Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: Juli 2011

Krisenvorsorge mal anders

Die Bedeutung für Krisenvorsorge oder Krisenprävention muss sich nicht nur auf konkrete praktische Krisen, wie das Eintreffen einer nuklearen Katastrophe, Diebstahl oder Krankheiten beziehen. Auch die eigene Einstellung, um das persönliche Leben vor einer Lebenskrise zu bewahren, ist essenziell und wird mitunter wenig beachtet.

Wie jeder die Gestaltung des eigenen Lebenslaufes umsetzt, ist genauso wenig diskutabel wie die Frage nach dem persönlichen Geschmack. Wichtig ist nur, dass jeder Mensch sich in seinem Leben zurechtfindet und es so verleben kann, wie er es möchte. Krisen, wie der Tot eines nahestehenden Menschen oder finanzielle Einbußen, sind oftmals unvorhersehbar. Die Reaktion auf diese Krisen fällt bei jedem anders aus. Ein stabiles Umfeld, eigene Stärke und eine ruhige Sichtweise können bei einer Krise sowie der Krisenprävention helfen. Gedanke wie die Frage nach den eigenen Bedürfnissen, Vorstellungen und Zielen im Leben helfen, sich einen Kurs zu bahnen und diesem zu folgen. Stolpersteinen und Hindernissen kann durch eine positive und progressive Sicht auf die Probleme des Lebens vorgebeugt werden.

In welchem Maß eigenen Interessen nachgegangen, Partnerschaften und Freundschaften eingegangen oder körperliche sowie geistige Aktivität erhalten werden, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist, dass man sich in seiner Haut wohlfühlt und der Lebenssituation, in der man sich befindet. Esoterischen Richtungen, die verschiedenen Religionen oder andere differenzierte Weltanschauungen bieten ein Mittel, den Alltag zu verstehen und im Krisenfall zu überstehen.
Sollten dennoch Probleme den Alltag unbezwingbar machen, kann professionelle Hilfe ein guter Ratgeber sein. Generell stellt die Hilfe andere Menschen für das eigene Leben eine Bereicherung von hohem Wert dar.

Krisen vorbeugen bei Arbeitsplatzverlust

Die Arbeitsstelle zu verlieren, stürzt nicht wenige Menschen in eine Krise. Nicht nur, dass die tägliche Beschäftigung verschwindet, auch das Gefühl gebraucht zu werden sowie der finanzielle Halt sind nicht mehr vorhanden.

Diesen Krisen vorbeugen, kann man in der Regel dadurch, dass oftmals eine betriebsbedingte Kündigung absehbar ist. Wenn das Unternehmen Konkurs geht, merken Angestellte das meist frühzeitig. Hier haben sie auch das Recht nachzufragen und sich auf den bevorstehenden Arbeitsplatzverlust vorzubereiten. Sobald der Verdacht, das ein solcher Fall eintrifft, bestätigt wurde, kann man sich nach einer neuen Stelle umsehen. Auch das Anmelden beim Arbeitsamt ist in solchen Zeiten in der vorgegebenen Frist von drei Monaten möglich. Selbständige können am besten einschätzen, wie sich ihre finanzielle Geschäftslage entwickeln wird. Wenn der Arbeitsplatzverlust jedoch überraschend kommt, stehen viele oft vor dem Nichts. Auch hier ist der Gang zum Arbeitsamt so schnell wie möglich vorzunehmen. Ein Vorschuss vom Amt kann beantragt werden, wenn sich die finanzielle Lage in absehbarere Zeit gravierend ändert.

Neben der Frage des Geldes ist auch die Absicherung in dieser Zeit durch Freunde und Familie wichtig. Kraft und neuen Mut können Partner, Kinder und Freunde geben. Daher ist ein soziales Netz für emotionale Stabilität beim Verlust des Arbeitsplatzes und der Suche nach einem neuen wichtig. Das persönliche Selbstwertgefühl leidet oft erheblich, wenn eine Kündigung aus anderen Gründen als einem Konkurs ausgesprochen wurde. Das Gefühl versagt zu haben, kann auch hier durch soziale Unterstützung vermieden werden. Ein schlechtes Arbeitsklima und fehlerhafte Entscheidungen bei der Personalwahl treffen mitunter Mitarbeiter, die sich gezwungen fühlen, das Arbeitsverhältnis selbst zu beenden.

Krisenvorsorge bei Einbrüchen

Das eigene Heim muss ein Ort der Sicherheit sein, damit man sich in ihm wohlfühlen kann. Einbrüche gehören leider zu einer nicht weniger werdenden Straftat und sollten daher durch eine gute Krisenvorbereitung im Vorfeld bedacht werden.

Laut einer aktuellen Kriminalstatistik ist die Zahl der Einbrüche in Deutschland stark angestiegen. Dieses Jahr konnten 6,6 Prozent mehr Einbrüche verzeichnet werden. Doch nach Meinung der Polizei hätten viele dieser Straftaten durch eine gute Krisenprävention verhindert werden können. In erster Linie können zur Prävention alle Schwachstellen im Haus oder in der Wohnung überprüft und dann einbruchssicher gemacht werden. Fenster und Türen müssen Standards entsprechen, die ein leichtes Eindringen erschweren. Gitter an Fenstern im Erdgeschoss oder fehlende Möglichkeiten auf Balkone und das Dach zu gelangen, mindern Einstiegsmöglichkeiten. Auch Pflanzenranken am Haus oder Mülltonnen kommen Dieben sehr gelegen. Diese müssen daher so am Haus angebracht sein oder aufgestellt werden, dass ein Einstieg darüber in die höheren Etagen nicht möglich ist. Ein gut beleuchtetes Grundstück, Dauerlicht in der Wohnung, eine Alarmanlage und sogar falsches Hundegebell schreckt potentielle Einbrecher ab.

Auch man selbst kann durch ein zuverlässiges Überprüfen der Wohnung oder des Hauses stets die Sicherheit in diesen verbessern. Einfach bei der Haustür und den Fenstern nachsehen, ob diese verschlossen sind, schützt nicht nur vor Einbrechern, sondern ist auch für die Versicherung in einem solchen Fall wichtig. Da bei unzureichender Sicherung keine Garantie auf Erstattung der gestohlenen Gegenstände und Einbruchsschäden besteht, sollte hierauf besonders geachtet werden. Auch Nachbarn können mit einem wachsamen Auge oder einer Nachbarschaftspatrouille für mehr Sicherheit sorgen und Krisenvorsorge leisten.

Krisenprävention im Klassenzimmer

Die Schule ist ein Ort, an dem sich junge Menschen wohlfühlen und keine Angst vor unerwarteten Krisensituationen haben sollen. Abgesehen von Amokläufen, die in den letzten Jahren zugenommen haben, sind auch Krisen wie der Tod eines Lehrers oder Mitschülers Situationen, mit denen junge Menschen nicht immer leicht zurechtkommen.

Zur Vor- sowie Nachsorge für Auswirkungen aus solchen Situationen ist die Bereitstellung von pädagogischer Hilfe und Krisenteams wichtig. Verschiedene Einrichtungen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Fortbildungsangebote für Lehrer anzubieten, bei denen diese für ein richtiges Handeln im Klassenzimmer geschult werden. Auch das korrekte Verhalten in Konfliktsituationen muss Schülern aller Altersklassen oftmals erst vermittelt werden. Obwohl Krisen wie ein Amoklauf glücklicherweise nicht zum Schulalltag gehören, muss sich auf diesen Ernstfall vorbereitet werden. Vorab können jedoch Schüler, bei denen eine Gefahrenquelle erkennbar ist, durch stabilisierende Gespräche der Lehrer sowie der Eltern und bei Interventionen in Auseinandersetzungen mit anderen Schülern vorweggegriffen werden. Auf Schüler, die gemobbt werden oder die Lernschwierigkeiten haben, muss ein besonderes Augenmerk gerichtet werden. Damit sie sich dennoch in der Schule wohlfühlen können, ist die individuelle Krisenvorsorge wichtig. Neue oder ausländische Schüler stehen mitunter vor dem Problem, dass ihnen eine Integration in die fremde Klasse schwerfällt. Hier kann durch Gespräche und gemeinsame Aktivitäten ein Bezug zu den anderen Schülern hergestellt werden. Da Kinder sich oftmals der Mehrheit einer Gruppe anschließen, sollten bei Übungen zur Krisenvorsorge auch alle Schüler mit einbezogen und in Teams verschiedene mögliche Situationen geprobt werden. Das entwickelt im besten Fall ein Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt für den Ernstfall. Auch hierfür gibt es spezielle Einrichtungen, die Kurse anbieten.

Auch nach einer Krise sind Beratungen der Schulleitungen, Lehrer und Erzieher wichtig, damit bei einem nächsten Vorfall besser eingegriffen werden kann.

Wenn die Seuche um sich greift – Wie man sich vor Ansteckungen schützen kann

Immer wieder hört man in den Medien von Seuchen, Viren, infizierten Nahrungsmitteln und Todesopfer infolge von Infektionen. Wie kann man sich selbst vor einer Ansteckung schützen?
Desinfektion ist im Alltag eine wichtige Maßnahme. Desinfektionsmittel für die Hände verhindert, dass man über die Hand Bakterien und Keime aufnimmt und diese unbemerkt über die Mund- oder Nasenschleimhäute in den Körper gelangen. Neben dem regelmäßigen Händewaschen nach dem Toilettengang kann man auch schon vorab gerade bei der Nutzung von öffentlichen Toiletten oder fremden Toiletten Maßnahmen ergreifen, um sich vor Ansteckungen und dadurch entstehende Krankheiten zu schützen. Mit Desinfektionstüchern vor der Benutzung der Toilette die Toilettenbrille gründlich abwischen. Auch den Spülknopf muss man mit einem Desinfektionstuch abwischen sowie die Innen- und Außenklinke der Toilettentür. Die Desinfektionstücher kann man ganz einfach überall mit hinnehmen, denn es gibt sie auch als kleine Packung für die Handtasche.
Zu Hause kann man Desinfektionsspray verwenden. Damit werden Toiletten, Duschen, aber auch die Arbeitsfläche in der Küche gereinigt. Gerade wenn man viel frische Nahrungsmittel wie Fleisch und Gemüse auf Schneidebrettern zubereitet, sollten Messer und Schneidebretter nach jedem Gebrauch unbedingt desinfiziert werden. Vor der Verarbeitung der Nahrungsmittel zu Hause kann man auch Gummihandschuhe tragen und sollte die Hände desinfizieren. Auch das Tragen eines Mundschutzes kann vor Ansteckungen schützen.
Neben dem Gebrauch von Mundschutz, Desinfektionsmitteln und Gummihandschuhen helfen auch Vitaminpräparate, die das Immunsystem stärken. Ein gestärktes Immunsystem ist wichtig, damit sich der Körper vor dem Angriff von Grippeviren schützen kann.

Man kann alles verlieren – Einbrüchen in Haus und Wohnung vorbeugen

Im Sommer verreisen viele Menschen und freuen sich auf den Urlaub. Doch wenn der Urlaub vorbei ist und man zu Hause feststellen muss, dass alles, was von Wert war, einfach weg ist, dann kann die Heimkehr zum Horrortrip werden. Doch Einbrecher machen auch keinen Halt, wenn Menschen nachts in ihren Betten friedlich schlummern. Morgens kann es dann ein böses Erwachen geben. Schmuck, Hi-Fi, Audio, Computer, Geld, Sparbücher können dann schon samt dem Einbrecher über alle Berge sein.

Mit ein paar einfachen Mitteln kann man den vermeintlichen Einbrecher austricksen, wenn es trotz aller Sicherungsmaßnahmen doch zum schlimmsten anzunehmenden Fall kommt. Geldverstecke, unscheinbar und auch für Profidiebe nicht auf den zweiten Blick erkennbar, sind eine Möglichkeit, um sein Barvermögen und wichtige Wertpapiere zu schützen.

Zur Einbruchsicherung des Hauses oder der Wohnung kann man an den akuten Stellen wie Haustüren und Fenstern mit speziellen Sicherungstüren und Sicherheitsfenstern sowie speziellen Schlössern die Eingänge und Fenster im Haus vor Einbruch sichern. Diese Zylinder- und Einsteckschlösser verhindern, dass Einbrecher mit den üblichen Geräten die Schlösser knacken können. In Kombination mit einer Alarm auslösenden Anlage werden diese Sicherheitsmaßnahmen, die in Haus oder Wohnung zur Sicherung des Eigentums installiert werden können, jeden Dieb und Einbrecher vertreiben.
Grundsätzlich gilt immer, dass man beim Verlassen des Hauses alle Fenster und Türen sicher verschließt. Dies sollte man auch dann, wenn man nur für einen Einkauf oder eine kurze Weile das Haus oder die Wohnung allein lässt.

Besonders gefährdet für einen Einbruch sind auch Terrassentüren und Balkontüren im ersten Stock eines Hauses. Rollladen, die abgeschlossen werden können und die per Zeitschaltuhr eingestellt werden können, sodass trotz längerer Abwesenheit nicht der Eindruck entsteht, es sei niemand zu Hause, sind eine ideale Absicherung, damit sich Einbrecher nicht Zutritt zum Haus oder in die Wohnung verschaffen können. Kellerfenster und leicht erreichbare Erdgeschossfenster können auch mit zusätzlichen Gittern und einer abschließbaren Kette gesichert werden.

Die Investition zum Schutz vor Einbruch durch Sicherheitsprodukte lohnt sich. Denn wenn die Einbrecher und Diebe erst mal alles entwendet haben, ist der Schaden im Vergleich mit der Investition zur Absicherung des Hauses oder der Wohnung immens.

Gewalttätigen Übergriffen vorbeugen – Wenn es um Leben und Tod geht

Die ansteigende Kriminalität bringt immer mehr Menschen in Gefahr. Dabei geht es oft um Leib und Leben. Die Gewalttäter haben keine Schmerzgrenze mehr und prügeln ihre Opfer oft zu Tode. Um sich selbst auf dem Weg zur Arbeit, unterwegs in öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Hause vor gewalttätigen Übergriffen schützen zu können, genügen ein paar Dinge in der Hosentasche oder Handtasche, mit denen man sein Leben schützen kann.

Pfefferspray, ein ausziehbarer Schlagstock, getarnt als Schirm und auch körperliche Fitness, um schnell genug weglaufen zu können oder dem gewalttätigen Übergriff standhalten zu können, reichen aus, um Leib und Leben vor Gewalt zu schützen.

Bei der Ausrüstung, um sich selbst schützen zu können, gibt es einige Kriterien zu beachten, da nicht jede Waffe zur Verteidigung mit sich geführt werden darf. Zu den zugelassenen Ausrüstungen gehören Pfefferspray und Elektroschocker mit CE-Kennzeichnung.
Auch Schutz gegen Messerattacken kann man vorbeugen, indem man sich eine Stichschutzweste zulegt und unter der normalen Alltagskleidung tragen kann.

Wenn es zum Übergriff kommt, gilt jede Verteidigung als Notwehr. Der Mensch handelt in Panik, das eigene Leben zu verlieren. Wenn man keine Ahnung von Selbstverteidigung hat, kann man dies in einem speziellen Selbstverteidigungskurs lernen. Kommt es zu einem gewalttätigen Übergriff, sollte man grundsätzlich durch lautes Rufen und Schreien andere auf diese lebensbedrohliche Situation aufmerksam machen. Zudem sollte man nicht in eine panische Starre verfallen, sondern sich mit dem, was man bei sich trägt, versuchen zu verteidigen und versuchen, den oder die Angreifer zu verletzen. Schon das Zurückschlagen mit einem Schlüsselbund, der Handtasche oder mit geballten Fäusten sowie Tritte in empfindliche Körperregionen der Angreifer kann diesen außer Gefecht setzen.

Sichere Altersvorsorge mit Gold und Silber

Finanz- und Wirtschaftskrisen sowie Inflation machen das Papiergeld auf Dauer wertlos. Solange der Wert des Papiergeldes anerkannt ist, ist es ein Zahlungsmittel mit Wert. Doch dieser Wert kann von heute auf morgen verfallen. Dann ist das Papiergeld nur noch wertloses Papier. Die letzten Wirtschaftskrisen haben gezeigt, dass dieser Einbruch für viele Menschen den totalen Bankrott gebracht hat. Heute noch reich waren sie am nächsten Tag verarmt. Wer sein Geld nicht in Anlagen wie Gold und Silber investiert hatte, hat alles mit einem Schlag verloren.

Viele Menschen sparen heute schon für morgen und ganz besonders für eine Altersvorsorge, da es immer unwahrscheinlicher wird, eine Rente zu bekommen. Doch die Anlage der Altersvorsorge in Papiergeld ist die unsicherste Methode, um für die Altersvorsorge zu sparen. Wer sein Geld sicher anlegen will, sollte sein Geld in Gold investieren. Gold hat keinen Wertverlust, ist ein anerkanntes Zahlungsmittel und weltweit anerkannt.

Sparer, die jahrzehntelang in eine Altersvorsorge investierten, können mit einem Schlag alles verlieren, nämlich dann, wenn das Papiergeld entwertet wird. Dann ist der soziale Abstieg und der totale Bankrott im Alter unausweichlich. Dem kann man vorbeugen. Mit einer Investition des Kapitals in Gold kann man die Zahlungsfähigkeit sichern und man geht nicht das hohe Risiko eines Wertverlustes ein.

Eine weitere und sichere Investitionsanlage ist Silber. Dazu kann man 10-Euro-Münzen aus reinem Silber kaufen. Auch hier gibt es keinen Wertverlust und kein Risiko für Sparer. Die Altersvorsorge in Gold und Silber ist die sicherste und ertragreichste Altersvorsorge.

Notvorräte für Krisen anlegen

Kommt es zu Krisen auf dem Lebensmittelmarkt, zum Beispiel durch verunreinigte Nahrungsmittel, gravierende Ernteausfälle durch Naturkatastrophe, die die Lebensmittelherstellung ins Stocken bringen oder zum totalen Stopp zwingen, kann man der Lebensmittelknappheit vorbeugen. Man kann Vorräte anlegen, sodass man einige Zeit von diesen Vorräten leben kann. Auch ein Reaktorunfall in einem Kernkraftwerk kann Menschen dazu zwingen, dass sie das Haus oder die Wohnung nicht mehr verlassen können. Auch in diesem Fall sollte man Nahrungsmittelvorräte für mindestens vier bis sechs Wochen gelagert haben. Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Brot, Wasser, Tee, Kaffee, Salz und Mehl, aber auch Marmelade, Honig und Trockensuppen und Trockensoßen sollten zum Nahrungsmittelvorrat gehören. Wasser kann man in Kanistern lagern. Zum Vorrat sollten auch Obst und Gemüse gehören. Um den Obstvorrat für Krisenzeiten anzulegen, kann man das Obst kochen in Einmachgläsern haltbar machen. Gemüse kann ebenso gekocht und eingemacht werden. Um den Bedarf an Eiweiß, den der Körper benötigt, auch in Zeiten von Lebensmittelknappheit zu decken, kann man Fisch und Wurst in Konserven kaufen. Auch Obst und Gemüse kann man in Konserven und Gläsern kaufen, die in der Regel ein bis zwei Jahre ungeöffnet haltbar sind, wenn sie kühl und lichtgeschützt gelagert werden. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Fertiggerichte wie Ravioli, Eintöpfe oder Suppen in Konserven, die auch mindestens ein Jahr haltbar sind und im Keller oder in der Speisekammer gelagert werden können. Wichtig ist auch ein Vorrat an Milch. Diese ist als H-Milch im Tetra-Pack bis zu einem Jahr haltbar. Auch Sahne und Kondensmilch kann man als haltbare Variante kühl und trocken über Wochen und Monate einlagern. Mit einem Vorrat der genannten Lebensmittel kann man nicht nur wenige Wochen, sondern mehrere Monate leben, ohne dass man von einer Lebensmittelknappheit betroffen ist. In Krisen wie Reaktorkatastrophen oder Krieg braucht man bei einem gut angelegten Lebensmittelvorrat das Haus gar nicht zu verlassen.

Vorsorge im Alter

Mit der Vorsorge für das Alter kann man nicht früh genug starten. Krisenzeiten im Alter zu begegnen, ist eine Frage der guten Vorbereitung, die auf finanzielle wie auch gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen beruht.

Zur finanziellen Altersvorsorge bieten sich verschiedene Modelle der Renten- und Krankenversicherung an. Staatliche und private Versicherungsmodelle sind hierbei möglich. Beratungen zu diesem Thema werden rund um die Uhr von Krankenkassen und Behörden angeboten. Eine konkrete Vorstellung haben nicht alle und ein rechtzeitiges Informieren rentiert sich meist in den späteren Jahren. Eine Zusatzversicherung für Krankheitsfälle und krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit sind essenziell für Menschen, die gerade in risikoreichen Berufen arbeiten. Auch wenn die Kosten zuerst hoch erscheinen, kann mittels eines Finanzierungsplans Krisenprävention getroffen werden. Da das Rentensystem in Deutschland derzeit stabil ist, ist die Beschäftigung mit der finanziellen Absicherung möglich.

Geistige und körperliche Fitness verlängern die Lebenserwartung und steigern das Wohlbefinden im Alter. Schon was in jungen Jahren geleistet wird, wirkt sich später auf den Gesundheitszustand im Alter aus. Dauerhafte sportliche Betätigung und leichte Gedächtnisübungen haben einen positiven Effekt auf die Leistungsbereitschaft. Eine gesunde Ernährung ergänzt das Wohlbefinden.
Sportaktivitäten gezielt für Senioren befinden sich in entsprechenden Einrichtungen, wie Seniorenzentren und Gemeinden, im Angebot. Zur Krisenprävention kommen Vorsorgeuntersuchungen, die gerade mit zunehmendem Alter wichtiger werden. Ein frühzeitiges Erkennen einer Krankheit und die richtige Behandlung sind mitunter lebensrettend. Ein unangenehmes Thema ist für viele ist die Vorsorgevollmacht. Gesetzliche Regelungen schließen oft private Wünsche aus. Eine Patientenverfügung ist gerade für schwerkranke Menschen bedeutsam. Um die Hinterlassenschaften zu regeln und die Hinterbliebenen abzusichern sind Testamente und Vollmachten notwendig.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 3.2.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates