Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: Juli 2014

Der beste Platz für die Hausapotheke

Bei Verletzungen im Haushalt muss es schnell gehen. Geschnitten, verbrannt oder akute Schmerzen – die Hausapotheke hilft in fast allen Notsituationen weiter. Jeder Haushalt sollte eine gut sortierte Hausapotheke besitzen. Bei der Aufbewahrung der Medikamente und Verbandsmittel ist jedoch einiges zu beachten.

Die Hausapotheke muss von Erwachsenen schnell erreicht werden können, jedoch für Kinder unzugänglich sein. Bewahren Sie deshalb die Hausapotheke in einem Schrank oder einem Fach mit Schloss auf. Manche Bad- oder Küchenschränke haben einen solchen Bereich vorgesehen. Andernfalls gibt es spezielle kleine Schränke für die Hausapotheke, die mit einem Schlüssel versehen sind. Kinder dürfen unabgeschlossene Schränke nicht erreichen. Auch nicht mit einem Stuhl. Schließen Sie die Hausapotheke ab, so sollte der Schlüssel an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Wenn es schnell gehen muss, brauchen Sie den Schlüssel parat.

Welcher Raum eignet sich für die Hausapotheke?

Entscheiden Sie sich für einen trockenen Raum. Aus diesem Grund ist das Bad der falsche Platz. Medikamente könnten Feuchtigkeit ziehen und sind dann nicht mehr wirkungsvoll. Außerdem könnte das trockene Verbandmaterial bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit nass und unsteril werden. Wählen Sie außerdem einen wenig beheizten Raum. Auch bei zu starker Hitze könnten die Medikamente ihre Konsistenz oder die Eigenschaften verändern. Ideal eignet sich ein kleiner Schrank, der beispielsweise im Flur angebracht ist. Verbandmaterialien und Pflaster sollten frei zugänglich sein, auch für Kinder. Im Schrank selbst gibt es ein abschließbares Medikamentenfach. Hier bewahren Sie alle Medikamente sicher auf und haben sie jederzeit verfügbar, wenn sie gebraucht werden.

Wasserkonserven – frisches Wasser aus der Tüte

Unter Konserven versteht man haltbare Lebensmittel, die über einen längeren Zeitraum gelagert werden können. Während die Nahrung aus Konservendosen oder Tüten bereits bekannt ist, sind sich viele Menschen den Wasserkonserven noch nicht bewusst.

Wasserkonserven beinhalten trinkbares Wasser in einer praktischen Tüte. Verglichen mit dem Wasser aus dem Tetrapack lassen sich die Tüten einfach transportieren und bieten selbst unterwegs immer frisches Wasser. Einfach aufreißen und den Durst mit dem Wasser stillen. Doch warum ist Wasser in der Konserve so wichtig? Kommt es zu Verschmutzungen der Umwelt oder fällt die gewohnte Versorgung mit Trinkwasser aus, muss man auf seinen Vorrat zurückgreifen. Über Pulver und Tabletten lässt sich Wasser haltbarer machen und reinigen. Mit den Wasserkonserven spart man sich diesen Aufwand. Der Vorteil an den kleinen Tüten: Sie sind schnell verstaut und einfach zu lagern.

Eigenschaften der Wasserkonserven

In den kleinen Tüten sind etwa 100 ml Wasser enthalten, um den Beutel beim einmaligen Aufreißen sofort auszutrinken. Das Wasser ist zu 100 Prozent rein und selbst bei Umweltbelastung nicht verschmutzt. Die Haltbarkeit ist über mehrere Jahre ausgelegt. Das Wasser wird von einer aluminiumbeschichteten Kunststofffolie umgeben, die sich relativ druck- und stoßempfindlich verhält. Somit sind die Wasserkonserven der ideale Begleiter im Notfallrucksack. Das Aufreißen ist problemlos möglich. In Bezug auf Hitze und Kälte sind die Konserven relativ resistent. Die Verpackung ist robust und reißt selbst bei starker Hitze nicht ein. Somit können die Konserven gut im Auto gelagert werden. Auch bei kalten Temperaturen und Minusgraden hält die Verpackung stand, sodass kein Wasser austritt.

Thema Windeln – Krisenzeiten mit Baby

Es ist deutlich schwieriger, die Krisenzeiten mit einem Baby zu überstehen. Babys haben besonders hohe Ansprüche an Hygiene und Nahrungsmittel, sodass man sich zu jeder Zeit mit dem Baby auf den Ernstfall vorbereiten sollte. Ein Thema sind die Windeln. Natürlich kann man sich einen Vorrat an Windeln anlegen. Doch was passiert, wenn der Vorrat aufgebraucht ist? Gibt es günstige Alternativen?

Der Windelvorrat und vor allem ein großer Vorrat an Feuchttüchern sollten ganz oben auf der Vorsorgeliste stehen. Feuchttücher helfen bei Wasserknappheit weiter und reinigen das Baby auf sanfte Art und Weise. Daneben sollte ein Vorrat an Stoffwindeln angeschafft werden. Sie sind besonders einfach zu handhaben und lassen sich einfach auswaschen. Es gibt verschiedene Windelhöschen mit Klettverschluss oder Druckknöpfen, um den Halt deutlich zu verbessern. Daneben kommt eine wasserdichte Überhose zum Einsatz, die das Auslaufen von Urin verhindert. Derartige Windeln nehmen keinen Platz weg und sind immer wieder verwendbar. Bei einem Haushalt mit Baby gehören Sie deshalb zur Grundausstattung in der Krise.

Sauber werden erspart Windeln

Natürlich lernen die Kinder unter derartigen Umständen das Töpfchen schneller kennen. Bei Stoffwindeln haben die Kinder viel mehr das Gefühl, dass etwas mit ihnen passiert und dass sie ein nasses Gefühl haben. Mit einem Jahr können Babys problemlos und vor allem ohne Zwang sauber sein. Schwangere Mütter oder Mütter mit Neugeborenen Babys können sich mit dem Thema windelfrei befassen. Hier gibt es einen Reflex und ein Laut bei Babys, die den Drang der Ausscheidungen bekannt geben. Ein kleines Zeichen genügt und man hält das Baby vollkommen ohne Windel über ein Töpfchen.

So wird die Konservendose zum Ofen

Der Dosenofen aus einfachen Konservendosen ist eine wahre Alternative beim Kochen in der Krise. Einfach ein paar alte Konservendosen aufheben und sich einen eigenen Ofen bauen. Dafür kommen nur unbeschichtete Konservendosen infrage, da diese im Feuer keine Schadstoffe absondern. Am besten eignen sich Konservendosen von Obst, die in der Krise als optimaler Ersatzkocher dienen können.

Vor der Nutzung müssen ausreichend Löcher in die Dose gestochen werden. Um die eine Dose in die Erde stecken zu können, kommt noch eine zweite Dose zum Einsatz. Durch diese Bauweise bekommt der Dosenofen genügend Luft und die Befeuerung bleibt im Gang. Die Luftzirkulation sorgt dafür, dass nahezu alle natürlichen Brennmaterialien verwendet werden können. Dazu gehören beispielsweise:

  • Sägespäne
  • Rindenmulch
  • trockenes Moos
  • kleine Äste

Bauanleitung

Die erste Dose behält ihren Boden, dafür kommt der Deckel komplett ab. Danach schlagen Sie mit einem Hammer und einem Nagel löcher in die Wände der Dose. Auch der Dosenboden muss mit Löchern versehen werden. Die zweite Dose bildet das Gestell für die obere Dose. Dafür schneiden Sie oben und unten jeweils 6 Schnitte senkrecht in die Dose ein, die etwa bis 1/3 in die Dose reichen. Danach wird jede zweite Lasche nach innen gebogen. Die anderen werden am oberen Deckelrand nach außen gebogen, sodass Sie einen Ständer erhalten. Später kann diese Dose einfach in die Erde gesteckt werden. Die zweite Dose dient also als Ständer. Danach suchen Sie etwas trockenes Material zum Anfeuern und schon kommt der Ofen aus einfachen Konservendosen zum Einsatz.

Wie sicher sind Edelmetalle im Tresor?

Edelmetalle und andere Wertgegenstände sind ein Punkt der Krisenvorsorge. Sie gelten als wertstabil und sind im Ernstfall sogar als Währung zu verwenden. Stellt sich allerdings die Frage nach der korrekten und sicheren Aufbewahrung. Wichtiger Punkt: Die Aufbewahrung sollte in direkter Nähe erfolgen und nicht über ein Schließfach der Bank. Doch wie sicher sind die Tresore und Schließfächer zu Hause?

Tresore sind für den Schutz von Geld, Schmutz und andere Wertgegenstände gedacht. Auf den ersten Blick erscheinen sie vollkommen sicher, sind für manche Einbrecher und Diebe trotzdem leichtes Gut. Im schlimmsten Fall nehmen die Diebe den kompletten Tresor mit und versuchen ihn später zu knacken. Meist sind die Tresore für zu Hause sehr kleine und einfach zu transportieren. Ein Tresor alleine reicht also nicht aus, um die Wertgegenstände und Edelmetalle zu schützen. Sie können es den Verbrechern jedoch deutlich schwerer machen. Denken Sie an das Schweigen und geben Sie niemanden die Verstecke bekannt. Oftmals darf die eigene Familie nichts von den Verstecken wissen, da diese sonst erpresst werden können. Bewahren Sie die Edelmetalle nicht alle an einem Ort auf. Clevere Verstecke gibt es im gesamten Haus. Große Tresore bieten ein Stück weit mehr Schutz, da sie nicht einfach aus dem Haus transportiert werden können. Bestenfalls sind sie in der Wand oder im Boden verankert und leisten maximalen Widerstand. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Schutzklasse der Tresore.

Das Haus nach Verstecken absuchen

Denken Sie einmal selbst als Verbrecher und schließen Sie alle offensichtlichen Verstecke aus. Danach schauen Sie nach den cleveren Verstecken in Ihrem Haushalt. Gold und Silber bewahren Sie problemlos in der Nähe von Metallgegenständen auf. So sind sie beispielsweise nicht von Metalldetektoren aufspürbar.

Günstiges Wohnen als Krisenvorsorge?

Die Miete ist ein großer Kostenfaktor im Haushalt. Ein Umzug stellt deshalb eine überlegenswerte Alternative in der Krisenvorsorge da. Somit senkt man nicht nur die Mietkosten, sondern gleichzeitig die Nebenkosten. Beide Punkte werden in Zukunft noch steigen und zu einer enormen Belastung werden. Ziel der Krisenvorsorge ist es deshalb auch, die laufenden Kosten zu senken und effektiv zu leben.

Die eigene Lebenssituation oder die Gewohnheit muss nicht zwingend durch eine kleinere Wohnung veränder werden. Ein Umzug bringt zwar im ersten Moment Chaos, jedoch keine Nachteile mit sich. Er verursacht Kosten, die sich schnell durch die langfristige Ersparnis der Mietkosten minimieren lassen. Bei der Auswahl der neuen Wohnung sollten einige Punkte berücksichtigt werden. Bestenfalls liegt die neue Wohnung in der Nähe der Arbeitsstelle oder ist deutlich besser an der Infrastruktur gelegen. Somit kann das Auto öfter stehengelassen werden. Vielleicht gibt es preiswerte Supermärkte in der Nähe, die auch beim Sparen von Geld helfen können. Sind Kinder im Haushalt, so sollten diese zu Fuß zur Schule oder in den Kindergarten gebracht werden können. Außerdem sollte man Ausschau halten, ob es viele Freizeitaktivitäten in der Nähe gibt, die kostenfrei sind.

Bei den Umzugskosten selbst lohnt sich ein Vergleich der Anbieter. Oder man akquiriert die eigenen Freunde und stemmt den Umzug aus eigener Kraft. Dabei kann zusätzlich Platz geschaffen werden. Planen Sie den Krisenvorrat in der neuen Wohnung ein und trennen Sie sich von Dingen, die Sie nicht mehr braucht. Außerdem ergibt sich beim Umzug häufig die Alternative, beispielsweise den Telefonanschluss oder andere Punkte günstiger zu bekommen.

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