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Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Kategorie: Allgemein

Arbeitsstress und Burnout vorbeugen

Burnout hat sich als Krankheitsbild in der heutigen Gesellschaft manifestiert. Die Leistungskrankheit betrifft vor allem Menschen, die in stressigen, zeitraubenden und psychisch stark belastenden Berufen arbeiten. Der Druck durch Kollegen, Vorgesetzte oder private Probleme verstärkt mit der Zeit die Symptome der Krankheit. Für viele wird das Burnout-Syndrom plötzlich deutlich. Die Symptome beziehen sich auf Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Missbrauch von Medikamenten zur Beruhigung, Appetitlosigkeit, Stimmungsschwankungen, Depressionen oder psychosomatischen Begleiterscheinungen.

Wer viel arbeitet, sich wenig Ruhe gönnt und krampfhaft an der Umsetzung von extremen Zielvorgaben festhält, ist gefährdet. Daher ist eine angemessene Zeit der Entspannung im Arbeitsalltag wichtig. Gerade in psychisch anspruchsvollen Berufen muss man einen Weg finden, um sich von der Arbeitswelt zu distanzieren. Die Identifizierung der Stressquellen steht dabei an erster Stelle. Gespräche mit einem Therapeuten, die Reduzierung des Arbeitspensums sowie die Aufwertung des Privatlebens spielen in der Vorbeugung gegen Burnout eine entscheidende Rolle. Wer in seinem Beruf trotz dieser Maßnahmen immer noch stark belastet ist, sollte über einen Stellungswechsel nachdenken. Für viele schwer arbeitende Menschen kommt das Burnout aus scheinbar heiterem Himmel. Wenn der Körper ausgebrannt ist, kann sich das Leben bereits an einem Tag komplett ändern.

Entspannungstechniken geben dem Körper wieder mehr Kraft. Diese zu erlernen und anzuwenden kann Arbeitsstress relativieren. Hobbys, die der körperlichen Betätigung dienen, machen gerade kopflastige Arbeit erträglicher und bringen den Körper in ein Gleichgewicht. Die Zuhilfenahmen von Medikamenten ist hingegen keine Lösung. Durch diese verstärken sich die Symptome des Burnouts lediglich. In speziellen Kursen lernen Menschen mit stressigen Berufen, diese auf angemessene Weise zu bewältigen. In vielen Großstädten gehören solche Kursangebote bereits zum Standard.

Schutzmaßnahmen gegen Hausbrände

Jedes Jahr sterben bei Hausbränden rund 800 Menschen und der Betrag von Sachschäden geht in die Millionen. Doch Hausbränden kann mit ein paar Vorkehrungen wie Rauchmeldern und Umsicht entgegengetreten werden. Die Mindestschutzanforderungen des Brandschutzes sehen in der Regel vor, dass vor jedem Schlafbereich ein Rauchmelder angebracht sein muss. Im Keller, dem Flur und auf jeder weiteren Etage sind sie ebenfalls nötig. In Bädern und der Küche ist es wenig sinnvoll einen Melder anzubringen, da hier regelmäßig Dampf entsteht. Dieser würde einen Fehlalarm auslösen und unnötig für Unruhe sorgen.

Damit es aber erst gar nicht zu einem Brand kommt, muss man die potentiellen Ursachen und Quellen ausfindig machen. Brandstiftung breitet sich vor allem in Großstädten immer weiter aus. Dagegen und für den allgemeinen Schutz gegen Einbrüche schließt man die Haustür zum Abend hin ab. Jeder Hausbewohner muss über die Maßnahme und eventuelle Folgen unterrichtet sein. Auch die Zusammenarbeit mit Nachbarn wirkt sich positiv gegen Brandstiftung aus. Eine weitere Ursache für Hausbrände sind defekte Elektrogeräte. Hier hilft es, die Funktionalität der eigenen Geräte regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls auszutauschen. Beim Verlassen der Wohnung ist ferner darauf zu achten, dass Geräte nicht angeschaltet sind. Schon ein Kurzschluss in der Leitung kann einen Hausbrand auslösen. Kinder erhöhen bei unsachgemäßer Handhabung noch mehr das Risiko für Brände. Da Feuer generell kein Spielzeug für Kinder ist, sollten die Quellen dafür auch unerreichbar für sie aufbewahrt werden.

Die häufigste Brandquelle befindet sich in der Küche. Der Herd, die Mikrowelle oder undichte Leitungen sind Gefahrenquellen. Hier dürfen sich leicht entzündliche Stoffe nicht in unmittelbarer Nähe zu den Elektro- oder Gasgeräten befinden. Auch vergessene Kerzen oder Zigaretten haben schon oft zur Entstehung von Bränden beigetragen.

Gegen überflüssige Pfunde vorgehen

Gerade an Festtagen und zu Feierlichkeiten isst man oft mehr als üblich. Eine ausgelassene Stimmung trägt dazu bei, dass man leicht den Überblick über die Mahlzeiten verliert. Wenn diese Ausrutscher nur ab und zu stattfinden, sollte das kein Problem darstellen. Wenn allerdings die Menge an Essen die Phasen der Bewegung stark übersteigt, kann Übergewicht eine Folge sein. Die Gründe für die vermehrte Essensaufnahme sind vielfältig – Frust, Langeweile und Stress sind mögliche Ursachen. Geht man diese an, verschwinden auch die Pfunde. Dazu trägt eine Ernährungsumstellung und Sport zum Abnehmen bei.

Damit man nicht gleich in eine Krise gerät, wenn man etwas zugenommen hat, muss man sich seine falschen Verhaltensweisen klar machen. Hat man diese erkannt, beginnt der Kampf gegen die Pfunde. Die Ernährungsumstellung ist für viele der schwerste Schritt. Zum Frühstück empfehlen sich daher ausreichend Ballaststoffe und Vitamine durch ungesüßtes Müsli, Früchte, dunkles Brot, Joghurt und leichten Käse. Fettiges oder Zuckerhaltiges sollte man weglassen. Denn diese Lebensmittel treiben den Blutzuckerspiegel zwar sofort in die Höhe, lassen ihn aber genauso schnell wieder fallen. Die Folge ist Heißhunger. Zum Mittag und Abendessen eignet sich Gemüse, Salat mit Fisch oder magerem Fleisch. Für die Zwischenmahlzeit ist stets Obst erlaubt. Am Abend sollte man darauf wegen der Kohlenhydrate aber verzichten. Auch Brot, Kartoffel, Nudel und Reiz sind aber dem Nachmittag tabu.

Sport ergänzt das Diätprogramm. Jeden Tag eine Stunde Joggen, Schwimmen oder Fahrrad fahren reicht schon aus. Auch sonst bietet der Alltag Möglichkeiten für sportliche Alternativen. Anstelle des Fahrstuhls nutzt man einfach die Treppe. Im Büro geht man zur Mittagspause raus. Anstatt die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen, läuft man zur Arbeit. Beherzigt man diese Tipps, ist der nächsten Gewichtskrise vorgebeugt.

Wie Eltern Krisenzeiten in der Pubertät vorbeugen

Nicht nur die Jugendlichen, auch für die Eltern ist die Pubertät eine schwere Zeit. Das Verhalten der Kinder ändert sich mitunter so stark, dass Eltern rat- und hilflos sind. Damit diese bereits vorab gegen die Entfremdung zum eigenen Kind gewappnet sind, helfen ein paar Strategien. Damit ist zwar noch nicht gesichert, dass das Kind nur positive Verhaltensweisen an den Tag legt, doch das Vertrauen und die Zuneigung zu den Eltern müssen diese nicht gänzlich erschüttern.

Lob ist für Jugendliche ein wichtiger Bestandteil für ihr Selbstwertgefühl. Eltern können mit gezielten Loben und verhaltener Kritik ihre Kinder in deren Vorhaben bestärken. Ermutigungen und Bestärkungen in ihrem Interessen sollten sich dabei nicht auf alle Vorhaben der jungen Menschen beziehen. Über gefährliche und leichtsinnige Taten muss man reden. Bei Plänen und Vorstellungen, die Eltern befürworten, sollten sie auch offen bestärken. Doch auch beim Üben von Kritik ist ein liebevoller und respektvoller Umgang mit den Jugendlichen wesentlich. Denn natürlich gehört auch ein gesundes Maß an Strenge und das Einhalten von heimischen Regeln zum Umgang.

Teenager brauchen gerade in der Pubertät körperliche und geistige Nähe. Wenn Eltern bereit sind, ihnen diese zu geben, müssen sie das sagen und zeigen.
Auch die Freunde der Jugendliche gefallen nicht immer den Eltern. Hier sollten sie dennoch den Freundeskreis akzeptieren und nicht verbieten. In Abhängigkeit davon, welchen Einfluss die Clique des Kindes auf dieses hat, müssen Eltern verantwortungsbewusst reagieren. Jugendliche brauchen feste Regeln. Wenn sie diese nicht im Elternhaus erhalten, suchen sie sie woanders. Gespräche über Gefühle und die Entwicklung des Jugendlichen, ohne dabei bevormundet zu sein, fördern das Vertrauen. Man darf die Heranwachsenden nicht nur als Kinder ansehen, sondern als gleichgestellt. Dazu zählt auch die sexuelle Entwicklung, über die das Kind mit zumindest einem Elternteil sprechen können muss.

Mobbing am Arbeitsplatz vermeiden

Mobbing ist ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung in Schulen und am Arbeitsplatz gewonnen hat. Mobbing-Opfern gelangen dabei in einen Kreis von Anschuldigungen, Beleidigungen und auch tätlichen Übergriffen. Gerade in Schulen ist die Rate der Opfer und ihrer Peiniger gestiegen. Dem entgegenzutreten und vorzubeugen ist Aufgabe der Eltern, Lehrer und Mitschüler. Am Arbeitsplatz ist in erster Linie der Betriebsrat oder der Vorgesetzte bei einem Mobbingfall zurate zu ziehen. Da die Umstände von Fall zu Fall andere sind, gibt es keine Patentlösung gegen Mobbing. Im Zweifelsfall ist professionelle Hilfe durch einen Konfliktmanager die richtige Wahl.

Arbeitgeber oder Lehrkräfte gehen am besten sofort auf Mobbingvorwürfe ein und hören sich diese an. Das Verharmlosen der Vorwürfe ist für das Opfer keine Hilfe. Im Gespräch können die vermeintlichen Mobber ihre Sicht der Vorwürfe erklären. Der Vermittler muss dabei eine gute Vorbereitung bieten und eine neutrale Stellung im Gespräch einnehmen. Anregungen zur Selbsthilfe für das Opfer stärken dieses. Ist keine Vermittlung zwischen den Mobbern und dem Opfer möglich, braucht es Beweise, um gegebenenfalls mit dem Betriebsrat oder der Schulleitung eine Lösung zu finden. Eine strafrechtliche Verfolgung ist für einen schweren Fall von Mobbing unausweichlich.

Zur Vorbeugung und Vermeidung von Mobbing helfen in erster Linie Gespräche. Auch wenn sich Mitarbeiter oder Schüler dagegen sträuben, sollten regelmäßig Besprechungen zur Betriebsatmosphäre stattfinden. Die Regelmäßigkeit dieser Gesprächsrunden ist abhängig von dem Verhalten und Befinden der Mitarbeiter und Schüler. Ein Konfliktmanager kann auch hier eingespannt werden. Die Erarbeitung von Strategien, um bestehende Konflikte zu lösen, erarbeiten die Vorgesetzten zusammen mit den Mitarbeitern. Konkrete Fragestellungen sowie eine ausreichende Gesprächszeit, um aufeinander eingehen zu können, müssen vorhanden sein. Die erarbeiteten Strategien können Schüler oder Mitarbeiter gemeinsam durchspielen und so die Perspektiven des anderen kennenlernen.

Vorsorgeuntersuchungen unterstützen die Gesundheit

Mit zunehmendem Alter wird es immer wichtiger, sich zur Vorsorgeuntersuchung zu begeben. Bei Frauen und Männer liegt dabei der Fokus anders. Frauen sollten bereits mit Anfang 20 regelmäßig beim Frauenarzt medizinische Früherkennungsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Männer hingegen können mit Mitte 30 regelmäßig zur Prostata- und Genitaluntersuchung gehen. Im regelmäßigen Turnus sind auch Blut- sowie Herz-Kreislauf-Untersuchungen angebracht. Dadurch kann man frühzeitig Erkrankungen erkennen und die Gesundheit schützen. Die Krankenkassen zahlen die Vorsorgeuntersuchungen. Manche erteilen sogar einen Bonus für die Teilnahme an Früherkennungsprogrammen.

Auch der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt kann vor gesundheitlichen Krisen schützen und viel Geld sparen. Denn Zahnersatz gehört immer noch mit zu den teuersten Behandlungen, die die Kassen nicht oder nur teilweise übernehmen. Durch die Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen sind jedoch Kostenübernahmen durch die Kasse möglich. Daneben gibt es das Programm Check-up 35. Dieses sieht vor, dass Frauen und Männer alle zwei Jahre ab dem 35. Lebensjahr eine Generaluntersuchung durchführen lassen. Besondere Risikofaktoren wie Nieren-, Herz-Kreislauf-, und Diabeteserkrankungen werden dabei berücksichtiget. Abhängig vom Beruf müssen Angestellte auch zur Arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung. Gerade Berufskrankheiten sind dabei ein Schwerpunkt. Angestellte im körperlich anspruchsvollen oder gefährlichen Berufen sind hiervon betroffen. Die Arbeit mit Schadstoffen bringt ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit mit sich. Eine wiederkehrende Kontrolle ist also unverzichtbar.

Für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Regelungen, die Untersuchungen in genau definierten Zeitabschnitten vorsehen. Bis zum 6. Lebensjahr sind das neun Untersuchungen. Dabei widmen sich die Ärzte der körperlichen und geistigen Entwicklung der jungen Menschen. Mit der Pubertät steht die sexuelle Entwicklung und Prävention im Vordergrund.

Wasserdesinfektion für den Alltag

Die Verschmutzung des Trinkwassers ist eine Gefahr, der man durch schädliche Umwelteinflüsse jeden Tag ausgesetzt ist. Der Bau von Atomkraftwerken und Fabriken wirkt sich nachteilig auf die Qualität des Wassers aus. Daher ist es ratsam, nicht nur in Krisenzeiten, sondern bereits im Alltag die Qualität des Trinkwassers im Auge zu behalten. Denn Krankheiten wie Vergiftungen durch Salmonellen können mögliche Folge einer Trinkwasservergiftung sein. Das Gesundheitsamt untersucht regelmäßig das Wasser in Städten. Dennoch kann es jederzeit durch unvorhergesehene Unfälle zu einer Verunreinigung des Bodens kommen.

Eine Maßnahme für das tägliche Abtöten von schädlichen Mikroorganismen sind Wasserfilter. Mit den handelsüblichen Filtern schaffen sich Privathaushalte eine sichere Prävention vor Krankheiten. Allerdings haben die Filter den Nachteil, dass auch sie öfter gereinigt werden müssen. Eine andere Methode zur Wasserdesinfektion ist das Abkochen. Wenn man Leitungswasser abkocht, sterben Bakterien ab und es verliert nichts von seinem ursprünglichen Geschmack. Thermische Verfahren sind generell eine gute Möglichkeit zur Geschmackserhaltung. Die Desinfektion mit UV-Strahlen ist dagegen teuer und umständlicher. Dennoch ist auch sie wirksam. Chemische verfahren, wie die Zugabe von Chlor in das Wasser, sind schon allein wegen des minder guten Geschmacks weniger willkommen. Um den Chlorgeschmack zu vermeiden, hilft daher die Zugabe von Antichlor. Eine Beratung vorab zur korrekten Anwendung ist sehr zu empfehlen. Die ideale Wasseraufbereitung erreicht man, wenn das Wasser zuerst filtriert und dann desinfiziert wird. Für die Desinfizierung finden sich auch im Online-Handel diverse Mittel und Ratgeber. In einem Notfall ist das Abkochen des Wassers immer noch die effektivste Lösung.

Vorsorge bei Reiserücktritt

Der Sommer ist die Zeit, in der die meisten Deutschen Urlaub im Ausland machen. Viele sparen für diese Wochen bereits ein Jahr im voraus, um sich die Auszeit finanziell leisten zu können. Bucht man früh, spart man oft bei den Flug- und Übernachtungskosten. Doch gerade der Rücktritt von einer Reise kann teuer werden. Auch wenn durch Krankheit oder andere Unpässlichkeiten die Reise verschoben werden muss, kommen meist hohe Kosten auf einen zu. Dabei kann jeder dieser Krise durch einige Kenntnisse der Rechtslage vorbeugen.

Doch unter welchen Voraussetzungen kann man von einer Reise zurücktreten? Ein Reisender ist nie verpflichtet, die gebuchte Reise auch anzutreten. Er kann jederzeit vom Vertrag zurücktreten, muss dabei auch nicht den vollen Reisepreis zahlen. Allerdings kann der Reiseveranstalter eine finanzielle Entschädigung verlangen. Diese richtet sich nach dem Grund für den Rücktritt. Bei höherer Gewalt wie Bürgerkriegen oder Naturkatastrophen muss der Reisende grundsätzlich keine Entschädigung zahlen. Ferner gilt diese Regelung, wenn sich der Reisepreis beim Abschließen des Vertrages um mehr als 5 Prozent erhöht. Hier kann man auch vom Veranstalter alle bisher gezahlten Leistungen zurückfordern. Ein kostenfreier Reiserücktritt ist auch möglich, wenn unter Androhung eines Rücktritts und Erteilung einer Frist kein Sicherungsschein vom Veranstalter beim Reisenden eingegangen ist. Dann darf auch ein Schadensersatz sowie der Rücktritt vom Vertrag durch den Reisenden verlangt werden.
In der Regel legt der Veranstalter vorab die Konditionen für den Reiserücktritt fest. Die Entschädigung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Abweichungen davon sollte man nicht unterzeichnen. Für Umbuchungen gelten nochmal besondere Vorgaben. Denn diese darf der Veranstalter nicht wie Stornierungen behandeln.

Rückfällen bei Suchtverhalten vorbeugen

Die Rückfallrate bei Süchten wie Alkohol oder anderen physisch und psychisch abhängig machenden Drogen ist gerade in den ersten Monaten sehr hoch. Auch wenn das Verlangen nach dem Verbotenen nie gänzlich verschwindet, gibt es doch Wege, sich vor Rückfällen effektiv zu schützen. Auslöser für den Rückfall können persönliche Krisenzeiten im Beruf, der Beziehung oder bei Verlusten sein. Auch müssen viele ihren gesellschaftlichen Rahmen neu überdenken, um Versuchungen zukünftig besser zu entkommen. Psychische und körperliche Entzugserscheinungen stellen sich immer wieder ein. Diesen kam man nach einer gewissen Zeit der Übung leichter entkommen. In erster Linie muss man sich als abhängiger Mensch bewusst machen, dass man an einer Krankheit leidet und dieser ernsthaft und mit viel Zeit begegnen muss.

Hinzu kommt das Verständnis, dass ein Rückfall nicht das Aus für den Entzug bedeutet. Aus jedem Rückfall kann man lernen und neue Kraft schöpfen. Vorsorge treffen die meisten, wenn sie Selbsthilfegruppen besuchen, bei denen sie sich über ihre Erfahrungen, Ängste und Fragen austauschen. Zudem müssen Alkoholiker darauf achten, dass sie keine Medikamente oder Lebensmittel mit Alkohol zu sich nehmen. Selbst in geringen Mengen oder das Aroma von Alkohol können negative Folgen haben. In Verhaltenstherapien entwickeln Patienten Strategien, um Rückfälle zu vermeiden. In Rollenspielen werden Gefahrensituationen geübt und die Lebensumstände analysiert. Auch die mentale Vorbereitung auf ein Leben in Abstinenz verinnerlichen Patienten in der Therapie. Ferner sind Gespräche mit Freunden, der Familie und Kollegen eines der Hilfsmittel, sich in seinem neuen Lebensabschnitt einzufinden und wohlzufühlen. Die Unterstützung durch andere Menschen ist einer der wertvollsten Maßnahmen gegen Rückfälle. Gegen den körperlichen Wunsch nach Drogen gibt es Anti-Craving-Medikamente. Diese lindern die Begierde auf den Konsum und mindern Entzugserscheinungen gerade in den ersten Tagen.

Krisenvorsorge für die Scheidung

Eine Scheidung stellt an sich schon eine Phase dar, die für beide Partner in der Regel unangenehm und traurig ist. Das Ende einer Beziehung rechtlich regeln zu müssen, kann durch eine gute Vorsorge vereinfacht werden. Auch wenn sich verliebte Paare vor der Hochzeit oft sicher sind, dass ihre Ehe halten wird, ist es im Nachhinein von Vorteil, bereits vorab viele Fragen in einem Vertrag zu klären.

Ein Ehevertrag muss immer die gesetzliche Mindestanforderung einhalten. Der Vertrag lohnt sich vor allem dann, wenn sich Vermögen und Kinder in der Ehe befinden. Bei Ehegatten mit Kindern muss nach der Scheidung die Regelung des Sorgerechts getroffen werden. Wenn einer der Ehegatten die Betreuung des Kindes teilweise oder vollständig erhält, bekommt er vom Expartner Unterhalt. Nach dem Gesetz ist auch der betreuende Ehepartner nicht verpflichtet, einer Tätigkeit nachzugehen, bis das Kind drei Jahre alt ist. Die konkrete Regelung hinsichtlich älterer Kinder müssen Ehepartner mit einem Anwalt festlegen.
Wenn die Partner ein hohes Vermögen in die Ehe einbringen, muss auch hier festgelegt sein, wer im Falle einer Scheidung eine Abfindung erhält und wie hoch diese ausfällt. Gerade bei Unternehmern wird das Vermögen zu Beginn der Ehe mit dem Betriebsvermögen am Ende abgewägt. Daher gibt es auch für Gesellschafter Verträge, die einen Scheidungsvertrag zum Schutz des Unternehmens fordern. Das Familienvermögen oder Vermögen durch Schenkungen und Erbschaft wird nach der Gütertrennung ohne Vertrag gleichmäßig zwischen den Eheleuten aufgeteilt. Das kann für einen der Partner, der mehr Geld in die Ehe eingebracht hat, ein großer Nachteil sein. In jedem Fall muss ein Ehevertrag vor der Heirat geschlossen werden. Auch wenn es unromantisch oder unsentimental ist, so beruhigt der Vertrag doch gerade im Nachhinein die Gemüter.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 3.2.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates