Informationen und Tipps zur Krisenvorbereitung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Notgepäck – so wird der Rucksack gepackt

Ein Notgepäck sollte immer sofort bereitstehen und muss für den Ernstfall fertig gepackt sein. Natürlich gibt es wichtige Dinge, die erst zum Rücksack dazugelegt werden müssen. Dazu zählen beispielsweise Ausweisdokumente oder andere wichtige Papiere. Allerdings sind diese nicht zu weit entfernt vom Rucksack aufzubewahren. Machen Sie sich schon vorher Gedanken über den Inhalt und stellen das Notfallgepäck möglichst griffbereit ab.

Mit diesem Gepäck kommen Sie die nächsten problemlos außer Haus zurecht. Ein Rucksack kommt diesem Zweck am nächsten, da Sie die Hände frei haben und agieren können. Ein Koffer trägt sich deutlich schlechter und bietet Ihnen noch mehr Einschränkung. Denken Sie dabei an ihre Familie. Kinder sollten beispielsweise keinen zu schweren Rucksack tragen. Halten Sie also den Inhalt Ihres Rucksacks etwas geringer, wenn noch Utensilien der Familienmitglieder Platz haben müssen. Schwere Dinge sind an den Rücken zu verlagern oder auf den Boden des Rucksacks zu legen. So stabilisieren Sie das Gepäck zusätzlich. Neben ausreichend Kleidung und Hygieneartikel für ein paar Tage gehört Erste-Hilfe-Material in den Rucksack. Dies betrifft nicht nur Verbandmaterialien, sondern auch nötige persönliche Medikamente. Allergiker haben hier meist eine umfassende Vorsorge zu treffen.

Verpflegung gehört grundsätzlich in eine staubdichte Verpackung. Diese werden Sie zusammen mit einer Wasserflasche am schnellsten brauchen. Packen Sie deshalb die Verpflegung nicht ganz nach unten. Wichtige Dokumente und Ausweise sind in einer gesonderten und schnell zugänglichen Tasche aufzubewahren. So haben Sie schnellen Zugriff auf den Ausweis, wenn dieser verlangt wird. Weitere Dinge für den Notfallrucksack:

  • Essgeschirr

  • Taschenlampe

  • Schlafsack

  • Handy

  • Regenkleidung

Selbstversorgung – wenn alle Stricke reißen

Es gibt viele Situationen, in der man auf eine wahre Selbstversorgung angewiesen sein muss. Dieses Thema umfasst Verhaltensregeln in der freien Natur, um das eigene Überleben zu sichern. Trinkwasser und Nahrung zu organisieren stehen an oberster Stelle. Natürlich gehören auch die Verteidigung und ein Unterschlupf zur Selbstversorgung.

Punkt 1: Wasser
Wasser hat die Natur viel zu bieten. Bevor das Wasser jedoch zum Trinken oder kochen verwendet wird, muss es komplett abgekocht werden. Zu meiden ist salziges, milchiges oder gar seifig schmeckendes Wasser. Hier sind oft Giftstoffe enthalten, die dem Körper schaden können oder gar noch mehr Flüssigkeit entziehen.

Punkt 2: Nahrungsmittel
Die Natur ist voll von Nahrungsmöglichkeiten. Essbare Pflanzen und Tiere sichern das Überlegen eines jeden. Allerdings ist es für viele Menschen schwierig, essbare Pflanzen wirklich zu erkennen. Nicht alle giftigen Pilze oder Pflanzen warnen davor mit einem widerlichen Geschmack. Die Versorgung aus der Natur sichert nicht nur das eigene Überleben, sondern ist zudem gesund. Regeln helfen, sich selbst vor Gefahren zu schützen. So sollte man zunächst nur das essen, was man wirklich kennt. Manche giftigen Pflanzen riechen nach Pfirsich oder Mandel. Auch milchige Flüssigkeiten deuten auf eine Ungenießbarkeit hin.

Punkt 3: Fisch und Fleisch
Frisches Fleisch sowie die Innereien der meisten Tiere sind ohne Weiteres essbar. Oftmals spielt die Zubereitung nur eine Rolle in Bezug auf den Geschmack. Bei Fisch verhält sich das etwas schwieriger, er darf kein graues Fleisch haben. Reptilien, Schlangen und Frösche sind vor dem Verzehr zu häuten. Manche Tiere besitzen giftige Drüsen.

Wichtige Tipps für die Vorratshaltung

Der Lebensmittel- und Wasservorrat ist nur effektiv, wenn er richtig angelegt wurde. Mit einigen hilfreichen Tipps sollte Ihnen das Bevorraten für Notfallzeiten gelingen:

  • Starten Sie in Ihrem Lebensmittelvorrat keine Experimente. Gelagert werden bestenfalls nur Lebensmittel, die im Haushalt auch sonst verwendet werden. Andernfalls sind Unverträglichkeiten nicht abschätzbar.
  • Tiefgekühlte Lebensmittel gehören auch zu diesem Vorrat. Allerdings sollte man nur so viel einlagern, dass sie bei einem Stromausfall problemlos auftauen und aufgebraucht werden können. Sind die Lebensmittel bereits einmal auftaut, sollten sie selbst bei Einsetzen des Stroms nicht wieder eingefroren werden.
  • Achten Sie beim Einkauf auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Bestenfalls beschreibt man die Lebensmittel auch mit dem Einkaufsdatum. So lässt sich der Vorrat im normalen Haushaltsbetrieb immer wieder aktualisieren und aufbrauchen. Neu gekaufte Lebensmittel also immer direkt hinten in das Regal stellen.
  • Alle Lebensmittel sind kühl und trocken zu lagern. Achten Sie immer auf eine luftdichte Verpackung und dass die Lebensmittel nicht beschädigt sind.
  • Die Nahrung auch ohne Strom kühl gelagert werden. Sie darf deshalb nicht so empfindlich auf Temperaturunterschiede reagieren.
  • Der Großteil des Vorrats muss auch kalt essbar sein. Entfällt der Strom, so werden Backofen und Herdplatten nicht funktionieren. Eine Alternative bietet das Kochen mit Gas. Außerdem gibt es kleine Campingkocher, die Abhilfe schaffen.
  • Vorrat bedeutet nicht nur für die Familie, sondern auch für die im Haushalt lebenden Haustiere. Decken Sie auch deren Bedarf komplett mit ab.
  • Ohne Flüssigkeit kann ein Mensch nicht lange überleben. Pro Person müssen 14 Liter Flüssigkeit pro Woche vorrätig sein.

Hygiene ohne fließend Wasser

Tägliches Duschen und Zähneputzen gehören zum Alltag. Doch was passiert, wenn die Wasserversorgung stoppt und kein sauberes oder fließendes Wasser mehr zur Verfügung steht? Die Hygiene wird vernachlässigt und provoziert somit Krankheiten und gar Seuchen. Auch mit einem knappen Wasservorrat gibt es Möglichkeiten, die Hygiene zu wahren.

1. Wasser sollte in allen verfügbaren Gefäßen aufgefangen und gesammelt werden. Dazu gehört neben der Badewanne jedes Waschbecken im Haushalt, jeder Topf und jeder Eimer. Nach und nach wird das Wasser von hier aus verbraucht.

2. Ist das Wasser knapp, sollte es nur für die grundsätzlich wichtigen Dinge verwendet werden. Dazu gehört beispielsweise nicht das Abwaschen von Geschirr. Nutzen Sie für diesen Zeitraum Einweggeschirr, um sich das Wasser zu sparen.

3. Die Haltbarkeit von eingelagertem Wasser ist stark begrenzt. Bereits nach einem Tag setzen sich Keime und Bakterien im Wasser fest. Mit Entkeimungsmittel machen Sie Wasser länger haltbar und bereiten es so auf, dass es nicht immer vor der Verwendung abgekocht werden muss.

4. Eine Toilette kann durch eine Campingtoilette ersetzt werden. Sie funktioniert vollkommen ohne Wasser und läuft mit einer Ersatzflüssigkeit.

5. Ein kürzerer Schritt zur Hygiene sind außerdem Feuchttücher und Desinfektionsmittel. Das Händewaschen darf nicht vernachlässigt werden und bei schmutzigen Arbeiten sind grundsätzlich Haushaltshandschuhe zu tragen.

6. Müssen Oberflächen gereinigt und abgewischt werden, so helfen Haushaltstücher weiter. Sie saugen Flüssigkeiten effektiv auf und man spart sich das Wasser, was hier für das Ausspülen des Lappens zum Einsatz käme. Einfach das Tuch im Müll entsorgen.

Krisenvorsorge Bargeld – schnelle und einfache Maßnahmen

Die finanzielle Krisenvorsorge betrachtet mehrere Faktoren, um die eigene Zukunft abzusichern. Sie dient dazu, möglichst wenig Verluste zu erleiden und das mühsam angesparte Geld in Werten zu erhalten. Einfaches Bargeld auf einem Konto wird schnell durch die Inflation entwertet. Ebenso kann der gewohnte Nachschub am Geldautomat wegfallen, wenn die Banken schließen und die Automaten nicht rechtzeitig nachgefüllt werden.

Grundsätzliche Hinweise: Banken besitzen nicht mehr viel Bargeld in ihren Automaten. Wenn ein größerer Kundenansturm zu erwarten ist, kann dieses Bargeld schnell ausgezahlt sein und Nachschub ist keiner in Sicht. Des weiteren sind die Bankangestellten darauf bedacht, erst ihr Verlangen nach Bargeld zu stillen und heben ihre Konten ab. Wer also noch vor Ausbruch der Krise an Bargeld kommen möchte, sollte dies schnell erledigen. Ein Tipp für optimale Krisenvorsorge – sobald sich die Krise auch nur leicht ankündigt, sollte möglichst viel Geld von den Konten abgehoben haben. Es wird nicht sofort entwertet sein und kann im Notfall weiterhelfen. Schließlich hat das Geld in bar einen größeren Wert für den Haushalt als auf dem Konto.

Denken Sie bei diesem Handeln nicht an die Zinsen. Diese sind zu Notzeiten ohnehin im Keller und Spareinlagen bringen keine Rendite mehr ein. Es empfiehlt sich also schon vor der Krise, einen etwas größeren Bargeldvorrat im Haus zu haben. So ist für den Einkauf und für andere nötige Dinge immer genügend Geld vorhanden. Eine andere Möglichkeit sind alternative Zahlungsmittel, wie Silbermünzen oder Goldmünzen. Bestenfalls tauschen Sie einen Teil des gesparten Geldes in krisensichere Anlagen um.

Bei Energieausfall richtig handeln

Stromausfälle betreffen das gesamte alltägliche Leben. Elektrogeräte funktionieren nicht, Heizungen fallen aus und das Licht erlischt. Diese Aufzählung kann man beliebig erweitern, denn viele Menschen sind sich erst dieser Abhängigkeit bewusst, wenn der Strom wirklich für einen kurzen Zeitraum ausfällt. Doch was tun, wenn der Strom tatsächlich länger aus bleibt?

Bei einem Energieausfall muss zunächst für Wärme gesorgt werden, vor allem im Winter. Besteht ein Ofen oder Kamin im Haus, so gehört ein Vorrat an Kohle, Briketts und Holz zur Krisenvorsorge. Besonders warme Kleidung ersetzt auch zum Teil die Heizung. Schaffen Sie sich Funktionsunterwäsche an und kleiden Sie sich nach dem Zwiebelprinzip. Das hält eine Weile warm. Licht schafft man problemlos mit Kerzen und Taschenlampen. Am besten eignen sich Solar- oder LED-Leuchten, da diese hell und gleichzeitig effizient sind. Eine Kurbeltaschenlampe kann auf das Wechseln der Batterien verzichten, hier ist Körperkraft gefragt. Auch Feuerzeuge und Streichhölzer müssen im Haus vorrätig sein, andernfalls bleiben die Kerzen aus.

Kochen ohne Energie

Für kleinere Mahlzeiten sollten Sie auf einen Campingkocher zurückgreifen. Andernfalls bleibt die Küche kalt. Abhilfe verschaffen kann ein Garten- und Tischgrill, der über Gas oder Holzkohle funktioniert. Im Haushalt selber sollte man diesen jedoch nicht verwenden. Es besteht Erstickungsgefahr. Stromausfall betrifft jedoch nicht nur den eigenen Haushalt. Es funktionieren keine Geldautomaten mehr, sodass immer eine Reserve an Bargeld im Haushalt gelagert werden muss. Solarbetriebene Ladegeräte halten Telefone und Computer am Laufen. Außerdem sollte der Akku von diesen Geräten immer geladen sein. Ein batteriebetriebenes Radio hält im Notfall auf dem Laufenden.

Versicherungen: Übersichtlichkeit schaffen!

Der Markt ist übersättigt an Versicherungsanbietern und den passenden Policen. Es gibt eine Vielzahl an Versicherungsvertretern und immer wieder neue Themen, den Kunden Versicherungen zu verkaufen. Doch Vorsicht ist geboten. Nicht jede Absicherung ist sinnvoll und schon gar nicht in unsicheren Zeiten.

Ob Autoversicherung, Lebensversicherung oder Berufsunfähigkeit – jeder hat Versicherungen laufen, die er monatlich bedienen muss. Schnell stellt sich Unübersichtlichkeit über diese Verträge ein. Man selbst kann dann schlecht beurteilen, welche Versicherungen veraltet sind und welche Policen man wirklich braucht. Laut statistischen Erhebungen gibt ein deutscher Privathaushalt im Jahr über 3500 Euro allein für den Versicherungsschutz aus. Dabei stellt sich die Frage, welche Lebensbereiche überhaupt versichert sind, welche versichert sein müssen und welche besser keine Versicherung benötigen. Oftmals sind die Prioritäten falsch gesetzt. Man versichert sich gegen viele kleine Risiken und lässt dabei die großen vollkommen außer Acht. Dabei sind es die wirklichen Gefahren, vor denen man sich schützen sollte und nur selten schützen kann.

Der erste wichtige Begleiter für Versicherungen ist Skepsis. Man sollte Vergleiche Anstreben, Versicherungen vergleichen und Angebote hinterfragen. Zuverlässige Partner sind dann auch in Krisenzeiten Gold wert, sodass die Versicherung nicht erlischt und erhalten bleibt. Es ist nicht ratsam, alle Versicherungen im Vorfeld zu kündigen oder zu beenden. Diese Kündigung kann noch mehr Einbußen mit sich bringen, beispielsweise bei Lebensversicherungen. Zu den unwichtigen und gar unnötigen Versicherungen zählen:

  • Glasbruchversicherung
  • Zahnzusatzversicherung
  • Sterbegeldversicherung
  • Krankenzusatzversicherung
  • Kapitallebensversicherung
  • Handyversicherung
  • Insassenunfallversicherung

All diese Policen sollten dringend geprüft und möglicherweise direkt gekündigt werden, um das Geld zu sparen und sinnvoll anzulegen.

Geld über die Grenze bringen – die wichtigsten Regeln

Bargeld oder Münzen sind vor Grenzübertritt grundsätzlich bei der deutschen Zollstelle anzumelden. Dies betrifft alle Edelmetalle oder Währungen ab einem Gesamtwert über 10.000 Euro. Es gilt eine Voraussetzung bei der Anmeldung: Sie muss unaufgefordert geschehen. Winkt der Zollbeamte an der Grenze einfach durch, so muss das Formular dennoch vorgezeigt werden.

Nach der Anmeldung erhält man ein abgestempeltes Formular, was bei der Aus- und Einreise griffbereit im Handgepäck mit sich geführt werden sollte. Wichtig hierbei ist, dass Kontrollen nicht nur direkt an der Grenze geschehen können. Auch im Landesinneren kann der Zoll noch prüfen und sich das Formular zeigen lassen. Hat man diese Bescheinigung nicht parat, gibt es hohe Geldstrafen zu zahlen. Außerdem behält der Zoll alle Barmittel ein, die nicht angemeldet sind. Risiko kann hier den Totalverlust mit sich bringen. Alle Barmittel müssen auf der Bescheinigung aufgeführt sein. Dazu gehört nicht nur Bargeld in verschiedenen Währungen, sondern auch Münzen oder Edelmetalle.

Führt man ausländische Währungen mit sich, so werden diese zum tagesaktuellen Kurs umgerechnet. Dies geschieht bei der Ein- und Ausreise. Demnach ist bei der Anmeldung zu bedenken, die Summe nicht zu knapp zu kalkulieren. Will man noch unterhalb der 10.000 Euro Grenze reisen, so sollten diese Kurse stets berücksichtigt werden. Gelangt man nur einen Cent über diese Grenze und kann keine Anmeldung vorweisen, zieht der Zoll das Geld ein. Hinzugezählt werden alle Wertpapiere, da sie schnell zu Barmittel gemacht werden können. Checks, Aktien und Sparbriefe fallen dann ebenso in diese Grenze mit rein.

Unabhängig kochen mit dem Solarkocher oder Solargrill

Solarkocher benötigen eine regenerative Energiequelle zum Kochen, Braten oder Grillen – die Sonne. Richtig aufgestellt erreichen die Modelle eine Leistung bis zu 700 Watt und sind bei kurzer und direkter Einstrahlung sehr wirkungsvoll. Im Vergleich: Für das Aufkochen von einem Liter Wasser im Sommer benötigt ein Solarkocher nur 10 Minuten.

Aufbau und Funktionsweise

Der Solarkocher besteht auf einem hochglanzpolierten Reflektor. Dieser ist leicht zu bewegen, da er aus Aluminiumblechen mit einer Stärke von 0,4 mm gefertigt ist. Mit einer keramischen Transparentbeschichtung überzogen ist der Kocher vor Witterungseinflüssen geschützt und zu jeder Jahreszeit nutzbar. Über den angebrachten Sonnenstandanzeiger richtet man den Kocher aus. Kurze Zeit später beginnt das Gut zu braten oder kochen. Andere Brennstoffe oder zusätzliche Energiequellen werden nicht benötigt, sodass man hier vollkommen unabhängig seine Speisen erwärmt. Demnach müssen auch keine weiteren Brennstoffe gelagert werden.

Je nach Modell ist die Brennweite unterschiedlich. Besitzt man beispielsweise einen Solarkocher mit einer Brennweite von 28 cm, so muss der Reflektor jede halbe Stunde neu auf die Sonne ausgerichtet werden. Ein drehbares Gestell hilft bei dieser Ausrichtung und über den Sonnenstandanzeiger hat der Kocher immer die richtige Position. Durch die leichten Materialien ist der Kocher gut beweglich und kann schnell zusammengeklappt werden.

Vorteile im Überblick:

  • keine zusätzlichen Brennstoffe benötigt
  • sofort einsatzbereit zu jeder Jahreszeit
  • einfache Bedienung
  • umweltfreundlich und regenerativ
  • witterungsresistent

Einziger Nachteil ist, dass der Solarkocher nur bei direkter Sonneneinstrahlung verwendet werden kann. Allerdings wird der Kocher selbst nicht heiß, sodass keine Verletzungsgefahr besteht und nichts anbrennen kann.

Vorratshaltung – aber richtig!

Vorratshaltung muss gut durchdacht und sinnvoll geplant werden. Zunächst benötigen Sie ausreichend Platz für das Anlegen eines Vorrats. Sind die Kellerräume trocken und kann unbedenklich eine große Anzahl Lebensmittel eingelagert werden? Oder gibt es in der Wohnung trockene, dunkle und vor allem kühle Stellen für einen solchen Vorrat?

Der Keller

Kellerräume sind ideal für die Vorratshaltung. Sie sind selbst im Sommer kühl, dunkel und bieten ausreichen Platz, der im alltäglichen Leben nicht fehlt. Doch Vorsicht: Nicht jeder Raum im Keller ist dafür geeignet. Befindet sich beispielsweise eine Ölheizung in unmittelbarer Nähe und sind Öltanks eingelagert, können die Lebensmittel diesen Geruch anziehen. Außerdem wirft eine Heizung im Winter wärme ab, sodass die Lebensmittel wohlmöglich nicht mehr kühl genug lagern. Bei anderen Kellerräumen sollte man auf eine gute Belüftung achten. Andernfalls stockt die sich angesammelte Feuchtigkeit und provoziert Schimmel an den Wänden. Der kann auf die Verpackungen der Lebensmittel übergehen. Weniger angreifbar sind natürlich Dosen und Gläser, wobei sich auch hier Pilzsporen ansetzen können, die man bei Berührung auf die Hände überträgt.

Vorratsecken in der Wohnung

Kleine Nischen und ungenutzte Ecken eignen sich ideal zum Anlegen eines Vorrats. Der einzige Nachteil beim Lagern in der Wohnung ist die Wärme. Sowohl im Sommer als auch im Winter sind die Räume der Wohnung beheizt und damit weniger für das Aufbewahren von Lebensmittel geeignet. Wer dennoch seinen Vorrat in der Wohnung lagern muss, sollte den Flur dafür nutzen. Ein Flur ist meist unbeheizt, dunkel und fernab von Fenstern. Es gibt ausreichend ungenutzte Ecken, in denen Schränke und Regale aufgebaut werden können.

Krisenprävention läuft unter Wordpress 4.0.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates