Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: September 2011

Erkältungen sicher vorbeugen

Auch in der warmen Jahreszeit können Erkältungen das Immunsystem schwächen und für Ausfallzeiten sorgen. Um diesen Krisen zu entgehen, helfen meist schon ein paar einfache Vorkehrungen. Jeder Mensch hat ein unterschiedlich starkes Immunsystem. Einige müssen mehr zum Schutz vor Erkältungen beitragen, andere weniger. Eine wichtige Grundlage, die sich als vorteilhaft erwiesen hat, ist eine gesunde Ernährung. Ausgewogen und frisch sollten die Produkte sein, die jeder tagtäglich zu sich nimmt. Das Vitamin C ist hierbei wesentlich entscheidend zur Vorbeugung vor Erkältungen. Auch Zink schafft eine verminderte Anfälligkeit. Wer nicht durch die Nahrung genug davon aufnehmen kann, sollte auf Tabletten zurückgreifen. Diese dürfen aber niemals den Großteil der Ernährung ausmachen. Nährstoffreiche Nahrung, die abwechslungsreich und energiearm ist, lässt die persönliche Vitalität steigen. Obst, Gemüse, wie auch Fleisch und Fisch, müssen jedoch vor dem Verzehr gut gesäubert sein. Das Abkochen vieler Produkte ist wichtig, um schädliche Bakterien zu zerstören.

Im menschlichen Körper existiert bereits eine Vielzahl an Bakterien und Viren. Diese schaden dem Körper jedoch nicht, sondern stärken ihn. Durch sie können sich Antikörper bilden, die gegen schädliche Einflüsse von außen wirken. Daher ist es auch nicht ratsam, längere Zeit in einer sterilen Umgebung zu leben. Natürliche Keime muss der Körper aufnehmen können, um sich an sie zu gewöhnen. Im Schlaf findet meist die körpereigene Umstellung statt. Gerade wenn eine Erkältung bereits im Anmarsch ist, kann langer und tiefer Schlaf gegen sie vorgehen. In den Zeiten, in denen man nicht schläft, hilft viel Bewegung und wenig Stress dabei das Immunsystem zu stärken. Auf schädliche Einflüsse wie Alkohol und Zigaretten muss bei der Erkältungsbekämpfung generell verzichtet werden.

Erste Hilfe als Krisenprävention

Damit Unfälle und kleinere Verletzungen keine langwierigen Folgen haben, sind Kenntnisse über die Erste Hilfe im Haushalt und unterwegs wichtig. Ein Erste-Hilfe-Koffer muss immer griffbereit sein. Die Nummer vom Notdienst sollten schon kleine Kinder kennen und nicht zögern zu wählen, wenn sie selbst oder andere einen Unfall haben.

Lehrgänge für die Erste Hilfe werden an vielen Instituten angeboten. Am Arbeitsplatz müssen regelmäßig Schulungen für den Ernstfall stattfinden. Besonders in risikoreichen Berufen, wie auf dem Bau oder in Werkstätten, ist eine gute Krisenprävention sinnvoll. In jedem Unternehmen ist die Bereitstellung einer Bezugsperson für Notlagen wie einem Unfall oder der krankheitsbedingten Krisensituation Pflicht. Viele Unternehmen halten sich jedoch nicht daran. Maßnahmen zur Erstversorgung muss daher jeder beherrschen. Im Erste-Hilfe-Kurs erlernen die Teilnehmer, wie sie bei Notfällen aller Altersstufen reagieren müssen. So ist für Lehrer die Schulung in Kindernotfällen wichtig. Studenten dagegen erlernen den Umgang mit Krisensituationen in Universitäten oder Laboren. In Hilfsorganisationen gehören wiederum spezielle Sanitätslehrgänge zur Grundausbildung der Helfer.
Hier dauert die Weiterbildung auch länger als die Zeit der Erste-Hilfe-Lehrgänge. Auch Autofahrer müssen auf Notlagen im Straßenverkehr vorbereitete sein. Vielen bekannt ist nur die stabile Seitenlage, die bereits in den ersten Stunden eines Lehrganges gezeigt wird.

Materialien, die bei der Ersten Hilfe zum Einsatz kommen, befinden sich im Erste-Hilfe-Koffer. Verbandszeug, Desinfektionsmittel sowie Kühlkompressen und weitere Materialien können hier verwendet werden. Wenn die Verletzung zu stark ist, muss immer ein Notarzt oder zuständiger Arzt gerufen werden. Egal, um welche Art von Verletzung oder krankheitsbedingtem Ausfall es sich handelt. Hierbei alleine agieren zu wollen, ist für den Verletzten unverantwortlich. Auch sind Fragen nach den üblichen Medikamenten und der Krankenvorgeschichte für den eintreffenden Arzt aussagekräftiger als für den Laien.

Stressigen Zeiten entgehen

Studien belegen, dass fast 5 Prozent der deutschen Männer und rund 14 Prozent der Frauen in Deutschland depressiv sind. Neben neurologischen Ursachen ist oft Stress ein Kriterium für das Entstehen dieser Krankheit. Das Burn-out-Syndrom hat in den letzten Jahren erschreckend zugenommen und scheint auch zukünftig nicht weniger Menschen zu erreichen.

Stress unterscheidet sich in positiven und negativen Stress. Währen positiver Stress, wie eine vorzubereitende Hochzeit, zwar aufgrund der Vorfreude weniger belastet, bedeutete er doch für den Körper einen Ausnahmezustand. Negativer Stress, wie er bei dem Verlust des Arbeitsplatzes oder Sorgen um finanzielle und gesundheitliche Probleme entstehen kann, erhöht das Risiko depressiv zu werden noch um einiges mehr. Maßnahmen, diesen Krisen vorzubeugen, gibt es oft in Ratgeberbüchern. Doch nur wenige sind auch auf die individuellen Krisen des Lesers zugeschnitten. Wer sich in einer gänzlich ausweglosen Situation befindet und dringend Hilfe benötigt, sollte professionellen Rat in Anspruch nehmen.
Doch bevor es soweit kommt, helfen manchmal schon ein paar Tipps, um die eigene Lebenssituation etwas vom Stress zu befreien. Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation und Sport können dem Körper Ruhe und Kraft geben. In vielen Sportzentren und Volkshochschulen werden Kurse dazu angeboten. Mentales Training unter professioneller Anleitung kann zudem ergänzend wirken.
Vielen Menschen fehlt auch einfach nur eine Zeit der Entspannung, die sie in einem Urlaub, durch ausgiebiges Faullenzen oder schon durch regelmäßige Spaziergänge erlangen.
Wenn einfache Maßnahmen zur Krisenprävention nicht helfen, empfiehlt sich immer der Weg zu einem Spezialisten. Denn die Folgen von übermäßigem Stress können sowohl körperlich als auch psychisch gravierend sein.

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