucksacks aufbewahrt. Sollte es zu einem schnellen Verlassen der Wohnung kommen, sind die wichtigen Dokumente aus dem Safe sofort in den Rucksack zu übertragen. Ebenso ein kleiner Vorrat an Geld ist mitzunehmen. Brennt ein Haus komplett nieder, sind Unterlagen und Geldvorräte jedoch gesichert und können mit einer unversehrten Box aus den Ruinen geborgen werden.

Physisches Gold oder Zertifikate?

Es ist nicht unbekannt, dass Gold oder Silber als Edelmetalle ihren Wert behalten können und teilweise stabiler gehandelt werden als eine Währung. Eine normale Währung kann schnell ihre Bedeutung verlieren, sodass man sich bei der Krisenvorsorge auch für die Edelmetalle interessieren sollte.

Viele sind sich jedoch unsicher, ob sie eher in das physische und damit echte Gold oder Silber investieren sollten, oder ob auch eine Investition in Zertifikate reicht. Manche sind der Meinung, dass Zertifikate, ETFs oder Ähnliches sogar noch besser ist. Das mag in einer stabilen Wirtschaft der Fall sein, doch man sollte in jedem Fall physisch kaufen. Dabei muss man noch darauf achten, dass man die richtigen Münzen oder Barren kauft. Viele Vermögensberater sind gegen solch einen Kauf, da physisches Gold natürlich auch keine Zinsen oder ähnliches einbringen kann. Es geht jedoch nicht zwingend um eine normale Situation in der Wirtschaft, sondern man sollte den Krisenfall bedenken und den Verfall der eigenen Währung. Natürlich hat das physische Gold auch die Nachteile, wenn Aufbewahrung und Kosten für die Lagerstätten mit hinzukommen. Allerdings sollte man sich nicht an Aktien orientieren, die mit dem physischen Gold oder Silber hinterlegt sein sollen. Dies sind sie nicht immer.

Die Papiere sind in der Krise nicht sicher, denn der Zugriff auf seine Anlage ist vor allem in der Krisenzeit sehr fraglich. Außerdem kann man sich nicht wirklich sicher sein, ob diese Papiere wirklich mit physischem Gold oder Silber hinterlegt sind. Hierbei würde man nicht anders handeln, als sein Papiergeld zur Bank zu schaffen, welches nach und nach den Wert verliert. Wenn von einer Investition in Gold oder Silber die Rede ist, dann sollte man sich immer das physische Gold oder Silber sichern, denn nur dieses kann auch im Krisenfall weiter seinen Wert behalten.

Notgeld für die Geldbörse

Geld hat nicht immer denselben Wert. Bei einer Inflation kann das Geld sehr schnell an Wert verlieren und somit auch kaum noch gebraucht werden. Es gibt jedoch Stoffe, die immer einen gewissen Wert besitzen. Darunter zählen auch Silber und Gold.

Im Notfall sollte man einen gewissen Vorrat an Silber und Gold zur Verfügung haben, denn hier handelt es sich um eine krisensichere Währung. Selbst wenn das Papiergeld keinen Wert mehr hat und viele Aktien von Firmen in den Keller gegangen sind, kann man davon ausgehen, dass die Edelmetalle ihren Wert behalten. Es gibt Notgeld, welches man sich ganz leicht ind er Geldbörse aufbewahren kann. Dieses Notgeld kann leicht transportiert werden und hat einen bestimmten Wert, mit dem man einige Tage verbringen kann. Hierbei kauft man einen 10 Gramm schweren Goldbarren, der recht klein ist. Er kommt in einem praktischen Scheckkartenformat und hat gleichzeitig auch ein Echtheitszertifikat dabei. Dieser Wert kann in jeder Notsituation weiterhelfen, denn momentan beträgt der Wert einer Unze um die 950 US Dollar. Eine Feinunze sind etwa 31 Gramm.

In einem wirklichen Krisenfall wird man mit dem Papiergeld nicht sehr weit kommen. Deshalb ist es wichtig, dass man sich auch nach anderen Möglichkeiten umsieht, und Alternativen austestet. Selbst wenn man verreist, kann der Barren weiterhelfen. Wenn es in dem jeweiligen Land auch zu einer Krise kommt, dann kann man mit dem Gold bezahlen. Gold ist überall auf der Welt ein geschätztes Zahlungsmittel. Ein solcher Goldbarren kostet nicht viel und kann bequem in der eigenen Geldbörse transportiert werden. So ist man vor der Krise ein Stück weit geschützt und kann sich noch ein paar Tage versorgen.

Finanzielle Sicherheit mit Edelmetallen, Bargeld und Tagesgeld

In wirtschaftlichen Krisenzeiten geht es nicht darum, Geld durch Spekulation zu vermehren, sondern sein Vermögen zu sichern. Neben der Sicherheit ist auch die Verfügbarkeit entscheidend. D.h. es kommen nur Geldanlagen in Frage, die Kapitalgarantie bieten und jederzeit ohne Abschläge verfügbar sind. Im wesentlichen sollte man sein Vermögen daher anlegen in Edelmetalle, Bargeld-Reserve und Tagesgeld. Alle anderen Anlageformen sollte man nur für Geldbeträge wählen, auf die man im Notfall auch gut verzichten kann. Im folgenden die Vor- und Nachteile der drei empfohlenen Anlageformen:

1. Edelmetalle (Gold und Silber)
Vorteile:Gold und Silber bieten den bestmöglichen Schutz vor Inflation. Alle anderen Anlageformen (auch Immobilien) verlieren in einer Hyperinflation kräftig an Wert. Außerdem ist die Anlage in Gold und Silber auch anonym möglich.
Nachteile: Bei größeren Mengen (v.a. bei Silber) muss man sich um die Lagerung Gedanken machen. Auch der Transport ist je nach Menge nur eingeschränkt möglich. Außerdem ist zu beachten, dass es eine Differenz zwischen An- und Verkaufspreis gibt.

2. Bargeld-Reserve
Vorteile: Der größte Vorteil liegt ganz klar in der Verfügbarkeit. Man sollte immer eine gewisse Bargeld-Reserve im Haus haben. So hat man selbst im worst case, wenn die Bank von heute auf morgen dicht macht, Geld für die wichtigsten Dinge.
Nachteile: Auch und gerade für Bargeld, sollte eine sichere Aufbewahrung gewährleistet sein. Vor allem sollte auch nicht unbedingt jeder wissen, dass man größere Mengen an Bargeld im Haus hat. Inflation frisst den Wert des Bargeldes früher oder später in jedem Fall auf.

3. Tagesgeld
Vorteile: Die Verzinsung bringt einen – wenn auch geringen – Vermögenszuwachs und man braucht sich keine Gedanken um die Lagerung zu machen.
Nachteile: Bei Hyperinflation wird auch das Geld auf dem Tagesgeldkonto entwertet. Zwar werden bei Inflation auch Zinsen angehoben und der Verlust daher etwas abgefangen. Doch je stärker die Inflation, desto größer wird auch hier der Verlust sein. Vor allem, da die Zinsen ja auch nur in größeren Abständen gutgeschrieben werden. Desweiteren hat man bei einem Tagesgeldkonto natürlich immer das Risiko einer Bankpleite. Die Einlagensicherung gibt zwar etwas Sicherheit, doch ist im Falle mehrerer Pleiten größerer Banken die Frage, ob der Staat dies dann überhaupt noch einhalten kann. Und selbst wenn ist zu berücksichtigen, dass es eine Weile dauert, bis man das Geld von der Einlagensicherung bekommt.

Fazit und Tipps: Größere Vermögen sollten vor allem in Edelmetallen und Tagesgeld angelegt werden. Eine gewisse Bargeldreserve (am besten mindestens zwei Monatsausgaben) sollte aber auf jeden Fall ebenfalls vorhanden sein. Wer starke Nerven hat und im schlimmsten Fall auf das investierte Geld verzichten kann, kann einen Teil auch in ausgewählte Aktien anlegen. Bei Tagesgeldkonten empfiehlt es sich auf jeden Fall die Nachrichtenlage zur jeweiligen Bank genau zu verfolgen. Es sollte auch die Möglichkeiten geben, Geld von seinem Tagesgeldkonto in einer Filiale bar zu beheben, um es ggf. auch schnell verfügbar zu haben. Eine Möglichkeit, die längst nicht alle Direktbanken anbieten. Höhere Beträge sollte man auf jeden Fall auf mehrere Konten bei verschiedenen Banken verteilen. Das streut das Risiko und erhöht für den Fall, dass man von der Einlagensicherung Gebrauch machen muss, die Auszahlungsquote.
Bei optimal-banking.de finden Sie eine schöne Übersicht der angebotenen Tagesgeldkonten. Immer auf dem neuesten Stand mit aktuellen Zinssätzen.

Wichtige Dinge zum Tauschen

In einer Krisensituation spielt das gewohnte Papiergeld keine wirkliche Rolle mehr. Man benötigt Ersatzzahlungsmittel, mit denen man seinen Alltag bewältigen kann. In bisher ähnlichen Situationen handelten die Menschen mit Naturalien und Rohstoffen.

In erster Linie kann man in Vermögensgüter investieren. Edelmetalle wie Gold und Silber, Antiquitäten, Kunst oder Edelsteine werden in der Not sehr interessant und kostbar. Mit diesen Gütern könnte man einen guten Tauschhandel abschließen. Rohstoffe werden enorm an Wert steigen. Gold und Silber hat bisher in schweren Währungs-Krisen immer massiv an Wert gewonnen. Wichtig ist hier zu beachten, auch viele kleine Münzen zu haben, mit denen man ggf. Dinge für den täglichen Bedarf (v.a. Lebensmittel) bezahlen kann. Zu diesem Zweck haben sich auch Zigaretten und Spirituosen aus Tauschmittel zu Krisenzeiten bewährt. Ein größrere Vorrat an diesen Gütern kann auf keinen Fall schaden.

Bisher ist Bargeld die einzige Möglichkeit Waren zu erwerben. In der Anfangszeit der Krise wird dieses auch noch möglich sein, doch man sollte sich einen gewissen Vorrat anschaffen. Mit einem Stromausfall werden auch die Geldautomaten nicht mehr funktionieren und ohne Bargeld kann man keine Lebensmittel kaufen. Außerdem könnte der Staat die Konten oder Kreditkarten sperren lassen. Mit einer Bargeldreserve kann man sich noch einige Zeit über Wasser halten.

Wenn das Bargeld auch seinen Wert verliert können nur noch Edelmetalle einen stabilen Wert aufweisen. Münzen sind dabei immer besser zum Tausch geeignet als kleine Barren. Münzen sind auf Grund ihrer Prägung besonders fälschungssicher. Im Notfall werden viele Menschen auf die Idee kommen sich ihre Edelmetalle selber zu schaffen. Tauscht man mit einer anderen Person, sollte man immer Münzen verlangen.

Edelsteine werden auch als kostbares Gut gehandelt. Doch hierbei ist es schwieriger den echten Wert zu ermitteln. Diamant kann man prüfen, weil jedem bekannt ist, dass es Glas schneidet. Andere Edelsteine kann man schlecht prüfen, wenn man nicht das nötige Wissen hat. Gold und Silber hingegen lässt sich leichter erkennen. Platinmünzen haben neben den materiellen Wert auch technischen Nutzen. So kann man mit diesem Edelemetall eine Chlorat-Elektrolyse aus Kochsalz oder Dünger bauen.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 4.0.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates