Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Archiv: April 2009

Finanzielle Sicherheit mit Edelmetallen, Bargeld und Tagesgeld

In wirtschaftlichen Krisenzeiten geht es nicht darum, Geld durch Spekulation zu vermehren, sondern sein Vermögen zu sichern. Neben der Sicherheit ist auch die Verfügbarkeit entscheidend. D.h. es kommen nur Geldanlagen in Frage, die Kapitalgarantie bieten und jederzeit ohne Abschläge verfügbar sind. Im wesentlichen sollte man sein Vermögen daher anlegen in Edelmetalle, Bargeld-Reserve und Tagesgeld. Alle anderen Anlageformen sollte man nur für Geldbeträge wählen, auf die man im Notfall auch gut verzichten kann. Im folgenden die Vor- und Nachteile der drei empfohlenen Anlageformen:

1. Edelmetalle (Gold und Silber)
Vorteile:Gold und Silber bieten den bestmöglichen Schutz vor Inflation. Alle anderen Anlageformen (auch Immobilien) verlieren in einer Hyperinflation kräftig an Wert. Außerdem ist die Anlage in Gold und Silber auch anonym möglich.
Nachteile: Bei größeren Mengen (v.a. bei Silber) muss man sich um die Lagerung Gedanken machen. Auch der Transport ist je nach Menge nur eingeschränkt möglich. Außerdem ist zu beachten, dass es eine Differenz zwischen An- und Verkaufspreis gibt.

2. Bargeld-Reserve
Vorteile: Der größte Vorteil liegt ganz klar in der Verfügbarkeit. Man sollte immer eine gewisse Bargeld-Reserve im Haus haben. So hat man selbst im worst case, wenn die Bank von heute auf morgen dicht macht, Geld für die wichtigsten Dinge.
Nachteile: Auch und gerade für Bargeld, sollte eine sichere Aufbewahrung gewährleistet sein. Vor allem sollte auch nicht unbedingt jeder wissen, dass man größere Mengen an Bargeld im Haus hat. Inflation frisst den Wert des Bargeldes früher oder später in jedem Fall auf.

3. Tagesgeld
Vorteile: Die Verzinsung bringt einen - wenn auch geringen - Vermögenszuwachs und man braucht sich keine Gedanken um die Lagerung zu machen.
Nachteile: Bei Hyperinflation wird auch das Geld auf dem Tagesgeldkonto entwertet. Zwar werden bei Inflation auch Zinsen angehoben und der Verlust daher etwas abgefangen. Doch je stärker die Inflation, desto größer wird auch hier der Verlust sein. Vor allem, da die Zinsen ja auch nur in größeren Abständen gutgeschrieben werden. Desweiteren hat man bei einem Tagesgeldkonto natürlich immer das Risiko einer Bankpleite. Die Einlagensicherung gibt zwar etwas Sicherheit, doch ist im Falle mehrerer Pleiten größerer Banken die Frage, ob der Staat dies dann überhaupt noch einhalten kann. Und selbst wenn ist zu berücksichtigen, dass es eine Weile dauert, bis man das Geld von der Einlagensicherung bekommt.

Fazit und Tipps: Größere Vermögen sollten vor allem in Edelmetallen und Tagesgeld angelegt werden. Eine gewisse Bargeldreserve (am besten mindestens zwei Monatsausgaben) sollte aber auf jeden Fall ebenfalls vorhanden sein. Wer starke Nerven hat und im schlimmsten Fall auf das investierte Geld verzichten kann, kann einen Teil auch in ausgewählte Aktien anlegen. Bei Tagesgeldkonten empfiehlt es sich auf jeden Fall die Nachrichtenlage zur jeweiligen Bank genau zu verfolgen. Es sollte auch die Möglichkeiten geben, Geld von seinem Tagesgeldkonto in einer Filiale bar zu beheben, um es ggf. auch schnell verfügbar zu haben. Eine Möglichkeit, die längst nicht alle Direktbanken anbieten. Höhere Beträge sollte man auf jeden Fall auf mehrere Konten bei verschiedenen Banken verteilen. Das streut das Risiko und erhöht für den Fall, dass man von der Einlagensicherung Gebrauch machen muss, die Auszahlungsquote.
Bei optimal-banking.de finden Sie eine schöne Übersicht der angebotenen Tagesgeldkonten. Immer auf dem neuesten Stand mit aktuellen Zinssätzen.

Der Staat rät zur Vorsorge

Auch der Staat ist sich aufgrund der langjährigen Geschichte bewusst, dass die Menschen eine Krisenvorsorge unternehmen sollen und das diese wichtig für das Überleben ist. Der Staat ist sich selbst bewusst, dass er nicht lange die bundesweite Versorgung aufrecht erhalten könnte.

Deshalb muss man zwingend auch an eine persönliche Vorsorge denken. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz informiert schon lange darüber, wie man die richtige Vorsorge trifft. Dabei wird das Hauptaugenmerk vor allem auf Ernährung, Verteidigung und Wasser gelegt. Dies sind die wichtigsten Dinge, um das Überleben zu sichern. Die Ernährungsvorsorge ist sogar teilweise die Aufgabe des Staates. Die Sicherstellung der Ernährung in Not- und Krisenzeiten gilt in Deutschland sogar als hoheitliche Aufgabe und ist durch entsprechende Gesetze geregelt ist. Dafür gibt es das Ernährungssicherstellungsgesetz (ESG), das vor allem bei politischen und militärischen Krisen greifen soll, vor allem im Spannungs- und Verteidigungsfall. Die Versorgung der zivilen Bevölkerung muss gesichert sein.

Nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl hat man auch das Ernährungsvorsorgegesetz (EVG) verabschiedet. Hier geht es vor allem darum, die Lebensmittel vor Umwelt- und Naturkatastrophen zu sichern. Selbst terroristische Anschläge oder auch ein Atomkrieg können alle Lebensmittel auf den Feldern vernichten. Der Staat muss deshalb die ausreichende Vorsorge mit Erzeugnissen der Land- und Ernährungswirtschaft gewährleisten. In den Gesetzen sind viele Verordnungen erlassen, die auch zeigen, wie man sich in einem solchen Fall zu verhalten hat und welche Schritte der Staat als nächstes gehen muss. Dennoch darf man die persönliche Vorsorge nicht unterschätzen. Im Notfall ist man immer erst einmal auf sich selber gestellt.

Auf Notfälle richtig einstellen

Die Krise an sich ist zwar schon eine Notfallsituation, doch man sollte sich auch richtig auf einen Notfall im Haus einstellen. Dazu gehören verletzte Personen, die man versorgen muss oder auch Einbrecher, gegen die man sich wehren muss.

Kommt zu einem Überfall oder zu einem Einbruch, sollte man sich immer vor Augen halten, dass es die Personen in der Krise nie auf das Leben der anderen abgesehen haben, sondern vielmehr auf materielle Dinge oder Lebensmittel. Menschen werden jedoch generell in solche einer Situation aggressiv, wenn sie mit dem eigenen Leben kämpfen müssen. Zu Bekämpfung solcher Einbrecher benötigt man Pfefferspray oder einen Elektroschocker. Diese Dinge sind auch hilfreich, wenn man auch die Straße gehen muss und es ist ein Notstand ausgebrochen. Wenn möglich sollte man nicht versuchen den Helden zu spielen, sondern lieber zu flüchten, sobald eine Situation zu angespannt wird.

Kommt es zu einem Notfall und man muss die Polizei oder einen Krankenwagen rufen, sollte man sich die Vorgehensweise genau einprägen. Die erste Regel für einen solchen Fall ist immer Ruhe bewahren. Dann kann man über alles nachdenken und auch die Helfer schnell informieren. Die 110 ist die bekannte Nummer in Deutschland für die Polizei. Mit der 112 erreicht man die Feuerwehr oder den Rettungsdienst. Die 112 ist auch in fast allen anderen Eu-Staaten die Nummer für Notfälle, die man sich einprägen sollte. Danach ist es wichtig, nach den fünf W’s zu handeln. Wo ist etwas passiert, was ist passiert, wie viele sind verletzt und welche Verletzungen haben sie. Danach sollte man auf Rückfragen warten. So sollte das System auch in der Krise funktionieren, denn wenn die Verbindung abbricht, weiß der Rettungsdienst genau, was zu tun ist. Am besten spielt man die Notfallsituationen immer wieder mit allen Familienmitgliedern durch, sodass alle Beteiligten Bescheid wissen.

Vitamine erhalten

Es ist bekannt, dass man Lebensmittel in der Krise haltbar machen muss. Sonst kann man sie nicht lange verwenden. Die Nahrungsmittel, wie Gemüse oder Obst, würden Schimmel ansetzen, und wären nicht mehr genießbar. Man muss sich deshalb mehrere Methoden anschauen, wie man die Vitamine erhalten kann.

Vitamine sind sehr wichtig für den menschlichen Körper und sind selbst bei Konservierungsarten noch erhalten. Die Verfahren müssen nur sehr schonend durchgeführt werden. Nährstoffe bleiben immer in den Lebensmitteln erhalten, auch wenn es längst nicht so viele sind, wie bei frischem Obst oder Gemüse. Viele Methoden zur Konservierung sind schon altbekannt und haben auch in früheren Krisen weitergeholfen. Generell kann man Obst oder Gemüse bis zu einem Monat lagern oder gar länger. Gerade Äpfel oder Kartoffeln brauchen dafür aber einen dunkeln und kühlen Raum. Er darf nicht feucht sein, da sich so auch schnell Schimmel ansetzen kann. Ebenso wenn der Raum zu warm ist. Hier eignet sich ein Keller. Beim bloßen Einlagern bleiben alle Vitamine und Nährstoffe in den Lebensmitteln erhalten.

Selbst die behandelten Lebensmittel müssen kühl und trocken gelagert werden. Generell muss man beachten, je stärker die Lebensmittel erhitzt werden, desto länger können die lagern. Allerdings gilt hierbei auch, dass die meisten Vitamine verloren gehen. Die Lebensmittel müssen auch luftdicht verschlossen werden, damit eine lange und vitaminreiche Lagerung möglich ist. Am meisten wird das Obst und Gemüse geschont, wenn man die Variante des Einfrierens nutzt. Bei Minus 18 Grad ist eine längere Haltbarkeit versprochen und fast alle Vitamine bleiben erhalten. Erhitzt man die Lebensmittel zum Einkochen oder zum Trocknen, dann gehen viele Vitamine verloren. Nur wenn man in der Sonne trocknet, können einige erhalten bleiben.

Verschiedene Getreidesorten einlagern

Es gibt verschiedene Getreidesorten, die man in den Lebensmittelvorrat mit einbeziehen sollte. Neben Roggen und Weizen, die auch die nötigen Nährstoffe liefern, sollte man auch auf unbekanntere Getreidesorten zurückgreifen, um eine gewisse Abwechslung zu bekommen.

Gerste zum Beispiel ist ein vergessenes Getreide auf dem Lebensmittelmarkt. Es wird hauptsächlich als Futtergetreide für Tiere eingesetzt und nicht zu Brot verarbeitet. Der Eiweißgehalt liegt jedoch bei 12 bis 15 Prozent und man bekommt mit der Gerste somit jede Menge Aminosäuren für den menschlichen Organismus. Man kann das Getreide mit anderen Sorten mischen und sehr aromatische Brote backen. Das Aroma der Gerste ist eher malzig. Der Glutengehalt ist jedoch nur sehr gering. Deshalb sollte man nur eine geringe Menge zum Backen dazugeben. In Form von Graupen kann man die Gerste auch gut zu Suppe verarbeiten und sie wird auch bekannterweise zur Bierherstellung genutzt. Besonders interessant für die Versorgung in der Krise ist auch das Gerstenwasser. Dabei kocht man das Gerstenkorn ungemahlen aus. Das spätere Wasser ist reich an Eiweißen, Mineralien und Vitaminen und kann sehr stärkend für den Organismus sein. Allgemein kann die Gerste bis zu zehn Jahre lagern, wenn man die richtige Lagerung beachtet.

Hafer ist auch ein wertvolles Getreide und eignet sich vor allem zum Frühstück in Form von Flocken. Man kann Hafer jedoch auch für das Backen von Keksen verwenden. Einlagern sollte man jedoch nur den Nackthafer. Er ist im Vergleich zu den anderen Sorten am höchsten im Nährwertgehalt. Außerdem besitzt der Hafer 14 bis 20 Prozent Eiweiß und kann den Körper auch mit Aminosäuren versorgen. Allgemein kann man Hafer fünf Jahre lang problemlos lagern.

Sparen in der Krise

In der Krise wird alles knapper. So auch Lebensmittel und andere Gebrauchsgüter. Man sollte deshalb schon jetzt beginnen, sehr sparsam zu leben, denn wer es vorher nicht lernt, wird es in der Krise nicht umsetzen können.

Sparsam leben bedeutet in erster Linie nicht verschwenderisch zu sein. Obwohl man schon jetzt einen sparsamen Lebensweg begeht, wird es in der Krise zum Extremsparen. In erster Linie kann man schon jetzt beginnen, um sich ideal vorzubereiten. Ein weiterer positiver Aspekt ist jedoch noch, dass das jetzige Sparen auch zu einem großen Vorteil im Geldbeutel wird. Beginnen kann man mit dem Strom. Licht nur einschalten, wenn man es wirklich braucht und Geräte nicht auf Standby laufen lassen sind zwei Maßnahmen, die schon sehr viel bringen können. Viele Geräte ziehen selbst in ausgeschaltetem Zustand noch Strom. Hierfür empfehlen sich Mehrfach-Steckdosen mit Ein-/Aus-Schalter. So kann man jedem Geräte die Stromzuführ abdrehen, ohne jedes mal den Stecker ziehen zu müssen.

Doch auch in anderen Gebieten sollte man lernen zu sparen. Zum Beispiel bei den Lebensmitteln und beim Wasser. Man muss darauf achten, wie man momentan die kostbaren Güter nutzt und wie man sie vielleicht besser nutzen kann. Altes Badewasser kann zur Toilettenspülung genutzt werden. Regenwasser sollte man zum Blumengießen nehmen und Lebensmittel darf man nicht verkommen lassen. Auch aus Müll lässt sich einiges Interessantes bauen und recyceln. Zum Beispiel wird man wasserdichte Beutel für Wertsachen brauchen oder auch eine alternative Toilette, falls die Wasserzufuhr ausfällt. Wichtig ist, dass man mit offenen Augen durch das Leben geht und sich die Umwelt genau ansieht. Man kann sein Grundstück oder seine Wohnung optimieren, indem man leere Nischen nutzt. Man sollte schon jetzt beginnen, genügend Vorräte einzulagern und lernen diese zu verbrauchen. Nur dann merkt man, wie viel man wirklich einlagern muss.

Die Gefahr bei Schimmel

Nicht alle Lebensmittel halten sich sehr lange. Vor allem frische Waren müssen schnell verzehrt werden, sonst werden sie von Schimmel befallen. Die befallenen Produkte müssen sofort vernichtet werden, da sie sonst lebensgefährlich sind und Schäden im Körper hinterlassen können.

Der Schimmel wird häufig unterschätzt. Bei dem Befall entstehen gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe, vor denen man meist zu spät gewarnt wird. Wenn der Schimmelpilz schon sichtbar ist, ist meist das ganze Produkt befallen. Bei Schimmel gibt es verschiedene Pilze, die aber vor allem mit ihren Sporen zu den stärksten Krebsgiften zählen, die man in der Natur entdecken kann. Die Pilze gedeihen hauptsächlich auf Lebensmitteln, die stark mit Kohlenhydraten oder Eiweiß angereichert sind. Besonders gefährdet sind deshalb vor allem Nüsse, Getreide, Obst und Brot. Hier kann man bei frischer Ware binnen wenigen Tagen bereits den ersten Schimmel erkennen. Dann ist es jedoch zu spät und es hilft auch kein Abschneiden der schimmelnden Stelle mehr. Das Lebensmittel muss entsorgt werden.

Sichtbar vom Schimmel ist nur der äußerliche Belag. Aufgrund der Wasserlöslichkeit von Schimmel ist er jedoch auf den ersten Blick meist gar nicht zu erkennen. Er hat sich jedoch schon im gesamten Lebensmittel ausgebreitet und kann gesundheitliche Folgen haben, wenn man dieses Produkt noch verzehrt. Für das Wachstum von Schimmel müssen vor allem Wärme, Feuchtigkeit und Sauerstoff vorhanden sein. Im Kühlschrank schimmeln die Lebensmittel deshalb weniger. Ist ein Stück Brot oder Obst bereits befallen, sollte es nicht mehr gegessen werden. Der Geschmack verändert sich auch meist so stark, dass man den Schimmel ähnlich wie Erde schmecken kann. Nur konservierte Lebensmittel können länger nicht befallen werden.

Grundkenntnisse des Überlebens

In der heutigen Gesellschaft ist es schwer sich eine Situation vorzustellen, bei der man in der freien Natur überleben muss. Es ist auch recht unwahrscheinlich, dass solch eine Situation eintritt, doch was passiert, wenn es wirklich soweit kommt. Wenn man sich den Notfallrucksack schnappen muss, um zu fliehen?

Selbst wenn man keinen Notfallrucksack gepackt hat, gibt es Möglichkeiten ohne gute Ausrüstung in der Natur zu überleben. Dafür sollte man jedoch die Grundkenntnisse beherrschen, damit das Überleben gesichert ist. Selbst wenn man zu Hause mit den Werkzeugen umgehen kann, hilft es auch der Kreativität, wenn man sich in der Natur zu behaupten weiß. Dabei sollte man immer auf seine fünf Sinne hören und eine gewisse Grundausrüstung immer parat haben. Generell sollte man wissen, dass ein Mensch auch bei hoher körperlicher Belastung problemlos 14 Tage ohne Essen überleben kann. Bei einer körperlichen Entspannung würde man sogar bis zu 40 Tagen kommen. Dennoch kann es hilfreich sein, sich auch Nahrung mit in den Vorrat zu legen.

Schaut man sich in der Natur genauer um, stellt man schnell fest, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, was von Geburt an nicht alles bekommt, um in der freien Natur zu überleben. Dabei ist vor allem auf die fehlende Kleidung zu achten. Man sollte nie ohne Kleidung aus dem Haus gehen. Dicke Jacken und ein Schutz gegen Regen und Wind sollen immer parat liegen. Weiterhin sollte man wissen, welche Pflanzen essbar sind und wie man sich im Freien orientiert. Zusätzlich braucht man Hilfsmittel und Kenntnisse, sich Wasser zu beschaffen und dieses zu reinigen. Außerdem muss ein Mensch in der Lage sein, sich einen Schutz zu bauen und Feuer zu entzünden. Ein Campingausflug könnte helfen, sich diese Situation genauer vor das Gesicht zu führen und zu testen, wie überlebensfähig man wirklich ist.

Der Pocket Wasserfilter

Wasser ist überlebenswichtig und ohne Wasser kann ein Mensch nur wenige Tage auskommen. An eine Trinkwasserversorgung muss deshalb immer in der Vorbereitung auf eine Krise gedacht werden.

Störungen in der Wasserversorgung können schnell auftreten oder das Wasser kommt verschmutzt und unrein aus der Leitung. Neben einem guten Trinkwasservorrat für vier bis sechs Wochen gehört deshalb auch in jeden guten Haushalt ein Wasserfilter. Außerdem sollte man alle gebrauchten Getränke auch etwa für diesen Zeitraum einlagern. Doch reines Wasser benötigt man nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Zubereiten von Nahrung und zum Waschen. Der Klassiker unter den Wasserfiltern ist der Pocket Filter. Er ist der Einzige, bei dem der Hersteller eine Garantie von zwanzig Jahren geben kann. Dieser Filter ist besonders robust und besteht nur aus sehr strapazierfähigen Materialien. Die festen Substanzen eignen sich gut für eine langjährige Dauernutzung, selbst unter den extremsten Bedingungen.

Der Filter funktioniert mit einem silberimprägnierten Keramik-Filterelement. Dieses Element reinigt nicht nur das Wasser, sondern wirkt auch zuverlässig gegen Bakterien, Protozoen und beseitigt auch alle anderen Arten von Partikeln. Im Innen des Filters befindet sich eine große Keramikfilterkerze, die mit Silberionen imprägniert ist. Damit bekommt man hier eine andere Wirkungsweise als bei Aktivkohle. Man kann mit diesem Filter jedoch wesentlich mehr Wasser reinigen, dank der großen Filterkerze. Ein Liter in einer Minute kann der Filter verarbeiten. Die Lebensdauer wird bis zu 50.000 Liter geschätzt, je nach Wasserqualität. In der Lieferung sind ein Vorfilter, ein Flaschenclip und eine Tasche enthalten. Zudem ist der Filter sehr klein und kann bequem überall angebracht werden. Die Installation ist sehr einfach.

Die altbekannte Sturmkanne

Die Sturmkanne ist ein sehr altes Gerät und wir heute noch viel von Schafhirten, Fischern und Leuten auf dem Land verwendet. Sie ist eine Art Wasserkocher und kann auch in der Krise sehr hilfreich sein.

Es kann schnell passieren, dass der Strom ausfällt und die Versorgung für eine längere Zeit zusammenbricht. Heißes Wasser kann sehr hilfreich sein, vor allem wenn man die Trockenprodukte und Lebensmittel nur aufgießen muss. Das heiße Wasser kann man entweder über einen Gasherd bekommen oder man nutzt die Sturmkanne. Mit diesem Wasserkocher kann man binnen einer sehr kurzen Zeit das Wasser erhitzen. Benötigt wird lediglich brennbares Material, wobei die Auswahl hier sehr hoch sein kann. Nützlich sind Holz, Zweige, Karton, trockenes Gras, Torf und vieles mehr. Selbst bei windigem oder nassem Wetter funktioniert die Sturmkanne. Entwickelt wurde sie Anfang des Jahrhunderts in einem Wettbewerb, bei dem man einen Liter Wasser innerhalb von zwei bis drei Minuten zum Kochen bringen wollte. Dafür sollte vielfältig brennbares Material verwendet werden. Die Sturmkanne war der Sieger und wird seither in England produziert.

Die Hülle der Kanne ist doppelwandig und enthält das Wasser, was zum Kochen gebracht werden soll. Die Hitze und der Rauch des verbrannten Materials steigen in der Mitte auf, wie bei einem Kamin. Das Wasser wird deshalb von unten und von innen erhitzt und kann binnen wenigen Minuten heiß werden. Selbst bei schlechtem Wetter funktioniert die Kanne, solange man brennbares Material hat. Die Sturmkanne sollte man jedoch nur im Freien verwenden, da sehr viel Rauch entsteht.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 2.6.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates