Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: August 2009

Taschenmesser als Überlebenswerkzeug

Schon heute haben viele Menschen ein Taschenmesser einstecken. Gerade wenn man einmal schnell ein kleines Werkzeug braucht oder gar ein Messer, sind die handlichen Begleiter immer als Erstes im Einsatz. Auch für die Krise sollte man sich ein Taschenmesser zulegen.

Taschenmesser ist ein recht veralteter Begriff. Heute handelt es sich vielmehr um Multifunktionswerkzeuge und nicht nur um Messer. An einem Taschenmesser hat man wesentlich mehr dran, als nur ein Messer zum Schneiden. Dennoch ist das Messer bis heute die beliebteste und am meisten genutzte Funktion. Bei einem Taschenmesser gibt es jedoch auch große qualitative Unterschiede. Bevor man sich deshalb für ein Modell entscheidet, was auch lange halten soll, muss man sich über die jeweiligen Hersteller erkundigen und möglicherweise solch ein Messer auch mal in die Hand nehmen oder sich vorführen lassen. Nichts ist schlechter, als ein Messer, welches ständig zusammenklappt oder einfach nicht brauchbar ist. In der Krise muss es manchmal schnell gehen und hier braucht man ein sehr hilfreiches Werkzeug, auf das man sich auch verlassen kann. Leatherman ist zum Beispiel eine Firma, die sehr gute Werkzeuge anbietet, bei denen man sich sogar aussuchen kann, welche Funktionen man genau an dem Messer braucht.

Wichtige Funktionen sind neben dem Messer zum Beispiel auch eine Zange oder ein Büchsenöffner. Ein Schweizer Taschenmesser zeugt auch von sehr guter Qualität und wird schon aus Tradition her sehr gut gefertigt. Verschiedene Schraubendreher oder auch eine Feile können an einem solchen Werkzeug hilfreich sein. Wenn man jedoch noch nie im Freien diese Werkzeuge eingesetzt hat, kann man auch nicht testen, welche Funktionen überlebenswichtig sind. Hier kann man sich zum Beispiel ein Wochenende im Zelt die Zeit nehmen und sich auch draußen mit dem Multifunktionswerkzeug befassen.

Keime und Sprossen als Krisennahrung

Gesunde und wirklich nährstoffreiche Lebensmittel sind in der wirklichen Krise wohl kaum zu finden. Hier muss man sich auf das beschränken, was es zu kaufen gibt, oder man sorgt entsprechend vor mit verschiedenen Lebensmitteln und Geräten.

Der Eigenanbau kommt nur für diejenigen infrage, die auch ein Grundstück und einen Garten besitzen. Manchmal haben jedoch auch diese keine Chance, etwas anzubauen. Schon allein, wenn der Regen oder die Luft entsprechend verseucht ist oder man sich gerade in der Jahreszeit Winter befindet, sind nahrhafte Lebensmittel sehr selten und auch sehr teuer. Hier kann man sich jedoch auch von Sprossen und Keimen ernähren, denn diese haben besonders viel Energie. Um diese ernten zu können, braucht man jedoch ein spezielles Gerät. Die Keime müssen vorher aufgehen, damit sie die Energie entfalten. Am besten eignet sich hier ein Sprossenkeimgerät. Dieses besteht aus mehreren Lagen Ton. Hier liegen die Keime, wie im Gartenboden vergraben. Sie werden dunkel und feucht gehalten, nur dass man in diesem Fall keine Erde benötigt.

Der gebrannte Ton hat die Eigenschaft, dass er 10 Prozent seines Gewichts auch als Wasser speichern kann. Diese Feuchtigkeit wird dann nach und nach an die Keime abgegeben, sodass sie sich entfalten können. Dabei funktioniert der Prozess, wie in der Natur. Die im Samen vorhandenen Enzyme werden aktiviert. Dabei sind auch Vitamine, Fermente, Eiweiße und Kohlenhydrate in Mengen in den Sprossen und Keimen enthalten. Man sollte sich mit dem Gerät jedoch vorher vertraut machen, bevor die Krise kommt. Vor allem wenn man keinen Garten hat, kann man schon jetzt von den nahrhaften Keimen profitieren.

Verhalten bei Pilzvergiftung

Giftpilze gibt es wesentlich weniger, als essbare Pilze, doch sie haben eine große Verwechslungsgefahr, die bei Verzehr schlimm enden kann. Gerade jetzt in der Pilzzeit sollte man sich deswegen erkundigen, welche Pilze man wirklich essen kann und welche nicht.

Kommt es dennoch zu einer Pilzvergiftung, so ist besonders schnelles Handeln gefragt. Normalerweise müsste man in erster Linie einen Arzt aufsuchen, doch in einer Krisensituation ist das fast nicht immer möglich. Deshalb sollte man auch eigene richtige Entscheidungen treffen können. Das Interessante an den Giftpilzen gibt, dass man sie nach den bekannten Regeln kaum bestimmen kann. Nicht jeder Pilz, der Lamellen unter seinem Hut trägt ist auch giftig. Die Gifte der Pilze können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Wenige von ihnen haben eine tödliche Giftwirkung und schädigen die inneren Organe dauerhaft. Bei den enthaltenen Nervengiften sind die tödlichen Folgen eher selten, aber dennoch möglich. Giftige Pilze haben aber auch generell eine Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Dabei bewirken die Gifte in erster Linie Bauchschmerzen und führen zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Wer diese Zeichen alle richtig deuten kann. Der solle auch gut handeln können im Falle der Vergiftung.

Als Erstes sollte man generell Ruhe bewahren, denn wenn man sich die Zahl der Vergiftungen genauer ansieht, merkt man schnell, dass die Mehrheit relativ harmlos ist. Man darf in diesem Fall auch weder Milch noch Alkohol dem Körper zuführen, denn beides verstärkt die Symptome noch mehr. Auch Salzwasser ist auch gesundheitlichen Gründen zu vermeiden. Eine generelle Regel ist zu beachten, denn je eher sich nach dem Verzehr Symptome einstellen, desto harmloser ist die Vergiftung. Die wirklich giftigen Sorten haben eine sehr lange Zeit im Körper zu wirken und zeigen sich erst nach einigen Stunden.

Was gehört in ein Erste Hilfe Set?

Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung gehört zu den wichtigsten Punkten der Krisenvorsorge. Doch nicht nur in der Krise kann man von einem solchen Set Gebrauch machen. Auch im normalen Alltag ist das Erste-Hilfe-Set sehr wichtig und sollte immer im Haus bereitliegen.

Ein paar Pflaster und eine Schere bilden jedoch noch keine erste Hilfe. Ein solches Set muss wesentlich größer und umfangreicher sein, damit man auf alles vorbereitet sein kann. Solche Sets sind mittlerweile fast überall zu bekommen in Apotheken oder auch in den Drogeriemärkten. Meistens werden sie für die Hausapotheke genutzt oder für die Reisen. Es gibt jedoch bestimmte Dinge, die in einem solchen Set immer mit enthalten sein müssen. Ist dies nicht der Fall, dann kann man es trotzdem behalten, muss aber aufrüsten. Es gehören viele verschiedene Verbandpäckchen hinein. Diese sind zum Beispiel in einer Vielzahl in einem Erste-Hilfe-Koffer für das Auto enthalten. Dazu gehören entsprechende Kompressen, die man direkt auf die Wunde legen kann und die Verbände, die man herumlegt. Natürlich sollten auch ein Dreieckstuch und eine Rettungsdecke in Silber vorhanden sein. Somit kann man zum Beispiel einen Arm stützen und den Verletzten vor dem Auskühlen schützen.

Alle Produkte müssen entsprechend desinfiziert sein und steril verpackt. Damit man sie nicht beschmutzt, wenn man die Verbände aus der Verpackung nimmt, sollten auch Einmalhandschuhe und Feuchttücher vorhanden sein, um sich zu desinfizieren. Für die kleinen Verletzungen sind Pflaster sehr wichtig und selbstverständlich auch eine Schere. In einem größeren Set ist auch Alkohol vorhanden, Tupfer, Klammern, Sicherheitsnadeln, Spritzen, ein Skalpell und ein Fieberthermometer. Nur so ist man auch alle Eventualitäten vorbereitet.

Tragbarer Safe für die Wertsachen

Bei einem notfalls kann es schnell passieren, dass man das Haus umgehend verlassen muss. Darauf muss man sich schon jetzt vorbereiten, denn in der Krise muss es dann ganz schnell gehen und man hat keine Zeit mehr sich die nötigen Sachen einzupacken.

Deshalb gehört neben dem Notfallgepäck, wo auch die wichtigsten Dokumente mit enthalten sind, auch ein bisschen Kleingeld und Wertsachen dazu. Diese sollte man aber sicher verstauen können. Das kann man zum Beispiel über einen tragbaren Safe realisieren. Ein solcher Safe ist meisten leicht, flexibel und kann überall mit hingenommen werden. Alle Wertsachen finden darin Platz und man kann den Safe an einen fixen Punkt anbinden. An dem Safe befindet sich auch ein Edelstahlkabel. Dadurch kann der Safe nicht abgerissen oder zerschnitten werden und bleibt an dem fixen Punkt bestehen. Die äußere Hülle ist trotz der Flexibilität auch sehr robust. Das Verschlusssystem ist patentiert und kann nur vom Besitzer geöffnet werden.

Die äußere Hülle ist auch entsprechend noch einmal abgesichert und schnittfest. Ein Diebstahl durch Zerschneiden kann somit ausgeschlossen werden. Wasserdicht ist dieser Safe auch. Im leeren Zustand kann man ihn platzsparend zusammenfalten auf nur ein Drittel seiner vorherigen Größe. Man bekommt den Safe inklusive Schloss geliefert und kann ganze 2,5 Liter hineintun. Dabei ist der Safe an sich nur 300 Gramm schwer und kann leicht transportiert werden. Das Schloss ist am Edelstahlkabel befestigt und bindet es zusammen. Nur so können die Wertsachen auch sicher und diebstahlgeschützt mit nach draußen genommen werden. Menschen sind in der Krise unberechenbar.

Notgeld für die Geldbörse

Geld hat nicht immer denselben Wert. Bei einer Inflation kann das Geld sehr schnell an Wert verlieren und somit auch kaum noch gebraucht werden. Es gibt jedoch Stoffe, die immer einen gewissen Wert besitzen. Darunter zählen auch Silber und Gold.

Im Notfall sollte man einen gewissen Vorrat an Silber und Gold zur Verfügung haben, denn hier handelt es sich um eine krisensichere Währung. Selbst wenn das Papiergeld keinen Wert mehr hat und viele Aktien von Firmen in den Keller gegangen sind, kann man davon ausgehen, dass die Edelmetalle ihren Wert behalten. Es gibt Notgeld, welches man sich ganz leicht ind er Geldbörse aufbewahren kann. Dieses Notgeld kann leicht transportiert werden und hat einen bestimmten Wert, mit dem man einige Tage verbringen kann. Hierbei kauft man einen 10 Gramm schweren Goldbarren, der recht klein ist. Er kommt in einem praktischen Scheckkartenformat und hat gleichzeitig auch ein Echtheitszertifikat dabei. Dieser Wert kann in jeder Notsituation weiterhelfen, denn momentan beträgt der Wert einer Unze um die 950 US Dollar. Eine Feinunze sind etwa 31 Gramm.

In einem wirklichen Krisenfall wird man mit dem Papiergeld nicht sehr weit kommen. Deshalb ist es wichtig, dass man sich auch nach anderen Möglichkeiten umsieht, und Alternativen austestet. Selbst wenn man verreist, kann der Barren weiterhelfen. Wenn es in dem jeweiligen Land auch zu einer Krise kommt, dann kann man mit dem Gold bezahlen. Gold ist überall auf der Welt ein geschätztes Zahlungsmittel. Ein solcher Goldbarren kostet nicht viel und kann bequem in der eigenen Geldbörse transportiert werden. So ist man vor der Krise ein Stück weit geschützt und kann sich noch ein paar Tage versorgen.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 3.2.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates