Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: Mai 2010

Unabhängiges Licht-Heiz-System

Im Notfall muss man einen Raum nicht nur ohne Strom erhellen, sondern natürlich auch beheizen. Selbst die modernen Heizsysteme mit Öl oder Gas funktionieren nicht ohne den nötigen Strom. Daher benötigt man ein alternatives System, auf welches man sich hier verlassen kann.

Es gibt verschiedene Modelle und Systeme, die mit Kerzen oder Teelichtern funktionieren. Dabei sollte man natürlich auch einen entsprechenden Vorrat an Teelichtern angelegt haben. Für dieses System braucht man vor allem auch keine Vorkenntnisse und die Installation ist nicht besonders schwer. Das Heizsystem besteht aus einer Edelstahlplatte. Es gibt diese in unterschiedlichen Maßen, je nachdem wie viele Teelichter man verwenden will und welcher Wärmegrad mit der Heizung erreicht werden soll. Die einzelnen Bleche können beliebig im Raum angeordnet werden. Sie können beispielsweise direkt an der Wand hängen oder man kann sie auch auf den Fußboden stellen. Dafür benötigt man jedoch eine feuerfeste Unterlage, da das Blech sehr heiß werden kann. Die Teelichter entsprechen einer Heizleistung von über 1 KW und bringen zudem 10 Watt Lichtleistung im Raum. Dies reicht als Notbeleuchtung und Notbeheizung für einige Tage aus. Bei einer normalen Raumgröße kann eine Raumtemperatur von 21 bis 25 °C erreicht werden.

Da Teelichter ebenso Geld kosten, kann man die Heizkosten bei etwa 0,25 Cent in der Stunde ausrechnen. Das Licht schafft eine angenehme Atmosphäre zu Hause. Gleichzeitig kann es mit Duftölen oder mit Duftteelichten versehen werden. Die Verwendung ist auch jetzt schon anzuraten, da man so Heizkosten spart und ein angenehmes Raumklima erreichen kann. Je nach Teelicht kann die einzelne Brenndauer zwischen 3 bis 8 Stunden liegen.

Notplane vielseitig einsetzen

Eine Notplane oder ein Regenponcho ist in der Krise vielseitig einsetzbar und sollte daher auch mit in den Vorsorgebestand gehören. Hier gibt es viele verschiedene Produkte, zwischen denen man sich entscheiden kann, wobei jedoch der Einsatz in den meisten Fällen gleich ist.

Auf der Flucht oder bei einem längeren Aufenthalt im Freien kann der Poncho als Regenjacke genutzt werden. Er besitzt eine Kapuze und lässt sich einfach über die Kleidung drüberziehen. Selbst mit einem größeren Rucksack auf dem Rücken ist die Jacke leicht überzuziehen und kann genutzt werden. Hilfreich sind die Jacken natürlich in unauffälligen Farben, wie braun oder Olivgrün, sodass man im Gelände recht unerkannt bleibt. Die Rückenlänge ist bei den meisten Ponchos variabel und kann auf die Größe der Person angepasst werden. Die Sturmkapuze ist ebenso in der Größe zu verstellen. Die Nähte müssen an einer Notplane oder an einem solchen Poncho doppelt verschweißt sein, da sie erst somit wasserdicht sind. Verstellt man die Vorderlänge des Teils direkt auf die Körpergröße, umgeht man das Stolpern.

Ist der Poncho komplett aufgeknöpft, kann er als Notplane verwendet werden. Somit sind bestimmte Gegenstände abzudecken oder auch zu verstecken und vor Regen zu schützen. Die Plane kann auch als Unterstand dienen, bei sehr starkem Regen. An den Ecken sind dafür jeweils Ösen eingelassen, durch diese man dann die Leinen ziehen kann. So sichert man die Notplane entsprechend ab. Auch als Unterlage dient sie und schützt vor Wind und Kälte. Gefertigt werden die Modelle meist aus einer Polyethylenfolie und sind leicht zu transportieren.

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