Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: Dezember 2009

Checklisten anlegen

Bei der Krisenvorsorge muss an viel Dinge gedacht werden. Vorsorge bedeutet nicht nur das planlose Anschaffen von vielen Hilfsmitteln, sondern auch diese zu ordnen. Um zu wissen, welche Vorsorgemaßnahmen schon erledigt wurden und welche noch ausstehen, ist es ratsam, sich Checklisten anzulegen.
Eine Checkliste ist eine Art Fragekatalog, mit Stichworten und Fragen zu einem bestimmten Thema. Mit Checklisten können sehr gut Vollständigkeitskontrollen durchgeführt werden. Bei der Krisenvorsorge lohnt es sich, mehrere Checklisten nach bestimmten Themengebieten zu erstellen. Checklisten lohnen sich im Bereich Haus/- und Wohnsicherheit, Lebensmittelvorrat, Notgepäck und Dokumentensicherung. Aber auch andere Bereiche wie Hausapotheken oder Sicherheitsvorkehrungen können mit Checklisten gut überprüft und kontrolliert werden. Prüflisten sind in der Regel so aufgebaut, dass man die vorhandenen Vorräte in Ober- und Unterkategorien aufteilt und diese schriftlich festhält. Am Beispiel Lebensmittelvorrat wären die Oberkategorien Getränke, Fleischprodukte, Obst, Milchprodukte. In den Unterkategorien werden die vorhandenen Lebensmittel den Oberkategorien zugeordnet. Zu Getränken zum Beispiel Wasser, Säfte, Kaffee usw. während der Krise wird in einer dritten Spalte festgehalten, welche Lebensmittel schon verbraucht sind und wo neue Vorräte angelegt werden müssen. Auf diese Weise ist es möglich, den Überblick nicht zu verlieren. Aber auch schon beim Beschaffen von Vorsorgeprodukten können Checklisten angelegt werden. Schon im Vorfeld können Dinge, die beschafft werden müssen aufgeschrieben werden. Die Liste kann dann nach und nach abgearbeitet werden. Die Wahrscheinlichkeit etwas zu vergessen, wird so stark eingeschränkt.
Checklisten können auch angefertigt werden, um in Krisensituationen nicht in Panik auszubrechen. Kommt es zum Beispiel zu Unfällen oder Katastrophensituationen, ist es wichtige einen klaren Kopf zu bewahren. Checklisten können dabei helfen die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge zu machen.

Koch- und Heizset für die Krisenvorsorge

Der Mensch muss seine Nahrung kochen und will es in der kalten Jahreszeit warm haben. Dazu werden Heizungen in allen Räumen einer Wohnung angeschlossen und jeder Haushalt verfügt über einen Herd, auf dem Speisen zubereitet werden können. In einer Krise können jedoch sehr schnell die Energiequellen, die das Beheizen möglich machen wegfallen. Die meisten Heizungen und Öfen werden mit Öl oder Strom versorgt. Gehen diese Rohstoffe zur Neige, müssen sich die Menschen einschränken oder bereits vorgesorgt haben.
Um sich optimal auf die Krise vorzubereiten, gibt es für diesen Fall ein Petromax Koch- und Heizset. Mit einfachen Handgriffen kann die Petromax-Laterne schnell zu einer Kochplatte oder einer Heizung umgebaut werden. Sollte es in der Krise zum Stromausfall kommen, sind Besitzer eines Petromax Koch- und Heizsets gut gerüstet. Der Vorteil dieser Mehrzwecksets ist, dass es mit Petroleum betrieben wird und somit nicht auf knappe Rohstoffe wie Öl zurückgegriffen werden muss. Die aufwendige Suche nach Holz oder anderen Brennmaterialien fällt für Besitzer des Koch- und Heizsets weg. Mit einem Aufsatz, der eine Kochplatte integriert hat, wird die Petromax zu einem Herd, der zu Hause genutzt werden kann, oder auch unterwegs. Speisen können schnell und unkompliziert aufgewärmt und zubereitet werden. Mit einem weiteren Zusatzteil kann aus der eigentlichen Outdoor-Laterne eine gut funktionierende Heizung gemacht werden. Die Miniheizung hat eine Leistung von 400 Watt. Die Wärme, die sie abgibt, ist ausreichend um einen Raum wohlig warmzuhalten.
Das Petromax Koch- und Heizset ist für die Krisenvorsorge eine lohnenswerte Anschaffung. Zu beachten ist, dass auch ein guter Vorrat an Petroleum im Haus vorhanden ist, damit die Hilfsmittel in Krisenzeiten genutzt werden können.

Anlegen von Vorräten mit Tiefkühlprodukten und Trockenprodukten

Essensvorräte anzulegen, ist bei einer bevorstehenden Krise eine wichtige Maßnahme. Damit sich Produkte möglichst lange halten, empfiehlt es sich diese einzufrieren. Nicht nur Produkte, die es im Laden im Tiefkühlfach zu kaufen gibt, können weiter eingefroren werden, auch Fleisch, Obst, Gemüse oder Brot können durch Einfrieren haltbar gemacht werden. Mit der Methode des Einfrierens können Produkte bis zu einem halben Jahr länger haltbar gemacht werden.
Das richtige Verpackungsmaterial begünstigt eine lange Haltbarkeit. Es sollte luftdicht und reißfest sein. Die einzufrierende Menge sollte so portioniert sein, dass sie flach im Tiefkühlschrank liegt. Dies begünstigt den Einfrier- und Auftauvorgang. Tiefkühlschränke sollten eine Mindesttemperatur von – 18 Grad Celsius haben.
Beim Einfrieren der Produkte sind ebenfalls einige Dinge zu beachten. Gemüse sollte vor dem Einfrieren abgekocht werden. Bei Obst ist das Abkochen nicht zwingend notwendig. Die Vorräte sollten jedoch immer portioniert eingefroren werden, da sie nach dem Auftauen nicht mehr eingefroren werden können. Fleisch kann entweder sofort nach dem Einkaufen eingefrostet werden oder vorher noch einmal scharf angebraten werden.
Auch Trockenvorräte können über einen längeren Zeitraum in einer Krise helfen. Zu den gängigen Produkten zählen getrocknetes Obst, Kartoffeltrockenprodukte, Teigwaren, Getreidekörner usw. Diese Produkte halten sich besonders gut, wenn sie in dunklen, luftigen und trockenen Vorratsschränken oder Regalen gelagert werden. Temperaturen von +15 bis +20 Grad Celsius begünstigen die Vorsorge. Die Trockenvorräte können dadurch ein bis zwei Jahre lang halten.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf den Verpackungen der Lebensmittel gibt für die Verbraucher einen groben Richtwert für das Verfallsdatum der Produkte. Bei der richtigen Lagerung der Produkte sind Lebensmittel durchaus auch noch einige Zeit nach dem Überschreiten des MHD zum Verzehr geeignet.

Schützendes Fluchtzelt in der Krise

Sollte es in der Krise einmal dazu kommen, dass man nicht im Haus schlafen kann, muss auch hier vorgesorgt werden. Ein Haus kann schlecht von einem Ort zum anderen transportiert werden. In der Krise kann es schnell vorkommen, dass die Menschen aus ihren Häusern müssen und wo anders Unterschlupf suchen müssen. Darum sollte in jedem Haushalt ein Fluchtzelt vorhanden sein. Bei Gefahren, bei denen man das Haus verlassen muss, ist das Fluchtzelt eine gute Übergangslösung, um nicht unter freiem Himmel schlafen zu müssen.

Das Fluchtzelt bringt viele Vorteile mit sich. Es ist schnell auf und abgebaut. Außerdem ist es leicht zu transportieren. Im Innenraum ist Platz für bis zu drei Personen. Das Zelt bietet Schutz vor Regen und Wind. Mit einer schlichten Farbgebung in grün und schwarz, ist man in dem Zelt auch gut getarnt.

Das Fluchtzelt hat zwei Eingänge. Weiterhin gibt es zwei Innentaschen, in denen die wichtigsten Wertgegenstände verstaut werden können. Weiterhin ist das Zelt von außen mit PU-beschichtet und ist deshalb schwer entflammbar. Sollte die Krise im Sommer über einen hereinbrechen, ist man im Zelt vor Ungeziefer durch ein Moskitonetz geschützt.

Das Fluchtzelt ist komplett mit einem Reparaturset. Sollten die Wettereinflüsse oder andere Dinge das Zelt beschädigen, ist es in seiner Funktionalität gestört. Um den optimalen Schutz wieder herzustellen, ist es wichtig, das Zelt reparieren zu können. In dem Reparaturset sind die nötigsten Werkzeuge und Materialien enthalten.

Das Fluchtzelt wiegt eingepackt 4,4 Kilogramm und hat einen teilbaren Packsack. Mit einem Fluchtzelt ist man in der Krisenvorsorge in jedem Fall auf der richtigen Seite. Solange die Krise noch nicht da ist, kann das Zelt auch zum Campen genutzt werden.

Schutz vor Vorratsschädlingen

Wurden ausreichend Lebensmittelvorräte für die Krise angelegt, ist es auch wichtig, diese vor ungebetenen Mitessern zu schützen. Werden die Lebensmittel von Vorratsschädlingen befallen, werden sie schnell ungenießbar. Die Gefahr besteht darin, dass Befall gar nicht wahrgenommen wird, bzw. der gesamte Vorrat betroffen sein kann. Deshalb sollten die Lebensmittel richtig gelagert und regelmäßig kontrolliert werden. Um auf den Befall von Schädlingen reagieren zu können, ist es wichtig zu wissen, welche Formen von Schädlingen es überhaupt gibt. Die bekanntesten und verbreitetesten Schädlinge sind die Fliegen. Sie befallen besonders Fleischwaren, Käse oder Fisch und sorgen für Fressschäden. Durch die wechselnden Aufenthalte an ihren Fressstellen ist eine Keimübertragung leicht möglich. Weiterhin vermehren sich Fliegen in geeigneten Temperaturen sehr schnell und können zur Belastung werden. Um Fliegenbefall zu bekämpfen, gibt es technische Möglichkeiten, wie das Aufstellen von UV-Lampen oder das Aufhängen von Klebestreifen. Um einen Befall zu vermeiden, ist es ratsam Lebensmittelreste immer wegzuräumen und Räume zu lüften und Durchzug herzustellen, damit die Vermehrungsbedingungen eingeschränkt werden. Ein anderer Schädling, der weniger bekannt ist, ist der Reismehlkäfer. Das ist ein schmaler, brauner Käfer, der drei bis vier Millimeter lang ist. Dieses Ungeziefer kommt häufig in pflanzlichen Produkten, wie Getreideprodukten, Mehl, Reis, Nüssen, Trockenobst oder Tierfutter vor. Einen Befall erkennt man am muffigen Geruch wie auch an Fressschäden. Da der Käfer seine Larven auch in den Lebensmitteln absetzt, entstehen beim Schlüpfen Verunreinigungen der Lebensmittel. Um befallene Lebensmittel von dem Ungeziefer zu säubern, sollte das befallende Produkt zehn Tage eingefroren werden. Vor einem Befall kann man die Lebensmittel schützen, indem sie in fest verschließbaren Gefäßen gelagert werden.

Tipps zur Lebensmittellagerung

In der Krise ich nicht nur wichtig, dass viele Vorräte im Haus sind, auch die richtige Lagerung ist enorm wichtig. Denn was bringt ein großer Vorrat an Lebensmitteln, wenn sie falsch gelagert werden und schnell ungenießbar werden. Bei der Krisenvorsorge sollte darauf geachtet werden, dass man sich über verschiedenen Lagermöglichkeiten und die Haltbarkeit von verschiedenen Lebensmitteln informiert.
Um Lebensmittel optimal zu Hause lagern zu können, sollten im Optimalfall vier Lagermöglichkeiten vorhanden sein. Diese sind ein Kühlschrank, Gefriergeräte oder -truhen, eine Speisekammer und ein Keller. In diesen Lagerräumen können Lebensmitteln je nach ihrem Lagerbedürfnis aufbewahrt werden. Auf Verpackungen werden oft Hinweise angebracht, wie Speisen gelagert werden sollen. Dabei gibt es verschiedene Lagermöglichkeiten. Bei Tiefgefrierlagerung sollte die Lagertemperatur bei mindestens minus 18 Grad-Celsius liegen. Dies ist eine Möglichkeit, um Tiefkühlkost und Gefrierkost, wie Obst, Fleisch oder Brot zu lagern. Die Produkte können auf diese Weise bis zu einem Jahre haltbar gemacht werden. Bei der gekühlten und der kühlen Lagerung sind Temperaturen von null bis 18 Grad-Celsius vorgesehen, um Lebensmittel frisch zu halten. Diese Lagerungsmöglichkeiten eignen sich für Lebensmittel, die sich nur ein bis zwei Tage halten müssen, also für die Speisen, die gerade im Gebrauch sind.
Die Lagerung von Speisen bei Zimmertemperatur ist in Krisenzeiten unangebracht. Lebensmittel haben dann oft sehr schnell ihre Haltbarkeitsgrenze erreicht. Um Salze, Gewürze, Kartoffeln oder Getreide zu lagern, eignen sich dunkle, kühle oder trockene Räume. Durch diese Bedingungen wird vermieden, dass sich neue Keime oder Schimmel bilden und die Produkte unbrauchbar werden. In allen Fällen gilt, dass die Lagerungsmöglichkeiten der Krisensituation angepasst werden müssen, d.h., die Lagerstätten müssen groß genug sein, um so viele Lebensmittel aufnehmen zu können, dass die Krise unbeschadet überstanden werden kann.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 3.2.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates