Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: Januar 2010

Unabhängige Ernährung – So funktioniert der Vorrat

In der Krise herrscht Selbstversorgung. Jeder sollte in der Lage sein, sich für mehrere Wochen selbst versorgen zu können und demnach auch genügend Vorräte auf Lager haben. Doch wie viel sollte man wirklich bevorraten und wie funktioniert, die oft genannte Selbstversorgung wirklich effektiv.
Der Lebensmittelvorrat beinhaltet zunächst nicht nur Lebensmittel an sich, sondern natürlich auch das Trinkwasser. Viele sind noch sehr schlecht auf die wirklichen Krisenfälle vorbereitet und haben höchstens einen Vorrat von 14 Tagen im Haushalt. Das ist eindeutig zu wenig, denn man sollte sich auf mehrere Wochen einstellen oder auch mehrere Monate, sofern dies möglich ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass man einmal einen Vorrat anlegt und diesen dann in der Kammer lässt, denn die Lebensmittel verderben schnell. Vielmehr geht es darum, dass der Vorrat auch entsprechend aufgebraucht und nachgefüllt wird, sodass immer frische Lebensmittel vorhanden sind. Demnach muss auch eine ständige Überwachung über den Vorrat vorhanden sein. Hier ist es sehr wichtig, dass man eine Liste führt und genau weiß, was man gerade in der Vorratskammer auf Lager hat. Nur so kann dies auch nach und nach aufgebraucht und wieder neu hinterlegt werden. Ein abgelaufener Vorrat bringt in der Krise nichts. Außerdem sollte man auch in gewisser Weise auf die Selbstversorgung achten. Dabei ist es sehr wichtig, dass man auch sein Brot selbst backen kann oder einen kleinen Garten besitzt.
Wer dies schon jetzt beginnt, der hat seine Fähigkeiten nicht nur gut ausgeschöpft, sondern kann vor allem auch in der heutigen Zeit viel Geld sparen. Ebenso ist man gut auf die Krise vorbereitet, da man schon hier die Techniken oder das Mahlen des Getreides beispielsweise gut beherrscht.

Energieausfall betrifft alle Bereiche

In der heutigen Zeit merkt man kaum, wie abhängig man eigentlich von den unterschiedlichen Energiequellen ist. Dazu gehört nicht nur der Strom, sondern auch Gas, Öl oder Fernwärme sorgen für genügend Energie in einem Haushalt. Über verschiedene Verteilernetze werden diese dann in die Haushalte geleitet.
In der Krise kann es nicht nur zu einem Stromausfall kommen, sondern das komplette Energienetz könnte auch zusammenbrechen. Erst hier merken viele oft, wie abhängig man eigentlich ist. Daher gilt es, in jedem Bereich vorzusorgen. Auch Heizungen sind in den meisten Fällen von Elektrizität abhängig, denn hier funktioniert zum Beispiel die Zündung bei Ölheizungen mit Strom. Man sollte sich daher für die Krise auch einen gewissen Energievorrat anlegen. Wenn die Energiequellen ausfallen, sollte jeder Haushalt auch alternative Möglichkeiten für diesen Notfall bereithalten. Dabei lassen sich zum Beispiel die kleineren Mahlzeiten auch in einem Campingkocher zubereiten. Auch Grill- oder Holzkohle kann sehr hilfreich sein. Bei einer fehlenden Heizung sollte man immer zunächst einmal mit warmer Kleidung dagegenwirken. Wer allerdings eine Heizmöglichkeit hat, wie zum Beispiel einen Kamin, der sollte auch dafür genügend Stoffe bevorraten. Kommt es zu einem Energieausfall, dann ist es auch hier ratsam, den Haushalt nicht auskühlen zu lassen, sondern sofort mit dem Heizen zu beginnen. So verbraucht man nicht zu viel Materialien.
Beim elektrischen Licht sollte man sich auch mit Kerzen oder Taschenlampen behelfen können. Dafür benötigt man jedoch auch das Zubehör, wie beispielsweise Batterien oder Zündmittel. Akkus sind manchmal weniger gut geeignet, da diese im geladenen Zustand nicht so lange halten, wie normale Batterien. Der Energieausfall kann auch mehrere Wochen anhalten. Ebenso dafür muss man entsprechend vorbereitet sein.

Lebensmittelgefahr bei Staphylokokken

Wenn Lebensmittel lange lagern dann erhöht sich auch die Gefahr auf verschiedene Erreger. Diese lösen Krankheiten aus und können nicht nur in der Krise sehr belastend sein. Doch gerade, wenn die medizinische Versorgung nicht durchgängig gegeben ist, sind diese Erregern sehr gefährlich.
Bei den Staphylokokken handelt es sich zum Beispiel um Eitererreger. Diese gelangen durch eine unsaubere Verarbeitung in die Lebensmittel. Am meisten befallen davon sind zum Beispiel Kartoffelsalat, Fleisch- und Geflügelsalat oder bei gekochtem Schinken. Doch auch Cremes und Tortenfüllungen können damit belastet sein. Die Eitererreger befinden sich auch im Körper in verschiedenen Wunden und in den Schleimhäuten. Dabei können sie auch mit dem Speichel übertragen werden. Bei der Verarbeitung solcher Speisen sollte man sehr vorsichtig sein. Wenn hier Temperaturen zwischen 20 und 45 Grad Celsius herrschen, können sich die Keime besonders schnell vermehren. Bei einer solchen Vergiftung treten die Symptome bereits zwei bis sechs Stunden im Kreislauf auf. Hier sind erbrechen, Leibschmerzen und Durchfall die ersten Anzeichen dafür. Nur mit einer entsprechenden Hygiene, die auch in der Krise vorherrschend sein sollte, kann man diese Erreger entsprechend verhindern.
Wenn man Nahrungsmittel zubereitet, dann darf man weder auf die Speisen husten noch niesen. Wunden müssen immer sauber abgedeckt werden und dürfen bei der Zubereitung nicht offen sein. Auch Personen mit einem Hautausschlag oder mit Entzündungen auf der Haut sollten nicht in der Küche mitarbeiten. Weiterhin müssen die Lebensmittel kühl gelagert werden und sollten auch nur mit einem sauberen Löffel probiert werden, damit keine Keime hineingelangen.

Blutungen stoppen

Auch in der Krise kann es zu Notfallsituationen kommen, bei denen man die lebensrettenden Maßnahmen einleiten muss. In der Familie ist man meist der Ersthelfer und sollte daher auch über grundlegende Maßnahmen informiert sein. Das Absetzen eines Notrufs kann manchmal nicht besonders viel bringen, vor allem wenn kein Notarzt zum Unfallort durchdringen kann.
Neben der stabilen Seitenlage und der Herzdruckmassage sollte man jedoch auch wissen, wie das Blut eines Menschen zu stillen ist. Dabei sind alle Maßnahmen darunter zu sehen, die eine Blutung stoppen können. Gerade wenn wichtige Blutgefäße verletzte sind, sollte man die Blutung so schnell wie möglich anhalten, damit hier keine Verblutung eintreten kann. Es gibt verschiedene medizinische Praktiken, die auszuführen sind. So versiegelt man die Blutgefäße wieder oder klemmt sie entsprechend ab. Die erste Handlung im Notfall ist dabei immer, dass der betroffene Körperteil hochgelegt wird. So fließt das Blut in den Körper zurück und der Blutdruck wird an der blutenden Stelle eher verringert. Danach sollte man einen Druckverband mit Kompressen anlesen. Dieser verschließt die Wunde und drückt die Adern ein Stück zusammen. Auch damit ist die Blutung verringert. Bei sehr starken Blutungen können verschiedene Polster verwendet werden, die nochmals auf die Wunde drücken und noch besser verschließen können.
Möglich ist auch das Zudrücken der Arterie, wenn diese verletzt sein sollte. Die ist sehr körpernah durchzuführen. Doch auch dies ist keine endgültige Lösung, sondern ein Notarzt muss verständigt werden. Das Abbinden ist das Mittel der letzten Wahl, doch auch dieses muss vorgenommen werden, bis der Notarzt eintrifft und den Patienten weiterhin versorgen kann.

Ungewöhnliche Methoden zur Haltbarmachung von Lebensmitteln

Vor allem frische Lebensmittel ohne Konservierungsstoffe halten nicht besonders lange. Es gibt jedoch verschiedene Methoden, wie man diese Lagerdauer noch verlängern kann. Das Kühlen und Gefrieren oder auch das Einkochen kennt jeder. Es gibt jedoch auch noch ungewöhnlicherer Methoden, um die Haltbarkeit der Lebensmittel zu steigern.
Zum Beispiel wird das zuckern von Lebensmitteln nicht nur zur Süßung verwendet, sondern auch, um diese haltbarer zu machen. Dabei wirkt der Zuckerzusatz unter Hitzeentwicklung wie ein Wasserentzug und hemmt das Wachstum der Mikroorganismen. Diese Methode ist vor allem bei Marmelade oder Fruchtsirup zu erkennen. Doch auch kandierte Früchte werden gezuckert, um länger zu halten. Die Lagerdauer entspricht hier einigen Monaten bis hin zu einem Jahr. Der Gegensatz dazu ist das Säuern von Lebensmitteln. Dabei gibt’s man Essig oder Essigsäure hinzu und kann den pH-Wert der Lebensmittel absenken. Auch dadurch wird das Wachstum der Organismen gestört und man tötet diese bei einer sehr hohen Konzentration sogar ab. Gurken oder Fisch legt man gern auf diese Art und Weise und auch Bohnen oder andere Gemüse kennt man in dieser Konservierung. Somit sind sie einige Monate haltbar.
Beim Einlegen in Alkohol wird ebenso das Wachstum verhindert oder die Mikroorganismen werden abgetötet. Bei einem Rumtopf oder auch bei Früchten in Alkohol kennt man diese Methode, wodurch die Lebensmitteln einige Monate länger haltbar sind. Bei dem Einlegen in konservierenden Lösungen verhindert man den Luftzutritt. Dabei könnte man Kalk, Wasser oder auch Öl verwenden. Diese Methode kennt man von Eiern, Kräutern oder Schafkäse, wobei diese Lebensmittel dann Wochen bis Monate haltbar sind.

Sicherheit für unterwegs

Nicht nur die Ernährung oder der medizinische Schutz gehört zu den wichtigen Themen der Krisenvorsorge. Auch auf die persönliche Sicherheit muss man gut achten und hier natürlich einige Vorkehrungen treffen.

Es gibt verschiedene Mittel und Methoden, mit denen man sich sichern kann. Raub und Diebstahl gehören zu einer Krisensituation dazu und sollten vermieden werden. Unterwegs hat man jedoch oft wertvolle Gegenstände oder auch Nahrung mit sich, die man an einen Dieb nicht entbehren kann. Schon heute gehört die Kriminalität zu den wichtigen Themen und kann sich im Laufe einer Krise noch mehr erhöhen. Übergriffe und Diebstähle werden zunehmen. Dies kann man jedoch schon von vornherein verhindern, wenn man die richtigen Materialien dafür hat. Gerade unterwegs gehört es in der Krise dazu, dass man sich auf extra gesicherte Taschen und Rucksäcke verlässt. Auch mobile Safes können mitgenommen werden, damit die Wertsachen gut geschützt sind. Dazu zählen Papiere, Münzen oder teilweise auch Lebensmittel. Bei verschiedenen Rucksäcken ist es ein großes Sicherheitsmerkmal, wenn die Reißverschlüsse gesichert werden können. Wichtige Teile sind innen noch einmal mit einem Edelstahlnetz versehen, damit Diebe oder Räuber de Rucksack nicht einfach aufschneiden können. Es gibt auch diebstahlsichere Netze, die um die Tasche oder den Rucksack gespannt werden können.

Die Träger einer Handtasche sind beispielsweise mit einem Edelstahldraht gesichert. Somit kann sie nicht beim Tragen von den Schultern oder aus der Hand geschnitten werden und ist sicherer. In der Krise muss man sich darauf einstellen, dass man auch unterwegs ist und man darf sich nicht zu sehr auf die bestehende Sicherheit verlassen, sondern sollte selbst für sich sorgen.

Achtung Vergiftungsgefahr Salmonellen

Zu einem guten Lebensmittelvorrat gehört nicht nur der Vorrat an sich und die ausreichende Nahrung, sondern er muss auch entsprechend gepflegt werden. Bei der Lagerung von Nahrungsmitteln können sehr viele Krankheitserreger und Bakterien entstehen, die man kennen sollte und mit denen man auch umzugehen wissen muss.
Gerade Salmonellen zum Beispiel sind eine sehr häufige Ursache für zum Teil schwerwiegende Erkrankungen. Diese werden allein durch den Verzehr von den falschen Nahrungsmitteln aufgenommen. Sie können zum Beispiel in Geflügel, Hackfleisch, Wurstwaren, Hühner und Enteneiern enthalten sein. Selbst zubereitete Speisen sind vor den Salmonellen nicht geschützt. Kartoffelsalat, Dessertspeisen und auch Speiseeis können zum Beispiel von den Krankheitserregern betroffen sein. Mit den normalen Sinnesorganen des Menschen sind diese Erreger nicht wahrnehmbar. Die Krankheit tritt dann sechs bis zwölf Stunden nach dem Verzehr der infizierten Nahrungsmittel auf und äußert sich mit Erbrechen, Durchfall und Übelkeit. Manchmal können auch Kopfschmerzen und Fieber mit auftreten. Hier ist ein schnelles Handeln gefragt, denn eine Salmonellenvergiftung ist nicht harmlos.
Vorbeugen kann man den Erregern, indem man nicht nur die Lebensmittel, wie zum Beispiel das Geflügelfleisch ordentlich wäscht, sondern auch die Geräte und Hilfsmittel, wie zum Beispiel das Messer oder das Schneidebrett mit heißem Wasser abwäscht. Fleisch und Wurstwaren sollte man auch in der Krise nur eine möglichst kurze Zeit lagern und auch sehr kühl aufbewahren. Gerade im Sommer ist ein Tiefkühlfach und ein Kühlschrank zwingend notwendig. Sollte dieser nicht betrieben werden können, sind die Speisen nicht zu verzehren. Hier muss man auf andere Lebensmittel umsteigen.

Krisenvorbereitungen für Geldanlagen treffen

In Krisensituation sind die Banken oft als Erstes betroffen. Und das es eine Krisensituation geben wird ist sehr sicher. Als Anleger fragt man sich deshalb, wie sicher das eigene Geld auf der Bank ist.

Eine umfassende Sicherung des Eigenkapitals muss deshalb vor eintretenden der Krise erfolgen. Als Anleger und Investor muss man diesem Thema jetzt besondere Aufmerksamkeit schenken. Wichtiges Augenmerk ist im Moment der Erhalt des eigenen Vermögens und nicht die Rendite. Das schließt vor allem Neuinvestitionen aus. In dieser angespannten Situation ist es nicht ratsam, Geld fest durch Kapitalanlagen vermehren zu wollen. Eigentümer von Miethäusern sollten auf tiefgründige Modernisierungsmaßnahmen der Mietwohnungen verzichten. Gerade Mietraum stellt sich in Krisenzeiten als unrentable Kapitalanlage dar. Denn ist kein Geld vorhanden, kann es auch nicht fließen. Mieteinbußen sind sehr wahrscheinlich.

Als Vermieter sollte man deshalb vorsorglich die Solvenz von den eigenen Mietern prüfen. Zahlungsfähige Mieter sind eine bessere Voraussetzung, um über schlechte Zeiten zu kommen. Denn diese werden in Krisenzeiten ihren Mietzins eher zahlen können. Nach aktuellen Zahlen stehen derzeit in Deutschland circa 2,5 Milliarden Euro an Mietschulden aus. Die Gerichtsvollzieher können diesen Berg nur nach und nach abarbeiten. Kommen weitere Fälle hinzu, werden diese erst nach einem sehr langen Zeitraum in der Ablage bearbeitet. Gerade in wirtschaftlich widrigen Zeiten kann man sich Mietausfälle nicht leisten. Auch sanierungsbedürftige Objekte sind ein Hemmschuh. Vorhandene leerstehende Häuser und brachliegende Flächen sollte man lieber veräußern. Und dabei auch einen möglichen Verlust in Kauf nehmen.

Ein Grill für jede Speise

Dass nicht nur die Deutschen praktische Geräte erfinden können, haben die Südafrikaner bewiesen. Der Cobb-Grill erhielt den DISA South African Design Excellence Award. Der Grill ging um die Welt und wurde hochgelobt vom Time Magazin, von Motor Caravan Magazine und sogar Galileo, das Wissensmagazin von Pro7 stellte den Grill vor und beurteilte in als geniale Erfindung.

Wer sich beim Grillen, backen oder dünsten nie mehr die Finger verbrennen möchte, liegt mit diesem Gerät sehr richtig. Doch auch in der Krise kann der Grill gute Dienste leisten. Die Außenhülle und das Gestell bestehen aus Edelstahl und sorgen dafür, dass die Wärme im Inneren bleibt. Er fühlt sich auch beheizt immer noch kühl an. Selbst mit Glut und Gargut versehen, kann man den Grill bedenkenlos umsetzen. Das Multitalent wiegt nur 4,5 Kilogramm und ist sehr leicht händelbar. Der Grill besteht aus Grillplatte, Brennkorb, Edelstahlschale und Deckel. Die Grillplatte ist aus Keramik gefertigt. Sie ist hitzebeständig und mit einer Fettrille versehen, sodass Flüssigkeiten vom Gargut aufgefangen werden und nicht in Brennkorb gelangen können. Das vermeidet die unerwünschte Rauchbildung.

Im Brennkorb werden die Briketts eingelegt. Bereits sieben Briketts reichen aus, um Hitze für zwei Stunden zu erzeugen. Das Gerät eignet sich deshalb auch zum Backen oder Zubereiten größerer Braten. Auch ist der Rand des Korbes so gearbeitet, dass man auch einen Topf für die Zubereitung der Speisen darauf stellen kann. Die Schale ist spülmaschinengeeignet, was die Reinigung ungemein erleichtert. Der Lieferumfang beinhaltet auch eine Tasche für den Cobb Grill, eine Cob Wok, eine Cobb Pfanne und einen Pack Cobble Stone im Sechserpack. Mit einem Cobble Stone können sie circa zwei-einhalb Stunden grillen.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 2.6.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates