Ein Mensch kann wochenlang ohne Nahrung auskommen. Ohne Trinkwasser jedoch nur wenige Tage. Deshalb ist es wichtig einen ausreichenden Vorrat anzulegen, damit das Wasser nicht knapp werden kann. Momentan hat fast jedes Haus einen festen Wasseranschluss und ist permanent versorgt. Doch auch diese Quelle kann versiegen oder gar verschmutzt und unbrauchbar gemacht werden. Ebenso kann passieren, dass der Strom ausfällt, die Wasserwerkarbeiter nicht kommen oder ein Terroranschlag das Wasser bakteriell verseuchen. Auch nach einer Atomkrise ist das Wasser ohne Filterung unbrauchbar.
Eine Möglichkeit die saubere Wasserzufuhr zu sichern ist der Osmosefilter. Das Wasser schmeckt köstlicher und viel weicher und ist vor allem auch gesund. Dadurch besitzt es viel mehr Reinheit und Qualität. Die Installation ist recht einfach und kann unter der Spüle erfolgen. Der Filter besitzt einen fünf Liter Speicher und gewährt damit ein permanentes Zapfen. Außerdem sollte man auch dafür sorgen das Wasser in externe Kanister zu füllen. Das gefilterte Wasser schmeckt auch nach einer langen Lagerung optimal. Das abgefüllte Leistungswasser ist zu dem noch ein günstigerer Wasservorrat, als Mineralwasserkästen für die ganze Familie zu kaufen. So lange das Wasser noch fließt, kann man so viele Kanister abfüllen, wie man lagern kann. Der Tagesbedarf pro Person beträgt mindestens zwei Liter. Das sind auf eine Woche gerechnet 14 Liter. Mindest zwei Wochen sollte der Wasservorrat reichen.
Gelagert werden kann dieser an ungenutzten Ecken und Plätzen in der Wohnung. Es gibt Kanister mit einem günstigen Ausguss und auch faltbare Kanister, die leer sehr wenig Platz wegnehmen. Auch darauf sollte man beim Kauf achten.
Man kann von einem großen Vorteil sprechen, wenn die Wasserversorgung im Ernstfall nicht ausfällt. Das Kochen, Trinken und auch Waschen gehen leichter von der Hand. Bedenklich wird es erst, wenn eine Verschmutzung dieser Wasserquelle eintritt. Es können nicht nur Gifte enthalten sein, auch die nötigen Mineralien und Salze werden verunreinigt und fehlen dem Organismus. Reines Wasser regt das ganze Körpersystem an und sorgt für das allgemeine Wohlbefinden. Außerdem hat es einen neutralen pH-Wert und fördert die Zellfunktion.
Die Schadstoffe im Trinkwasser werden vom Blut aufgenommen und gehen durch den ganzen Körper. Somit werden Krankheiten hervorrufen, die optimale Zellenfunktion setzt aus und der Organismus wird arg geschwächt. Pestizide und andere Chemikalien können auch Spätfolgen wie zum Beispiel Krebs mit sich bringen.
Zur Vorbeugung ist es möglich Wasserfilter in das System einzubauen. Meist besitzen diese ein Keramik-Filterelement und sind silberimprägniert. Um nicht nur Gift, sondern auch schlechten Geschmack aus dem Wasser zu entfernen ist in fast jedem Filter eine Aktivkohle-Patrone eingebaut. Chemikalien, Bakterien und die kleinsten Partikel werden reduziert. Die Patrone ist nach etwa 400 Litern nachfüllbar und auf Vorrat zu lagern. Die Leistung beträgt je nach Modell und Größe ungefähr einen Liter pro Minute. Die Lebensdauer wird mit etwa 50.000 Litern gerechnet, abhängig von der bestehenden Wasserqualität.
Gerade in Extremsituationen, wie zum Beispiel eine radioaktive Belastung des Trinkwassers, kann ein Filter die Verschmutzung mindern und das Wasser genießbar abgeben. Auch der Inhalt eines Sees, Bachs oder einer Pfütze kann wieder aufbereitet werden. Eingesetzt und getestet werden solche Wasserfilter zum Beispiel im Katastrophenschutz.