Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Tag: natur

Holunderbeeren

Wenn man sich von den Früchten der Natur ernähren möchte, dann sich die Holunderbeeren gut dafür geeignet. Sie können von August bis Oktober geerntet werden und bieten eine gute Nahrungsmöglichkeit, wenn der Ernstfall naht.

Der Holunder ist ein Strauch mit mehreren Ästen. Als kleiner Baum kann er sogar eine Höhe von drei bis sieben Metern erreichen. Die Rinde ist warzig und riecht leicht unangenehm. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und gegenständig angeordnet. Äste und Zweige enthalten beide viel Mark. Die Blüten sind sehr groß und eher flach gehalten. Sie haben eine gelblich bis weiße Farbe und im Herbst entwickeln sich daran glänzend schwarze bis violette Beeren.

Diese Pflanze wächst in Hecken, Gärten und an Bachufern. Wenn die Beeren reif sind, fallen sie nach und nach zu Boden. Geerntet werden die Beeren, indem man die ganze Fruchtstaude abbricht und später die Früchte abstreift. Unreife Beeren und Stängelreste müssen aussortiert werden.

Die reifen Beeren sind reich an Vitamin C und Mineralien. Dazu gehören die Vitamine A, B1, B2, B3, B6 und C sowie Phosphor, Calcium, Kalium und Eisen. Das Holundermus galt als wirksame Medizin gegen Erkältungen und Husten. Als Saft kann man die Pflanze auch verarbeiten, wobei sie eine abführende Wirkung hat.

Die Beeren enthalten auch einen toxischen Stoff, der in Blausäure zerfallen kann. Deshalb dürfen die kostbaren Beeren nur nach dem Kochen und der Aufbereitung verspeist werden. Holunder kann man auch zu einer wohlschmeckenden Suppe verarbeiten. Die Pflanze ist also Nahrungsmittel und Medizin zugleich. Fertiger Holundersaft, kann man für andere Rezepte weiter verarbeiten oder in sterilisierten Gefäßen aufbewahren.

Von der Natur ernähren

In der bevorstehenden Krise werden Geschäfte schließen und das Versorgungssystem kann gänzlich zusammenbrechen. Für einen solchen Fall ist das rechtzeitige Anlegen eines Vorrats dringend zu bedenken. Doch auch die Natur bietet eine Vielzahl an Lebensmitteln, die in der heutigen Gesellschaft noch niemand wagen würde zu essen. In einer Krisensituation können die Pflanzen und Pilze Leben retten. Vorsicht ist nur bei einer nuklearen und chemischen Katastrophe geboten, dann bricht auch diese Versorgungsquelle weg.

Gerade im Herbst bietet die Umwelt eine Vielzahl an Nüssen. Deshalb gehört ein Nussknacker zur guten Vorsorge mit dazu. Von September bis Oktober hat die Walnuss ihr Hauptvorkommen. Sie ist recht leicht zu knacken und sehr ergiebig. Die Bäume haben sehr weite Kronen und eine relativ runde Blattform. Die Früchte fallen in einer dicken grünen Schale auf die Erde, in der sich die Nuss verbirgt. Diese platzt ab September regelrecht auf, damit die Nüsse noch reifen können. Vor allem in Grünanlagen und am Ufer von Flüssen sind die etwa 20 Meter hohen Gewächse beheimatet.

Das Einsammeln ist sehr leicht, da die Nuss groß ist und zum Teil noch von der grünen Schale geschützt wird. Eine Verwechslung ist deshalb ausgeschlossen. Verschimmelte Früchte sofort aussortieren und wegwerfen. Nach dem vierwöchigen Trocknen kann man die Nuss genießen. Sie besitzt einen leicht bitteren Geschmack und ist sehr weich. Ebenso zeichnet sie der hohe Fettgehalt aus und spendet Energie, wenn die Vorräte knapp werden. Man kann die Früchte dazu nutzen ein Müsli frischer zu bekommen oder auch Walnusskuchen backen. Wichtig ist sie erst vor dem Verzehr zu knacken.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 2.6.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates