Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Tag: haltbarkeit

Mindesthaltbarkeit bei Langzeitlebensmitteln

In Deutschland gibt es lebensmittelrechtliche Grundlagen, die auch für Langzeitlebensmittel eingehalten werden müssen. Für jedes Lebensmittel ist daher ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben. Viele Menschen gehen bei Überschreiten des Datums davon aus, dass das betreffende Lebensmittel nicht mehr genießbar ist oder nicht mehr schmeckt. Doch gerade bei Langzeitlebensmitteln sollte und muss das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum vernachlässigt werden.

Dosenbrot ist das ideale Beispiel für Langzeitlebensmittel, die auch Jahre nach dem Überschreiten des Haltbarkeitsdatums genießbar bleiben. Bereits in den 40 er Jahren wurde mit der Herstellung von Dosenbrot begonnen und bis heute verbessert. Im Mittelpunkt stehen Roggenbrot und Pumpernickel, die nicht nur nahrhaft sind, sondern 15 bis 20 Jahre in der Dose haltbar bleiben können. Dennoch gibt es auf jedem Dosenbrot eine Haltbarkeit von nur 2 Jahren. Dass es sich hier nachweislich um eine längere Haltbarkeit handelt, spielt im deutschen Lebensmittelgesetz keine Rolle. Die zwei Jahre Haltbarkeit müssen vom Hersteller angegeben werden, obwohl es hier bereits andere Erfahrungen gibt. Dosen aus Zeiten der Kubakrise oder gar vom Ersten Weltkrieg wurde über 30 bis 50 Jahre später geöffnet und waren noch in einwandfreiem Zustand.

Die Produkte im deutschen Lebensmittelhandel dürfen jedoch nur zwei Jahre Haltbarkeit aufgedruckt bekommen. Beim Einkauf von Langzeitlebensmitteln kann dieses Datum vernachlässigt werden. Viele Langzeitlebensmittel sind einem massiven Trocknungsprozess ausgesetzt und verlieren 90 Prozent an Gewicht. Abgepackt und luftdicht verschlossen in Dosen wird das Verderben der Lebensmittel deutlich verlangsamt. Mit der Zugabe von Wasser quellen die Lebensmittel und erhalten ihr ursprüngliches Gewicht wieder. Dosenbrot hingegen muss nicht mit Wasser verdünnt werden und ist nach dem Öffnen sofort essbar.

Pulver für die Haltbarkeit von Wasser

Trinkwasser kann man in der Krise nicht genug im Haushalt haben. Doch die Lagerung in großen Behältern kann auch schnell dazu führen, dass das Wasser schlecht wird. Wenn die Versorgung gerade unterbrochen ist, scheint es sehr schwierig neue Vorräte in diesem Umfang zu bekommen. Wasser kann man jedoch haltbar machen und einem Verderben vorbeugen.

Es gibt bestimmtes Pulver der Firma Micropur, was speziell in großen Wassertanks eingesetzt werden kann. Das Wasser wird frisch gehalten und länger haltbar gemacht. Man kann es somit deutlich länger lagern, als ohne Pulver. Es sind keine chemischen Stoffe enthalten und das Wasser wird auf eine sehr umweltfreundliche Weise frisch gehalten. Keine, Algen und Gerüche haben keine Chance sich festzusetzen. Das konservierte Wasser hält teilweise bis zu sechs Monate und länger. Je nach Wasserqualität muss man die Zugabe von dem Pulver abstimmen. Sollten die sechs Monate vergangen sein, kann man erneut das Mittel zum Wasser geben und es somit weitere sechs Monate haltbar machen. Somit kann man schon rechtzeitig anfangen, sie einen Vorrat anzulegen. Wenn man das Pulver in den großen Tank gibt, dauert die Zeit zum Wirken etwa zwei Stunden. Die Wirkung selbst basiert auch Silberionen. Die töten alle Keime ab und haben eine antiseptische Wirkung. Eine ähnliche Wirkung könnte nur von chemischen Mitteln, wie Chlor, erzielt werden.

Das Pulver selbst hält sich zehn Jahre lang. Wer nicht mit Pulver arbeiten möchte, der hat auch die Wahl zwischen Tabletten der gleichen Firma. Sie haben eine gleiche Wirkungsweise und können das Wasser ebenso um sechs Monate haltbar machen. Dabei gibt man je nach Wasserqualität eine Tablette hinzu und auch nach zwei Stunden ist die Wirkung erzielt worden.

Dehydrierte Nahrungsmittel

Um Nahrungsmittel haltbar zu machen, muss man sie konservieren. Dabei gibt es viele verschiedene Arten, wie zum Beispiel das Gefriertrocknen oder auch die Vakuumverdampfung. Frische und fertig gekochte Gerichte können schockgefroren werden, um den Geschmack, die Farbe, die Struktur und die Frische zu erhalten. Wichtig bei dieser Konservierung ist auch, dass der Nährwert des Essens erhalten bleibt und man sich mit einer Mahlzeit ausgewogen ernährt.

Die Vakuumverdampfung erfolgt mit der schon gefrorenen Nahrung. In einer speziellen Vakuumkammer wird den Lebensmitteln das gefrorene Wasser entzogen und sofort in Gas umgewandelt. Danach verliert die Nahrung 90 Prozent des eigentlichen Gewichtes und zwischen 30 und 90 Prozent des Volumens. Danach wird sie in wasserdichten Spezialdosen verpackt. Der Sauerstoff in der Dose wird durch Stickstoff ersetzt und dicht versiegelt. Qualität und Frischen bleiben dabei ständig erhalten. Will man die haltbare Nahrung verzehren, muss man entweder heißes oder kaltes Wasser, in einem bestimmten Maße, dazugeben. Optimal lagert man die konservierten Lebensmittel an einem kühlen und trockenen Ort, um die Struktur und Qualität nicht zu verändern. Abzuraten ist von einer Lagerung über 30 °C, da sich nicht nur der Nährwert, sondern auch der Geschmack verändern kann. Auch schwankende Temperaturen müssen vermieden werden. Wobei die Lebensmittel in einem kurzen Zeitraum von etwa 2 bis 4 Jahren dennoch keinen Schaden nehmen.

Alle konservierten Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Oftmals können auch die Rohstoffe und Zutaten mit einem frischen Produkt mithalten. Zu kaufen gibt es sogar komplette Nahrungspakete für den Ernstfall. Dabei wird vor allem auf Nährwerte und ausgewogenes Essen geachtet, das heißt notwendige Vitamine, Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette und Ballaststoffe sind enthalten. Auch für Kleinkinder oder ältere Personen sind die Lebensmittel gedacht und dementsprechend gewürzt. Im Rahmen der Broteinheiten, können dehydrierte Nahrungsmittel auch für Diabetiker aufbereitet werden.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 4.0.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates