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Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Tag: bargeld

Erste Schritte der finanziellen Krisenvorsorge

In einer Krisensituation treffen häufig mehrere Faktoren aufeinander, die in kurzer Zeit den finanziellen Ruin bedeuten können. So wird beispielsweise die bestehende Währung durch die Inflation entwertet oder gewisse Lebensmittel oder andere Güter werden teurer. Für die finanzielle Vorsorge gibt es grundlegende Maßnahmen, die als erste Schritte gelten.

So ist beispielsweise Bargeld grundsätzlich iimer nur in gewissen Mengen vom Konto abzuheben. Die Geldautomaten der Banken und Institute führen keine großen Summen mehr und sind bei einem Ansturm von Menschen schnell leergeräumt. Noch vor dem Eintreten einer Krise empfiehlt es sich daher, immer etwas Bargeld zu Hause zu haben. Auf die geringen Zinsen kann in diesem Fall auch verzichtet werden. Zeigt sich die Situation ernster, empfehlen Experten das komplette Geld vom Konto abzuheben. Allerdings kann Bargeld schnell durch eine Inflation entwertet werden. Doch der Wertverlust bezieht sich nicht nur auf Bargeld oder auf das Guthaben des Kontos. Auch Versicherungswerte, Rentenansprüche und andere Anlagen sind in Ausnahmesituationen nutzlos. Zum Schutz sollte schon jetzt ein gewisser Teil des Geldes in inflationssichere Mittel umgetauscht werden. Edelmetalle werden als besonders wertstabil eingeschätzt und haben sich in den vergangenen Jahren als Geldanlage bewährt. Eine wirkliche Garantie gibt es jedoch nicht.

Anstelle nur in Edelmetalle zu investieren, sollten Münzen als Materialwerte vorhanden sein. Papiergeld und die Münzen der jeweiligen Währung besitzen nur einen geringen Materialwert. Echte Gold- und Silbermünzen haben den Wert durch ihre Prägung und den Wert des eigentlichen Materials. Etwa ein Drittel des Geldvorrates im Haushalt sollte aus Gold- und Silbermünzen bestehen. Sie sind nicht nur jetzt schon eine sichere Geldanlage, sondern dienen auch im Ernstfall als sofortiges Zahlungsmittel.

Bargeld und Edelmetalle ins Ausland schaffen

Wer Geld, Gold und Silber bei der Einreise nach Deutschland oder in ein Nicht-EU-Land verschweigt, macht sich strafbar. Ab 10.000 Euro müssen Geldwerte angegeben werden. Auch wenn keine Aufforderung durch den Zoll erfolgt, müssen die Wertsachen ausgewiesen sein. Das dafür nötige Formular, das im Vorfeld ausgefüllt wird, muss zum Vorzeigen jederzeit bereit sein. Das Geld ins Ausland zu deponieren ist eine geeignete Methode, um das persönliche Vermögen zu sichern. Allerdings warten hohe Geldbußen auf alle, die keine Bescheinigung mit sich führen. Zwar handelt es sich nur um eine Ordnungswidrigkeit, doch kann die Strafe bis zu eine Millionen Euro betragen. Daneben behält der Zoll das „geschmuggelte“ Geld ein. Das Formular „Anmeldung von Barmitteln“ ist beim Zollamt erhältlich. Über dessen Webseite gibt es das Formular auch als Download.

Als Bargeld auszuweisen sind sowohl alte als auch neue Währungen. Gleiches gilt für ausländisches Geld. Die Umrechnung erfolgt hierbei nach dem Tageswechselkurs. Für Wertpapiere und Wechsel gilt das Gleiche. Sparbriefe und Schecks sowie Aktien gelten als Barwert und werden vom Zoll zum aktuellen Wert umgerechnet. Edelmetalle gelten nicht als Barmittel. Sie gehören den anmeldepflichtigen Waren an. Bei Übertritten innerhalb der EU liegt die Grenze der Barmittel ohne Anmeldung bei 10.000 Euro. Besitzt man mehr, erfolgt die Anmeldung mündlich nur nach Aufforderung an der Grenze. Ein Formular ist dabei nicht nötig. Eine wahrheitsgemäße Aussage ist in jedem Fall ratsam, denn bei Kontrollen und offensichtlicher Falschaussage erwarten Reisende hohe Bußgelder. Neben Bargeld gibt es in diesem Fall auch die gleichgestellten Zahlungsmittel wie Schecks und Wechsel.

Wichtige Dokumente sicher geschützt

Der eine oder andere hat vielleicht schon einen Safe im Haus und lagert wertvolle Papiere oder gar Ersparnisse darin. Für den wirklichen Notfall wird allerdings ein Safe benötigt, der nicht nur sicher, sondern gleichzeitig auch robust ist. Eine ideale Dokumentenkassette oder ein Safe für den Notfall ist im Inneren vor Feuer und Löschwasser geschützt.

Jeder sollte einen kleinen Bargeldvorrat im Haus haben und sich eine Grundausstattung an Edelmetallen zulegen. Diese bewahrt man natürlich an einem sicheren Ort auf. Doch es gibt genügend Dokumente oder wichtige Unterlagen, die im Falle eines Brandes geschützt werden müssen. Ein solcher feuerfester Safe hält Temperaturen bis zu 800 Grad Celsius aus und kann eine Stunde lang in Flammen stehen. Natürlich wird der Inhalt ebenso vor Löschwasser geschützt. Dafür besitzt der Safe spezielle Dichtungen, die auch kein anderes Wasser ins Innere vordringen lassen. Eine dichte Isolationsschicht sorgt dafür, dass der Innenraum vor den Flammen geschützt ist. Am besten entscheidet man sich für ein etwas größeres Modell, bei dem Dokumente in A4 nicht geknickt werden müssen.

Der Verschluss muss diebstahlsicher sein. Dafür besitzen die meisten Dokumentenkassetten eine besondere Schließtechnik. Am besten wird der Safe in der Nähe des Notfallrucksacks aufbewahrt. Sollte es zu einem schnellen Verlassen der Wohnung kommen, sind die wichtigen Dokumente aus dem Safe sofort in den Rucksack zu übertragen. Ebenso ein kleiner Vorrat an Geld ist mitzunehmen. Brennt ein Haus komplett nieder, sind Unterlagen und Geldvorräte jedoch gesichert und können mit einer unversehrten Box aus den Ruinen geborgen werden.

Geheimverstecke für Bargeld – Die Geldschraube

Wer würde nicht gern an der Geldschraube drehen und sich damit natürlich ein praller gefülltes Portemonnaie ermöglichen. Die Geldschraube für die Krisenvorsorge funktioniert jedoch anders und stellt ein optimales Versteck für die Bargeldvorräte dar. Für den Notfall ist es immer hilfreich, sich Bargeldvorräte anzulegen. Doch diese müssen natürlich vor Dieben effektiv geschützt werden.

Bei der Geldschraube handelt es sich nicht um eine gewöhnliche M16 Schraube. Hier können Geldscheine versteckt werden. Der Vorteil an diesem Versteck ist nicht nur das authentische Aussehen, sondern die Möglichkeit der vielen Einsatzbereiche. Ob zu Hause in der Wohnung, unterwegs oder gar im Auto kann eine solche Schraube einfach mitgeführt werden und wird kein Aufsehen auf sich ziehen. Wer vermutet schon einen Geldschein versteckt in einer Schraube. Dieses kleine Versteck gehört zu den neusten Erfindungen auf dem Markt der Krisenvorsorge, wobei natürlich stark an der Optik gearbeitet wurde. Die hochwertige Verarbeitung sorgt für ein originalgetreues Aussehen und gleichzeitig eine leichte Handhabung. Eine solche Schraube ist in vielen Baumärkten erhältlich, sodass zur Tarnung noch echte Schrauben hinzugelegt werden können.

Bei diesem Modell lässt sich der Schraubenkopf über ein Gewinde vom Zylinder trennen und zeigt dann den geheimen Stauraum. Von der Größe her können ein gerollter 500 Euro Schein oder auch fünf 20 Euro Scheine versteckt werden. Getarnt in einem Werkzeugkasten wird niemand auf die Idee kommen, dass diese Schraube wertvoller ist, als sie erscheint.

Was zählt Bargeld noch?

Momentan kennt man die Wirtschaft nicht anders. Bargeld ist wichtig und viele Dinge lassen sich nur über Bargeld bekommen. Doch was bedeutet das Bargeld eigentlich in der Krise noch? Hier sollte man sich vor allem auch vor Augen führen, dass die Banken im Notfall nicht immer geöffnet haben werden.

Bankpleiten und Schließungen hat man bereits in der letzten Finanzkrise miterleben dürfen. Hier würde es eine Weile dauern, bis man wieder an seinen Geldvorrat gelangt. Daher muss man natürlich auch an einen Bargeldvorrat denken. In der Regel weisen viele Experten darauf hin, dass man mindestens drei Monatsausgaben auch bar zu Hause zur Verfügung haben sollte. Allerdings ist dies nicht immer nur in Euro vorzunehmen. Auch Gold, Silber und andere Währungen, wie beispielsweise die Schweizer Franken sind hier interessant und können als Bargeld dienen. Noch gilt der Euro als bekanntest und starkes Zahlungsmittel, doch in einer wirklichen Krise könnte er auch sehr schnell Probleme haben. Kaum eine Währung ist krisensicher und vor einer Inflation geschützt. Im Falle eines Scheiterns der Wirtschaft muss man jedoch abgesichert sein.

Im Krisenfall werden natürlich auch deutlich lieber die Anlagemünzen angenommen. Diese sind vertrauenswürdiger als Papiergeld, da hier auch ein echter Wert dahinter steht. Manche Menschen sind sich sicher, dass man von einer Unze Silber im Krisenfall sehr gut leben kann und sich eine Woche versorgen kann. Momentan bekommt man die Edelmetalle noch günstig. Sollte der Krisenfall noch auf sich warten lassen, nutzt man hier trotzdem den positiven Aspekt der finanziellen Vorsorge.

Finanzielle Sicherheit mit Edelmetallen, Bargeld und Tagesgeld

In wirtschaftlichen Krisenzeiten geht es nicht darum, Geld durch Spekulation zu vermehren, sondern sein Vermögen zu sichern. Neben der Sicherheit ist auch die Verfügbarkeit entscheidend. D.h. es kommen nur Geldanlagen in Frage, die Kapitalgarantie bieten und jederzeit ohne Abschläge verfügbar sind. Im wesentlichen sollte man sein Vermögen daher anlegen in Edelmetalle, Bargeld-Reserve und Tagesgeld. Alle anderen Anlageformen sollte man nur für Geldbeträge wählen, auf die man im Notfall auch gut verzichten kann. Im folgenden die Vor- und Nachteile der drei empfohlenen Anlageformen:

1. Edelmetalle (Gold und Silber)
Vorteile:Gold und Silber bieten den bestmöglichen Schutz vor Inflation. Alle anderen Anlageformen (auch Immobilien) verlieren in einer Hyperinflation kräftig an Wert. Außerdem ist die Anlage in Gold und Silber auch anonym möglich.
Nachteile: Bei größeren Mengen (v.a. bei Silber) muss man sich um die Lagerung Gedanken machen. Auch der Transport ist je nach Menge nur eingeschränkt möglich. Außerdem ist zu beachten, dass es eine Differenz zwischen An- und Verkaufspreis gibt.

2. Bargeld-Reserve
Vorteile: Der größte Vorteil liegt ganz klar in der Verfügbarkeit. Man sollte immer eine gewisse Bargeld-Reserve im Haus haben. So hat man selbst im worst case, wenn die Bank von heute auf morgen dicht macht, Geld für die wichtigsten Dinge.
Nachteile: Auch und gerade für Bargeld, sollte eine sichere Aufbewahrung gewährleistet sein. Vor allem sollte auch nicht unbedingt jeder wissen, dass man größere Mengen an Bargeld im Haus hat. Inflation frisst den Wert des Bargeldes früher oder später in jedem Fall auf.

3. Tagesgeld
Vorteile: Die Verzinsung bringt einen – wenn auch geringen – Vermögenszuwachs und man braucht sich keine Gedanken um die Lagerung zu machen.
Nachteile: Bei Hyperinflation wird auch das Geld auf dem Tagesgeldkonto entwertet. Zwar werden bei Inflation auch Zinsen angehoben und der Verlust daher etwas abgefangen. Doch je stärker die Inflation, desto größer wird auch hier der Verlust sein. Vor allem, da die Zinsen ja auch nur in größeren Abständen gutgeschrieben werden. Desweiteren hat man bei einem Tagesgeldkonto natürlich immer das Risiko einer Bankpleite. Die Einlagensicherung gibt zwar etwas Sicherheit, doch ist im Falle mehrerer Pleiten größerer Banken die Frage, ob der Staat dies dann überhaupt noch einhalten kann. Und selbst wenn ist zu berücksichtigen, dass es eine Weile dauert, bis man das Geld von der Einlagensicherung bekommt.

Fazit und Tipps: Größere Vermögen sollten vor allem in Edelmetallen und Tagesgeld angelegt werden. Eine gewisse Bargeldreserve (am besten mindestens zwei Monatsausgaben) sollte aber auf jeden Fall ebenfalls vorhanden sein. Wer starke Nerven hat und im schlimmsten Fall auf das investierte Geld verzichten kann, kann einen Teil auch in ausgewählte Aktien anlegen. Bei Tagesgeldkonten empfiehlt es sich auf jeden Fall die Nachrichtenlage zur jeweiligen Bank genau zu verfolgen. Es sollte auch die Möglichkeiten geben, Geld von seinem Tagesgeldkonto in einer Filiale bar zu beheben, um es ggf. auch schnell verfügbar zu haben. Eine Möglichkeit, die längst nicht alle Direktbanken anbieten. Höhere Beträge sollte man auf jeden Fall auf mehrere Konten bei verschiedenen Banken verteilen. Das streut das Risiko und erhöht für den Fall, dass man von der Einlagensicherung Gebrauch machen muss, die Auszahlungsquote.
Bei optimal-banking.de finden Sie eine schöne Übersicht der angebotenen Tagesgeldkonten. Immer auf dem neuesten Stand mit aktuellen Zinssätzen.

Bargeldvorrat im Krisenfall

Schon die momentane Finanzkrise hat gezeigt, dass auch Banken insolvent gehen können und im schlimmsten Falle auch nicht mehr öffnen. Doch wo bekommt man dann sein Bargeld, um möglicherweise Nahrung zu erwerben oder sich medizinisch zu versorgen? Ein Bargeldvorrat muss schon im Vorfeld angelegt werden.

In kleinen Scheinen kann man sich das Geld von der Bank auszahlen lassen und zu Hause in einem sicheren Versteck deponieren. Wichtig dabei ist den Vorrat aufzuteilen. Ein Drittel sollte in kleinen Euroscheinen vorhanden sein. Ein weiteres Drittel in Schweizer Franken und das letzte Drittel in bundesdeutschen 10-Euro-Silbermünzen. Der Euro ist zwar momentan ein sicheres Zahlungsmittel, soll aber bald massive Probleme haben und es ist fraglich, ob er seinen Wert halten kann. Grundsätzlich sind aber alle Währungen gefährdet, daher sollte man sein Vermögen möglichst aufteilen.

Jedes Geld was in einem Land ausgegeben wird ist mit speziellen Buchstaben versehen. Alle Scheine mit einem X wurden in der Bundesrepublik ausgegeben. Deshalb ist anzunehmen, dass im Ernstfall diese Scheine höher bewertet werden, als die der anderen Länder. N steht beispielsweise für Österreich, P für Niederlande, U für Frankreich und Z für Belgien.

Die Anlage in Silbermünzen ist genauso sicher und kann die eigene Liquidität sichern. Sie sind als offizielles Zahlungsmittel in Deutschland zugelassen. Die 10 Euro Silbermünzen enthalten ca. eine halbe Unze Silber. Die meisten Banken haben nur ca. 20 bis 100 solcher Münzen vorrätig. Deshalb muss man sie vorher bestellen und kann sie dann in der Filiale abholen. Im Krisenfall werden diese Münzen lieber genommen als Papiergeld.

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