In Krisenzeiten kann es vorkommen, dass der Körper nicht die nötigen Nahrungsmittel erhält. Gerade, um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollte man sich jedoch auch mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen ausstatten. Doch nicht alle Nahrungsergänzungsprodukte halten auch das, was sie versprechen.
Die kompletten Nahrungsmittel sind heute teilweise so reduziert in den Nährstoffen, dass der Körper nicht genügend aufnehmen kann. Hinzukommt, dass in der Krise oft von einer einseitigen Ernährung ausgegangen werden muss. Nur mit den richtigen Vitaminen und Mineralien kann der Körper jedoch mit Energie versorgt werden und sich selbst vor Krankheiten schützen. Viele Menschen greifen schon jetzt im Alltag auf die bekannten Brausetabletten zurück, die Vitamine und Mineralstoffe spenden sollten. Man muss jedoch auch auf die Dosis achten. Es gibt kein Präparat, welches den Körper mit allen Vitaminen und Mineralien gleichzeitig versorgen kann. Manchmal müssen diese Stoffe auch in Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmitteln oder Essgewohnheiten aufgenommen werden, damit der Körper sie überhaupt noch speichern kann. Zu viele Präparate am Morgen zu nehmen, ist daher nicht gut. Dennoch sollte man sich bei der Einnahme auf den morgen konzentrieren, da somit die wichtigen Stoffe den Tag über im Körper wirken können.
Bei den Vitamintabletten sollte man zum Beispiel darauf achten, dass man seinem Körper keine Überdosis zuführt. Die Vitamine werden zwar nicht verwendet und wieder ausgeschieden, doch gerade bei Vitamin C kann dies unangenehm sein und brennen. Die Präparate müssen sich gegenseitig ergänzen. Zusammengefasst in Komplexe können sie am besten wirken. Der Arzt oder die Apotheke kann helfen, die richtigen Präparate aufeinander abzustimmen.
Eine tragbare Stromversorgung ist vielleicht von Campingausflügen bekannt. In Krisenzeiten kann sie ein ständiger Begleiter sein, wenn die Stromversorgung unterbrochen ist. Hierbei sollte man für sich ein Gerät finden, mit welchen leicht Strom erzeugt werden kann und welches den Strom noch speichern kann.
Es bietet sich eine tragbare Stromversorgung mit Trittmechanismus an. Hierbei kann eigene Energie erzeugt werden, wobei sowohl 12 Volt DC oder 220 Volt AC entnommen werden kann. Daher lassen sich die unterschiedlichsten elektronischen Geräte mit dieser Maschine mit Strom versorgen. Integriert sollten eine Batterie sein und ein Wechselrichter, der den Wechselstrom erzeugen kann. Je nach Gerät können Verbraucher mit bis zu 100 Watt betrieben werden. Intern befindet sich eine handelsübliche Steckdose, sodass man die elektrischen Geräte wie gewohnt, an die Dose anschließen kann. Es gibt eine Umschaltung auf die gewünschte Entnahme. Dabei können 3V-4,5V, 6V, 9V und 12V. Somit können fast alle Geräte im Haushalt abgedeckt werden und lassen sich leicht an die Versorgung anschließen. Manche Stationen beinhalten gleich eine Lampe oder einen Scheinwerfer, so kann die aufgeladene Energie ebenso in licht umgewandelt werden und einen Raum erhellen.
Der Vorteil an einem Trittmechanismus liegt auf der Hand. Hierbei muss die Kraft nicht nur an einer Handkurbel erbracht werden, sondern man kann sich bequem auf einen Stuhl setzen und mit den Füßen den Strom erzeugen: Wie beim Fahrradfahren bewegen sich die Kurbeln. In den Beinen haben die meisten Menschen mehr Kraft und mehr Ausdauer, als in den Armen. Die interne Batterie sollte bei jeder beweglichen Stromversorgung einmal im Monat aufgeladen werden, was die Lebensdauer verlängert und vor Tiefentladung schützt.
Als Weihnachtsgeschenk mag er vielleicht nicht gut geeignet sein, doch es gibt Notfallrucksäcke, die bereits fertig gepackt sind. Mit Preisen weit über 500 Euro muss man für derartige Modelle jedoch einplanen. Ein Notfallrucksack kommt immer dann zum Einsatz, wenn man seine gewohnte Umgebung für eine Zeit verlassen muss.
Oft sind schnelle Handlungen gefragt, sodass man nicht mehr genügend Zeit hat, alles zusammenzupacken. Daher muss der Notfallrucksack bereits fertig sein. Wer sich damit nicht auskennt oder ihn nicht selbst packen will, kann sich auf die fertigen Modelle verlassen. Dieser Rucksack kann die Bedürfnisse für zwei Personen mindestens abdecken und muss jederzeit griffbereit stehen. Äußerlich zeichnet den Rucksack aus, dass er sehr kompakt ist und für den Außeneinsatz gedacht. Er hat einen sehr robusten Boden und hat wasserfeste Taschen für die Mitnahme von wichtigen Dokumenten. Auch diese sollte man gleich in der Nähe des Rucksacks aufbewahren. Dann teilen sich die Inhaltsstoffe nach Überleben, Geld, Kommunikation und Nahrungsmittel. Faltbare Wasserkanister und tragbare Wasserfilter sind Grundausstattung für die Wasserversorgung. Weiterhin sind eine Thermoskanne, ein Kochtopf, Kompass, Ofen, Notzelt und Zündhölzer in dem Rucksack vorhanden.
Für die Lichtzufuhr können eine Stirnlampe, Taschenlampe und eine Tischkurbellampe weiterhelfen. Natürlich dürfen ein kleines Beil, ein Klappspaten und eine Axt nicht vergessen werden. Zur Hygiene sind in dem Notfallrucksack Handwaschschaum, Zahnputzutensilien, Handtücher und ein kleiner Metallspiegel enthalten. Bei Verletzungen kann das Erste Hilfe Set zum Einsatz kommen. Kleidungsstücke und weitere Ernährungsmittel müssen selbst hinzugefügt werden. Außerdem sind Goldmünzen oder andere Zahlungsmittel mit hinzuzulegen, um unterwegs einkaufen zu können.
Um sich ohne Navigationssystem zurechtfinden zu können, greifen viele Menschen auf einen Kompass zurück. Der Vorteil an einem Kompass ist, dass er auch ohne Strom funktioniert und immer Norden anzeigen kann. So fällt die Orientierung leichter. Bei einem Navigationssystem können die Batterien versagen oder die Verbindung zu den entsprechenden Satelliten fehlen. Hier sollte man sich im Notfall auf einen Kompass verlassen können.
Der Recta Kompass DP 6G ist beispielsweise für die Krisenausstattung vorgesehen. Es handelt sich um einen Weltkompass, der auf einem Armeekompass basiert. Dieser hat sich bei der Armee schon millionenfach bewähren können. Eingebaut ist das Global Nadelsystem von Recta. Hierbei sind Zeiger und Magnet getrennt eingesetzt. Die Konstruktion ist so geschaffen, dass die Inklination die Kompassnadel nicht weiter beeinflussen kann. Dieses zählt zu einem besonderen Qualitätsmerkmal. Bei einem normalen Kompass könnte die Nadel beeinflussbar sein und man findet den falschen Weg. Mit diesem System ist man jedoch auch in der Krise auf der sicheren Seite. Der Kompass benötigt nur eine kurze Einschwingzeit, sodass er schnell einsatzfähig sein kann. Außerdem ist das Gehäuse schlagfest gefertigt und für den Outdoor-Einsatz gut geeignet.
Die Kapsel am Kompass ist durchsichtig, weswegen Kartenarbeit kein Problem darstellt. Ausgestattet ist das Modell mit einstellbarer Deklination, mit einem Klinometer für Längs- und Querneigung und mit einer Umrechnungstabelle, die auf der Spiegelrückseite montiert ist. Es gibt außerdem eine 260 Grad Einstellung. Die Maße betragen 6,1 x 4,5 x 2,1 Zentimeter. Insgesamt wiegt der Kompass nur 55 Gramm und ist leicht in der Hand zu tragen.
Gehen die eigenen Vorräte an Trinkwasser zu Ende, muss man sich auf die Suche nach neuen Wasserquellen begeben. In der Regel sollte eine Trinkwasserversorgung aus der Leitung möglich sein. Bricht diese Versorgung jedoch ab, weiß man oft nicht, wie lange die Störung dauern kann. Es ist wichtig zu wissen, auf welche alternativen Wasserquellen man zurückgreifen kann.
Wasserstellen ohne Vegetation oder mit Resten von Kadavern sollten generell vermieden werden. Das Wasser ist verseucht. Solche Stellen können in Dörfern künstlich angelegt sein. Nutzt man das Wasser aus natürlichen stehenden Gewässern, wie beispielsweise Teichen, dann muss es vorher immer abgekocht werden. Hierbei tötet man alle Erreger ab und kann es dann notfalls auch zum Trinken verwenden. Ein Wasserfilter kann zusätzlich helfen, dieses Wasser zu reinigen und zum Verzehr aufzubereiten. Versalzenes Wasser kann destilliert werden und bleibt somit trinkbar. Ist kein Fluss, Bach oder Teich in der Nähe, kann man nach Stellen mit sehr grünem Gras suchen. Hier muss man oft nicht weit graben und schon kann dem Loch Wasser entnommen werden. Wasserlöcher oder Quellen sind nicht immer leicht zu finden, vor allem nicht in Städten. Muss man jedoch die Stadt verlassen, können diese Tipps bei der Übernachtung Outdoor helfen.
Auch Tau kann in der Morgendämmerung von den Gräsern gesammelt werden. Dabei bindet man das Wasser in einem sehr saugfähigen Material, wie beispielsweise ein Handtuch oder ein T-Shirt. Wenn dieses Material ausgewrungen wird, erhält man das kostbare Wasser. Selbst Schnee kann im Winter zur Wassergewinnung erhitzt werden. Dabei sollte man jedoch in kleinen Mengen vorgehen, um den Energiebedarf gering zu halten. In jedem Fall sind die alternativen Wasserquellen zusätzlich immer zu filtern.