Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: August 2013

Persönliche Sicherheit bei sozialen Unruhen

Demonstrationen und Revolutionen liegen nicht weit von Krisensituationen entfernt. Die Wut der Bevölkerung wird dabei durch verschiedene Brandherde geschürt. Inflation oder Mangel an bestimmten Lebensmitteln kann der Auslöser dafür sein und Menschen sind unberechenbar. Die persönliche Sicherheit ist deshalb nicht zu vernachlässigen.

Regel Nr. 1: unauffälliges Verhalten
Sichere Umgebungen und die eigene Wohnung sollten nur selten verlassen werden. Ist dies nicht zu vermeiden, muss das Verhalten unauffällig sein. Eine gewisse Tarnung ist nötig, wobei hier nicht von Tarnkleidung oder ähnlichen Dingen die Rede ist. Passen Sie sich an die Masse an und verabschieden Sie sich von Luxus und Statussymbolen. Wer nicht nach einem potenziellen Opfer aussieht, wird nicht überfallen.

Regel Nr. 2: Selbstverteidigung erlernen
Kommt es doch zu einem Zwischenfall, so sollten Sie sich zu wehren wissen. Es gibt verschiedene Techniken zur Selbstverteidigung, die auch ohne Einsatz von Waffen auskommen. Dazu zählen gezielte Schläge oder auch das Umklammern des Angreifers. Auf Helfer in der Umgebung kann man nicht immer hoffen. Schreie sind je nach Situation deshalb zu vermeiden.

Regel Nr. 3: Andere Verteidigungsmittel einsetzen
Zu den legalen Verteidigungsmitteln in Deutschland gehört beispielsweise der Schlagstock. Handelt es sich um einen Teleskopschlagstock, lässt er sich leicht transportieren und ist im Ernstfall sofort griffbereit. Pfefferspray ist weniger erlaubt. Hier kommt es auf die spezielle Zusammensetzung an. In Notsituationen hilft das Spray deutlich weiter, ohne den Angreifer ernsthaft zu verletzen. Richten Sie sich deshalb auch einen kleinen Vorrat der Sprays ein. Im Haushalt sollten diese für Diebe unzugänglich und unauffällig lagern.

Verhalten bei Freisetzung von Gefahrenstoffen

Mehrere Vorfälle der letzten Jahre haben bewiesen, dass es schnell zur Gefahrenstofffreisetzung kommen kann. Das Ergebnis: Wasser und Luft sind belastet und stellen eine große Belastung für den menschlichen Organismus dar. Das Spektrum der Gefahrenstoffe ist groß und reicht von chemischen bis hin zu biologischen und radioaktiven Stoffen. Das richtige Verhalten rettet im Ernstfall das eigene Leben.

Ausgangspunkt zu Hause oder im Freien

Befindet man sich in einem Gebäude, sollten Fenster und Türen geschlossen sein. Klimaanlagen dürfen nicht mehr weiter in Betrieb sein und sind sofort auszuschalten. Auch die Lüftungsschlitze an den Fensterrahmen sind abzudichten. Je nach Art der chemischen oder radioaktiven Belastung sind Kellerräume der ideale Aufenthaltsort. Bestenfalls besitzen diese gar kein Fenster. Doch Vorsicht: Das Anzünden von Kerzen für mehr Licht entzieht dem Raum noch mehr Sauerstoff. Greifen Sie lieber auf eine Taschenlampe zurück. Radio oder andere Medien sind bereitzuhalten, um die Durchsagen von Behörden mitzubekommen.

In jedem Fall sollten Atemschutzmasken bereitliegen. Befinden Sie sich noch nicht in einem Gebäude, so sollten Sie sich möglichst quer zur Windrichtung bewegen. Ohne Atemschutzmaske hilft ein Taschentuch weiter. Es gilt, das nächste sichere Gebäude aufzusuchen. Sind Kleidungsstücke konterminiert oder mit gefährlichen Stoffen in Verbindung gekommen, müssen diese noch an der Haustür ausgezogen werden. In Plastiktüten verpackt, können sie vor dem Haus lagern. Denken Sie an eine Desinfektion der Hände bei biologischer Gefahrenbelastung und das Waschen des kompletten Körpers.

Im Auto unterwegs

Bei Gefahrensituationen im Auto muss die Belüftung ausgeschaltet und das Fenster geschlossen werden. Im Radio gibt es alle wichtigen Anweisungen der Behörden. Danach ist ein geschlossenes Gebäude aufzusuchen.

Mobiler Holzbackofen für den Garten

Holzbackofen
Ciao Pizzaofen
© Gardelino GmbH

Eines der wichtigsten Dinge, auf die man im Falle eines Falles vorbereitet sein sollte, ist das Kochen ohne Strom. Bei längeren Stromausfällen stellt sich sehr bald die Frage, wie man eine warme Mahlzeit zubereiten soll. Ein Gaskocher sollte für solche Gelegenheiten in keinem Haushalt fehlen. Eine sehr schöne Alternative, oder viel mehr Ergänzung, ist ein Holzbackofen für den Garten. Den kann man zwar auch selbst bauen, wenn man sich die Arbeit aber sparen möchte, oder handwerklich nicht so ganz geschickt ist, gibt es auch mobile Holzbacköfen bei gardelino.de. Damit kann man natürlich nicht nur leckere Pizzas für die Gartenparty zubereiten, sondern etwa auch ganz ohne Strom sein eigenes Brot backen.

Die Geräte sind nicht nur praktisch, sondern auch optisch durchaus ansprechend. Und wenn man sie nicht die ganze Zeit im Garten bzw. auf der Terasse oder dem Balkon stehen haben möchte, sind sie auch ruckzuck in der Garage oder im Schuppen verstaut.

Ein Holzbackofen gehört mit Sicherheit nicht unbedingt zur Grundabsicherung gegen Krisenfälle. Allerdings kann und sollte man so ein Gerät ja auch nicht nur im Krisenfall benutzen. Eine Gartenparty mit selbst zubereiteter Pizza ist natürlich auch in guten Zeiten eine schöne Sache. Aber jeder, der schon einmal einen Stromausfall über mehrere Tage erlebt hat (ein Szenario, dass für die Zukunft im übrigen gar nicht so unwahrscheinlich ist), wird die Dienste des Holzbackofens in einer solchen Situation ganz besonders zu schätzen wissen.

Grundnahrungsmittelvorrat für 4 Personen – was muss bevorratet werden

Ein guter Lebensmittelvorrat besteht aus sechs verschiedenen Gruppen. Neben Getreideprodukten, Kartoffeln und Brot müssen auch Gemüse und Hackfrüchte bevorratet werden. Dazu kommen Obst, Getränke und Milchprodukte. Die letzten beiden Gruppen decken Fisch, Fleisch und Eier sowie Fette und Öle ab. Aus diesen Gruppen leitet sich der Vorrat an Grundnahrungsmitteln für einen Monat ab, wenn man von einer durchschnittlichen täglichen Energiezufuhr von 220 Kilokalorien ausgeht.

An Getreideprodukte benötigen Sie beispielsweise acht Kilogramm Vollkornbrot sowie acht Kilogramm Knäckebrot. Das Brot kann entweder frisch gebacken oder eingefroren werden. Bei der ersten Variante benötigt man alle Zutaten dafür und stetig die Möglichkeit des Backens. Eingefrorene Lebensmittel sind schnell aufgetaut und verfügbar, allerdings ist auch hier die Stromzufuhr nicht immer gesichert. Zum Lebensmittelvorrat gehören weiterhin vier Kilogramm Nudeln, zwei Kilogramm Reis und acht Kilogramm Kartoffeln.

Gemüse und Obst

Insgesamt 45 Kilogramm sollten an Gemüse oder Hackfrüchten vorhanden sein. Dazu gehören Mais, Erbsen, Bohnen, Pilze, Rote Bete. Die meisten Gemüsesorten lassen sich gut in Dosen oder Gläsern aufbewahren. Das einzige frische Produkt sind hier vier Kilogramm Zwiebeln. Für vier Personen reicht 30 Kilogramm Obst auf einen Monat gesehen. Lagern Sie nur wenig Obst im rohen Zustand, da es schnell verderben kann. Äpfel, Birnen und Orangen lassen sich gut im Dunklen aufbewahren. Alle anderen Früchte erhalten Sie in Dosen oder im Glas.

Getränke und Milch

In Sachen Getränke benötigt man 224 Liter Mineralwasser, etwa zwei Kilogramm Kaffee und ein Kilogramm Tee. Bei Milch und Milchprodukten genügen 24 Liter Milch und 5,6 Kilogramm Hartkäse. Etwa 18 Kilogramm Fleisch und Fisch genügen für einen Monat sowie 80 Eier. Abgerundet wird der Vorrat von zwei Kilogramm Butter oder Margarine und 2,4 Liter Öl.

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