Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

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Archiv: Juni 2013

Krisenvorsorge für Allergiker

Allergien treten in den letzten Jahrzehnten immer häufiger auf und treffen einen Schwachpunkt der menschlichen Ernährung. Es gibt viele verschiedene Allergien auf Lebensmittel oder spezielle Inhaltsstoffe. Wichtig bei der Krisenvorsorge und beim Anlegen des Lebensmittelvorrats ist es, auf diese speziellen Lebensmittel zu achten und eventuell Ersatz zu besorgen.

Eine bekannte Allergie ist beispielsweise die Glutenallergie. Gluten ist dabei ein Gemisch, was bei der Herstellung von Backwaren genutzt wird und die Backeigenschaften von Mehl verbessert. Allergiker können auf diesen Inhaltsstoff mit einer Unverträglichkeit reagieren. Oftmals äußert sich dies über Ausschlag oder andere Hautkrankheiten. Im schlimmsten Fall ist die Dünndarmschleimhaut betroffen und wird geschädigt. Somit ist keine normale Verdauung für den Betroffenen mehr möglich. Blähungen, Übelkeit und Bauchschmerzen sind die ersten Symptome. Wer kein Gluten verträgt, kann Appetitlosigkeit bekommen oder gar chronischen Durchfall. In Mitteleuropa ist einer von Hundert Menschen von dieser Allergie betroffen. Die einzige Therapie ist hier eine lebenslang einzuhaltende Diät, in der Gluten und andere allergiefördernde Mittel nicht vorkommen. Die Symptome bilden sich dann mit der Zeit zurück und der Allergiker kann ein fast beschwerdefreies Leben führen.

Auch in Krisenzeiten muss auf derartige Besonderheiten geachtet werden. Zunächst gilt es, sich mit dem Allergen auseinanderzusetzen und die Lebensmittel herauszufinden, die zwingend zu meiden sind. Speziell gekennzeichnete Produkte helfen dabei, derartige Lebensmittel zu identifizieren. Ähnliche Allergien sind beispielsweise die Laktoseintoleranz oder auch die Allergie auf Glutamat. Bei einer Glutenallergie können verschiedene Produkte noch unbedenklich gegessen werden. Dazu gehört beispielsweise Rührei, eine Tomatensuppe oder eine Spinat-Gorgonzola-Suppe. Wer sich genau mit der Allergie beschäftigt, wird ebenso leckere und vor allem ungefährliche Rezepte finden.

Wassergewinnung: effektive Aufbereitung von Schnee und Eis

Im Winter bieten Schnee und Eis genügend Möglichkeiten zur etwas anderen Gewinnung und Aufbereitung von Wasser. Damit die gefrorenen Stoffe effektiv in Trinkwasser umgewandelt werden können, gibt es ein paar Tipps und Tricks zu beachten.

Eis liefert beispielsweise doppelt so viel Wasser wie Schnee und benötigt nur den halben Energiebedarf. Aus diesem Grund sollte man lieber Eis zum Schmelzen bringen, anstatt Schnee aufzutauen und in Wasser zu verwandeln. Erhitzt man Schnee, dann sind immer nur sehr kleine Portionen zu verflüssigen, bevor neuer Schnee in das Gefäß gegeben wird. Wird zu viel Schnee in einen Topf gefüllt, kann sich am Topfboden eine Dampfblase bilden und der obere Schnee schmilzt nicht. Der Topf wird am Boden sehr heiß und Gefäße aus Aluminium können sogar schmelzen. Auch wichtig zu wissen: Schnee besitzt an seiner Oberfläche weniger Wasser als am Boden. Wer Schnee komplett ohne Zufuhr von Energie schmelzen will, kann auf die Sonne als natürliche Energiequelle zurückgreifen. Scheint die Sonne auf eine dunkle Plane oder ein dunkles Tuch, so kann der Schnee effektiv geschmolzen werden.

Niemals sollte Eis oder Schnee einfach gelutscht oder gegessen werden, um Flüssigkeit aufzunehmen. Der Körper benötigt die gleiche Menge Energie zum Schmelzen, als würde man den Schnee zum Kochen bringen. Meerwasser oder Meerwasser-Eis sind generell zu meiden, da das enthaltene Salz schnell zum Koma und zum späteren Tod führen kann. Ist das Wasser gewonnen und gefiltert, muss es dennoch abgekocht werden. Etwa 10 Minuten sprudelndes Kochen genügen, um alle Viren und Bakterien im Wasser abzutöten.

Wie funktioniert die Selbstversorgung in der Krise?

In Krisenzeiten ist man häufig auf die Produkte der Natur angewiesen und muss sich selbst zu helfen wissen. Doch die richtige Selbstversorgung muss gelernt sein, um sein Leben zu retten. Nicht jede Pflanze ist essbar und man sollte Mittel und Wege kennen, Wasservorräte aufzufüllen.

Die goldene Grundregel in Bezug auf die Selbstversorgung lautet: Man darf nur das essen, was man kennt. Mit einem kleinen Essbarkeitstest können jedoch auch unbekannte Pflanzen in die engere Auswahl kommen. Dazu gehören jedoch keine Pflanzen, die nach Mandel oder Pfirsich riechen oder gar eine milchige Flüssigkeit absondern. Viele giftige Pflanzen sind an diesen Merkmalen erkennbar. Ist man sich vollkommen unsicher, so ist ein Stück der Pflanze auf dem Unterarm zu verreiben. Hier ist die Haut besonders dünn und reagiert deutlich schneller. Treten Schwellungen oder gar Ausschlag auf, sollte die Pflanze besser gemieden werden. Bei einem bestandenen Test folgt die erste Kostprobe. Allerdings darf nur eine geringe Menge der Pflanze in den Mund aufgenommen werden. Werden Lippen und Zunge taub oder brennen, dann scheidet auch diese Pflanze als Lebensmittel aus.

Am besten funktioniert die Selbstversorgung mit eigens angebauten Pflanzen und Lebensmitteln. Natürlich braucht man hier Platz und ein kleines Grundstück mit Garten. Andernfalls kann man sich auf der Terrasse kleine Pflanzkübel anschaffen. Ein Beispiel dafür ist der Kartoffelturm, der auf engstem Raum ausreichend Kartoffeln wachsen lässt. Für die eigene Wasserversorgung kann auch auf Regenwasser zurückgegriffen werden. Wichtig vor dem Verzehr ist nur, das Wasser ausreichend abzukochen und alle Bakterien und unreine Stoffe abzutöten.

Gold und Silber sicher verstecken

Zur finanziellen Absicherung und Vorsorge sollte ein gewisser Teil des Vermögens in Gold und Silber im Haushalt deponiert werden. Die wichtigste Regel bei diesem Vorgehen: Niemand darf wissen, dass sich Gold- und Silbermünzen oder Barren im Haushalt befinden und schon gar nicht wo. Selbst Mitglieder innerhalb der Familie können zu potenziellen Verrätern werden.

Wissen selbst die engsten Familienmitglieder von dem Vorrat und den Verstecken, sind sie erpressbar und ein leichtes Ziel für Außenstehende. Bestenfalls kann man eine Information in einem Tresor hinterlassen, wo das Gold und Silber sicher aufbewahrt wird. Das perfekte Versteck und die Geheimhaltung beginnen bereits beim Transport der Edelmetalle. Niemand sollte davon wissen oder es auch nur erahnen können. Experten raten, maximal einen Betrag von 30.000 Euro in Gold und Silber zu Hause aufzubewahren. Das restliche Vermögen an Edelmetallen sollte sicher verwahrt in Schließfächern der Banken liegen, vorzugsweise in der Schweiz oder in Liechtenstein. Man möge denken, das sicherste Versteck für Gold und Silber ist in einem Safe. Diebe jedoch kennen sich mit den verschlossenen Schränken sehr gut aus. Entweder entscheidet man sich für ein Modell von höchster Sicherheitsstufe oder man verwahrt die Münzen und Barren an einem unscheinbareren Ort auf.

Unauffällige Verstecke sind hier die besten Verstecke. Diebe haben nicht genügend Zeit, alles zu durchsuchen und selbst Alltagsgegenstände zu prüfen. Münzen sind klein und leicht und demnach überall zu verstecken. Wichtig hierbei ist, dass sie immer in Verbindung mit anderen Metallen, wie beispielsweise Rohren oder Stahlträgern versteckt werden. Beim Einsatz von Metalldetektoren ahnen die Diebe nichts. Es gibt verschiedene Geheimverstecke, beispielsweise in ausgehöhlten Konservendosen oder ähnlichen Vorrichtungen.

Tipps zum effektiven Zubereiten von Nahrungsmitteln

Lebensmittel werden nicht nur für einen besseren Geschmack gekocht oder gebraten. Vielmehr tötet man hierüber auch Bakterien und Parasiten ab. Mögliche Gifte werden weitgehend neutralisiert und die Nahrung wird leichter verdaulich. Wichtig in Krisenzeiten: Die Lebensmittel nie zu lange kochen. Beim Kochen werden wichtige Nahrungsbestandteile zerstört, die dem Körper nach der Aufnahme der Nahrung fehlen.

Beim Kochen auf offenem Feuer sind einige Regeln zu beachten, um die Energie der Flammen effizient auszunutzen. So sollte das Wasser schon mit den ersten Flammen des Feuers warm werden. Ist das Feuer heruntergebrannt, kann auch auf der Glut noch Nahrung zubereitet werden. Hier bietet sich beispielsweise ein Stück Alufolie an. Zudem sollte Feuer niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Die Lebensmittel können sehr schnell verbrennen und ungenießbar sein. Außerdem muss das Gefäß fest über dem Feuer stehen. Hier bietet sich auch ein Topf an, der durch ein Gestell über dem Feuer hängt. Für die schnelle Zubereitung von Fleisch sollte dieses in kleinere Würfel geschnitten werden. Beim Kochen allgemein verlieren die Lebensmittel Flüssigkeit. Ist diese nicht vollständig verkocht, lässt sie sich problemlos für schmackhafte Suppen oder andere Zubereitungen verwenden.

Fisch sollte immer frisch zubereitet werden, da er schnell verdirbt. Die schnellste Möglichkeit ist hier, den Fisch etwa 10 Minuten in heißem Wasser zu kochen. Gemüse darf nur solange gekocht werden, bis es letztlich zart ist. Ebenso kann es zum Fleisch hinzugegeben werden, kurz bevor es gar ist. Während man die meisten Pflanzenteile kocht, lassen sich Knollen und Wurzeln hervorragend rösten. Gleiches gilt für manche Früchte, wie beispielsweise Kastanien.

Katadyn Wasserfilter für sauberes Trinkwasser

Sauberes Trinkwasser ist der Grundstein der Krisenvorsorge und in Notsituationen existenziell wichtig. Es gibt verschiedene Wasserfilter, die diesen Bereich abdecken und eine saubere Wasserversorgung abdecken. Schmutzpartikel, Bakterien und andere Keime werden zuverlässig aus dem Wasser gefiltert, sodass das Ergebnis bedenkenlos getrunken und verwendet werden kann.

Der Mensch benötigt sauberes Trinkwasser zum dringenden Überleben. Innerhalb zwei bis drei Tage ohne zuverlässiges Wasser können lebensbedrohlich werden. Mithilfe eines Wasserfilters und mehreren Behältern zur Aufbewahrung kann auch in Krisenzeiten die Versorgung mit sauberem Trinkwasser gesichert sein. Hierfür ist ein Katadyn Wasserfilter gut geeignet. Als Pocket-Variante lässt er sich leicht transportieren und kann selbst Wasser aus Flüssen, Bächen oder Seen gewinnen und reinigen. Dabei sind die Filter besonders zuverlässig und lange einsatzbereit. Je nach Modell und Filter können bis zu 50.000 Liter Wasser gereinigt werden. Natürlich ist dies stark von der Wasserqualität abhängig. Ein einzelner Katadyn Wasserfilter reicht aus, um vier Personen etwa drei Jahre lang mit sauberem und frischem Trinkwasser zu versorgen.

Der Katadyn Wasserfilter ist mit einem Keramiktiefenfilter ausgestattet. Durch die 0,0002 mm starken Poren werden sämtliche Schmutzstoffe zurückgehalten und der Wasser sauber ausgegeben. Sollten sich noch Bakterien im Wasser befinden, können diese über das Abkochen abgetötet werden. Ein fünfminütiges Kochen genügt, um das Wasser auch gesundheitlich rein zu bekommen. Beim Kauf eines Wasserfilters sollte jedoch nicht nur auf seine Reinheit geachtet werden. Auch die Leistung spielt eine wichtige Rolle. Gängige Modelle filtern das Wasser mit einer Geschwindigkeit von einem Liter in der Minute.

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